Thema: Videoportale

 

Alle 38 Artikel zum Thema Videoportale auf netzwertig.com:

50 Alternativen zu YouTube

Eine aktualisierte Liste vom 26. Februar 2008 mit 48 Alternativen zu YouTube gibt es hier.

Bereits vor einiger Zeit hatte ich die stetig wachsende Zahl von Videoplattformen unter die Lupe genommen. Doch da die Neugründungen im Bereich des Videosharings und -streamings kein Ende zu nehmen scheinen, ist es Zeit für ein Update. Im Folgenden findet Ihr 51 deutsch- und englischsprachige Videoplattformen für allgemeine User Generated Videos. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und enthält keine Special-Interest-Angebote. Wenn Ihr einen weiteren Anbieter kennt, hinterlasst gerne einen Kommentar.
» weiterlesen

YouTube startet regionale Sites – ohne Deutschland

Bereits seit einiger Zeit wurde über regionale Länderversionen von YouTube spekuliert. Nun ist es offiziell: Heute hat Google sein weltweit führendes Videoportal mit entsprechenden Sprachversionen in neun Ländern gestartet: Brasilien, Frankreich, Irland, Italien, Japan, die Niederlande, Polen, Spanien und Großbritannien. Es ist zu erwarten, dass dieser Schritt insbesondere in Ländern, in denen Englisch als Fremdsprache weniger verbreitet ist, zu einer weiteren Steigerung der Nutzerzahlen führen wird.
» weiterlesen

Google Video wird wieder Suchmaschine

Seit der Übernahme von YouTube im vergangenen Jahr verfügt Google mit Google Video über zwei Videoportale. Doch während YouTube für viele Internetnutzer zum Synonym für Videoplattformen im Netz geworden ist, assoziieren die meisten User mit Google nach wie vor primär eine Suchmaschine. Dies hat man in Mountain View erkannt und setzt ab sofort auch im Videobereich wieder auf Googles Kernkompetenz – die Suche. » weiterlesen

Deutsche lieben Wikipedia, YouTube und MyVideo

Die drei beliebtesten Web-2.0-Angebote bei deutschen Internetnutzern sind Wikipedia, YouTube und MyVideo. Laut Nielsen/NetRatings besuchten im Februar 2007 12,3 Millionen Deutsche Wikipedia. Damit erreicht die freie Online-Enzyklopädie hier zu Lande rund 33 Prozent aller Internetuser, im Gegensatz zu 27 Prozent in den USA und 25 Prozent in Großbritannien. In der Popularität auf Platz 2 steht bei den deutschen Usern YouTube mit 4,9 Millionen Besuchern im Februar, gefolgt von MyVideo auf dem dritten Platz. Das Videoportal von Pro7Sat1 wurde im erwähnten Zeitraum von 3,81 Millionen Nutzern besucht und hat sich damit als führendes deutsches Videoportal etabliert. Insgesamt nutzten im Februar fast 20 Millionen Deutsche Web-2.0-Angebote. Quelle: Pressetext.de

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Last.fm ab sofort mit Musikvideos

last.gif

Last.fm, die mit mehr als 20 Millionen Mitgliedern weltweit größte Social-Music-Community, zeigt ab sofort auch Musikvideos. Genau wie bei den individuellen Audiostreams, die zum Hörverhalten und Musikgeschmack des jeweiligen Nutzers passen, soll es in Kürze personalisierte Videochannels geben. Als eines der ersten Videos steht “Silent Shout” von der australischen Band “The Knife” zum Streaming bereit. Interpreten und Labels können seit einigen Tagen Videos auf die Seite stellen. User, die nach einer bestimmten Band suchen, bekommen dann neben den zu diesem Interpreten passenden Radiostationen auch seine Videos aufgelistet. » weiterlesen

Neue Videoportale aus Deutschland

Die Zahl der Videoportale im Netz wächst unaufhaltsam. Viele Dienste versuchen, sich in irgendeiner Form vom Marktführer YouTube abzugrenzen. Andere, wie TrTube oder RuTube, zeigen sich ganz ungeniert, was das Nachahmen das Originals betrifft. Auch in Deutschland sind in letzer Zeit einige neue Angebote aufgetaucht. Da der Markt klassischer Mainstream-Videosites mit Sevenload, Clipfish und MyVideo jedoch schon dicht besetzt ist, konzentrieren sich die Neulinge lieber auf ergänzende Dienste oder machen es sich in einer Nische bequem. Zweinull.cc listet die neuen Angebote auf.

mytv.gif
MyTV ist Deutschlands erster und einziger “Internet Broadcast Guide”. Der Dienst wurde in der vergangenen Woche gestartet und bietet den Nutzern eine Übersicht über relevante Clips bekannter Videoportale, über Live-Streams, On-Demand-Inhalte und das herkömmliche TV-Programm. Die Inhalte und Empfehlungen kommen von der MyTV-Redaktion, außerdem können die Nutzer eigene Vorschläge machen und die verlinkten Clips und Videos bewerten. Das Ziel von MyTV ist es, den Verbrauchern stets eine relevante und qualitativ hochwertige Auswahl aus der ständig wachsenden Fülle an Videos und Internet-Sendern zu präsentieren.

gogooroo.gif
goGOOROO Auch dieses neue Projekt sortiert und kategorisiert Onlinevideos aus vielen verschiedenen Quellen im Internet. Im Gegensatz zu MyTV entscheiden hier aber statt Redakteuren nur die User, welche Videos gezeigt werden. Die Anwender können nach der Registrierung ein eigenes Profil anlegen, ihre Lieblingskanäle zusammenstellen oder Programme weiterempfehlen. Hinter goGOOROO stecken zwei in Kalifornien lebende Deutsche, die mit der Plattform sowohl den US- als auch den deutschen Markt im Visier haben.

uprom.gif
UProm.TV Die im April gestartete Seite kann am besten als Videoportal mit angeschlossenem Fernsehsender beschrieben werden. Die User können selbst erstellte Clips hochladen und anderen Nutzern der Plattform verfügbar machen. Die Filme werden von der Community und einer ausgewählten Jury bewerten. Die Produktionen mit den besten Bewertungen laufen dann über ASTRA im Fernsehen, täglich von 20:00 bis 08:00 Uhr und am Sonntag 24 Stunden.

hausgemacht.gif
Hausgemacht.TV ist der Videoratgeber von Sat1. Alltägliche Situationen und Fragen werden durch eine Vielzahl von Ratgebervideos erklärt und veranschaulicht. Die Beiträge kommen teilweise aus dem Sat1-Fernsehprogramm und teilweise von den Usern selbst. Ratgeber in Videoform sind in den USA bereits sehr angesagt. Eine Liste mit zehn der beliebtesten US-Dienste gibt es bei Mashable.

alluc.gif
Alluc ist schon seit einiger Zeit im Netz und hat es in letzter Zeit zu einer beachtlichen Popularität gebracht. Die Seite wird von drei jungen Leuten aus Deutschland betrieben und listet eine große Zahl bekannter Filme und Serien auf, die von Usern auf unterschiedlichen Videoportalen abgelegt wurden. Rechtlich bewegen sich die Betreiber damit in einer Grauzone, doch den Besuchern gefällt es natürlich.

watchberlin.gif
WatchBerlin Hier ist das erste Videoportal der Hauptstadt. Diese Seite mit regionalem Schwerpunkt präsentiert Berliner Persönlichkeiten, Institutionen, Events, Kommentare, Gastronmie, Politik, Kultur, Szene und Unterhaltung. Neben zahlreichen Beiträgen von Fernsehmachern und Medienprofis dürfen auch die User mit eigenen Clips von, mit und über Berlin beitragen.

hamburg1video.gif
Hamburg1video Was WatchBerlin für die Hauptstadt ist, das ist diese Seite für Deutschlands zweitgrößte Stadt Hamburg. Ein Mix aus redaktionellen Beiträgen und User Generated Content.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Videoportale:
Sie sind unter uns!

Videoportale: Sie sind unter uns!

Welche Einstellung man auch immer zu Videoportalen und all den teilweise belanglosen Clips dort hat – die meisten von uns kommen früher oder später mit ihnen in Berührung. Sei es durch eine Kollegenmail, die einen “witzigen Film” empfiehlt, durch ein in einer Website eingebettetes Video oder auch ganz freiwillig, wenn man vom Clip seiner Lieblingsband nicht genug kriegen kann.

Videoseiten sind eine der entscheidenden Erscheinungen im Web 2.0, sowohl gemessen an den Userzahlen als auch, was deren Verbreitung betrifft. Auch wenn häufig YouTube als Synonym für sämtliche Videoportale verwendet wird, so ist die Mutter aller Videopages schon lange nicht mehr allein im Web. Neben ihr haben sich viele Anbieter etabliert, die dem Original oft in ihrer Funktionsweise und im Aufbau ähneln, sich aber doch in entscheidenden Punkten von YouTube zu differenzieren versuchen.

Neben YouTube zählt Google Video sicher zu den bekanntesten Videosites. Dementsprechend umfangreich ist dort auch das angebotene Filmmaterial. Auch wenn Google seit der sensationellen Akquisition von YouTube im vergangenen Jahr über zwei Portale zum Hochladen und Streamen von Clips verfügt, wurde bisher noch nicht viel unternommen, um die Dienste einander anzugleichen.

Im Gegensatz zu YouTube, wo die maximale Cliplänge für Standard-User 10 Minuten beträgt, ist bei Google Video auch das Hochladen ganzer Filme möglich. Wie lange, dass bleibt angesichts des steigenden Drucks der Filmindustrie auf die Portale allerdings fraglich. Ein weiteres Feature von Google Video ist die Möglichkeit, Clips runterzuladen und mit der externen Software Google Video Player anzuschauen. Damit ist ein Aufrufen des Browsers nicht mehr notwendig.

Wie YouTube wurde auch das Videoportal Grouper 2006 aufgekauft. Sony verleibte sich die Plattform im August für 65 Millionen US-Dollar ein. Verglichen mit seinen größeren Vorbildern ist die Content-Vielfalt bei Grouper erheblich geringer. Grund dafür ist auch eine Klage von Universal Music gegen Grouper, die dazu geführt hat, dass verstärkt Filtertechnologien eingesetzt werden, um urheberrechtlich geschütztes Material aufzuspüren und zu entfernen – genau dieses macht bei YouTube und Google Video nach wie vor einen erheblichen Anteil aus.

Um das Urheberrecht scheint man sich bei Veoh aus San Diego (noch) weniger Gedanken zu machen. Die Nutzer können dort Videos mit beliebiger Länge und in bester Qualität hochladen. Diese werden mittels Peer-to-Peer-Technik gestreamt, entweder im Flash Player auf der Seite oder im externen Veoh Player. In Anbetracht der großen Zahl von aktuellen Filmen und Serien, die bei Veoh zu finden sind, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis zusätzliche Einschränkungen für den Upload eingeführt werden. Doch vermutlich ist dies das Kalkül der Betreiber, denn diese wissen: Filme und Serien sind beliebter als jeder 5-Minuten-Clip und damit das beste Mittel, um sich schnellstmöglich und medienwirksam als Konkurrent von YouTube zu etablieren.

Bei GUBA mit Sitz in San Francisco ist man bereits einige Schritte weiter und bietet neben den üblichen Mini-Clips “Premium Videos” zum kostenpflichtigen Streaming oder Download an, hauptsächliche aktuelle DVDs. Die Video-Sharing-Funktion dient hier wohl nur noch zur Userbindung.

Metacafe, welches mit dem Claim “Serving the world’s best videos” eine Vormachtstellung beansprucht, unterscheidet sich nur wenig von der Masse. Werden die “Featured Videos” bei YouTube teilweise mehr als eine Million Mal betrachtet, so sind es bei Metacafe rund 50.000 bis 100.000 Views. Momentan fällt mir auch kein Grund ein, warum sich an diesem Verhältnis etwas ändern müsste. Auch Gofish wirkt lediglich wie eine blasse Kopie von YouTube und fällt am ehesten durch den seltsamen Namen auf.

Die zwei US-Dienste Revver und Vimeo gehen dagegen eigene Wege. Revver richtet sich besonders an Nachwuchs- oder Hobby-Filmer, die sich mit Ihren Werken etwas dazuverdienen möchten. Die Clips werden von Revver mit Werbespots versehen. Die Erlöse teilen sich Revver und der Uploader. Bei Vimeo setzt man auf die Vorteiler einer lebendigen Community und weniger auf den Gelegenheitsnutzer, der sich in der Mittagspause ein bisschen berieseln lassen möchte. Anders als bei allen anderen Diensten bietet Vimeo auf der Hauptseite keine Möglichkeit, nach Videos zu suchen, sondern nur versteckt auf den Unterseiten. Besucher sollen sich möglichst direkt registrieren und beteiligen. Jeder User darf 250 MB Filmmaterial pro Woche hochladen.

Videoportale müssen allerdings nicht zwangsweise aus den USA kommen. Mit Dailymotion hat sich eine europäische Alternative etabliert. Das in Frankreich gegründete Unternehmen mit Sitz in Paris expandiert zurzeit in verschiedene Länder und hat lokale Sites unter anderem in Deutschland, Italien, Portugal, Schweden und Rumänien gelauncht. In Anbetracht der zumeist altbekannten Funktionen und Usability ist das Differenzierungsmerkmal von Dailymotion zu YouTube & Co damit hauptsächlich die europäische Herkunft.

Das gilt natürlich auch für die drei bedeutenden Videoportale in Deutschland: MyVideo, Clipfish (was hat nur der Fisch mit den Videos zu tun?) und Sevenload. Siehe dazu mein Beitrag Videoportale weiterhin beliebt bei Investoren weiter unten. Spannend wird es, zu sehen, inwieweit die drei deutschen Anbieter auch in anderen Ländern Erfolge erzielen können. Leicht wird das nicht, betrachtet man die große Zahl an sich teilweise sehr ähnlichen, internationalen Video-Communities. Und natürlich haben viele Länder der Welt eigene, nationale Videoportale, die vielleicht auch eines Tages aus den eigenen Grenzen ausbrechen wollen. Allein in Schweden gibt es mit Bubblare, Fejm TV, Video-Klipp und Miloop mindestens vier Videoportale.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Videoportale weiterhin beliebt bei Investoren

Videoportale sind offenbar trotz der stetig steigenden Zahl von sich ähnelnden Angeboten weiterhin interessant für Investoren. Aktuellster Beleg dafür ist die heute bekannt gewordene Übernahme von rund 20 Prozent der Anteile der Video- und Fotoplattform sevenload durch Hubert Burda Media, einem der größten deutschen Verlags- und Medienkonzerne (u.a. RTL2, Focus, Playboy).

Sevenload, welches die beliebten Funktionen von YouTube und der Foto-Community Flickr auf einer Plattform vereint, ist damit die dritte deutsche Videoseite, bei der ganz oder teilweise klassische Medienkonzerne die Fäden ziehen. Bereits im vergangenen Jahr übernahm die Pro7Sat1 Media AG MyVideo und füttert es seitdem fleißig mit Inhalten aus den hauseigenen TV-Sendern.

Auch bei Bertelsmann erkannte man die Notwendigkeit, den verfügbaren Content nicht mehr ausschließlich über RTL, Vox & Co zu verbreiten, sondern sich auch des Internets als Distributionskanal zu bedienen. Im August 2006 gründete man daher Clipfish. Laut Unternehmensangaben sind bereits 250.000 Nutzer registriert, 6,5 Millionen Videos werden täglich abgerufen.

Auch Hubert Burda möchte offensichtlich von der prognostizierten Umschichtung der Werbebudgets weg vom klassischen TV hin ins Internet profitieren. Nachvollziehbar sind die Aktivitäten, lassen sich mit der Platzierung von Werbespots vor oder während Online-Videoclips Zielgruppen viel differenzierter ansprechen und damit Streuverluste minimieren. Außerdem ermöglicht ein Onlinespot im Vergleich zum herkömmlichen 30-Sekünder auf RTL oder Sat 1 dank direktem Feedback in Form von Klickraten, Impressions, Verkäufen, Newsletter-Anmeldungen etc. bessere Möglichkeiten zur Werbeerfolgskontrolle.

Bevor sevenload und andere Videoportale dem klassischen TV signifikante Teile des Werbekuchens abjagen können, müssen die Nutzerzahlen aber noch erheblich ansteigen. Wenn ein Clip bei YouTube, der erfolgreichsten aller Video-Communities, eine Million mal angeschaut wurde, ist das dort außergewöhnlich viel. Im Vergleich mit den Top-Quoten der großen TV-Sender wirkt eine solche Zahl jedoch eher geringfügig.

Für kleinere Werbebudgets oder sehr zielgruppenspezifische Kampagnen eigenen sich die führenden Videoportale jedoch heute schon. Zu erwarten ist, dass mit dem Einstieg anderer großer Mediengiganten in das Segment (gerade angekündigt: News Corp. und NBC Universal) die Popularität des Typus “Videoseite” weiter steigen wird. Vermutlich wird sich der Angebotsschwerpunkt vieler Anbieter dann verstärkt vom 2-Minuten Handyclip zu kompletten Serien und Filmen verlagern. DANN wird Werbung in Onlinevideos auch für große Player richtig attraktiv.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.