Thema: Videos

 

Alle 15 Artikel zum Thema Videos auf netzwertig.com:

Onlinevideo- und TV-Markt:
Eine Branche verändert sich

In den kommenden zwölf Monaten wird sich im Onlinevideo-Segment viel bewegen. Etablierte wie junge Internet- und Technologiefirmen werden versuchen, sich ein Stück vom neu zu verteilenden TV-Kuchen zu sichern. Ein Blick in die Glaskugel.

Fernsehen ist reif für die Disruption. Das ist zumindest die klare Ansage von Venture Capitalist Mark Suster, der die TV-Industrie im klassischen “Innovators Dilemma” gefangen sieht. Er ist mit seiner Einschätzung nicht allein. Von Microsoft mit der XBox und Kinect bis zu Google mit Google TV bringen sich die Internetgrößen in Position, um sich ein möglichst großes Stück vom neu zu verteilenden TV-Kuchen zu sichern. Auch um Apple verdichten sich die Gerüchte, dass in Kürze ein Apple TV mit integriertem Bildschirm auf den Markt kommen wird. Vollbild-Apps auf dem Fernseher sind bereits heute mit der Apple-TV-Box über einen Umweg möglich.

2012 erleben wir bestimmt nicht das Ende des Fernsehens. Doch der TV-Screen, TV-Inhalte und Videos werden dieses Jahr eine bedeutende Rolle im Netz einnehmen; sowohl was die Investments in Inhalte und Startups anbelangt, als auch hinsichtlich Neuentwicklungen in diesem Bereich.

» weiterlesen

YouTube gibt zu:
“Ja, Facebook existiert wirklich”

Im Rahmen eines umfassenden Redesigns hat sich Googles Videoportal YouTube erstmalig dazu durchgerungen, dem Kontrahenten Facebook Sichtbarkeit auf der Plattform einzuräumen. YouTube kann damit nur gewinnen.

C36daily: — Der tägliche Newsletter für die Schweizer ICT-Community. Schnell, aktuell und auf den Punkt. Jetzt abonnieren und immer up-to-date sein. — Textanzeige

Vor einem Jahr gab es noch kein Google+, allerdings eine Vielzahl von Gerüchten über Googles bevorstehenden, nächsten Vorstoß in den Social-Web-Bereich. Was Google damals zu übersehen schien, war die Tatsache, dass es mit YouTube bereits ein sehr populäres Social Network besaß. Mein damaliger Gedanke: Statt mit einem neuen Dienst (der später Google+ heißen sollte) bei null anzufangen, hätte Google YouTube ausbauen und zum Zentrum der Interaktion zwischen seinen Nutzer machen können.

Bekanntlich kam es anders. Doch mit einem umfassenden Redesign (angeblich das größte jemals) beschreitet das mit Abstand marktführende Videoportal, das täglich 3,5 Milliarden Videos zeigt, ab sofort einen Weg, den ich mir von dem Dienst schon lange gewünscht habe: Es erlaubt eine engere Verknüpfung mit anderen Social-Web-Services sowie ein deutlich “sozialeres” Videoerlebnis.

» weiterlesen

Neue Funktionen:
Video-App watchlater
erweitert ihren Horizont

Mit watchlater kann man Videos aus dem Web für späteres Anschauen im Browser oder auf einem iOS-Gerät speichern. Neu ist die Möglichkeit, Clips aus den persönlichen Facebook-, Twitter- und Google Reader-Konten zu importieren sowie nach Videos aus eigenen Streams und dem Web zu suchen.

Im Mai dieses Jahres veröffentlichte das in Bochum und Berlin ansässige Entwicklerstudio 9elements mit watchlater einen Dienst, mit dem sich im Web aufgefundene Videos für späteres Anschauen im Browser oder auf dem iPad speichern lassen.

Es dauerte nicht lange, bis der kostenlose Service zu meinen bevorzugten Tools für die Organisation des digitalen Medienkonsums avancierte. Auf ein “Instapaper für Videos” hatte ich schon länger gewartet.

» weiterlesen

watchlater:
Instapaper für Videos

watchlater heißt ein neuer, vom Inkubator HackFwd mitfinanzierter Dienst, mit dem sich Videos aus dem Netz für das spätere Betrachten im Browser oder auf dem iPad bookmarken lassen.

Seit Monaten warte ich auf den Launch der angekündigten iPad-Applikation der Medien-Center-Software Boxee. Der Grund: Ich verwende Boxees praktisches Browser-Bookmarklet, um Videos aus dem Netz für späteres Anschauen abzulegen, und wäre sehr gerne in der Lage, diese Clips zu einem passenden Zeitpunkt auch über mein Tablet abzurufen.

Das Warten scheint nun vorbei zu sein. Nicht etwa, weil Boxee endlich im App Store gelandet ist, sondern weil mit watchlater gestern ein anderer Service offiziell gestartet ist, der genau dieses Anwendungszenario erfüllt.

» weiterlesen

Showyou:
Sozialer Videoaggregator fürs iPad

Showyou bringt von Kontakten bei verschiedenen Social-Web-Diensten empfohlene Videos in einer handlichen App aufs iPad.

Tablet-PCs (also momentan primär das iPad) sind prädestiniert dafür, unsere Konsum digitaler Inhalte grundlegend zu verändern. Schöne Beispiele für diese These dafür wären Newsreader wie Flipboard, News.me, Pulse und Reeder, die Entdeckungsmaschine für Indie-Musik Aweditorium oder das interaktive “Nachschlagewerk” Qwiki.

Showyou heißt eine vor gut einem Monat veröffentlichte Anwendung für das iPad, die sich nahtlos in diese Aufzählung einfügt. Wenn man die Gratis-App des in San Francisco und Portland ansässigen Entwicklerstudios Remixation als eine Art Flipboard für Videos bezeichnen würde, macht man es sich zwar etwas einfach, trifft aber ungefähr den Kern.

» weiterlesen

VideofyMe:
Videovermarktung für den Long Tail

VideofyMe vermarktet von Bloggern aufgenommene Videos. Mit einer deutschen Version betritt das Startup aus Schweden erstmalig Boden außerhalb Skandinaviens.

Bewegtbilder gehören zu den populärsten und für die nächsten Jahre mit den besten Wachstumschancen ausgestatteten Mediengattungen im Netz. Je mehr Websites auf die Veröffentlichung eigener Videos als Ergänzung zu Text-, Audio- und Bildinhalten setzen, desto größere Relevanz erhält die Frage nach der Monetarisierung dieser Clips.

Für gewerbliche und professionelle Website-Betreiber gibt es zahlreiche Lösungen und Dienstleister, die sich der Bewegtbildvermarktung widmen. Für Hobby-Filmer und Blogger mit eher geringer Reichweite hingegen existieren weniger Alternativen. YouTube beispielsweise betreibt zwar ein Partnerprogramm, in dessen Rahmen mit Videos generierte Einnahmen mit den Uploadern geteilt werden – dies steht jedoch nicht jedem Nutzer offen und setzt eine große Anhängerschaft sowie regelmäßige Veröffentlichungen voraus.

» weiterlesen

Leanback, XL & Co:
Vier alternative Wege,
YouTube zu nutzen

Wer von YouTube mehr erwartet als nur die Funktion des Pausenfüllers, sollte einen Blick auf vier Spezial-Features werfen.

Müsste ich fünf pauschale Äußerungen über Internetnutzer machen, wäre eine davon, dass sie mit großer Wahrscheinlichkeit alle YouTube kennen und dort zumindest ab und an einen Clip schauen. Googles Videoportal gehört zu den bekanntesten Websites der Welt. Im Mai wurden allein in den USA 14,6 Milliarden Videos von 183 Millionen Usern angeschaut. Weltweit verzeichnet das Portal mehr als zwei Milliarden Video-Views täglich.

Garantiert nicht jedem ein Begriff sind jedoch eine Reihe von alternativen Benutzeroberflächen bzw. Spezialfunktionen, die YouTube bereitstellt, um das Nutzungserlebnis über das simple Betrachten einzelner Clips am Schreibtisch hinaus zu erweitern und den Dienst zu mehr zu machen als zu einem simplen Pausenfüller.

Diesen Zweck erfüllen die vier YouTube-Features YouTube Leanback, YouTube XL, YouTube Musik und YouTube Disco.

» weiterlesen

Gratis-Streaming von Filmen:
Voddler will zum weltweit
größten Filmdienst werden

Europa fehlt, was die USA mit Hulu hat: Ein qualitativer, werbefinanzierter Gratis-Service zum On-Demand-Streaming von Filmen und Serien. Der schwedische Dienst Voddler hat große Ambitionen.

Während es im Bereich digitaler Musik trotz eines nicht gerade einfachen Marktes mittlerweile eine Reihe sehr guter nationaler und internationaler Dienste zum kostenlosen, durch Werbung finanzierten Streaming gibt, tut sich der benachbarte Video-On-Demand-Sektor schwerer.

Zwar existieren einige größere, ernstzunehmende Bezahlanbieter, aber was hierzulande im werbefinanzierten Gratisbereich geboten wird, ist zumeist ein sehr schlechter Kompromiss. So gibt es eine Auswahl kostenloser Filme bei MSN Movies, Videoload free oder MyVideo, aber von der Benutzerfreundlichkeit über die Auflösung bis hin zur Aufmachung lassen sämtliche Angebote mehr als zu wünschen übrig.

Von einem Service, der dem US-Glanzlicht Hulu das Wassser reichen könnte, bisher keine Spur. Entsprechend erfreut war ich, als vor einem Jahr der Stockholmer Dienst Voddler an den Start ging. Nicht nur aufgrund der gemeinsamen Heimatstadt erwarb sich Voddler schnell den Ruf eines “Spotify für Filme”, und entsprechend groß war die Nachfrage nach Invites für das anfänglich nur in Schweden verfügbare Angebot. Voddler zeigte durchaus Potenzial, zu einer europäischen Version von Hulu zu werden.

» weiterlesen

Air Video:
Die “Killerapplikation”
für Videogenuss auf dem iPad

Das iPad ist ideal für das Abspielen von Videos. Die Applikation Air Video macht aus einem Rechner einen Videoserver, streamt die dort gespeicherten Clips auf’s iPad (und iPhone) und konvertiert Dateien in Echtzeit.

Mein Hauptgrund für den Kauf eines iPads waren visuelle Inhalte. Zwar schaue ich mir aufwendig produzierte Blockbuster lieber im Kino oder auf einem Großbildfernseher an, aber bei Nachrichten, Dokumentationen oder Serien lege ich hingegen primär Wert auf ortliche Flexibilität und möchte nicht an mein Sofa gebunden sein.

Das iPhone oder andere Smartphones besitzen leider zu kleine Bildschirme, um damit über längere Zeit Videos anzuschauen und Spaß dabei zu haben. Das iPad füllt hier zumindest für meinen persönlichen Bedarf eine große Lücke, und macht dies im Praxiseinsatz auch genau so, wie ich es mir in der Theorie vorgestellt habe.

Nun wäre Apple nicht Apple, wenn das iPad ähnlich wie das iPhone nicht sehr wählerisch wäre, was die akzeptierten Dateiformate betrifft. Kurz gesagt: iPad-Videos müssen im MP4-Format vorliegen, sonst lassen sie sich nicht abspielen.

Dank der absolut beeindruckenden iPad-Applikation Air Video muss ich mir über manuelles Konvertieren von Videodateien in das MP4-Format aber ab sofort keine Sorgen mehr machen – ebenso wenig wie über die Frage, wie ich die auf meinem an den Fernseher angeschlossenen Media-PC abgelegten Serien und Dokumentationen bequem auf mein iPad “streame”. Air Video ist die Lösung für beides.

 

» weiterlesen

HTML5, Flash und Videos im Web:
Der Stand der Dinge

Während Flash durch Apples Ablehnung immer mehr unter Druck gerät, macht sich das Web bereit für HTML5. Offene Frage gibt es dabei aber einige, nicht zuletzt die nach dem besten Format für Videos im Netz.

Der Aufstieg von HTML5 ist ungebremst und wird durch den vor allem von Apple ausgelösten Abstieg von Adobes Flash-Format begleitet. Ein Nebenschauplatz dieses Kampfes zweier Technologien ist der Zwist um die Zukunft von Webvideo.

Denn wenn sich die Verbreitung von Flash und entsprechender Browser-Plugins verringert, muss eine Alternative her, um Videos auf YouTube, Vimeo, Hulu und all den anderen Websites, die stark auf Bewegtbilder setzen, im Browser abspielen zu können. Unklar ist noch, welches Videoformat am Ende fest in HTML5 integriert und damit zum Standard im Netz werden soll.

Wer kein Webdesigner oder Entwickler ist, wird bei einem tieferen Einstieg in die Thematik mitunter auf einige Verständnisprobleme stoßen, da es sich um einen stark technisch geprägten Komplex handelt. Dennoch wird hier gerade über die Zukunft von (multimedialen) Webanwendungen entschieden, weshalb es sinnvoll und vor allem interessant sein kann, sich etwas näher mit der Entwicklung rund um HTML5 vs Flash vs Webvideo zu beschäftigen.

Es folgt eine Auswahl an lesenswerten Artikeln, welche den Stand der Dinge und die Herausforderungen für die Zukunft gut beschreiben.

» weiterlesen