Thema: Videoportale

 

Alle 38 Artikel zum Thema Videoportale auf netzwertig.com:

Verschmelzung von Fernsehen und Internet:
myTVLink ist ein Videoportal
für Großbildschirme

Das aus Hamburg stammende Startup myTVLink hat eine für Großbildschirme optimierte Browseroberfläche entwickelt, die den bequemen Zugriff auf Onlinevideos vom Sofa aus ermöglicht.

Lange Zeit wurde über die Verschmelzung von Fernsehen und Internet gesprochen, und mindestens ebenso lange mussten Konsumenten auf diese warten. Auch im Jahr 2012 hat die vollständige Konvergenz zwischen den zwei Medientypen und dafür notwendigen Zugangsgerätearten noch nicht vollständig stattgefunden, aber immerhin existieren verschiedene vielversprechende Ansätze. Google TV gehört dazu ebenso wie die Boxee Box sowie VideoWeb. Internetfähige TV-Geräte sowie Konsolenhersteller wie Sony und Microsoft, die Web- und TV-Angebote in ihre Geräte integrieren, tragen ihren Teil zur langsamen Annäherung von Fernsehen und Internet bei. Und auch Apple soll bekanntlich Pläne in diese Richtung hegen.

Wer jedoch ganz simpel einen Computer mit dem heimischen Fernseher verbindet und über diesen im Netz surft, wird schnell feststellen, dass sich die Zahl der für den Großbildschirm optimierten Webangebote in Grenzen hält. Die Macher von myTVLink haben sich zum Ziel gesetzt, diesen Missstand mit einem Browserangebot zu beheben. Der Onlinedienst aus Hamburg hat in der vergangenen Woche seine geschlossene Beta-Phase beendet und steht nun allen Nutzern zur Verfügung.

» weiterlesen

Kino1.to:
Cleverer Name für eine
zeitgemäße TV-Videosuche

Zwei Studenten aus Potsdam haben mit Kino1.to eine moderne Suchmaschine für legale, deutschsprachige TV-Inhalte entwickelt. Die Wahl des Namens ist schlau.

Deutschland fehlt bekanntlich ein zentrales, senderübergreifendes TV-Portal mit kostenlosen On-Demand-Inhalten im Stile von Hulu. Entsprechend groß ist die Intransparenz. Die Fernsehsender kochen jeweils ihr eigenes Online-Süppchen, weshalb es für Zuschauer mitunter einiges an manueller Suche erfordert, um den Stream des gewünschten Programms im Netz zu finden.

Stefan George und David Eickhoff aus Potsdam bei Berlin möchten dies mit einer Suchmaschine für legale Serien- und Filmstreams ändern. Kino1.to haben die zwei Informatikstudenten ihre Videosuchmaschine getauft – die Namensverwandtschaft zur berühmt-berüchtigten und 2011 von den Ermittlern geschlossenen Streamingseite ist offensichtlich. Manch einer mag dies als “unglückliche Namenswahl” bezeichnen, doch eigentlich handelt es sich dabei um einen Geniestreich:

» weiterlesen

YouTube gibt zu:
“Ja, Facebook existiert wirklich”

Im Rahmen eines umfassenden Redesigns hat sich Googles Videoportal YouTube erstmalig dazu durchgerungen, dem Kontrahenten Facebook Sichtbarkeit auf der Plattform einzuräumen. YouTube kann damit nur gewinnen.

C36daily: — Der tägliche Newsletter für die Schweizer ICT-Community. Schnell, aktuell und auf den Punkt. Jetzt abonnieren und immer up-to-date sein. — Textanzeige

Vor einem Jahr gab es noch kein Google+, allerdings eine Vielzahl von Gerüchten über Googles bevorstehenden, nächsten Vorstoß in den Social-Web-Bereich. Was Google damals zu übersehen schien, war die Tatsache, dass es mit YouTube bereits ein sehr populäres Social Network besaß. Mein damaliger Gedanke: Statt mit einem neuen Dienst (der später Google+ heißen sollte) bei null anzufangen, hätte Google YouTube ausbauen und zum Zentrum der Interaktion zwischen seinen Nutzer machen können.

Bekanntlich kam es anders. Doch mit einem umfassenden Redesign (angeblich das größte jemals) beschreitet das mit Abstand marktführende Videoportal, das täglich 3,5 Milliarden Videos zeigt, ab sofort einen Weg, den ich mir von dem Dienst schon lange gewünscht habe: Es erlaubt eine engere Verknüpfung mit anderen Social-Web-Services sowie ein deutlich “sozialeres” Videoerlebnis.

» weiterlesen

Video on Demand:
Bitbop startet Serien-Flatrate

Bitbop streamt TV-Serien über den Browser und mobile Apps. Nach dem Ende der kostenlosen Testphase haben Nutzer nun für eine Monatsgebühr von knapp zehn Euro Zugriff auf über 3000 Episoden – ihr Geld wert sind diese aber nicht.

www.frontendconf.ch — Frontend Conference Zurich, Sept 9 & 10, 2011 – The Web Frontend Development Specialists are coming to Zurich! Two Days of inspiring talks on frontend and UX technologies. Get your ticket now! — Textanzeige

Mitte Mai gab das zur multinationalen Investmentfirma Jesta Group gehörende Medienunternehmen Jesta Digital den Startschuss für eine deutsche Variante des 2010 in den USA lancierten, auf TV-Serien spezialisierten Video-on-Demand-Dienstes Bitbop. In einer mehrmonatigen Testphase wurde der Service, den wir hier näher vorstellten, Nutzern aus Deutschland gratis angeboten.

Erklärtes Ziel der in Berlin ansässigen Jesta Digital GmbH war es von Beginn an, Bitbop mittelfristig als kostenpflichtiges Abonnement zum Preis von 9,99 Euro pro Monat anzubieten. In der Gratis-Testphase mangelte es Bitbop noch an sehenswerten Inhalten. Ein reichhaltiges, aktuelles und hochwertiges Programmangebot beschrieb ich in meinem ersten Bericht über den Service als Voraussetzung, um tatsächlich als Streaming-Flatrate für Serien erfolgreich sein zu können.

» weiterlesen

Videos im Internet:
Die Zeit des rasanten
Wachstums ist vorbei

Der Blick auf Metriken rund um den Konsum von Onlinevideos legt nahe, dass die Zeit des rasanten Wachstums vorbei ist. Die Qualität der Inhalte wird damit ein immer wichtigeres Erfolgskriterium.

Bertram Gugel befasst sich seit 2005 intensiv mit der Konvergenz von Fernsehen und Internet. Mehr über den Autor am Artikelende.

Möchte man den Online-Video-Markt beschreiben, ergibt sich zunächst ein diffuses Bild. Von TV-Sendern über Abodienste und Video-On-Demand-Portale bis hin zu Videoportalen gibt es viele verschiedene Anbieterarten, die nur schwer direkt miteinander verglichen werden können.

Zudem sind zahlreiche klassische Bewegtbildmärkte betroffen: Die Palette reicht vom Filmverleih über den Filmverkauf und das PayTV bis hin zum FreeTV. Als Einstieg in die Betrachtung des Online-Video-Markts eignet sich deshalb die Zuschauerperspektive.

» weiterlesen

Videos im Web:
Das lange Warten auf ein europäisches Hulu

Die europäische Landschaft für professionelle Videoangebote ist zersplittert, ein zentrales, hochwertiges Angebot wie Hulu fehlt. Doch trotz schlechter Rahmenbedingungen gibt es Hoffnung.

Wie viele andere Internetnutzer warte ich voller Sehnsucht auf ein europäisches Hulu. Der populäre Dienst erlaubt Nutzern mit US-IP-Adresse das kostenlose, werbefinanzierte Streaming aktueller TV-Serien und Filme im Browser oder über einen Desktop-Client. Mit Hulu Plus gibt es seit kurzem auch eine Bezahl-Variante, die unter anderem eine noch größere Videobibliothek bietet sowie den Zugriff über externe Geräte erlaubt.

Über einen internationalen Launch von Hulu wird zwar schon lange gemunkelt, geschehen ist aber bisher nichts. Während erst gestern wieder eine Meldung zu hören war, das Gemeinschaftsunternehmen von News Corp, NBC Universal und Disney stehe vor einer globalen Expansion, erklärte ein Hulu-Sprecher auf eine Anfrage von uns, dass der Service weiterhin nur für US-Nutzer zur Verfügung stehen wird, auch wenn man bestrebt sei, internationale Streamingrechte zu erwerben, was jedoch ein aufwändiges Unterfangen sei.

Der europäische Markt für Videosites mit professionellem Content ist genau das Gegenteil zur Zentrallösung Hulu: Neben der geografischen Zersplitterung mit vielen nationalen Anbietern kochen Video-on-Demand-Portale und Fernsehsender jeweils ihr eigenes Süppchen, statt eine gemeinsame Lösung anzubieten. Hinzu kommt die Problematik der Synchronisation – wer gerne Programme im Originalton schaut, kommt bei den meisten Anbietern im deutschsprachigen Raum nicht weit.

» weiterlesen

Seht hier die Zukunft von Webvideos (und Werbung)

VideoClix.tvVideos im Web erfreuen sich nicht nur bei Internetnutzern großer Beliebtheit, sondern auch verstärkt bei Werbetreibenden. Dass YouTube freiwillig auf Seitenaufrufe und die damit generierten Anzeigenumsätze verzichtet, um die Zahl der Videobetrachtungen zu steigern, zeigt, wie viel Hoffnung das weltweit führende Videoportal in Onlinevideos als Werbeträger der Zukunft steckt. Die meisten der bisher entwickelten Verfahren zur Vermarktung von Webvideos haben allerdings eine entscheidende Schwäche: Spots am Anfang, am Ende oder in der Mitte von Clips, eingeblendete Sponsorenleisten, klickbare Textlinks – stets handelt es sich um eine einfallslose Übertragung bestehender Werbeformate in den Videobereich, ohne dass dabei die Eigenheiten und Stärken von gestreamten Videos ausgenutzt werden. » weiterlesen

Mobiles Streaming:
bald kein Event mehr ohne Live-Übertragung?

BambuserLive-Videostreaming vom Handy ist zwar noch kein weit verbreiteter Trend, aber es klingt spannend und macht neugierig. Die Möglichkeit, von einem beliebigen Ort bewegte Bilder in Echtzeit ins Web zu übertragen, hat ihren Reiz und sorgt für ein Gefühl, wirklich Teil des technischen Fortschritt zu sein. Anfang April stellte ich Bambuser vor, einen Dienst aus Schweden, der im Vergleich zu seinen US-Konkurrenten QIK und Flixwagon bereits für jedermann zugänglich ist und das Streaming über eine Vielzahl von Mobiltelefon-Typen unterstützt. Trotz allen Lobes über die innovative Seite solcher Anbieter muss man zugeben, dass die (dauerhaften) Nutzungsszenarien noch recht begrenzt sind. Klar, in der Entdeckungsphase begeisterte es mich selbst, die Straße entlang zu laufen und das zufällige Treiben zu übertragen. Nachdem aber die erste Euphorie verflogen war, stellte ich mir die Frage, wie oft ich mich eigentlich in Situationen befinden werde, in denen ich oder andere von einem Dienst wie Bambuser wirklich profitieren. » weiterlesen

Videocommunity bendecho zeigt, was neue YouTube-Schnittstelle kann

bendecho

Man stelle sich vor, RTL würde seine Produktionsräume und -ausrüstung sowie seine Sendeinfrastruktur kostenlos Sat.1 überlassen, das damit einen Film produziert, ihn auf Sat.1 zeigt und RTL das Recht einräumt, innerhalb des Programmes in begrenztem Maße Werbung zu schalten. Etwa diese Tragweite hat die Mitte März vom weltweit führenden Videoportal YouTube bekannt gegebene Entscheidung, mit dem Start diverser neuer Schnittstellen (API) Drittanbietern unter anderem den direkten Videoupload von einer externen Seite zu ermöglichen. Webservices stellt die Google-Tochter auf diesem Weg kostenlos ihre Infrastruktur zur Verfügung. Im Gegenzug erhält YouTube Werbefläche in den hochgeladenen Clips und steigert die Zahl über die eigene Seite abrufbarer Videos. Die Münchner Videocommunity bendecho macht sich als meines Wissens nach erster Dienst in Deutschland YouTubes neue APIs zunutze und zeigt am praktischen Beispiel, was mit ihnen angestellt werden kann. » weiterlesen

Mobiles Livestreaming mit Bambuser – vielleicht bald mehr als eine Spielerei

BambuserHier in Schweden lässt sich ein interessantes Phänomen beobachten: Obwohl es wirklich nicht an innovativen nordeuropäischen Webangeboten mangelt, taucht immer mal wieder ein Startup auf, von dem ohne nennenswerte Marketingbemühungen plötzlich jeder spricht. Der Hype beschränkt sich dabei nicht auf die nationale Web-Szene, sondern erfasst schnell auch viele Menschen, die man eigentlich nicht als extrem internetaffin bezeichnen würde. Vor einem Jahr war Jaiku aus Finnland der große Hit, danach folgte die Spotify-Welle (die noch immer anhält) und in diesen Tagen ist es nun der Handy-Streaming-Dienst Bambuser, der schlagartig in aller Munde ist. » weiterlesen