Thema: usability

 

Alle 6 Artikel zum Thema usability auf netzwertig.com:

Stickiness:
Wie Quora die
Nutzeraktivität maximiert

Über kaum einen jungen Onlineservice spricht das Web derzeit so viel wie über Quora. Ein Grund dafür sind die intelligenten Mechanismen der Frage-Antwort-Community, um aus Neunutzern aktive Anwender zu machen.

Die meisten von euch werden sicherlich bemerkt haben, dass die Twitter-, Tech- und Blogwelt seit einiger Zeit intensiv über Quora spricht (und schreibt), das US-Startup, dem gelungen ist, was anderen vergleichbaren Portalen verwehrt blieb: das Konzept eines Frage-Antwort-Portals “sexy” zu machen (mehr dazu in unserem Quora-Porträt von Anfang Oktober).

Angetrieben wird die jüngste, kurz vor Weihnachten in Gang gesetzte Quora-Welle in Early-Adopter-Kreisen von einer intensiven Berichterstattung in den Tech-Blogs dieser Welt, von Robert Scobles Quora-Lobpreisungen sowie von hochtrabenden Prognosen, welche den aufstrebenden Service bereits Twitter überflügeln oder Blogging den Gar ausmachen sehen.

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Überarbeitete Homepage:
Facebook versteckt Link zum Abmelden

Facebook hat seine Homepage überarbeitet. Und dabei kurzerhand den Link zum Abmelden in ein Untermenü abgeschoben.

Facebook
Facebook
Pünktlich zu seinem sechsten Geburtstag ist Facebook gerade dabei, seinen nunmehr 400 Millionen Nutzern nach und nach eine neue Homepage zu präsentieren. Seit heute habe auch ich Zugriff auf diese.

Anders als bei frühere Relaunches handelt es sich diesmal hauptsächlich um optische Veränderungen. So wandert die bisher am unteren Seitenrand platzierte Taskleiste in die linke Navigationsleiste, von wo aus ab sofort auf gespeicherte Applikationen zugegriffen werden kann. Zudem zeigt Facebook dort nun die Freunde an, die gerade online sind und für einen Chat zur Verfügung stehen.

Neu ist außerdem das “Application Dashboard” unter dem Link “Anwendungen” in der linken Spalte. Dort listet das Social Network nicht nur die Apps auf, die von mir in der letzten Zeit aktiv verwendet wurden, sondern präsentiert auch eine Übersicht über kürzlich eingesetzte Applikationen meiner Kontakte.

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Das Netz kann vieles, aber noch keinen Kühlschrank füllen

Leerer KühlschrankEiner der größten Vorteile des Webs ist es, dass man Dinge schneller und mit weniger Mühe erledigen kann als früher. Stets ist es mein Ziel, den Aufwand für Tätigkeiten mit geringem Spaßfaktor bzw. Informationsgehalt zu minimieren, um mich ausgiebiger mit den Dingen beschäftigen zu können, die ich mag oder die mich voranbringen. Eine der wenigen Aktivitäten mit hohem Zeitfresserpotenzial, die sich bisher kaum mit Hilfe des Internets realisieren ließ, ist der Einkauf von Lebensmitteln des täglichen Bedarfs. Mittlerweile haben zwar zahlreiche Onlineshops auch Essbares in ihren Katalogen, aber meist handelt es sich dabei um Spezialitäten, Feinkost oder einzelne Produktkategorien. Dass Internetnutzer im großen Stil ihren wöchentlichen/monatlichen Lebensmittel-Großeinkauf über das Web erledigen, ist wie schon zu Zeiten der New Economy nicht viel mehr als eine unerfüllte Vision. » weiterlesen

studiVZ vs Facebook – der kleine Unterschied

facebookstudivz.gifJe länger ich Facebook nutze, je mehr Kontakte ich dort haben und je mehr Informationen ich dadurch nach dem Einloggen in Form des News-Feeds erhalte, desto seltsamer empfinde ich das, was einem auf der Mitglieder-Startseite von studiVZ präsentiert wird – nämlich nichts. Außer der rechten Leiste mit zufällig ausgewählten Profilen und der Übersicht der Nutzer, die zuletzt mein Profil angesehen haben, bietet sich bei studiVZ nach dem Login stets das gleiche, leere, inhaltslose Bild. Lediglich die omnipräsente Werbung wechselt. » weiterlesen

Web-2.0-Dienste und die Schwierigkeit, Accounts zu löschen

Sich bei einem Web-2.0-Dienst anzumelden, ist in der Regel kinderleicht. Sein Nutzerprofil jedoch zu löschen, kann sich als knifflige Aufgabe erweisen. Blog Age hat 21 nationale und internationale Web-2.0-Anbieter darauf hin überprüft, wie einfach oder kompliziert es ist, seinen Account zu löschen. Blogger Peter Schink teilt die einbezogenen Seiten in die Kategorien “Löschen leicht gemacht”, “Löschen schwer gemacht” und “Löschen umöglich gemacht ein”. Die zum Teil überraschenden Ergebnisse gibt es hier.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

10 Tipps, um User an ein Web-2.0-Angebot heranzuführen

Als Web-2.0-Blogger geraten mir täglich mindestens fünf bis zehn neue oder zumindest bisher unbekannte Internet-Startups unter die Augen. Da zweinull.cc ein Hobby ist und ich für das Lesen der Meldungen des Tages, für das Verfassen neuer Artikel und für das Anschauen frischer Webangebote nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung habe, muss alles sehr effizient ablaufen. Gerade das Umschauen auf neuen Seiten darf nicht zu lange dauern. Meine Idealvorstellung ist, dass nach fünf bis zehn Sekunden das Prinzip sowie der Nutzen eines Dienstes oder einer Onlineanwendung klar ist. Nach maximal einer Minute auf der Seite sollten mir auch die wichtigsten Leistungsmerkmale bekannt sein.

Es mag Ausnahmen geben, bei denen es gerechtfertigt ist, wenn der Sinn & Zweck einer Seite nicht sofort deutlich wird. In der Regel sollte aber allen Startups daran gelegen sein, den Besuchern unmissverständlich klarzumachen, worum es geht und was die Vorzüge des Angebots sind. Das galt schon 1999 und hat mit dem Web 2.0 und dessen Vielfalt an neuartigen, komplexen Anwendungen weiter an Bedeutung gewonnen. Leider beherrschen und berücksichtigen noch lange nicht alle Web-2.0-Unternehmen diese “Kunst”. » weiterlesen