Alle 20 Artikel zum Thema Video auf netzwertig.com:
Mit Voddler will ein schwedisches Unternehmen den Markt für werbefinanziertes Video-on-Demand aufmischen und international expandieren: Europäische Konkurrenz für den US-exklusiven Video-Webdienst und Marktführer Hulu.
Seit langem ist
Hulu Marktführer im Bereich des kostenlosen Video-on-Demand. Das Joint Venture mehrerer US-amerikanischer Medienunternehmen hat sich nicht nur durch das umfangreiche Angebot aktueller Serien und Filme viele Fans geschaffen, sondern auch durch die ansprechende und benutzerfreundliche Oberfläche. Der Haken: Bisher ist Hulu lediglich für Benutzer mit einer US-IP-Adresse zugänglich. Expansionspläne liegen nach Medienberichten zwar vor, ein konkreter Zeitpunkt für den eventuellen Start von Hulu in Europa ist jedoch nicht bekannt.
Für deutsche Benutzer bedeutet dies, dass sie auf hiesige Gratis-Alternativen wie MSN Movies oder Videoload free ausweichen müssen. Diese sind zwar ganz nett, können dem US-Vorbild aber weder in Angebotsumfang noch Usability das Wasser reichen.
Aus Schweden kommt nun mit Voddler ein neuer Dienst, bei dem schon eher vorstellbar ist, dass er eines Tages zu einem europäischem Hulu aufsteigen könnte. Voddler lässt sich am einfachsten als eine Art Spotify für Filme bezeichnen:
» weiterlesen
Der Gesang aus diesem Clip, die Drums von dort, hier spielt der Bass – der Musiker Kutiman hat aus Schnipseln vieler YouTube-Clips sieben vollkommen neue Stücke komponiert.
Ob Kunst auf Magazinen, Kunst mit Magazinen oder Kunst ohne Magazine (und Kleidung): Wir mögen kreative Arbeit mit Medien. Passend zum Wochenausklang ein Tipp: Der Musiker Kutiman hat aus YouTube-Clips neue Stücke gebastelt. Das ist überaus hörbar – was Wunder, heißt es doch über das Debutalbum des Künstlers aus Tel Aviv, es “grooved mit einem angenehm staubigen Sound dahin wie Sly Stone im schönsten Drogenwahn” (HamburgFunk). Zu hören gibt es die Remixe auf einer eigenen Website:
» weiterlesen
Die Öffentlich-Rechtlichen sind bei YouTube – aber wie die meisten Sender und Nachrichtensites lassen sie ihre Videos lieber zu Hause, das “Einbetten” ist abgeschaltet.
Jetzt stellt die ARD also auch Videoclips auf YouTube – zum Beispiel einen Ausschnitt aus der aktuellen Folge von “Dittsche”, dem preisgekrönten Wochenrückblick von Olli Dittrich und Co. aus einem Hamburger Imbiss. Ein paar Minuten, die ebenso in der Mediathek des Ersten zu finden sind. So weit, so gut. Nur mitnehmen lässt sich das Video nicht, man kann es nicht auf der eigenen Website “einbetten”, die typische YouTube-Funktion wurde “auf “Anfrage” abgeschaltet.
YouTube-Videos ohne Mitnahme-Funktion – das ist wie Cola ohne Zucker. Wie Zeitungen mit Nachrichten von gestern. Es fehlt etwas. Es ist Web ohne 2.0.
» weiterlesen
Mit LoomTV kann man Online-Medien an einem einzigen Ort finden, sehen und teilen – statt diverse Videoportale und -Communities einzeln aufzusuchen.
Wenn man ein Video im Internet sehen möchte, dann hat man es heute wesentlich einfacher als früher: Statt sehnsüchtig bei MTV oder Viva zu warten, bis der gewünschte Clip läuft, sucht man einfach bei
YouTube danach – oder bei DailyMotion oder ähnlichen Angeboten.
Bei jedem dieser Videoplattformen kann man einen Account anlegen, welcher uns in die Lage versetzt, uns mit unseren Freunden zu vernetzen, ihnen Nachrichten zu schreiben, Videos zu empfehlen und dergleichen. Jede dieser Plattformen ist für sich betrachtet ein eigener Kosmos mit einem eigenen Angebot an hochgeladenen Videos, eigenen Freundeslisten und Kanälen.
LoomTV möchte nun aus diesem Walled Garden-Prinzip ausbrechen und dem User ermöglichen, zentral an einem Ort im Netz nach den Videos seiner Wahl zu suchen und sie zu sammeln. Wir haben die Möglichkeit, die Videos aus YouTube, Dailymotion, blip.tv, Metacafe oder Google Video auszuwählen. Persönlich fände ich es natürlich schön, wenn man – gerade als deutsches Startup – die in Deutschland populären Videodienste sevenload, myvideo und clipfish ergänzen könnte.
» weiterlesen
Alles, was es für den Journalismus an Werkzeugen braucht: Wir haben die Liste der Ausrüstung für ein Budget von weniger als 500 Euro.
Der Notizblock im Jackett, der Kugelschreiber in der Hutkrempe. Das waren einmal die Markenzeichen des investigativen Journalisten. Schöne alte Zeiten! Natürlich sind diese Utensilien immer noch unverzichtbar für die tägliche Arbeit. In den meisten Fällen reichen sie aber nicht mehr aus.
Wir zeigen, wie Sie mobil recherchieren und schreiben, hochwertige Fotos schießen und bearbeiten und Videos in Web-TV-Qualität drehen können. Und das für unter 500 Euro. Geht nicht? Geht doch.
» weiterlesen

Youtube kündigte gestern die Ausweitung seines Partnerprogramms auf Deutschland an. Wir schauen uns an, was Youtube unabhängig von diesem Programm alles anreiztechnisch richtig macht. Im Gegensatz zum deutschen Konkurrenten Sevenload.
So schnell kann’s gehen: vor drei Tagen haben wir auf Bertram Gugels lesenswerte Analyse zur Monetarisierbarkeit von YouTube und anderen Videoportalen in Deutschland verwiesen, und gestern kündigt YouTube nun die Ausdehnung des Partnerprogramms auf Deutschland und Frankreich an.
Zur Erinnerung: In seinem Artikel beschreibt Bertram Gugel sehr schön die Zurückhaltung von YouTube im Platzieren von Bannern und die fast völlige Abstinenz von sonstigen Werbemitteln. Anders als hiesige Anbieter vermarktet YouTube neben einigen Verwertungs-Specials nur Übersichtsseiten und die Kanäle von Partnern.
Während man Bertrams Umsatzprognosen wohl nur ein wenig nach oben adjustieren muss, ist und bleibt YouTube für Google ein formidables Verlustgeschäft und ist eher als strategische Investition zu verstehen. Immerhin: es geht um die Platzhirschschaft bezüglich der Zukunft des Bewegtbildes, so verändert dieser Zug einen anderen nicht zu unterschätzenden (aber in Überlegungen und Bewertungen oft ausgeklammerten) Faktor enorm: die Motivation der User hochwertigen (oder besser: auf der Plattform funktionierenden) Content zu produzieren.
» weiterlesen
Olaf Kolbrück auf Off the record über den aktuellen Stand und die künftigen Einsatzmöglichkeiten von Live-Video-Plattformen wie Mogulus, qik oder Ustream:
Dienste wie Webzooms oder Mogulus können beispielsweise Vorlesungen live übertragen. Es könnte auch für Unternehmen interessant sein, um öffentlich oder privat Vorträge oder Seminare zu senden[..]
sie dürften gerade für die Kids und Teens interessant werden, wenn die technischen Zugangsvoraussetzungen flexibler werden. Dann werden eben nicht mehr nur die Partyfotos bei StudiVZ reingestellt, sondern dann wird gleich live per Handy von der Party gesendet.
Sehenswert zu diesem Thema auch eine Präsentation auf Slideshare von Markus Angermeier und Tina Pickhardt.
» Off the record – Live-TV aus der Nische
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spaß bei der Lektüre!
Wir haben wieder Videoformate im Netz gefunden, die wir Euch gerne vorstellen möchten.
Schatten auf Berlin: Die dreckigen, unangenehmen Seiten der Großstadt zeigen 20 Studenten der Fachhochschule Salzburg in kurzen Videoclips. Der dreckige Gegenentwurf zur aktuellen Berlinkampagne in durchgestylten Bildern. Nicht immer ganz unverkrampft und nicht immer ganz klischeefrei – dafür sieht’s meist gut aus und ist mutig. Das Material ist unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht und darf kopiert und verändert werden.
Neben kurzen, inszenierten Filmen gibt es längere Reportagen. Zum Beispiel über ein leerstehendes Parkhaus im Problemkiez, in dem lauter kleine Projekte existieren. Gärten, Grills und Nachbarschaftsfeste, ohne großartige Unterstützung der Stadt. Zitat aus dem Film: “Wer tut was für die Armen? Ich finde die Situation ziemlich schlimm für eine Großstadt, hallo?!”
Tipp: “Saufende Jugend”
» weiterlesen
Das Online-Videoportal Watch Berlin feiert den ersten Geburtstag. Auch wenn es nahe an der Unbedienbarkeit vorbeischrammt – die Inhalte sind oft sehenswert.

Bild: Screenshot watchberlin.de. Eine Fliege will nicht von der Linse weg (aus dem Geburtstagsvideo).
Auf medienlese.com wird ja oft kritisiert, dabei gibt es auch vieles, das man mag. Ich zum Beispiel freue mich immer wieder über einzelne Beiträge des Videoportals Watch Berlin, heute über diesen Besuch bei mehreren Chinesen in Berlin. Denn wenn man es mal geschafft hat, den Beitrag in der Flash-Hölle der sich andauernd hin- und herbewegenden Fenster aufzufinden und anzuklicken, stösst man auf guten Journalismus. Oder besser, Journalismus, wie ich ihn mag:
» weiterlesen
“Unfreiwillig komisch” heisst der Beitrag des ZDF-Magazins “Frontal 21″ über Politiker, die das Internet entdecken. Die armen Newcomer werden ausgelacht von alten Hasen mit jahrzehntelanger Erfahrung, die dank Gebührengeldern produktionstechnisch stets auf dem neuesten Stand sind.

Vorreiter der neuen Berliner Videoschule? (Screenshot ZDF)
Das Werk von Werner Doyé und Andreas Wiemers (youtube.com, Video, 5:45 Minuten) widmet sich den “Medienprofis” (gemeint sind Politiker). Gleich in der Einleitung werden sie “kamerageschulte Medienmeister” und “perfekte Volksfischer” genannt, die aber das volle Mitleid des Moderators geniessen, weil sie “auch im Internet total cool rüber kommen” sollen.
Natürlich ist es legitim, über die SPD zu lachen, die eine Reihe mit Fragen an Kurt Beck veranstaltet und dann gar keine Fragen beantwortet. Und den Videocast von Angela Merkel in Frage zu stellen, der bereits “mehrere 100.000 Euro” (!!!) gekostet haben soll. Und vielleicht ist auch etwas Wahrheit dran, wenn “die geneigte Web-Gemeinde sich” dabei “an skandinavische Filme in Dogma-Manier erinnert”.
» weiterlesen