Thema: Video-On-Demand

 

Alle 6 Artikel zum Thema Video-On-Demand auf netzwertig.com:

Filme wandern in die Cloud:
UltraViolet und iCloud konkurrieren um Inhalte und Nutzer

Filmstudios und Internetunternehmen arbeiten an Lösungen, um das Kaufen von Filmen im digitalen Zeitalter wieder attraktiv zu machen. Zumindest im US-Markt zeichnet sich ein Konkurrenzkampf zwischen der Brancheninitiative UltraViolet und Apples iCloud ab.

DVD und Blu-Ray stehen vor der Ablösung durch neue cloudbasierte Filmformate. Erst vor kurzem wurde bekannt, dass die nächste Generation der XBox wohl kein optisches Laufwerk mehr beinhalten wird. Sie befindet sich in guter Gesellschaft: ob iPad, Smartphone, Ultrabook oder MacBook Air – alle diese Geräte verzichten auf ein optisches Laufwerk und verwenden entweder USB-Speicher oder das Internet, um Inhalte abzuspielen. Diese Entwicklung stellt Studios und Nutzer gleichermaßen vor Herausforderungen. Einerseits führt sie zu der Frage, wie Filme auf diese Geräte kommen, und andererseits zu der, wie sich bereits gekaufte DVDs und Blu-Rays auf diesen Geräten nutzen lassen.

Momentan wird das Zugangsproblem meistens über Video-on-Demand-Angebote gelöst, die Filme über das Internet auf die Geräte streamen. Die Nutzer wiederum haben sich selbst geholfen und kurzerhand ihre DVDs digitalisiert oder die auf der Blu-Ray enthaltenen digitalen Kopien auf den PC und dann auf ihre mobilen Geräte übertragen. Trotzdem ist dieser Zustand für beide Seiten suboptimal. Das “Rippen” der DVD-Sammlung kostet Zeit und bringt rechtliche Problemen mit sich. Die Dominanz der VoD-Angebote hat gleichzeitig geringere Umsätze für die Studios zur Folge.

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Video on Demand:
Bitbop startet Serien-Flatrate

Bitbop streamt TV-Serien über den Browser und mobile Apps. Nach dem Ende der kostenlosen Testphase haben Nutzer nun für eine Monatsgebühr von knapp zehn Euro Zugriff auf über 3000 Episoden – ihr Geld wert sind diese aber nicht.

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Mitte Mai gab das zur multinationalen Investmentfirma Jesta Group gehörende Medienunternehmen Jesta Digital den Startschuss für eine deutsche Variante des 2010 in den USA lancierten, auf TV-Serien spezialisierten Video-on-Demand-Dienstes Bitbop. In einer mehrmonatigen Testphase wurde der Service, den wir hier näher vorstellten, Nutzern aus Deutschland gratis angeboten.

Erklärtes Ziel der in Berlin ansässigen Jesta Digital GmbH war es von Beginn an, Bitbop mittelfristig als kostenpflichtiges Abonnement zum Preis von 9,99 Euro pro Monat anzubieten. In der Gratis-Testphase mangelte es Bitbop noch an sehenswerten Inhalten. Ein reichhaltiges, aktuelles und hochwertiges Programmangebot beschrieb ich in meinem ersten Bericht über den Service als Voraussetzung, um tatsächlich als Streaming-Flatrate für Serien erfolgreich sein zu können.

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Videos im Internet:
Die Zeit des rasanten
Wachstums ist vorbei

Der Blick auf Metriken rund um den Konsum von Onlinevideos legt nahe, dass die Zeit des rasanten Wachstums vorbei ist. Die Qualität der Inhalte wird damit ein immer wichtigeres Erfolgskriterium.

Bertram Gugel befasst sich seit 2005 intensiv mit der Konvergenz von Fernsehen und Internet. Mehr über den Autor am Artikelende.

Möchte man den Online-Video-Markt beschreiben, ergibt sich zunächst ein diffuses Bild. Von TV-Sendern über Abodienste und Video-On-Demand-Portale bis hin zu Videoportalen gibt es viele verschiedene Anbieterarten, die nur schwer direkt miteinander verglichen werden können.

Zudem sind zahlreiche klassische Bewegtbildmärkte betroffen: Die Palette reicht vom Filmverleih über den Filmverkauf und das PayTV bis hin zum FreeTV. Als Einstieg in die Betrachtung des Online-Video-Markts eignet sich deshalb die Zuschauerperspektive.

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Interaktives Fernsehen:
Wie mobile Apps die Brücke zwischen TV und Internet schlagen

Es wird noch einige Zeit vergehen, bis in allen Haushalten Fernsehen und Internet in einem Empfangsgerät vereint sind. Bis dahin helfen mobile Apps, die Brücke zwischen TV und Web zu schlagen.

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Fernsehen und Internet gehören zusammen. Zumindest für diejenigen, die seit langem ihre eigene Medienkonvergenz praktizieren, indem sie Filme, Serien und Live-Video über das Web schauen oder aber klassische TV-Events wie den sonntäglichen Tatort, Musikwettbewerbe oder Sportveranstaltungen über Twitter und Facebook “begleiten”. Sowohl die Hardware- als auch die Software-Industrie folgen dem Trend, wie jüngste Produktinnovationen wie internetfähige Fernsehgeräte, Google TV, Apple iTV, Boxee oder VideoWeb 600 verdeutlichen.

Doch natürlich wird es noch sehr lange dauern, bis tatsächlich in allen Wohnzimmern ein Gerät steht, welches On-Demand-Fernsehen und umfangreiche Webangebote kombiniert und uneingschränkt zugänglich macht. Bis dahin müssen alternative Lösungen die Brücke zwischen (linearem) TV und interaktiven, sozialen Onlineservices schlagen.

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Videos im Web:
Das lange Warten auf ein europäisches Hulu

Die europäische Landschaft für professionelle Videoangebote ist zersplittert, ein zentrales, hochwertiges Angebot wie Hulu fehlt. Doch trotz schlechter Rahmenbedingungen gibt es Hoffnung.

Wie viele andere Internetnutzer warte ich voller Sehnsucht auf ein europäisches Hulu. Der populäre Dienst erlaubt Nutzern mit US-IP-Adresse das kostenlose, werbefinanzierte Streaming aktueller TV-Serien und Filme im Browser oder über einen Desktop-Client. Mit Hulu Plus gibt es seit kurzem auch eine Bezahl-Variante, die unter anderem eine noch größere Videobibliothek bietet sowie den Zugriff über externe Geräte erlaubt.

Über einen internationalen Launch von Hulu wird zwar schon lange gemunkelt, geschehen ist aber bisher nichts. Während erst gestern wieder eine Meldung zu hören war, das Gemeinschaftsunternehmen von News Corp, NBC Universal und Disney stehe vor einer globalen Expansion, erklärte ein Hulu-Sprecher auf eine Anfrage von uns, dass der Service weiterhin nur für US-Nutzer zur Verfügung stehen wird, auch wenn man bestrebt sei, internationale Streamingrechte zu erwerben, was jedoch ein aufwändiges Unterfangen sei.

Der europäische Markt für Videosites mit professionellem Content ist genau das Gegenteil zur Zentrallösung Hulu: Neben der geografischen Zersplitterung mit vielen nationalen Anbietern kochen Video-on-Demand-Portale und Fernsehsender jeweils ihr eigenes Süppchen, statt eine gemeinsame Lösung anzubieten. Hinzu kommt die Problematik der Synchronisation – wer gerne Programme im Originalton schaut, kommt bei den meisten Anbietern im deutschsprachigen Raum nicht weit.

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Gratis-Streaming von Filmen:
Voddler will zum weltweit
größten Filmdienst werden

Europa fehlt, was die USA mit Hulu hat: Ein qualitativer, werbefinanzierter Gratis-Service zum On-Demand-Streaming von Filmen und Serien. Der schwedische Dienst Voddler hat große Ambitionen.

Während es im Bereich digitaler Musik trotz eines nicht gerade einfachen Marktes mittlerweile eine Reihe sehr guter nationaler und internationaler Dienste zum kostenlosen, durch Werbung finanzierten Streaming gibt, tut sich der benachbarte Video-On-Demand-Sektor schwerer.

Zwar existieren einige größere, ernstzunehmende Bezahlanbieter, aber was hierzulande im werbefinanzierten Gratisbereich geboten wird, ist zumeist ein sehr schlechter Kompromiss. So gibt es eine Auswahl kostenloser Filme bei MSN Movies, Videoload free oder MyVideo, aber von der Benutzerfreundlichkeit über die Auflösung bis hin zur Aufmachung lassen sämtliche Angebote mehr als zu wünschen übrig.

Von einem Service, der dem US-Glanzlicht Hulu das Wassser reichen könnte, bisher keine Spur. Entsprechend erfreut war ich, als vor einem Jahr der Stockholmer Dienst Voddler an den Start ging. Nicht nur aufgrund der gemeinsamen Heimatstadt erwarb sich Voddler schnell den Ruf eines “Spotify für Filme”, und entsprechend groß war die Nachfrage nach Invites für das anfänglich nur in Schweden verfügbare Angebot. Voddler zeigte durchaus Potenzial, zu einer europäischen Version von Hulu zu werden.

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