Alle 12 Artikel zum Thema Venture Capital auf netzwertig.com:
Viele Web-Startups hoffen auf Risikokapital, um ihr Wachstum zu finanzieren. Ein Blick auf die Pro-Kopf-Investitionen in verschiedenen Regionen der Welt offenbart enorme Unterschiede, was die Verfügbarkeit von Venture Capital betrifft.
Der Zugang zu
Risikokapital (Venture Capital) ist eine der entscheidenden Voraussetzungen für das Entstehen einer kraftvollen und innovativen Startup-Kultur. Auch wenn nicht jedes junge Webunternehmen unbedingt auf eine externe Finanzierung angewiesen ist, so unterstützt Wagniskapital häufig eine schnelle Expansion und erleichtert mit gewissen Risiken verbundene Experimente, was angesichts allgegenwärtiger Imitatoren und Konkurrenten am Ende über Erfolg oder Misserfolg entscheiden kann.
Das finnische Tech-Blog Articstartup hat sich in zwei Beiträgen (hier und hier) mit der Verfügbarkeit von Venture Capital in einigen Regionen der Welt beschäftigt. Demnach fließen in Europa insgesamt lediglich 7 Dollar pro Kopf in Form von Risikokapital in aufstrebende Jungunternehmen. In den USA seien es hingegen 72 Dollar und in Israel sogar rund 144 Dollar. Die Zahlen stammen von Jan Muehlfeit, Microsofts Chairman für Europa. Einen zugrundeliegenden Zeitraum nannte er nicht.
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Elastic Beanstalk
Mit der elastischen Bohnenranke möchte Amazon die Verwendung der eigenen Angebote in der Cloud vereinfachen. Wer sich zunächst nicht um Details kümmern möchte kann sofort mit EC2, S3, usw. loslegen, ohne jedoch die mögliche Kontrolle zu einem späteren Zeitpunkt aufzugeben.
» Amazon Simplifies the Cloud With Elastic Beanstalk
VCs
Larry Cheng hat eine Rangliste der 74 wichtigsten bloggenden VCs erstellt. Doch auffallend: Auch hier entspricht die Verteilung einem Long Tail, eine grössere Leserschaft haben tatsächlich nur Paul Graham und Fred Wilson.
» The Top 20 VC Power Bloggers Of 2010
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Facebook
Facebook hat sich in einer Finanzierungsrunde weitere 500 Millionen Dollar bei einer Bewertung von 50 Milliarden Dollar gesichert. Gleichzeitig hat Facebook laut ComScore Yahoo überholt und liegt nach Besucherzahlen nur noch hinter Google und Microsoft.
» $1 Billion Isn’t Cool. You Know What’s Cool? $50 Billion. Goldman And Facebook Agree.
» Facebook overtakes Yahoo! to become 3rd-most-visited Web property
BitTorrent
Auf beachtliche Nutzerzahlen kommt auch BitTorrent – die zwei Clients BitTorrent Mainline und µTorrent werden monatlich von stolzen 100 Millionen Usern verwendet. Zum Vergleich: Facebook spricht von 500 Millionen monatlich aktiven Benutzern.
» BitTorrent, Inc. Grows to Over 100 Million Active Monthly Users
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Social Innovation
Kleiner Perkins hat einen 250-Millionen-Dollar-Fonds aufgelegt, um soziale Innovationen zu fördern. Zu den Partnern zählen Facebook, Zynga, Amazon und Comcast.
» Facebook, Amazon and Kleiner Perkins Start $250 Million Fund for Social Innovation
Amazon Web Services
Apropos Amazon: Gestern hat Amazon auch eine kostenlose Stufe für die Web Services wie EC2 oder S3 vorgestellt. Neue Kunden können die Dienste 12 Monate kostenlos verwenden.
» Announcing AWS Free Usage Tier
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OpenID
Google hat begonnen, bei der Eröffnung eines Google-Accounts OpenID zu akzeptieren. Derzeit funktioniert das nur mit einer OpenID von Yahoo, die Unterstützung anderer Provider ist aber geplant.
» Yahoo Users Can Now Open a Google Account With OpenID
Venture Capital
Eine Studie von VentureDeal gibt Aufschluss über die Finanzierungen im zweiten Quartal dieses Jahres in den Segmenten Internet, Digital Media, eCommerce und Software. Insgesamt wurden mehr als 2 Milliarden Dollar in über 350 Unternehmen investiert.
» Q2 2010 Report: 366 Internet, Software Companies Raised $2.1 Billion In Total
Google TV
Google CEO Eric Schmidt hat auf der Internationalen Funkausstellung eine Demonstration von Google TV gegeben. Epicenter fasst die Features zusammen, in den USA wird es noch in diesem Jahr erhältlich sein.
» Google TV Revealed: One Screen to Rule Them All
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Dass Venture-Capital-Firmen in den letzten Jahren nicht die Performance geliefert haben, die ihre Investoren sich erhoffen, ist inzwischen weitgehend bekannt. Aber es könnte noch viel schlimmer sein, als man aufgrund der offiziellen Daten ahnt.
Besser kein Geld für VC-Fonds?
Venture Capitalists, einst die unangefochtenen Könige der kapitalistischen Innovationsförderung, kämpfen um ihren Ruf. Schon
neulich haben wir hier beschrieben, dass die Renditen der VC-Fonds inzwischen unter eine kritische Grenze gefallen sind.
Einige VCs haben auf diese Kritik auch schon energisch reagiert, beispielsweise Fred Wilson in seinem Blog. Seine Argumentation: Erstens sind die Renditen laut “offiziellen” Datenquellen (die praktischerweise von der Vereinigung der VC-Firmen manipuliert bereitgestellt werden) überhaupt nicht so schlecht, und zweitens gibt es neue Buchhaltungsregeln in den USA, die die Renditen künstlich verschlechtern.
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Die Venture-Capital-Branche ist gut darin, sich nicht nur als Förderin unternehmerischer Innovationen, sondern auch als zuverlässige Geldvermehrerin darzustellen. Aber neue Zahlen zeigen: Venture Capital liefert längst nicht die Renditen, die versprochen werden. Sind die VCs durch ihre mangelnde Leistung in Gefahr?
Nur noch Cents und Pennies von VCs?
Venture Capitalists (VCs) geben sich gern leistungsorientiert. Die von ihnen finanzierten Startup-Gründer müssen sich typischerweise zu knallharten Zielen verplichten, bei deren Nichterreichung drakonische finanzielle Strafen drohen. Schliesslich müssen die Anreize stimmen, meinen die VCs, und Leistungstransparenz gehört dazu.
Bei ihrer eigenen Leistung nehmen es die VCs hingegen gern weniger genau mit der Transparenz. Es ist notorisch schwierig, zuverlässige Daten über die Performance von VC-Firmen und der von ihnen verwalteten Gelder zu bekommen. Zwar veröffentlichen die einschlägigen VC-Branchenverbände gelegentlich solche Zahlen, aber die sind meistens kunstvoll schöngerechnet und beziehen sich nur auf die gesamte Branche. Schlechte Nachrichten werden meist in einem Wust von Fachjargon verpackt. Wer gar wissen will, wie gut ein spezifischer Fonds performt hat, stösst auf eine Mauer des Schweigens: VCs verpflichten ihre Investoren meistens vertraglich, über die Perfomance dicht zu halten.
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Frust bei amerikanischen VCs: Im zweiten Quartal diesen Jahres ging
nicht eine einzige VC-finanzierte Firma an die Börse. Liegt das nur am schwachen Finanzmarkt? Oder haben die VCs einfach auf die falschen Themen gesetzt?
Das waren noch Zeiten: In den Jahren 1999 und 2000 trauten sich pro Quartal bis zu 90 neue Firmen, die mit Venture Capital gestartet waren, an die amerikanischen Börsenplätze. Und diese Bubble-Zeiten waren nicht mal so ungewöhnlich. In den ganzen neunziger Jahren lag die Zahl fast immer irgendwo zwischen 20 und 80 Börsengängen pro Quartal.
Und heute? Im gerade ablaufenden Quartal gab es nicht einen einzigen IPO einer VC-finanzierten Firma. Null. In den letzten 30 Jahren kam das noch nie vor. Das ist schon eine ziemlich dramatische Entwicklung, denn schon seit der Krise 2001 lag die IPO-Quote um vieles niedriger als in der Dekade zuvor. Und aktuell scheint der IPO-Markt für Startups ganz geschlossen zu sein.
Was steckt hinter dieser zunehmend dramatisch werdenden Exit-Krise? Für Startups ist diese Frage essentiell, denn wenn die Geldgeber ihre Beteiligungen nicht mehr lukrativ verkaufen können, werden sie auch weniger Geld in junge Firmen stecken. Haben wir es nur mit einer kurzfristigen Delle zu tun, oder steckt mehr dahinter?
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Startups bringen Innovationen in die Welt und schaffen Arbeitsplätze. Aber Investoren sind primär an einer guten Rendite interessiert, wenn sie ihr Geld in junge Firmen stecken. Einige der klassischen Methoden, mit denen der Startup-Erfolg zu Geld gemacht werden kann, sind allerdings derzeit unter massivem Druck. Droht deswegen der Jungunternehmerszene bald eine gefährliche Geldknappheit?
Exit — ein eigentlich hässliches Wort, das aber in der Startup-Szene einen geradezu magischen Klang hat. Denn als Exit wird es bezeichnet, wenn eine Firma (oder Teile davon) verkauft wird und die Gründer und Investoren damit endlich zum lang erhofften Geldsegen kommen. Während bei den meisten Unternehmensgründern der Exit kaum die einzige Motivation zum Unternehmertum sein dürfte, ist das bei Investoren anders: Besonders Venture Capitalists leben für und von lukrativen Exits. Und in der Dot-Com-Bubble zur Jahrtausendwende, von der immer noch alle VCs schwärmen, waren die Exits spektakulär. Jedes noch so windige Startup kriegte schnell Venture Capital, ging bald an die Börse, war schon nach Tagen das Dreifache wert und brachte den ursprünglichen Investoren (nicht hingegen natürlich den Kleinaktionären, die sich die überteuerten Aktien andrehen liessen) satte Gewinne.
Doch über dem noch vor wenigen Jahren so sonnigen Exit-Himmel brauen sich schon länger dunkle Wolken zusammen, obwohl die Dot-Com-Krise ja schon lange als überstanden gilt. Schon seit einiger Zeit ist besonders in der VC-Szene die Stimmung hinsichtlich der heutigen Exit-Chancen nicht sehr gut, und letzte Woche hat erstmals der prominente VC Fred Wilson (Twitter, del.icio.us, FeedBurner) dem ganzen Thema Ausdruck verliehen.
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Im Zusammenhang mit der Ankündigung des neuen SDK für das Apple iPhone heute gab es noch eine weitere überraschende Nachricht: Kleiner Perkins, eine der absoluten Top-Venture-Capital-Firmen, investiert 100 Millionen Dollar in einen “iFund”, der Firmenprojekte rund um das iPhone finanzieren soll. Kleiner Perkins ist eine der erfolgreichsten VC-Firmen der Geschichte, hat u.a. Google, Palm, Amazon, Sun, Logitech, AOL und Netscape finanziert und besitzt mit Al Gore einen eigenen Nobelpreisträger/Oscar-Gewinner in den Reihen seiner Partner.
Laut der Ankündigung will dieser neue VC-Fonds in Projekte jeder Grössenordnung investieren, mit einem Fokus auf Location-based Services, Social Networking, MCommerce, Kommunikation und Unterhaltung — mit anderen Worten, so ziemlich allem, was man mit einem iPhone potentiell machen könnte. Dass VC-Legende John Doerr höchstpersönlich diese Initiative an der Apple-Pressekonferenz vorstellte, zeigt, wie ernst es Kleiner Perkins damit offenbar ist.
Dazu muss man zunächst bemerken: $100 Mio. ist für eine Firma wie Kleiner eine respektable, aber keine riesige Grössenordnung. Die Firma hat derzeit etwa 2 Milliarden in ihren Fonds. Trotzdem ist es eine signifikante Wette darauf, dass das iPhone zu einer eigenständigen Plattform mit Massenappeal wird.
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