Thema: Weltwoche

 

Alle 30 Artikel zum Thema Weltwoche auf netzwertig.com:

Weltwoche:
Köppel allein zu Haus

Chefredaktor Roger Köppel verliert reihenweise Schreiber: Sie kündigen oder werden gegangen. Damit aber riskiert die Weltwoche ihren Ruf als stolzes Autorenblatt.


“Hallo Weltwoche, ist da (noch) jemand?”, fragt Martin Hitz auf medienspiegel.ch – denn in den vergangenen Wochen haben eine ganze Reihe profilierter Journalisten das Blatt verlassen: Im Februar ging Auslandredaktor Eugen Sorg wegen unterschiedlicher strategischer Auffassung. Die Leiterin des Ressorts Gesellschaft, Bettina Weber, soll Ende Juni das Blatt verlassen. Hinter vorgehaltener Hand sagt man, sie hätte eine Geschichte nicht mittragen wollen, nach der berufstätige Mütter ihren Kindern schaden würden. Literaturredaktor Julian Schütt wechselt zum Kulturmagazin Du, schreibt ein Buch und bleibt der Weltwoche immerhin als Autor erhalten. Im März kündigte der berüchtigte Rechtsdenker Hanspeter Born, der sich stets mühte, genau das Gegenteil vom Mainstream zu schreiben. Genau wie Sorg gehörte er zum festen Kern, auch bei ihm kommt der Abschied plötzlich. Eine Woche später wurde dann der Abgang von Daniele Muscionico bekannt. Die Kulturjournalisten geht aus persönlichen Gründen, bleibt aber Autorin. Damit hat die Weltwoche binnen kürzester Zeit fünf Redaktoren verloren.

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Net-Metrix:
Jubel-Januar für 20minuten.ch

Für tagesanzeiger.ch und 20minuten.ch gibt es kein Halten mehr: Die Schweizer Internet-Statistik Net-Metrix-Audit zeigt neue Rekordzahlen für den Januar.

Neues Jahr, neues Glück: Der chronisch schwache Dezember ist vergessen, die Schweizer Klick-Statistik Net-Metrix-Audit zeigt für den Januar weitgehend Entspannung. Für 135 der beobachteten Websites ging es in Sachen Visits wieder bergauf, nur 33 Angebote verloren im Vergleich zum Vormonat weiter, klassische Online-Medien kaum darunter. Wer im Januar nicht an den November anknüpfen konnte, braucht zumindest eine gute Ausrede.

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Lichtblick Charles Lewinsky:
Fortsetzungsroman, gelungen

Zeitungsromane sind aus der Mode? Nicht, wenn sie von Charles Lewinsky geschrieben werden. Jede Woche spuckt er in der Weltwoche 10.000, der Aktualität angepasste Zeichen aus. Leider nur auf Papier.

Charles Lewinsky kann nicht nur schreiben, Charles Lewinksky kann alles schreiben. Vom 774-seitigen Roman (“Melnitz“) über die volksnahe Comedy in Dialekt (“Fascht e Familie“) zum Drehbuch (“Ein ganz gewöhnlicher Jude“). Folglich weiss man auch nicht recht, ob man ihn eher Drehbuchautor oder Spasstexter nennen soll. Oder doch Schriftsteller.

Für die Weltwoche schreibt er nun seit sechs Folgen einen Fortsetzungsroman, der zu nicht alltäglichen Bedingungen ausgehandelt wurde. Die einzige Lewinsky auferlegte Pflicht ist es, wöchentlich 10.000 Zeichen zu veröffentlichen. Die Kür sieht so aus:

Der Text soll fortlaufend geschrieben werden und Aktualitäten beinhalten. Also kann sich der Autor keinen Bogen und keinen Schluss ausdenken. Er muss das Unvorhersehbare laufend voraussehen. In Folge 40 darf nichts passieren, was nicht kompatibel ist zu Folge 1 bis 39. Ein Roman, der sich selbst Eier legt und Fallen stellt.

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Wochenrückblick:
Wir sind alle Reporter

Politiker als Terroristen, Mitarbeiter als “Minderleister” und Überwachung als Leserjournalismus in unserem Rückblick auf die 49. Kalenderwoche.

Aktuelles Cover, historisches Fahndungsplakat
Aktuelles Cover, historisches Fahndungsplakat

Zwischen Provokation und Geschmacklosigkeit: Anlässlich der Bundesrats-Ersatzwahl am kommenden Mittwoch stellt die Weltwoche ein Fahndungsplakat auf dem Cover nach. Angeprangert sind zehn Politiker, die etwas gegen Ueli Maurer und Christoph Blocher im Bundesrat haben – und deshalb “Verschwörer gegen die Schweiz” sind und von der Weltwoche reichlich hysterisch optisch in eine Reihe mit anarchistischen Gewalttätern gerückt werden. » weiterlesen

Blocher in den Medien:
Blochermania

Der mächtigste Politiker der Schweiz hat nicht einmal ein wichtiges Amt: Christoph Blocher beherrscht die Politikseiten, er ist das Feindbild der Journalisten – und wird unterschätzt.


Einer gegen alle, er gegen die gesamte Politik, hinter ihm die Mehrheit der Schweizer. So sieht sich Christoph Blocher, nachdem er 1992 den Beitritt der Schweiz zum Europäischen Wirtschaftsraum bekämpfte und die Abstimmung mit nur 50,3 Prozent der Stimmen gewann. Seitdem hat einen Grossteil der Schweizer Medien gegen sich. Nicht unreflektiert natürlich, nicht einseitig – aber stetig. Sie passen einfach nicht zusammen:

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Stellenabbau in der Schweiz:
Ringier, Weltwoche und Gassmann kürzen Personal

Zeitungskrise? Ein Chefredaktor auf einer Veranstaltung in Zürich wollte davon nicht viel wissen: Eigentlich gehe es noch erstaunlich gut. Trotzdem werden in Schweizer Verlagen gerade Stellen abgebaut.

Gestern Abend waren sich die Medienschaffenden auf dem Podium einer Veranstaltung von News Aktuell in Zürich beinahe einig: Inhalte zählen, Qualität setzt sich durch – und so dramatisch sei der der Niedergang der Zeitung dann doch nicht, so zumindest Norbert Neininger, Verleger und Chefredaktor der Schaffhauser Nachrichten. Allerdings: Zur gleichen Zeit wurde offenbar bei der NZZ telefoniert, nicht alle Mitarbeiter können wohl weiter beschäftigt werden.

Also doch eine Zeitungskrise? Am Mittwoch, keine 24 Stunden später, dann weitere “undramatische” Nachrichten: Bei Ringier, der Weltwoche und bei der Gassman AG werden Stellen abgebaut. Bei Ringier fallen 22 Stellen weg, davon 6 durch Frühpensionierungen, berichtet persoenlich.com. Vor allem der Blick sei betroffen, allein hier sollen acht Stellen wegfallen, davon zwei bei Blick Sport.

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Wochenrückblick:
Sparpläne, Kriegsende, Affenfleisch

Eine Zeitung mit Nachrichten, zu schön um wahr zu sein, ein 10.000-Euro-Gerücht und Probleme mit der eigenen Geschichte in unserem Rückblick auf die 46. Kalenderwoche.


Auflage 1,2 Millionen, 14 Seiten, rund tausend Freiwillige Helfer: Diese nachgemachte Ausgabe der New York Times berichtet rein fiktiv aus der Zukunft. Aktivisten wollen mit der Utopie einer besseren Welt Barack Obama an seine Wahlversprechen erinnern. Verteilt wurde die Zeitung in New York und anderen Metropolen der USA. Die Meldungen: Krieg vorbei, Bush angeklagt – Parodie gelungen.

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Journalist Markus Schneider:
Publiziert im Netz

Einer der lesenswertesten schweizer Wirtschaftsjournalisten erleidet zwei Hirnschläge. Um den Draht zu seinen Themen nicht zu verlieren, schreibt er ein Blog: “Neustart”.

Markus Schneider (Bild Dan Cermak)
Markus Schneider (Bild Dan Cermak)

Eigentlich erscheinen die Artikel von Markus Schneider, so kann man es auch auf seiner Homepage markusschneider.ch nachlesen, in der Weltwoche und der Bilanz. Allerdings datieren die letzten Einträge aus dem Spätsommer 2007. Dafür hat er seit April diesen Jahres ein eigenes Weblog. Schneider, der nicht nur Journalist, sondern zusammen mit Wendelin Hess und Beat Müller einer der Verleger von Echtzeit ist, einem Buchverlag aus Basel, lässt uns dazu in einem ersten Blogeintrag am 7. April 2008 wissen:

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Wochenrückblick Nr. 30

Köppel lacht, Turchet klagt, Mosley rehabilitiert und Gratiszeitungen fordern Bäume: Der medienlese.com-Rückblick auf die 30. Kalenderwoche.

Ex-Armeechef Roland Nef, Journalist Roger Köppel (Bilder Keystone)

Bild der Woche: Unter Journalisten macht gerade eine anonyme Mail mit zwei Fotos die Runde, auf denen die (rein äußerliche) Ähnlichkeit von Ex-Armeechef Roland Nef und Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel unverkennbar ist.

Roger Köppel kämpft aber mit anderen Problemen:

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Köppel-Krawattenrätsel:
Finde den Unterschied

Um ihr Image bemühte Top-Manager lassen sich schonmal die teure Armbanduhr nachträglich aus dem PR-Foto retuschieren – jetzt hat auch Weltwoche-Chefredakteur Roger Köppel nachbessern lassen.

Wachsende KrawatteAm 4. Juli berichteten wir über den sanften Relaunch der lesenswerten Wochenschrift Weltwoche. Besprochen wurde auch das “Editorial”, neben dem Verleger und Chefredakteur Roger Köppel nicht länger fotografiert, sondern neu gezeichnet steht. Ein Kommentator, Medien Max, bemerkte dazu:

Tipp, Herr Köppel: Eine korrekt gebundene Krawatte endet an der Gürtelschnalle. Ist Bauch selbst noch sichtbar, wenn man sich nach vorn beugt, ist die Krawatte deutlich zu kurz gebunden!

Als bisher letzter Kommentar dazu ging, eine Woche und eine Ausgabe später, dieser ein, von Philippe:

Die Krawatte ist gewachsen. Heute schaut sie über den Hosenbund hinaus?

Und tatsächlich:

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