Thema: Textverarbeitung

 

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Quabel:
Schreiben ohne Ablenkung

Wer viele Texte schreibt, wird ungern abgelenkt, etwa durch eine völlig überladene Textverarbeitungssoftware. Der Online-Editor Quabel will sich als Alternative empfehlen.

Die Reduktion von Ablenkungen im Bereich digitaler Medien liegt im Trend – vielleicht nicht nur beim Konsum von Texten, sondern auch beim Erstellen selbiger. Herkömmliche Desktop-Texteditoren sind mit Funktionen, Toolbars und Formatierungswerkzeugen überladen, was sie schwerfällig macht. Nicht jeder stört sich daran. Bedenkt man aber, wie Instapaper, Pocket, Quote.fm, dotdotdot und andere mit ihren minimalistischen, eleganten, auf das Wesentliche reduzierten Textdarstellungsformen Eindruck schinden und Fans gewinnen, liegt die Vermutung nahe, dass auch ein gewisser Bedarf an entsprechenden Tools für die Kreation von Texten besteht.

Ein deutsches Startup namens Quabel will sich nun in dieser Nische etablieren und herausfinden, ob sich aus ihr vielleicht sogar ein Markt von signifikanter Größe machen lässt. Vor drei Wochen erwähnte Markus den Service bereits im Samstag App Fieber, angesichts der allgemeinen Stimmungslage möchte ich den Dienst aus Mannheim an dieser Stelle aber nochmals hervorheben.

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Substance:
Die Evolution der Online-Textverarbeitung

Das aus Österreich stammenden Open-Source-Projekt Substance erlaubt das Erstellen und gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten im Browser, ohne dass sich Nutzer mit der lästigen Formatierung befassen müssen. Die Inhalte der Texte werden als strukturierte Daten gespeichert.

Online-Office-Dienste wie Google Docs, Zoho oder Microsoft Office Web Apps sind äußerst nützliche Werkzeuge für alle, die nicht länger auf lokal installierte Textverarbeitungssoftware angewiesen sein wollen. Abgesehen von der Tatsache, dass diese Services Texte und andere Office-Inhalte in der Cloud bearbeiten und ablegen, hält sich ihr evolutionärer Charakter allerdings in Grenzen: Die Art, wie Dokumente mit Inhalten befüllt und formatiert werden, ist quasi identisch zu der Verfahrensweise bei Desktop-Clients.

Frank Müller von unserem Schwesterblog neuerdings.com hat mich auf Substance aufmerksam gemacht, eine von dem Österreicher Michael Aufreiter entwickelte und im Frühjahr gestartete Online-Textverarbeitungs- und Publishing-Plattform, die sich in wesentlichen Punkten von dem traditionellen Office-Ansatz unterscheidet.

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