Thema: UberCab

 

Alle 2 Artikel zum Thema UberCab auf netzwertig.com:

flinc:
Die Revolution der Mitfahrgelegenheit

Online vermittelte Mitfahrgelegenheiten stellen eine Win-Win-Situation dar – auch für die Umwelt. Das Darmstädter Startup flinc will mit einer Vernüpfung von Navigationssystemen und Smartphones die Mitfahrgelegenheit revolutionieren.

Alternative Mobilitätssysteme sind en vogue. Gestern berichteten wir über UberCab, das Startup aus San Francisco, das der dortigen Taxi-Branche Konkurrenz machen will und aufgrund angeblicher Regelverstöße mit einer Unterlassungsaufforderung der regionalen Nahverkehrs- und Taxibehörde konfrontiert wurde.

Während UberCab vor allem das Problem zu langer Wartezeiten bei der Bestellung von Taxis lösen möchte und dazu kurzerhand ein paralleles System mit eigenen Fahrern aufzubauen plant, setzt der Hamburger Service myTaxi darauf, die bestehende Taxi-Landschaft durch standortbasierte und mobile Lösungen effizienter zu gestalten. 450 Taxis können momentan in Hamburg über die myTaxi-iPhone-App mobil geordert werden.

netzwertig.com-Leser Patric Schmid erwähnte in einem Kommentar zum gestrigen Artikel ein weiteres Startup aus Deutschland, das sich ebenfalls der intelligenten Mobilität verschrieben hat. flinc heißt die Ausgründung der TU Hochschule Darmstadt, die sich im Gegensatz zu den zuvor genannten Services nicht auf die Verbesserung von Taxi-Dienstleistungen fokussiert sondern eine neue Art der Mitfahrgelegenheit ermöglichen will.

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Der Fall UberCab:
Auch auf der anderen Seite ist
das Gras nicht immer grüner

Auch in San Francisco, dem Herz der globalen Internetbranche, kann Bürokratie zur Innovationsbremse werden. Was dem Startup UberCab gerade passiert ist, wäre in Deutschland vermutlich als “typisch deutsch” bezeichnet worden.

Wir Deutschen haben bekanntlich einen Hang dazu, das eigene Tun und Handeln kritisch zu hinterfragen und gleichzeitig das, was außerhalb unserer Landesgrenzen geschieht, besonders positiv hervorzuheben. Gerade im Tech-Sektor neigen wir zur Schwarzmalerei, was die hiesige Internetbranche betrifft, und zu einer überschwänglichen Euphorie in Hinblick auf das, was in dem Sektor andernorts, vorrangig natürlich auf der anderen Seite des Atlantiks geschieht.

Das heißt nicht, dass es nicht tatsächlich Grund zur Kritik gibt. Immerhin kommen fast alle führenden Onlineangebote im für die Online- und Medienwelt zukunftsträchtigen Social-Web-Bereich aus den USA. Aber die Tendenz zur pauschalen Skepsis im Bezug auf digitale Dienste und Projekte aus dem deutschsprachigen Raum erschwert zumindest die objektive Sicht auf die Entwicklung. Auch wir bei netzwertig.com nehmen uns da nicht aus, wobei wir bestrebt sind, eine Balance zwischen Kritik und Lob/Optimismus herzustellen.

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