Alle 14 Artikel zum Thema VZ-Netzwerke auf netzwertig.com:
Obwohl es für die VZ-Netzwerke seit Jahren bergab geht, will Eigentümerin Holtzbrinck das Unternehmen nicht verkaufen.
Ihren Platz in der Riege der bedeutsamen Onlinedienste aus Deutschland haben die VZ-Netzwerke zwar schon lange verloren, aber eine gewisse Neugier über das finale Schicksal des einst marktführenden Social Networks hierzulande scheint noch zu existieren – wie ein
aktueller ZDF-Beitrag zum Aufstieg und Fall des Unternehmens sowie jüngste Verkaufsgerüchte illustrieren. Diese wurden zwar
bereits im Januar vom Hamburger Abendblatt verbreitet, aber erst dieser Tage von anderen Medien aufgegriffen (was andererseits auch als Indiz für das Desinteresse an den VZ-Netzwerken gewertet werden könnte).
Sowohl Basic Thinking als auch Horizont.net haben unabhängig voneinander ein Dementi von dem Berliner Social Netzwerk eingeholt, das den fortschreitenden Abstieg auch mit seinem Relaunch im Herbst 2011 nicht stoppen konnte. Im Februar verzeichneten studiVZ, schülerVZ und meinVZ/freundeVZ 4,6 Millionen Unique Visitors. Zwar ist das immer noch ein recht ansehnlicher Wert, aber ein Jahr zuvor waren es mit 13,6 Millionen dreimal so viele.
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Erst im Oktober wurden die VZ-Netzwerke von grundauf überarbeitet. Jetzt kündigt das Unternehmen unter Führung der neuen Chefin Stefanie Waehlert bereits eine Neuausrichtung an. So sollen neue Zielgruppen angesprochen werden.
Rund zweieinhalb Monate
ist der Relaunch der VZ-Netzwerke nun her. Seitdem können Mitglieder zwischen der bisherigen und der aufgefrischten Oberfläche wählen. Der Rückgang bei den Besucherzahlen konnte aber trotzdem nicht gestoppt werden. 77,3 Millionen Visits verzeichneten
studiVZ,
meinVZ/freundeVZ und
schülerVZ laut
IVW im Dezember – 7,93 Prozent weniger als im Vormonat. Der
vor Jahren eingesetzte Schrumpfkurs des Berliner Unternehmens hat sich damit zwar etwas verlangsamt,
der Abstand zur Marke null wird aber weiterhin kleiner. Die Domain
wannstirbtstudivz.com visualisiert die äußerst missliche Lage, in der sich die VZ-Gruppe derzeit befindet. Demnäch hätte der Dienst in wenigen Monaten keine Nutzer mehr.
Uns interessierte, wie man bei den VZ-Netzwerken diese Endzeitszenarien kommentiert. Wir sprachen dazu mit der neuen Pressesprecherin des Unternehmens, Sweelin Heuss. “Weder die VZ Netzwerke, noch die Plattform studiVZ, werden im März 2012 eingestellt”, unterstrich Heuss als Reaktion auf die düsteren Prognosen, die im Netz die Runde machen. Allerdings ließ sie wissen, dass derzeit unter Führung des neuen CEO Stefanie Waehlert fieberhaft an einer neuen Ausrichtung gearbeitet werde.
Waehlert, die zuvor die Geschicke von lokalisten, einem anderen, mit dem Abstieg kämpfenden sozialen Netzwerk leitete, trat im Oktober die Nachfolge von Clemens Riedl an, der nur Tage nach dem Relaunch überraschend seinen Abschied bekannt gab.
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Am Mittwoch schickt die VZ-Gruppe ihre überarbeiteten Social Networks in einer Testversion ins Rennen. Die Unterteilung in drei separate Plattformen sowie das VZ-Branding bleiben bestehen.
In der vergangenen Woche hatten wir es angekündigt: Der Relaunch der VZ-Netzwerke, der den anhaltenden Niedergang von studiVZ, meinVZ und schülerVZ stoppen soll, stand unmittelbar bevor. Heute Morgen ist es soweit: Im Laufe des morgigen Tages wird das Berliner Unternehmen die Testversion seiner überarbeiteten Plattform freischalten. Gestern gaben mir VZ-Chef Clemens Riedl und zwei Mitglieder des Produktteams via Skype einen Einblick in die neue VZ-Version.
Das vielleicht Wichtigste vorweg: Wider Erwarten haben sich die Hauptstädter entschieden, weiterhin auf drei separate Netzwerke zu setzen. Auch Branding und Corporate Design bleiben größtenteils erhalten. studiVZ und schülerVZ behalten ihre Namen, aus meinVZ wird freundeVZ (ein Namensvorschlag, über den bereits vor dem Launch von meinVZ Anfang 2008 spekuliert wurde).
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In der kommenden Woche will die VZ-Gruppe ihre überarbeitete Plattform vorstellen. Diese soll den anhaltenden Bedeutungsverlust des sozialen Netzwerks stoppen.
Anfang August beschrieb ich den von einem drastischen Besucherrückgang geprägten
Niedergang der VZ-Netzwerke – einstmals Deutschlands führendes Social Network. Dass ein großer Schnitt unmittelbar bevorsteht, war offensichtlich.
Per Mail hat das Berliner Unternehmen gestern Tech-Berichterstatter darüber informiert, dass die Testversion des neuen VZ fertig ist. Ende September wird sie vor Ort am Firmensitz der Berliner Backfabrik von VZ-CEO Dr. Clemens Riedl und am Relaunch beteiligten Entwicklern vorgestellt.
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Die VZ-Netzwerke, lokalisten und wer-kennt-wen.de loben sich für ihren gemeinsamen Verhaltenskodex rund um Daten-, Jugend- und Verbraucherschutz. Nutzern ist’s egal.
Foto: stock.xchng
Verfolgt man die ermüdende deutsche Diskussion rund um Datenschutz im digitalen Zeitalter, erhält man leicht den Eindruck, es gäbe auch für Konsumenten nichts Wichtigeres. Immerhin kämpfen ja Politiker und Datenschützer im Sinne und Auftrag des Verbrauchers, möchte man meinen.
Doch wäre der krampfhafte Schutz der eigenen Daten um jeden Preis tatsächlich etwas, das Deutsche abseits von Populismus und Panikmache rund um Street View und Gesichtserkennung für erstrebenswert halten, stellt sich die Frage, was von einer aktuellen Meldung zum gemeinsamen Verhaltenskodex der drei deutschen Social Networks VZ-Netzwerke, lokalisten und wer-kennt-wen.de zu halten ist:
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Die drei VZ-Netzwerke verlieren stetig an Nutzern. Besonders schlecht steht es um studiVZ. Der große Schnitt ist nur noch eine Frage von Tagen oder Wochen.
Wie schlecht steht es eigentlich um die VZ-Netzwerke? Dass studiVZ, meinVZ und schülerVZ von einer Nutzerabwanderung zu Facebook betroffen sind, die man in dieser Dimension höchstens bei MySpace beobachten konnte, ist hinlänglich bekannt. Doch blickt man auf die offizielle Statistik der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.V. (AGOF), so besuchten im April noch immer 9,81 Millionen eindeutige User die Netzwerke des Holtzbrinck-Unternehmens.
Nun sind dies zwar rund fünf Millionen Unique Visitors pro Monat weniger als im dritten Quartal 2009 (AGOF-PDF, damals wurden die drei Dienste noch separat ausgewiesen, was Überschneidungen bei den Uniques zulässt), aber immerhin noch mehr, als jedes andere Social Network in Deutschland abseits von Facebook monatlich erreicht.
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Rudis Oster Eiland
Das soziale Spiel Rudis Oster Eiland wurde auf den VZ-Netzwerken in zwei Tagen von 500.000 Usern installiert.
Das neue Social-Game „Rudis Oster Eiland“ ist die am schnellste wachsenden Gaming-App in der Geschichte der VZ-Netzwerke
» 500.000 App-Installationen in nur 2 Tagen
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Adcloud
Nach nugg.ad übernimmt die Deutsche Post nun auch Adcloud.
Die Übernahme sei ein “weiterer wichtiger strategischer Schritt” bei der Eroberung des Online-Werbemarktes.
» Neuester Post-Coup: Deutsche Post übernimmt Adcloud
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MyVZ
Der Feind meines Feindes ist mein Freund: Die VZ-Netzwerke übernehmen ab April die Vermarktung von MySpace Deutschland.
Mit der VZ-Gruppe vermarkten wir seit mehreren Jahren sehr erfolgreich eine der führenden Jugendmarken in Deutschland. Mit Myspace knüpfen wir ein noch engeres Community-Netzwerk im Jugendbereich und bauen unsere Kompetenz in diesem Segment konsequent aus.
» VZ-Netzwerke und iq digital übernehmen ab dem 1. April 2011 die Vermarktung von Myspace Deutschland
Facebook Deals
Facebook nähert die Facebook Deals an Groupon an und offeriert nun auch Abos für Deals aus der eigenen Stadt.
Hat man ein Deals-Abo abgeschlossen, erhält der Nutzer bei jedem neuen Angebot aus seiner Stadt eine Benachrichtigung hierüber. Anschließend erscheint noch ein Fenster, in dem Facebook Freunde auf Facebook Deals aufmerksam gemacht werden sollen.
» Kein Angebot mehr verpassen – Facebook Deals als Abo
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Knapp ein Jahr nach ersten Ankündigungen veröffentlicht die VZ-Gruppe ihre Antwort auf Facebook Connect.
Update am Artikelende
Im Dezember vergangenen Jahres kündigte der damalige CEO der VZ-Gruppe Markus Berger-de León
im Interview mit netzwertig.com den Launch einer Funktion an, mit der sich externe Websites enger mit studiVZ, meinVZ und schülerVZ verknüpfen können sollten – also eine Art Äquivalent zu Facebook Connect.
Auf Anfragen vertröstete uns die VZ-Gruppe seitdem, was Infos zum Status des Features betraf. Doch nach fast einem Jahr des Wartens scheint sich bei den Berlinern etwas zu tun: Das Blog VZlog.de macht auf die neue Funktion “VZ-ID” aufmerksam, von der im Developer-Wiki der VZ-Gruppe die Rede sei. Leider zeichnet sich das genannte Blog seit langem dadurch aus, nicht oder nicht hinreichend zu verlinken, weshalb auch in diesem Fall eine manuelle Suche nach Erwähnungen von VZ-ID auf den Sites des Social-Networking-Anbieters erforderlich waren.
Allerdings wurde ich schnell fündig: In den Datenschutz-Informationen von studiVZ sowie auf dieser Seite im Entwickler-Wiki gibt es Details zu der vom Unternehmen bisher nicht öffentlich beworbenen VZ-ID-Lösung:
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Kindle
Martin Lindner hat den neuen Kindle getesten und sieht darin nicht weniger als eine Kulturrevolution.
Doch genau jetzt, im September 2010, hat sich der doppelte Quantensprung erst ereignet: Erst mit dem Kindle 3 verschwindet wirklich das technische Drumherum beim Lesen im Hintergrund. Erst jetzt bleiben Buchtexte zugleich digital und flüssig. Und umgekehrt: Erst jetzt ist es wirklich möglich, Texte aus dem Web in den neuen Aggregatzustand verwandeln: typographisch perfektes Licht-Schriftbild, Print ohne Druck.
» Test: Der neue Kindle 3
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Inkubator
ImmobilienScout24 startet mit You is Now einen eigenen Inkubator.
Für einen Zeitraum von zwölf Monaten kann der „Auserwählte“ auf die komplette Struktur von ImmobilienScout24 zurückgreifen, bekommt Büroräume und Infrastruktur zur Verfügung gestellt, erhält Support bei der Administration und profitiert von Knowhow in Bereichen wie Online-Marketing, Buchhaltung, Recht sowie IT-Entwicklung und Produktmanagement.
» ImmobilienScout24 geht mit eigenem Inkubator an den Start
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Edel-Like
Die VZ-Netzwerke lassen sich einmal mehr von Facebook inspirieren und planen einen eigenen Like-Button.
Sieht man von der durchaus verständlichen Kritik am “Copycat”-tum mal für einen kurzen Augenblick ab, ist auch diese Orientierung absolut nachvollziehbar.
» VZ-Netzwerke: Bald mit neuem Logo und Facebook’schem ‘Like’-Button
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