Alle 70 Artikel zum Thema Werbung auf netzwertig.com:
Das Verbraucherschutzministerium prüft laut Spiegel Online, inwieweit Werbekunden von Websites, die gegen deutsche Datenschutzgesetze verstoßen, zur Rechenschaft gezogen werden können. Ohne Kollateralschaden ließe sich dies nicht umsetzen.
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Nach Verpixelung, digitalem Radiergummi sowie der EU-Cookie-Richtlinie könnte man meinen, noch destruktivere und bürokratischere Eingriffe zur scheinbaren Wahrung eines veralteten und populistischen Datenschutzverständnisses in der digitalen Welt könnten der Politik kaum einfallen. So kann man sich irren!
Nach einem Bericht von Spiegel Online prüft das Verbraucherschutzministerium die Möglichkeit, deutsche Anzeigenkunden für Datenschutzverstöße von ausländischen Internetdiensten (wie z.B. Facebook oder Google) zur Rechenschaft zu ziehen.
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Twitter bietet Unternehmen die Möglichkeit, Tweets als Werbung zu schalten und prominent in den Suchergebnissen für einzelne Schlüsselwörter zu platzieren. Clevere Firmen machen sich so die Popularität von bei Twitter vertretenen Prominenten zunutze.
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Seit einiger Zeit bietet
Twitter Unternehmen die Möglichkeit, ausgewählte Tweets gegen Bezahlung zu so genannten “
Promoted Tweets” zu machen. Diese Werbetweets unterliegen den gleichen Bedingungen wie herkömmliche Twitter-Nachrichten, besitzen jedoch den Vorteil, bei der Suche nach für den Tweet gebuchten Stichwörtern oder Hashtags an oberster Position in den Twitter-Suchergebnissen zu erscheinen.
Im Rahmen eines Testlaufs mit dem Twitter-Client Hootsuite können Promoted Tweets auch im Stream einzelner User auftauchen, selbst wenn man dem Absender des Tweets (in der Regel ein Unternehmens-Account) nicht folgt.
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HTC
Laut der Financial Times plant nun auch HTC einen App Store, auf dem neben Anwendungen auch E-Books und Zeitschriften vertrieben werden sollen.
» HTC to target online app store
Facebook
Facebook ermöglicht es jetzt Unternehmen, wild gewachsene Community Pages für sich zu beanspruchen. Laut All Facebook können bis zu fünf Community Pages inkorporiert werden.
» Facebook Now Letting Brands Claim Community Pages
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Das Konzept der “attention economy” ist inzwischen einige Dekaden alt. In der Internet-Ökonomie geht es aber mehr um Überzeugungsarbeit als um reine Aufmerksamkeit.
Das Konzept der “attention economy” geht, einfach zusammengefasst, davon aus, dass in unserer modernen Welt mit ihrem konstanten Informationsüberfluss die
Aufmerksamkeit der Menschen selber rar geworden ist.
Den wirtschaftlichen Gesetzen der Verknappung folgend wird sie damit zu einem wertvollen Gut. Das führt zum gängigen Denken, dass Aufmerksamkeit sogar verkauft werden kann.
Die übliche Art Aufmerksamkeit zu monetarisieren besteht im Verkauf von Werbefläche. Verlage publizieren Inhalte, welche die Aufmerksamkeit der Menschen wecken, und verkaufen einen Teil dieser Aufmerksamkeit an Werbekunden (Hierzu gibt es einen spannenden Text von Darmesh Shah, welcher den Unterschied zur “Geldbörsen-Ökonomie” erklärt, in der die Leute direkt für ein Produkt bezahlen).
Die Theorie klingt einfach. Nur erklärt sie eben die kommerziell interessanten Formen der Aufmerksamkeit nicht wirklich.
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Werbebudgets verlagern sich Richtung Internet. Damit bricht die Haupt-Einnahmequelle für den Print-Sektor weg. Print wird dadurch mittel- bis langfristig defizitär und ökonomisch nicht mehr tragfähig.
Zugegeben, die Zeitangabe der 10 Jahre in der Überschrift ist eine grobe Schätzung. In den USA könnte es schon zwei, drei Jahre vorher so weit sein. Die ersten regionalen Zeitungen in den USA geben die Papier-Ausgaben bereits auf.
Im deutschsprachigen Raum dürfte es wohl erst in ungefähr 10 bis 15 Jahren so weit sein. So oder so: Nachrichten auf Papier ist ein Auslaufmodell.
Das hat relativ simple, ökonomische Gründe:
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Wenn überall Werbung blinkt und unzählige Links Aufmerksamkeit fordern, wird das Lesen von Texten im Internet zur Qual – das kleine Tool Readability hilft weiter.
Vollkommen willkürliches Beispiel von einer großen deutschen Nachrichtenseite: Ein Interview mit Andy Müller-Maghun vom
Chaos Computer Club auf Zeit Online. Der Artikel ist auf drei Seiten aufgeteilt, man braucht die Klicks, will den Leser nicht mit einer ellenlangen Seite verschrecken. Geschenkt. Aber selbst wenn man die Werbung über dem Seitenlogo und neben dem Inhaltsblock wegschneidet, ist die Seite immer noch fast doppelt so hoch wie der eigentliche Artikel. Der im Bild abgedunkelte Bereich verhält sich zum farblich hervorgehobenen Artikel etwa im Verhältnis eins zu zwei.

Das nützliche Beiwerk, Links auf weitere Artikel, Nachrichten seriöser Werbepartner, lenkt aber mitunter vom Lesen des eigentlichen Textes ab. Webdesigner sprechen vom sogenannten “clutter”, vom störenden Wirrwarr. Dagegen hat die Agentur arc90 ein kleines Programm entwickelt. Readabilty entfernt den “clutter” mit einem einfachen Klick. So funktioniert’s: Man speichert das Readability-Lesezeichen, das aus ein wenig JavaScript besteht, besucht eine verkleisterte Website, klickt auf das Lesezeichen – im Hintergrund wird nun die Adresse der Website an den Readability-Server übertragen, der daraufhin dem Browser mitteilt, welche Element der Seite überhaupt angezeigt werden sollen. Das sogenannte “Bookmarklet” funktioniert erstaunlich gut und ist vor allem sehr einfach.
» weiterlesen: Moralische Gewissensbisse
Parteien sollen auf derWesten.de für 25.000 Euro plus Mehrwertsteuer prominente Werbeplätze kaufen – das Wörtchen “Anzeige” kommt in der Präsentation gar nicht erst vor.
Es geht schon los mit der ersten Folie der Präsentation: Die WAZ NewMedia GmbH will Parteien Werbung für die Kommunalwahl verkaufen, passend dazu sitzt eine Frau mit heruntergelassener Unterwäsche auf dem Klo. Kommunalwahlen für den Arsch? Wählen mal so schnell nebenbei, auf dem WC? Was für eine Steilvorlage, “platte sexistische Attitüde”, freut sich Linkspartei in der
taz, “sexistisch und geschmacklos” finden es die Grünen. Mittlerweile lenkt auch derWesten.de-Chefin Katharina Borchert ein und nannte das Bild gegenüber
news.de “total daneben”.
Also alles wieder in Ordnung? Nein. Es kommt noch schlimmer.
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Das Geschäftsmodell für Journalismus ist leckgeschlagen: Die Leser wandern ins Netz ab, dort fehlen die Einnahmen. Mit den üblichen Lösungsvorschlägen kann Jeff Jarvis wenig anfangen.
Die unzähligen verzweifelten Vorschläge, wie man Zeitungen oder den Journalismus generell retten könne, wirken auf mich wie angestrengte Versuche, gegen den Strom der Zeit zu schwimmen – sie wollen etwas erzwingen, was im Internet-Zeitalter ganz einfach nicht geschehen wird. Ich ziehe es vor, nach Modellen für einen Journalismus zu suchen, der
mit dem Strom schwimmt. Das heißt, Wege zu finden, wie man Vorteil aus den Gesetzmäßigkeiten der Online-Wirtschaft zieht, statt diese zu bekämpfen. Schauen wir uns doch mal die üblichen Rettungspläne an:
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Deutschlands geilstes Portal, der Heisetreff? Nicht ganz – aber das kostenlose Anzeigenportal aus dem Haus der c’t wirbt für eine “kostenlose Sex-Community”.
An einem Sonntagnachmittag sieht die Website des
Heisetreffs schon aus wie
Bild.de spät nachts: Erotik-Werbung in Text und Bild prangt am rechten Seitenrand, das Angebot ist eindeutig – so eindeutig wie viele der
Kontaktanzeigen auf der Plattform.
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Flatternden Banner und sichtverstellende Werbetafeln nerven – trotzdem muss natürlich auch online Geld verdient werden. Ein Vorschlag zur Werbung im Internet.
Vor einiger Zeit zeterte ich
hier an dieser Stelle über die Auswüchse der Klickwährung mit ihren flatternden Bannern und sichtverstellenden Werbetafeln – und ich räsonnierte, weil ich gerade in Schwung kam, weiter unten in den Kommentaren unter anderem auch darüber, ob nicht eine zeitgemäße reflektierte Werbung im Netz MIT individuellen Netzbürgern werben müsse, statt ohne Ansehen der Person bloß IN ausgewählten klickstarken Blogs. Genau das ist jetzt passiert, wie ich
einem Beitrag bei F!XMBR entnehmen konnte. Was aber ist passiert?
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