Thema: Web 2.0

 

Alle 22 Artikel zum Thema Web 2.0 auf netzwertig.com:

Media Coffee Blog:
Zum Abschied leise Servus

Klaus Jarchow, 11. März 2009 um 11.31 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Die geballte Dialog-Power von rund 40 Autoren verstummt: Das Media Coffee Blog der dpa-Tochter news aktuell wird eingestellt. Haben sich Public Relations und Dialog nicht verstanden?

Mit zuletzt drei Postings im Monat bei knapp 40 Autoren war das media coffee blog sicherlich kein Durchlauferhitzer unserer Informationsgesellschaft. Trotzdem ist es schade, dass dieses Projekt der news aktuell/dpa-Gruppe eingestellt wird. Zukünftig wird das Blog nur noch “eine Begleitseite für die Offline-Veranstaltungsreihe gleichen Namens sein“.

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Reputation Management:
Die Weißwäscher kommen

Klaus Jarchow, 2. März 2009 um 13.22 Uhr , 10 Kommentare Kommentare

Überwachen, Kontrollieren, Regulieren: Reputation Management verspricht Maßnahmen gegen unliebsame Inhalte im Web 2.0 – wenn das nur so einfach wäre.


“Revolvermänner” nennt sich unmissverständlich eine Essener Agentur für ‘Reputation Management’, die im Auftrag von Privatpersonen und bedrohten Firmen ein schnelles und “permanentes Controlling im Internet” durchsetzen will. Manches klingt in meinen Ohren allerdings wie ein Werbetext von ‘Moskau Inkasso’, verfasst also von jenen unmissverständlich freundlichen, wohlgebauten Herren mit den Blumenkohlohren und der gewissen Beule unter der Achsel: “Im Fall einer Schädigung Ihrer Online Reputation haben wir für jede erdenkliche Situationen einen praxiserprobten Maßnahmenkatalog, der schnell und effektiv greift“. So werben Revolvermänner des Netzverkehrs heutzutage für sich.

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Wie man Social Networks für Recherchen nutzt

Carolin Neumann, 25. Februar 2009 um 14.14 Uhr , 6 Kommentare Kommentare

Communities wie Facebook oder Xing sind Fundgruben für Journalisten. Wir zeigen, wie man Social Networks effektiv für die Recherche nutzen kann und was man dabei beachten muss.

Social Networks werden immer wichtiger für die journalistische Recherche – sagt auch eine aktuelle Studie der Technischen Universität Dortmund. Zwar ist das für im Internet aktive Journalisten längst keine Neuigkeit mehr, doch viele Medienschaffenden haben die Möglichkeiten der Facebooks dieser Welt noch längst nicht erkannt. Das hat auch Medienberater Ewald Wessling im Interview auf medienlese.com. Hier sind einige Ansätze, wie ihr das Social Web für eure Recherche nutzen könnt:

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No Obamania:
It’s the party, stupid!

Klaus Jarchow, 9. Februar 2009 um 13.04 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Neue Medien, neuer Wahlkampf? Warum im deutschen Superwahl alle Hoffnungen auf eine Mitmach-Politik mit Blogs und Blockpartys à la Obama vergebens sind, erklärt Klaus Jarchow.

Das Superwahljahr 2009 soll also das Jahr werden, in dem endgültig die amerikanischen Wahlkampfmodelle in Deutschland Einzug halten sollen – insbesondere Obamas Online-Wahlkampf hat es den Politikern angetan. Nur leider bietet das Modell kaum Aussicht auf Erfolg in Deutschland. Gute Gründe hierfür hat uns bereits Jens Berger vom Spiegelfechter-Blog dort im neuen Freitag aufgezählt. Das Haupthindernis dürften in meinen Augen die Parteien selbst sein. Wer jemals erlebte, wie ein deutscher Politiker auf der berüchtigten ‘Ochsentour’ nach oben in den politischen Olymp gelangte, der weiß, dass von dort oben eben auch nur Ochsen herunterschauen können – und keine Vollblut-Charismatiker wie der Obama.

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Widgets:
New York Times überall

Ole Reißmann, 8. Januar 2009 um 11.36 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Nervig oder nützlich? Die New York Times bietet “Widgets” an, aktuelle Nachrichten für die eigene Website. Über 10.000 Themengebiete stehen zur Auswahl.

Maßgeschneidertes Nachrichtenpaket für die eigene Website (Screenshot)
Maßgeschneidertes Nachrichtenpaket für die eigene Website (Screenshot)

Die New York Times umklammert das Internet – dem Verlag geht es nicht besonders gut, die Aktie am Boden, schon wird von einem schnellen Ende der gedruckten Zeitung geschrieben (zum Beispiel in dem lesenswerten Gedankenspiel “End Times” in The Atlantic). Neueste Entwicklung: Widgets. Kleine Kästen, in denen aktuelle Artikel der NYT angezeigt werden und die sich auf der eigenen Website einbauen lassen. Mit ein paar Klicks lässt sich einstellen, welches Ressort oder welches Thema von Interesse ist. Das sieht schick aus – doch wozu nützt es?

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Fußball:
Wie das Internet die Fankultur verändert

Gastautor, 20. Dezember 2008 um 13.56 Uhr , 6 Kommentare Kommentare

Kartenverkauf über Blogs, virtuelle Fan-Zeitschriften im Internet: Unser Gastautor und Fußball-Enthusiast Stefan Heinrich über Web 2.0 und Ballsport.

Der gemeine Fußballfan hat während der 90 Minuten im Stadion genau eine Gemeinsamkeit: Die Liebe zum eigenen Verein. Es ist völlig egal, wer der Nebenmann ist oder was er im richtigen Leben macht: Ob er Butter oder Margarine mag, Stadionwurst oder Bulette, Astra oder Becks – es zählt einzig und allein die gemeinsame Zuneigung zum Verein. Sicher, im Laufe der Jahre entstanden in den Fankurven dieser Republik auch Bekanntschaften oder Freundschaften, schließlich bevorzugt der Mensch als Gewohnheitstier einen bestimmten Block in der Kurve und da lernt man sich zwangsweise im Verlauf der Heimspiele eben kennen. Da wusste man schon mal Bescheid über Max Mustermann und sein Leben neben dem Fußball. Einige Fans wurden sogar dank ihrer dauernden Anwesenheit, in der Fußball-Fachsprache auch „34er“ genannt, zu Persönlichkeiten und vom Rest der Kurve verehrt, für einige wurde sogar eigens ein Fangesang erfunden. Alles in allem ist der Fan in der Kurve aber ein anonymes Wesen – ein Teil der großen wabernden Masse eben.

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US-Wahl:
Eine Frage der Perspektive

Ole Reißmann, 28. Oktober 2008 um 17.52 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

McCain oder Obama – wer liegt vorne? Was derzeit in den Medien, in Blogs und auf Twitter passiert, wie die aktuellen Umfragen aussehen und welche Staaten an welche Partei gehen, zeigt die Website Perspctv.

In sieben Tagen ist es soweit: Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten. McCain oder Obama – ein knappes Rennen, auch wenn viele Medien sich bereits für den Kandidat der Demokraten ausgesprochen haben und Umfragen derzeit auf einen Sieg für Obama hindeuten. Eine Website visualisiert die Internet-Aktivitäten rund um die beiden Kandidaten. Wie oft wird McCain in den Nachrichten genannt? Wieviele Blog-Einträge befassen sich mit Obama? Wer führt in den aktuellen Umfragen? Die Seite Perspectv sammelt Unmengen an Daten und zeigt sie übersichtlich an.

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ReportingOn:
Twitter für Journalisten

Ronnie Grob, 23. Oktober 2008 um 14.48 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Mit anderen Journalisten zusammenarbeiten, die in anderen Ländern, bei anderen Publikationen, gar bei der Konkurrenz sind? Geht doch, mit ReportingOn, einem themenbasierten Lifestream für Journalisten.

Journalisten sind ja gerne Geheimniskrämer, was ihre aktuellen Projekte angeht. Sie fürchten, wenn jemand davon erfährt, könne dieser ihren Informationsvorsprung ausnützen und mit einer Story, die vor der eigenen erscheint, bestrafen. Doch im Web 2.0 läuft das anders. Man gibt, um zu erhalten, man informiert, um informiert zu werden. Bei ReportingOn teilt man mit, an was man arbeitet und erhält im besten Fall zusätzliche Informationen dazu. Die zu beantwortende Frage heisst folglich nicht wie bei Twitter “What are you doing?”, sondern “What are you reporting on?”

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User-Beteiligung:
So klappt’s mit Kommentaren

Ole Reißmann, 30. Juli 2008 um 15.44 Uhr , 5 Kommentare Kommentare

Hilfe, die User kommen: Kommentare auf Nachrichtenseiten sind mitunter ein heikles Thema, sueddeutsche.de und Facts 2.0 gute Beispiele. Hier sind zehn Wege, wie es besser geht.

Derek Powazek hat 10 Punkte aufgestellt, wie Kommentare auf Nachrichtenseiten gut funktionieren können: “10 Ways Newspapers Can Improve Comments”. Für einen kurzen Überblick hier die zehn Punkte in deutscher Übersetzung und ohne die ausführliche englische Erklärung:

  1. Registrierung voraussetzen
  2. Regeln aufstellen und durchsetzen
  3. Einen “Community Manager” beschäftigen
  4. Kommentare in eine Form bringen (eine bestimmte Länge nicht über- oder unterschreiten, nicht ALLES IN GROSSBUCHSTABEN zulassen …)
  5. Der Community Einflußmöglichkeiten geben (zum Beispiel über einen Button, mit dem anstößige Inhalte gemeldet werden können)

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Langeweile garantiert:
Journalism Bloggers

Ole Reißmann, 25. Juli 2008 um 12.40 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Worüber bloggen Journalisten privat? Diese Frage will Journalism.me beantworten und versammelt schon jetzt 40 Feeds auf einer Seite – und es werden noch mehr.

Ärger mit dem Chef, eine geglückte Recherche, BBQ mit der Familie und Gedanken zur Zukunft der Zunft: Worüber Journalisten privat in ihren Blogs schreiben zeigt die Seite Journalism.me. Dort werden Überschriften und die ersten Sätze aus den automatisch ausgelieferten Feeds der Seiten aufgelistet – oder besser: aggregiert, wie es im Web 2.0 heißt. So sollen die bloggenden Journalisten sich untereinander kennenlernen und miteinander ins virtuelle Gespräch kommen. Hinter der amerikanischen Seite steht der Macher von AngryJournalists.com, Kiyoshi Martinez. In seinem Blog erklärt er die Aufnahmeregeln:

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