Thema: Visitenkarten

 

Alle 4 Artikel zum Thema Visitenkarten auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Hello:
Evernotes überaus gelungene Kontaktverwaltungs-App für das iPhone

Evernote veröffentlichte jüngst eine neue iPhone-Version seiner Kontaktverwaltungs-App Hello. Das Versprechen: Anwendern zu helfen, mit geringstem Aufwand die meisten Informationen über Personen sammeln zu können, die sie persönlich kennenlernen.

Lange Jahre versuchte ich, Visitenkarten bewusst aus meinem Leben zu verbannen. Doch sämtliche Apps, die sich zum Ziel gesetzt haben, die kleinen Papierkärtchen mit den Buchstaben und Zahlen darauf zu ersetzen, scheiterten an zu geringem Nutzerinteresse oder zu umständlicher Handhabung. Irgendwann beendete ich dann meine Blockadehaltung und fand mich einfach damit ab, noch einige Jahre beim für viele Menschen rituellen Visitenkartentausch mitzumachen – und mich mit den jeweiligen Personen dann im Nachgang über einschlägige Geschäftsnetzwerke zu vernetzen. Einfacher wurde das, als ich die zu LinkedIn gehörende Visitenkarten-Scanner-App Cardmunch entdeckte, die einen sofort mit dem Besitzer einer Visitenkarte über LinkedIn verknüpft. Leider gibt es Cardmunch nicht im deutschsprachigen App Store, außerdem hat gerade in unseren Gefilden nicht jeder ein LinkedIn-Konto. Konkurrent Xing spendierte seiner mobilen App im Herbst ebenfalls eine Scanner-Funktionalität für Visitenkarten. Doch aufgrund der regional begrenzten Verbreitung von Xing ist auch diese nicht universell einsetzbar. Hinzu kommt sowohl bei Cardmunch/LinkedIn als auch bei Xing, dass ich häufig bei erstmaligen Zusammentreffen mit neuen Kontakten nicht nur an einer Vernetzung interessiert bin, sondern auch Meta-Daten zu Zeitpunkt und Ort automatisiert festhalten möchte. Was ich am liebsten hätte, wäre eine Art digitales “Tagebuch” darüber, wann ich wo wen im beruflichen Kontext getroffen habe – weniger umständlich und verklausuliert als damals bei Hashable. » weiterlesen

MoID:
Die Visitenkarte wird einfach
nicht in Ruhe gelassen

Zahlreiche Apps haben bisher vergeblich versucht, die Visitenkarte zu verdrängen. Das Münchner Startup MoID hindert dies jedoch nicht daran, es trotzdem zu versuchen.

Die Visitenkarten gehört zu den Relikten aus einer vergangenen Zeit, die mangels hinreichend leistungsfähiger und omnipräsenter Alternativen auch im Jahr 2012 noch die dominante Form des Kontaktaustausches zwischen Geschäftsleuten darstellt. Was eine Reihe von Anbietern mobiler Apps bisher nicht gelungen ist (u.a. Bump, Cardcloud, Hashable, Xing, LinkedIn), möchte das Münchner Startup MoID nun endlich erledigen: der Visitenkarte den Gar ausmachen.

So ambitioniert und im ersten Moment vielleicht unwahrscheinlich dieses Vorhaben angesichts der bisherigen Überlebensfähigkeit der kleinen Papierkarten auch klingen mag: Die MoID-Gründer Damir Ismailovic, Dennis Pagano und Phillip Bellé haben sich in jedem Fall kluge Gedanken darüber gemacht, wieso existierende Apps für den Kontaktaustausch nicht ihren Weg auf alle Smartphones dieser Welt gefunden haben:

Bei Card-Reader-Apps ist die Eingabe der Daten aufwändig, außerdem werden die Kontakte anschließend nicht aktuell gehalten, so MoID-Mitgründer Phillip Bellé. Apps, die im Stile von Bump, Xing oder LinkedIn das aktive Austauschen einzelner Kontaktdaten erfordern, bringen nach Ansicht der Münchner eine enorme Hemmschwelle mit: “Gruppen von Geschäftsleuten, die in Zweierpärchen Ihre Smartphones aneinander stoßen, halten wir für unrealistisch”, beschreibt Bellé das Manko.

» weiterlesen

Kontaktaustausch:
Die Visitenkarte lebt –
bis NFC sie verdrängt

Trotz ihrer altertümlichen Anmutung in einer zunehmend digitalen Welt behauptet sich die Visitenkarte wacker und kann sogar überzeugte Papier-Gegner kurzzeitig wieder in ihren Bann ziehen. Mit dem Durchbruch von NFC jedoch wird ihr Ende besiegelt.

In dieser Woche bin ich schwach geworden. Ich habe mich mit voller Inbrunst einem Relikt hingegeben, von dem ich glaubte, nie wieder damit zu tun haben zu müssen. Gerade ich, der schön öffentlich mit diesem altertümlichen Brauch abgerechnet hatte. Mein Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen, ist groß. Vor allem vor mir selbst.

Es geht um die Papiervisitenkarte. Am Dienstag auf dem European Pirate Summit wurde ich zu deren Sammler. Nicht nur nahm ich angebotene Karten ohne Ablehnung oder Protest an. Nein, in einzelnen Fällen ergriff ich sogar die Initiative, bot aktiv meine Karte an oder fragte meinen Gesprächspartner, ob er/sie denn eine Visitenkarte hätte. Schockierend.

» weiterlesen

Cardcloud:
Die Tage der Visitenkarte sind gezählt

Der holländische Dienst Cardcloud will es Personen ermöglichen, ihre Papier-Visitenkarten zu Hause zu lassen. Der dafür gewählte Weg wirkt äußerst simpel – und könnte genau deshalb Anhänger finden.

Das Visitenkarten aus Papier die nächsten Jahre nicht überstehen werden, darüber dürfte einigermaßen Konsens herrschen [Update: Einige Leser zweifeln diesen Konsens an, siehe Kommentardiskussion]. Wie aber danach die bevorzugte Art der Übermittlung von Kontaktdaten aussieht, ist noch offen.

Je nach Kontext, Branche und Situation bieten sich für diesen Zweck natürlich Social Networks wie Facebook, Xing oder LinkedIn an. Dies setzt jedoch stets voraus, dass der/die Gegenüber beim gleichen Dienst angemeldet ist, zudem bevorzugen manche es, mit dieser Art der “intimeren” Vernetzung zu warten. » weiterlesen