Thema: web.de

 

Alle 4 Artikel zum Thema web.de auf netzwertig.com:

Online Office:
WEB.DE integriert Office-Tools
auf Java-Basis

WEB.DE stellt seinen Mitgliedern seit Neuestem Online-Office-Werkzeuge zur Verfügung, um Texte, Tabellen und Präsentationen im Browser zu erstellen und zu bearbeiten. Die Integration hat einen Schwachpunkt: Sie basiert auf Java.

Für viele netzwertig.com-Leser wahrscheinlich völlig unverständlich, aber WEB.DE gehört zu den führenden kostenlosen E-Mail-Anbietern in Deutschland – trotz einer steinzeitlich wirkenden Benutzeroberfläche und einem rekordniedrigen Speichervolumen von zwölf (!) Megabyte. Genaue Angaben zur Anzahl der registrierten @web.de-Adressen habe ich leider nicht gefunden, aber es ist davon auszugehen, dass ein signifikanter Teil der monatlich 17,38 Millionen Besucher von WEB.DE (Quelle: Pressemitteilung) ein FreeMail-Konto besitzt.

Ich gehöre übrigens auch dazu, verwende allerdings die kostenpflichtige Variante mit mehreren Gigabyte Speicher und greife zudem über IMAP zu – ich bekomme das Interface also glücklicherweise nie zu Gesicht. Aber das ist ein anderes Thema!

Ungeachtet der Rückständigkeit von FreeMail im Vergleich zu Google Mail, Hotmail und selbst GMX (das wie WEB.DE zu United Internet gehört) versucht WEB.DE seit einiger Zeit, sein Angebot um allerlei Zusatzfunktionen und Integrationspunkte mit externen Websites zu erweitern.

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Beschnittenes OpenID:
Facebooks Zusammenarbeit
mit Web.de und GMX

Die Kooperation zwischen Facebook und Web.de/GMX basiert technisch auf OpenID. Die Umsetzung setzt aber nur das zugrunde liegende Protokoll ein, nicht die üblichen User Interfaces. Außerdem ist das implementierte System (voerst) auf die zwei Webmail-Anbieter und Facebook beschränkt.

Als diese Woche bekannt wurde, dass das nun auch nach Nielsen größte Social Network Deutschlands Facebook eine Integration mit den größten deutschen Webmail-Providern Web.de und GMX auf OpenID-Basis lanciert, wurd ich stutzig. OpenID, zwischen einer begrenzten Zahl an Teilnehmern auf beiden Seiten? Die Aussagen in der Pressemitteilung und in dem FAZ-Artikel , in dem die Meldung das erste Mal veröffentlicht wurden, waren ein wenig verworren.

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WEB.DE schließt Social Network Unddu.de:
Dokumentation eines Fiaskos

Die Karlsruher WEB.DE GmbH zieht bei ihrem gefloppten Social-Network Unddu.de nach zwei Jahren den Stecker. Wir dokumentieren das Fiasko.

Es gibt Meldungen, die einen so gar nicht überraschen. Die geplante Schließung von Unddu.de, dem Social Network der Karlsruher WEB.DE GmbH, ist ein solcher Fall. Per Mail wurden die Mitglieder des im April 2007 gestarteten Dienstes heute darüber informiert, dass Unddu.de zum 31. August abgeschaltet wird. Zur Begründung heißt es:

“Es gibt im Internet mittlerweile eine solche Fülle von Communitys für jeden Geschmack und jedes Interessensgebiet, dass eine Abgrenzung der einzelnen Angebote immer schwieriger wird. Leider ist es Unddu.de in den letzten Jahren nicht gelungen, eine eigene Nische zu finden. Wir haben uns daher dazu entschlossen, den Dienst zu oben genanntem Datum abzuschalten.”

Als Alternative empfiehlt das zu United Internet Media gehörende Unternehmen seinen Nutzern, Facebook auszuprobieren, sofern sie noch nicht bei studiVZ, MySpace oder wer-kennt-wen.de zugange sind.

Unddu.de stand trotz vollmundiger Äußerungen des damaligen WEB.DE-Managements von Anfang an unter keinem guten Stern. Wir haben die Entwicklung des Social Networks aufmerksam beobachtet und bringen im Folgenden einen Überblick über das Unddu.de-Fiasko:

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WEB.DE Navigator:
Social Web für 13 Millionen Nutzer

WEB.DE hat die Beta-Phase seiner neuen Kommunikationszentrale gestartet. Der WEB.DE Navigator umfasst unter anderem eine Loginverwaltung für das Social Web, einen browserbasierten Instant Messenger, einen RSS-Reader und ein Social-Bookmarking-Tool.

WEB.DE ist hinter T-Online Deutschlands zweitgrößtes Internetportal mit laut AGOF fast 13 Millionen monatlichen Unique Visitors. Vom Social Web hat sich das zu United Internet AG gehörende Unternehmen allerdings bisher fern gehalten.

Kurz nach seinem Amtsantritt im Oktober verkündete der neue WEB.DE-Geschaftsführer Jan Oetjen jedoch, das Portal wolle zu einem zentralen Kommunikationspunkt im Internet werden und verschiedene Services wie E-Mail und soziale Netzwerke auf einen Blick zusammenführen.

Oetjen hat sein Wort gehalten. Eine geschlossene Nutzergruppe hat vor wenigen Tagen Zugriff auf die Beta-Version des neuen WEB.DE Navigator erhalten. Wir haben uns die neue Kommunikationszentrale von WEB.DE angeschaut.

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