Alle 32 Artikel zum Thema Videoportale auf netzwertig.com:
Videos im Web erfreuen sich nicht nur bei Internetnutzern großer Beliebtheit, sondern auch verstärkt bei Werbetreibenden. Dass YouTube freiwillig auf Seitenaufrufe und die damit generierten Anzeigenumsätze verzichtet, um die Zahl der Videobetrachtungen zu steigern, zeigt, wie viel Hoffnung das weltweit führende Videoportal in Onlinevideos als Werbeträger der Zukunft steckt. Die meisten der bisher entwickelten Verfahren zur Vermarktung von Webvideos haben allerdings eine entscheidende Schwäche: Spots am Anfang, am Ende oder in der Mitte von Clips, eingeblendete Sponsorenleisten, klickbare Textlinks – stets handelt es sich um eine einfallslose Übertragung bestehender Werbeformate in den Videobereich, ohne dass dabei die Eigenheiten und Stärken von gestreamten Videos ausgenutzt werden. » weiterlesen
Live-Videostreaming vom Handy ist zwar noch kein weit verbreiteter Trend, aber es klingt spannend und macht neugierig. Die Möglichkeit, von einem beliebigen Ort bewegte Bilder in Echtzeit ins Web zu übertragen, hat ihren Reiz und sorgt für ein Gefühl, wirklich Teil des technischen Fortschritt zu sein. Anfang April stellte ich Bambuser vor, einen Dienst aus Schweden, der im Vergleich zu seinen US-Konkurrenten QIK und Flixwagon bereits für jedermann zugänglich ist und das Streaming über eine Vielzahl von Mobiltelefon-Typen unterstützt. Trotz allen Lobes über die innovative Seite solcher Anbieter muss man zugeben, dass die (dauerhaften) Nutzungsszenarien noch recht begrenzt sind. Klar, in der Entdeckungsphase begeisterte es mich selbst, die Straße entlang zu laufen und das zufällige Treiben zu übertragen. Nachdem aber die erste Euphorie verflogen war, stellte ich mir die Frage, wie oft ich mich eigentlich in Situationen befinden werde, in denen ich oder andere von einem Dienst wie Bambuser wirklich profitieren. » weiterlesen

Man stelle sich vor, RTL würde seine Produktionsräume und -ausrüstung sowie seine Sendeinfrastruktur kostenlos Sat.1 überlassen, das damit einen Film produziert, ihn auf Sat.1 zeigt und RTL das Recht einräumt, innerhalb des Programmes in begrenztem Maße Werbung zu schalten. Etwa diese Tragweite hat die Mitte März vom weltweit führenden Videoportal YouTube bekannt gegebene Entscheidung, mit dem Start diverser neuer Schnittstellen (API) Drittanbietern unter anderem den direkten Videoupload von einer externen Seite zu ermöglichen. Webservices stellt die Google-Tochter auf diesem Weg kostenlos ihre Infrastruktur zur Verfügung. Im Gegenzug erhält YouTube Werbefläche in den hochgeladenen Clips und steigert die Zahl über die eigene Seite abrufbarer Videos. Die Münchner Videocommunity bendecho macht sich als meines Wissens nach erster Dienst in Deutschland YouTubes neue APIs zunutze und zeigt am praktischen Beispiel, was mit ihnen angestellt werden kann. » weiterlesen
Hier in Schweden lässt sich ein interessantes Phänomen beobachten: Obwohl es wirklich nicht an innovativen nordeuropäischen Webangeboten mangelt, taucht immer mal wieder ein Startup auf, von dem ohne nennenswerte Marketingbemühungen plötzlich jeder spricht. Der Hype beschränkt sich dabei nicht auf die nationale Web-Szene, sondern erfasst schnell auch viele Menschen, die man eigentlich nicht als extrem internetaffin bezeichnen würde. Vor einem Jahr war Jaiku aus Finnland der große Hit, danach folgte die Spotify-Welle (die noch immer anhält) und in diesen Tagen ist es nun der Handy-Streaming-Dienst Bambuser, der schlagartig in aller Munde ist. » weiterlesen
Auch wenn es die zahlreichen Konkurrenten vermutlich nicht hören wollen: YouTube ist im Bereich der Videoportale zu dem geworden, was Tempo seit vielen Jahren für Zellstoftaschentücher darstellt: eine Gattungsmarke. Schnell heißt es, man habe ein Video bei YouTube hochgeladen oder dort gesehen, auch wenn es eigentlich bei Break.com oder Viddler veröffentlicht wurde. Für die meisten User ist YouTube jedoch erste Wahl, wenn es um das Hochladen und Betrachten von Videoclips im Netz geht. Fast 250 Millionen Unique Visitors verzeichnete Googles Videoportal im Dezember 2007 laut comScore. Selbst die größten Wettbewerber lagen nur im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. Mit einem neuen Coup macht YouTube nun deutlich, dass es seine Übermachtstellung weiter ausbauen und dabei neue Wege gehen möchte. » weiterlesen
Am 22. Juni letzten Jahres veröffentlichten wir eine Liste mit 50 Alternativen zu YouTube. Zu diesem Zeitpunkt war die Gründungswelle im Bereich der Videoportale auf ihrem Höhepunkt. Im Wochentakt tauchten neue Portale auf, die es mit YouTube und anderen Branchengrößen wie Dailymotion oder Yahoo Video aufnehmen wollten. Auch der Videospezialist DivX versuchte es mit einer eigenen Videoplattform. Stage6 hob sich von der Konkurrenz ab, indem es, statt auf den üblichen Flashplayer zu setzen, den hauseigenen DivX-Player verwendete und damit die Clips in deutlich besserer Qualität darstellen konnte als die meisten Wettbewerber. Wie DivX gestern bekannt gab, wird Stage6 noch in dieser Woche vom Netz genommen. Bereits im Juli 2007 gab es Hinweise darauf, dass die operativen Kosten die ursprünglich prognostizierten Aufwendungen für den Serverbetrieb und den anfallenden Datenverkehr weit überstiegen. Nun zieht DivX die Notbremse und will sich fortan seinem Kerngeschäft mit DivX-Lizenzen für Unterhaltungselektronik widmen. » weiterlesen
Kaum zu glauben: Zwei Tage vor dem Jahreswechsel stoße ich auf eine Applikation, die es innerhalb weniger Minuten in meine imaginäre Hitliste der coolsten Web-2.0-Dienste des Jahres 2007 schafft: Yamelo ist ein neuer Musikservice, dessen Slogan “Brings back melodies” Programm ist. Bei Yamelo können Nutzer auf einer Zeitleiste ein Jahr und einen Monat wählen und sich anschließend Musikvideos anzeigen lassen, die zu diesem Zeitpunkt gerade angesagt waren. Derzeit ermöglicht Yamelo eine solche musikalische Zeitreise bis zum Januar 1965. Neben den zum ausgewählten Datum passenden Musikvideos wird eine umfangreiche Tagcloud mit im jeweiligen Jahr besonders beliebten Interpreten angezeigt. Ein Klick auf einen Namen liefert eine Liste verfügbarer Clips dieser Band. » weiterlesen
Viele Startups haben sich im abgelaufenen Jahr kühne Ziele gesteckt. An zwei erinnere ich mich noch besonders gut: Im September startete Patrick Landrock seine «revolutionäre Web-2.0-Plattform” onsari und verkündete, bis zum Jahreswechsel zwei Millionen Mitglieder erreichen zu wollen. Dass dieses Vorhaben reine Utopie war, darin bestand schon damals kein Zweifel. Angesichts der auf der Seite aktuell angegebenen Nutzerzahl von 6.613 gibt es nun, wenige Tage vor dem Jahreswechsel, die Bestätigung für alle Skeptiker des Projektes onsari. » weiterlesen
Vor einigen Wochen haben die US-Medienkonzerne NBC und FOX ihren lange angekündigten Video-on-Demand-Dienst hulu an den Start gebracht. Schnell schlug der einstige Hohn vieler US-Blogger über die lange Wartezeit und das vermeintlich zu späte Lancieren eines YouTube-Konkurrenten in Anerkennung und Lob um: hulu ist nämlich gar kein YouTube-Klon sondern bietet unzählige aktuelle US-Serien und -Shows kostenlos, werbefinanziert und über eine richtig ansehnliche und leicht zu navigierende Oberfläche. Das Problem: Eine Registrierung ist derzeit nur auf Einladung möglich, und diese sind rar und werden sehr restriktiv verteilt. NBC und FOX haben angekündigt, den Status der geschlossenen Beta-Phase auch erst einmal beizubehalten, um das Angebot ausgiebig testen und verbessern zu können. » weiterlesen
Mit jedem neuen Web-2.0-Dienst, der populäre Musik auf einfache und kostenlose Art und Weise verfügbar macht, möchte man meinen, dass es niemanden gibt, der einen noch leichteren Zugang zu Veröffentlichungen von Major-Labels ermöglichen kann – und kurze Zeit später taucht genau ein solcher Kandidat auf. Immer deutlicher wird, dass die Musikindustrie den Kampf gegen die weltweit wie Pilze aus dem Boden schießenden Startups und Mashups, welche die Millionen im Netz verteilten Musikstücke und -videos indexieren, aggregieren und mit anderen Internetservices kombinieren, längst verloren hat. » weiterlesen