Inkubator
Spät aber doch startet auch die Telekom mit dem hub:raum einen Inkubator.
Bei hub:raum finden ambitionierte Gründerteams konkrete Unterstützung durch ein erfahrenes Team und können ihre Geschäftsideen vergleichbar einem Brutkasten weiter entwickeln und mit maximalen Erfolgsaussichten an den Markt bringen.
Startups
Apropos Startups: auf der Heureka-Konferenz gab Sebastian Siemiatkowski angehenden Startups gute Tipps. Wichtig ist der Arbeitswille und dass man nicht jedem Trend auf TechCrunch folgt. Ein Koch verwendet ja auch nicht in einem Gericht jede mögliche Zutat.
“Würden wir jedem Trend folgen, könnten wir nie etwas von Wert liefern.”
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Google One Pass
Während Apple das Verhältnis zu seinem Ökosystem verkompliziert startet Google mit One Pass ein alternatives und für Anbieter finanziell deutlich attraktiveres Zahlsystem für digitale Inhalte. Und plötzlich ist Google auch wieder der beste Freund:
Wir wünschen uns, dass sich One Pass baldmöglichst als einheitliche Plattform für ein einfaches Payment sowohl im Web- als auch im mobilen und App-Bereich etablieren kann, um zu einer vollwertigen Alternative zu bestehenden Systemen zu werden”, sagte Springer-Vorstandsmitglied Andreas Wiele.
Die Telekom will an digitalen Inhalten verdienen, nicht nur die Leitungen bereitstellen: Auf Videoload gibt’s jetzt auch kostenlose, werbefinanzierte Videos – aber nur für Windows-Nutzer.
Filme kommen künftig nicht mehr auf silbrigen Scheiben – sondern über das Internet: “Multimedia flutet Telekomnetze”, schreibt die Financial Times Deutschland dazu und ein anonymer Insider warnt, das Festnetz laufe schon an seiner Lastgrenze. Mehrere Milliarden müsste die Telekom langfristig in die Infrastruktur investieren, um Haushalte mit hochauflösendem Digital-TV zu versorgen. Längst will die Telekom nicht nur Leitungen bereitstellen, sondern auch an den digitalen Inhalten mitverdienen, schnürt Pakete aus Telefon-, Internet- und digitalem Fernsehprogramm. Neueste Idee: Eine Gratisecke beim Video-on-demand-Dienst Videoload.
“Extra3″ schon wieder mit dem passenden Kommentar zur Telekom-Affäre und schon wieder eine langweilige Google-Nachricht vorne auf unserer Lieblingsseite Rivva.
Erneut ist ein Video im Netz, mit dem die NDR-Satiresendung “Extra3″ die Telekom-Spitzelaffäre kommentiert. Letzte Woche war es noch ein kleiner Werbespot (“Zwei sind am sprechen und wir schreiben mit”), diesmal ist es gleich ein ganzes Lied: “In Bonn, da steht ein Irrenhaus, da gehen die Spitzel ein und aus … Skandal bei der Telekom”. Video nach dem Klick:
Bei den Spionage-Vorwürfen, die derzeit durch die Presse geistern, versackt mir bei dem folgenden Clip von “Extra 3″ das Lachen zwischen Brust und Mund:
… großartiger Kommentar. Denn wenn sich nur die Hälfte derVorwürfebewahrheiten sollten, die gegen die Deutsche Telekom im Raum stehen, müssten erst noch neue Superlative geschaffen werden, um den Vorgang auf herkömmliche Art und Weise zu kommentieren. Diese Skrupellosigkeit im Umgang mit Managern und Pressevertretern, diese Verachtung des Post- und Fernmeldegesetzes, diesen ungeheuerlichen Vertrauensbruch. (Noch dazu kommt es bei großen Skandalen mit der Zeit, fortschreitenden Ermittlungen und ängstlichen oder mutigen Mitarbeiten mit einem gesteigerten Mitteilungsbedürfnis oft noch schlimmer.)
Radio Multikulti und “Polylux” gestrichen, Mitarbeiter und Journalisten ausgeforscht, Verweigerer unerwünscht und Fußball-Quoten nur stabil.
Der RBB streicht “Polylux”, Moderatorin Tita von Hardenberg gibt Durchhalte-Parolen im Internet: “Von Polylux bleibt Polylog. Nach dem Fernsehen kommt das Netz.” Für das ebenso eingesparte Radio Multikulti machen sich unterdessen Unterstützer stark. Unser Kommentar: “Sparen am falschen Ende.”
Konzernsicherheit – ein Wort macht Karriere. Es hat etwas vom Sound aus alten Wallraff-Tagen, als deutsche Unternehmen bewaffnete Einheiten aufstellten. Diesmal wird nicht gleich geschossen, sondern elektronisch überwacht. Nach Lidl gibt es nun auch schwere Vorwürfe gegen Burger King. Mitarbeiter sollen intern bespitzelt worden sein, berichtet die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten. An Meldungen dieser Art hat man sich beinahe gewöhnt – wo eine Kamera, da auch Überwachung.
Mobile, mit der Cloud verbundene Geräte werden immer mehr zum Dreh- und Angelpunkt unseres Alltags - und damit auch zum potenziellen Sicherheitsrisiko. Vorkehrungen für den Fall von Verlust oder Diebstahl sind sinnvoll. » weiterlesen
Die zwei deutschen Onlinedienste Reposito und garanbo erlauben es Verbrauchern, Kassenzettel und Garantieunterlagen in eingescannter Form online zu verwalten. Jetzt verraten beide Zahlen. » weiterlesen