Thema: Turntable.fm

 

Alle 9 Artikel zum Thema Turntable.fm auf netzwertig.com:

Turntable.fm:
Der Trend zum kollektiven Musikkonsum ebbt ab

Im vergangenen Sommer sah es so aus, als würde das von Turntable.fm bekannt gemachte Prinzip das gemeinsamen, interaktiven und synchronen Musikkonsums zum nächsten großen Ding im digitalen Musiksektor werden. Mittlerweile bestehen daran Zweifel.

Einer der für mich mit Abstand beeindruckendsten Internetdienste des vergangenen Jahres war Turntable.fm. Bei dem US-Dienst können sich Nutzer in grafischen Chaträumen hinter einen von fünf virtuellen DJ-Pulten stellen, der Reihe nach ihre Songs spielen und für ihre musikalische Auswahl von anderen Anwender Punkte einheimsen.

Als der New Yorker Service, der aus dem erfolglosen Startup Stickybits hervorging, im Mai 2011 gelauncht wurde, spürte ich schnell das erhebliche Suchtpotenzial dieser unterhaltsamen DJ-Battles. Drei entscheidende Vorzüge des Angebots fielen mir auf: Musiker und Hobby-DJs können auf einfache Weise Resonanz zu einzelnen Titeln einholen. Musikinteressierte Anwender erhalten eine ideale Möglichkeit, für sie bisher unbekannte Songs zu entdecken, und wer sich einfach nur passiv mit Songs berieseln lassen möchte, kann dies ebenfalls tun.

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Neue Funktion “The Crowd”:
Aupeo lädt zum kollektiven Musikkonsum

Der Berliner Musikdienst Aupeo erweitert sein Angebot personalisierter Radiostreams um eine “soziale” Ebene. Nutzer können den Stationen rund um Interpreten und Genres nun gemeinsam lauschen, sich über Titel austauschen und für oder gegen sie stimmen.

Seit Mitte des Jahres weiß ich, wie viel Spaß der digitale Musikkonsum bereiten kann, wenn er zusammen mit anderen Nutzern und in Kombination mit Voting- und Spiele-Mechanismen erfolgt. Denn da zog mich der US-Dienst Turntable.fm in seinen Bann und veränderte meine Art, Musik zu hören. Wegen der unklaren Rechtslage war dann jedoch einige Wochen später Schluss mit den kollektiven DJ-Spielchen, seitdem kann Turntable.fm nur noch von Anwendern mit US-IP-Adressen aufgerufen werden.

Der schlargartige Erfolg von Turntable.fm rief allerlei Nachahmer auf den Plan – von Outloud.fm über Rolling.fm (derzeit nicht erreichbar) bis hin zu djparty.fm - die sich teilweise sehr stark am Original anlehnten, aber dessen Flair und Qualität vermissen ließen.

Am heutigen Donnerstag startet das 2008 gegründete Berliner Startup Aupeo (siehe Kenntlichmachung am Artikel-Ende) mit “The Crowd” eine zusätzliche, “soziale” Ebene für seinen personalisierbaren Radiodienst, um Hörern ein kollektives Musikerlebnis zu ermöglichen. Während der grundsätzliche Ansatz dem Turntable.fm-Prinzip nicht unähnlich ist, verzichten die Hauptstädter erfreulicherweise auf eine zu starke visuelle und konzeptionelle Imitation und liefern stattdessen einen eigenen, in das bestehende Angebot integrierten Ansatz, wie sich lineares Onlineradio mit dem Trend des “kollektiven Web” verbinden lässt.

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Interaktivierung der Wirklichkeit:
Blicko demokratisiert
die Musikwahl bei Festen

Der schwedische Dienst Blicko erlaubt es Besuchern von Clubs, Bars oder privaten Festen, mittels Smartphones und Tablets über die kommenden Musikstücke abzustimmen.

Vor einer Woche beleuchtete ich den Trend, digitale Mediennutzung zunehmend als Gemeinschaftserlebnis zu zelebrieren. Angefeuert wird dieser vor allem von Turntable.fm, wo sich bis zu fünf Personen ein virtuelles DJ-Battle liefern und von anderen Usern bewertet werden. Während es bereits physische Turntable.fm-Partys gab, bei denen der Dienst auf kollaborative Weise für die Beschallung verantwortlich war, ist er in seiner jetzigen Fassung vor allem in der digitalen Welt zu Hause.

Blicko heißt ein im Alphastadium befindliches Projekt von drei Absolventen der Königlich Technischen Hochschule Stockholm, dass das kollektive, gemeinsam kreierte Musikerlebnis, wie man es von Turntable.fm kennt, in die Wirklichkeit überträgt. Anders ausgedrückt: Blicko ist ein webgestütztes kollaboratives DJ-System für Clubs, Bars, Büros oder private Feste.

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Turntable.fm-Nachahmer Outloud.fm:
“Bitte verklagt uns nicht”

Kurz nachdem der populäre virtuelle DJ- und Musikdienst Turntable.fm seine Pforten für Nutzer außerhalb der US schließen musste, erscheint mit Outloud.fm ein minimalistischer Nachahmer auf der Bildfläche. Dessen Macher wissen genau, was ihnen blühen könnte.

Als Turntable.fm Ende Juni nach nur einem Monat in Aktion seine Pforten für Nutzer von außerhalb der USA schloss, um seine ohnehin schon unklare rechtliche Situation nicht noch weiter zu verkomplizieren, war dies eigentlich das Beste, was mir passieren konnte:

Schließlich raubte mir der höchstes Suchtpotenzial mitführende Dienst für virtuelle Echtzeit-DJ-Battles in den Wochen davor die ein oder andere Stunde. Der erzwungene Entzug von Turntable.fm fiel mir zwar nicht leicht, aber setzte immerhin viel Zeit frei, die ich nun wieder produktiv nutzen konnte.

Eigentlich sollte ich also vorsichtig sein mit Outloud.fm, einem neuen Service nicht unähnlich Turntable.fm, auf den mich Markus gestern aufmerksam machte. Doch Neugierde und Lust auf ein kollektives Musikerlebnis siegten über die Vernunft, weshalb ich mir das Projekt der zwei New Yorker Mike O’Brien und Steven Huynh sofort anschauen musste.

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Turntable.fm zieht Notbremse:
Am Eingang abgewiesen

Innerhalb eines Monats konnte sich der US-Musikdienst Turntable.fm eine begeisterte Anhängerschaft aufbauen. Seit dem Wochenende haben Nutzer von außerhalb der USA keinen Zutritt mehr zu den Suchtzustände hervorrufenden DJ-Battles. Zu unsicher ist die rechtliche Situation.

Wer in den vergangenen Wochen die Berichterstattung auf netzwertig.com verfolgt oder einen Blick auf meinen persönlichen Twitter-Stream geworfen hat, dem wird nicht entgangen sein, dass ich große Sympathien für den jungen US-Musikdienst Turntable.fm hege.

Seit vier Wochen verbringe ich fast täglich Zeit bei dem Browserservice, um mir mit bis zu vier anderen Usern in grafischen Chaträumen DJ-Battles zu liefern oder ganz einfach gute Musik zu hören und neue Titel zu entdecken. In meinem ersten Beitrag zu Turntable.fm erläuterte ich die genaue Funktionsweise des innovativen Musiktools und beschrieb in einem zweiten Bericht, wieso es den Musikkonsum verändern könnte. » weiterlesen

Linkwertig:
Turntable.fm, Semantische Web, Google Health

Turntable.fm
Traurig aber nicht überraschend: Turntable.fm (Martins Jubellied) blockiert fortan alle Zugriffe von ausserhalb der USA.

» Turntable.fm Blocks Non-US Users, States Licensing Constraints

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Semantische Web
Manu Sporny gibt einen schönen Überblick über die aktuellen Formate (RDFa, Microdata und Microformats) zur semantischen Auszeichnung von Websites.

» An Uber-comparison of RDFa, Microdata and Microformats

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Gemeinsames Musikerlebnis von unterwegs:
wahwah.fm veröffentlicht
seine iPhone-App

wahwah.fm will Menschen unterwegs über ein kollektives Musikerlebnis verbinden. Mit der ab sofort verfügbaren iPhone-Applikation macht das Berliner Startup einen ersten Schritt auf dem Weg dorthin.

Stellt euch vor, ihr sitzt im Zug, Kopfhörer in den Ohren, und lauscht genau der selben, individuellen Musikzusammenstellung, die auch eine andere Person in eurem Wagen gerade hört. Gefällt euch die Mischung, könnt ihr dieser Person über euer Smartphone eine Nachricht schicken und ihren Stream abonnieren. Oder ihr geht danach einfach zu ihr und sagt hallo.

Genau für derartige Erlebnisse möchte das Berliner Startup wahwah.fm sorgen. Anfang Mai hatten wir das Konzept des von Philipp Eibach gegründeten Dienstes erstmals vorgestellt. Ich attestierte ihm damals hinsichtlich der gewählten Aufmachung und Außendarstellung beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start – ohne jedoch die noch nicht fertige mobile App gesehen zu haben. Kurze Zeit später verbesserte der Service seine Ausgangslage mit dem Gewinn des Next11 Elevator Pitch nochmals.

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Echtzeiterlebnis:
turntable.fm verändert
den Musikkonsum

turntable.fm erobert die Herzen von Musikfreunden. Mit dem sonst nur von Partys, Konzerten und aus Clubs bekannten Echtzeiterlebnis verändert das US-Startup die Art, wie wir Musik im Netz konsumieren.

Bluray-3D — Deutschlands größtes 3D-Portal. Täglich neue 3D-News und alles was man wissen muss um zu Hause 3D genießen zu können. — Textanzeige

Am Montag der vergangenen Woche berichteten wir über turntable.fm, den neuen US-Musikdienst, bei dem in grafischen Chaträumen bis zu fünf User als DJs gegeneinander mit ihren Songs antreten und von den Zuhörern bewertet werden.

Zum Zeitpunkt des Verfassens hatte ich den nur über das eigene Facebook-Konto zugänglichen Service einem eintägigen Intensivtest unterzogen und ihm umgehend mächtiges Suchtpotenzial attestiert. Heute, bald zwei Wochen später, brauche ich von dieser Aussage keinen Zentimeter weit abrücken.

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Turntable.fm:
Vorsicht, macht süchtig

Bei dem neuen US-Musikdienst Turntable.fm treten bis zu fünf Nutzer im DJ-Battle gegeneinander an und stellen sich in Echtzeit dem kritischen Urteil der Mitstreiter und Zuhörer – ein Konzept, das in der Praxis ein gehöriges Suchtpotenzial mit sich führt.

Dass mich ein brandneuer Onlinedienst am ersten Tag nach seiner Entdeckung ganze fünf Stunden fesseln kann, geschieht maximal einmal im Jahr. Turntable.fm, einem frisch gestarteten Musikservice der zwei US-Serienentrepreneure Seth Goldstein und Bill Chasen, ist dies gelungen.

Bei der HTML5 basierten Browseranwendung, die sich derzeit im privaten Alpha-Stadium befindet, können Nutzer virtuelle Clubs starten, in denen bis zu fünf DJs ihre Musik auflegen und um die Gunst der Hörer buhlen.

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