Thema: Telekom

 

Alle 17 Artikel zum Thema Telekom auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Linkwertig:
BND, Telekom, Facebook, WriteOn

Post-Privacy
Es fällt schwer sich noch zu wundern: Der BND hat anscheinend jahrelang Daten deutscher Bürger rechtswidrig an die NSA weitergeleitet.

NSA und BND arbeiteten in der “Operation Eikonal” jahrelang zusammen, um Internetdaten und Telefonverkehr in Frankfurt abzufangen.

» Codewort Eikonal – der Albtraum der Bundesregierung

 

Post-Germany
Immerhin lässt die Deutsche Telekom fortan ihre Finger von den Daten deutscher Startups.

Die Deutsche Telekom baut ihre Wagniskapitalfinanzierung um – und will sich künftig stärker auf Wachstumsunternehmen vor allem im US-Markt konzentrieren

» Deutsche Telekom lässt deutsche Start-ups links liegen

 

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Linkwertig:
Zugangspunkte, Schwärzung, Monitor, U2

Telekom
Die Geheimdienste haben laut neuen Unterlagen sogenannte Zugangspunkte auf das Netz der Telekom und Netcologne.

Das Ziel sei “jedes Gerät, überall, jederzeit” sichtbar zu machen

» NSA und GCHQ verfügen laut Snowden-Unterlagen über Zugänge zu Netzen der Deutschen Telekom und von Netcologne

 

Aufklärung
Andererseits bekommt der für die Aufklärung der Überwachung zuständige Untersuchungsausschuss viele geschwärzte Dokumente vorgesetzt.

“Überall dort, wo es interessant wird, gibt es weitgehende Schwärzungen und Herausnahmen”

» NSA-Ausschuss sieht nur schwarz

 

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Linkwertig:
Deutsch, Telekom, Google Music, Papst

Deutsch
Man kann die Frage auch für den Bereich Web ausweiten: Martin Lindner fragt sich, ob uns nicht das Deutsch im Weg steht.

Im Deutschen scheint da ein Register zu fehlen: Entweder abgehoben und betont schriftlich oder schlunzige Berufsjugendlichensprache mit scheußlichen Rückkopplungseffekten

» Behindert Bildungs-Deutsch den Lernerfolg?

 

Verschlüsselung
Die Telekom will im Zuge der neuen Postpost-Privacy bessere Verschlüsselung für Handys einführen.

Mobiltelefonate hätten demnach auch von technisch versierten Laien abgehört werden können.

» Deutsche Telekom führt neue Verschlüsselung für Handys ein

 

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Linkwertig:
Drosselkom, Jajah, Monumente, Drohnen

Drosselkom
Erstaunlich schlau: Die Telekom möchte dem Kofferwort Drosselkom entgehen, indem sie Verträge schlicht nicht mehr als Flatrate bewirbt. Wer könnte sich dann noch über Drosselungen ärgern?

Wer eine echte Flatrate will, müsse mehr bezahlen.

» Telekom setzt Drosselung bis 2015 aus

 

Jajah
Jajah – der sich anschickende Skype-Wettbewerber aus Österreich – wird leider eingestellt.

Der Konzern Telefónica hatte Jajah Ende 2009 für 145 Millionen Euro gekauft.

» Skype-Konkurrent Jajah stellt Dienst ein

 

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Linkwertig:
Spotify, Greenwald, Stallman, Hack

Spotify
Die Telekom will sich anscheinend an Spotify beteiligen.

Die Partner verhandelten schon seit dem vergangenen Jahr.

» Telekom will ein Stück von Spotify kaufen

 

Greenwald
Glenn Greenwald – eine der Schnittstellen von Edward Snowden zur Welt – verlässt den Guardian.

Einem sehr sicher finanzierten neuen Projekt wolle er sich widmen.

» Snowden-Reporter verlässt Guardian

 

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Linkwertig:
Telekom, Feedly, Waze, Bücher

Drosselkom
Die Telekom will nun etwas weniger stark drosseln als geplant und versetzt ihre Kunde nur noch etwa ins Jahr 2003 zurück. Die Netzneutralität wird von ihnen weiterhin verletzt.

Kritiker nannten die Änderung ein “rein taktisches und minimales Zugeständnis”. Auch mit zwei Megabit pro Sekunde werde man 2016 kaum mehr als E-Mails lesen können

» Telekom bremst nicht so stark wie geplant

 

Feedly
Drei Wochen vor dem Ende des Google Readers hat Feedly nun den Wechsel zur eigenen Cloud bekanntgegeben und sich damit endgültig vom Reader emanzipiert.

» Feedly officially leaves Google Reader behind, transitions to own servers with three weeks to spare

 

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Breitband-Drosselung mit Ausnahmen:
Der schwelende Konflikt um die Netzneutralität bricht endlich aus

Über eine Breitband-Drosselung mit Ausnahmen möchte die Telekom die Netzneutralität begraben. So skandalös das Verhalten ist: Es wird Zeit, dass der sich lange abzeichnende Konflikt endlich offen ausgetragen wird.

TelekomEigentlich dachte ich, frecher und ignoranter, als die Presseverlage es beim Leistungsschutzrecht getan haben, könnte man gar nicht gegen die Einzigartigkeit des Internets vorgehen. Doch die Deutsche Telekom beweist, dass es doch geht. Der Telekommunikationskonzern tut einfach so, als könnte er ungehindert die Netzneutralität abschaffen, und strengt sich nicht einmal an, dieses Bestreben in irgendeiner Form zu verbergen. Stattdessen gab Deutschlandchef Niek Jan van Damme kürzlich in einem vielzitierten Interview mit der Welt unverblühmt zu verstehen, dass sich Webdienste durch “Kooperationsmodelle” von der geplanten, ab einem bestimmten monatlichen Datenvolumen greifenden Geschwindigkeitsdrosselung freikaufen können. Genau hiermit verstößt die Telekom gegen das Grundprinzip der Netzneutralität, nach dem Daten grundsätzlich gleichberechtigt übertragen werden. » weiterlesen

Telekom und Fon kooperieren:
Das WLAN anderer Kunden als Hotspot nutzen

Ab dem Sommer können Telekom-Kunden ihren Festnetz-Anschluss für andere Kunden öffnen und dann weltweit WLANs der Hotspot-Community Fon nutzen. Ganz uneigennützig sind die Bonner dabei zwar nicht, die Entscheidung ist jedoch vorbildlich.

Bereits im Januar hatte das “Wall Street Journal” über einen Einstieg der Telekom bei dem offenen WLAN-Provider Fon spekuliert. Die Kooperation, die man nun heute auf der CeBIT in Hannover bestätigt hat, ist überraschend simpel: Telekom-Kunden können anderen Nutzern ihren Breitband-Festnetzanschluss über WLAN zur Verfügung stellen. Als Gegenleistung erhalten sie kostenlos Zugang zu anderen Telekom- und Fon-Hotspots im In- und Ausland. Auch bei den eigenen Töchtern in Griechenland, Bulgarien, Rumänien, der Slowakei und Ungarn startet die Kooperation, womit Hotspots für deutsche Kunde auch dort nutzbar werden. » weiterlesen

“Internetfirmen sollen zahlen”:
Die kollektive Einfallslosigkeit
von Verlagen und Netzbetreibern

Verfechter des Leistungsschutzrechts stören sich daran, dass Google und andere mit fremden Produkten viel Geld verdienen. Das gleiche Argument nutzt Telekom-Chef René Obermann für Forderungen der Netzbetreiber. In beiden Fällen fehlt dieser Behauptung die Substanz.

Die Verlage erstellen die Leistungen, mit denen Google dann Kasse macht – so lautet das Primärargument der Verfechter eines Leistungsschutzrechts. Was als Aussage schmissig klingt, vernachlässigt bekanntlich allerlei entscheidende Fakten. Zum Beispiel, dass zwei- bis dreizeilige Snippets aus Lesersicht wohl kaum als Substitut für den gesamten Artikel ausreichen – zumindest nicht, wenn es um den häufig propagierten Qualitätsjournalismus abseits von schlichten, von Presseagenturen übernommenen Nachrichtentexten geht. Oder auch, dass die Verlage mit dem Traffic der Suchmaschinen und Aggregatoren selbst viel Geld verdienen, indem sie ihn durch Werbeanzeigen oder Bezahlschranken monetarisieren. Ebenfalls ignoriert die Behauptung, dass der entscheidende Dorn im Auge der Verlage – Google News – keine Werbung enthält und keine Umsätze generiert.

Kurzum: Blickt man hinter die Plattitüde, erkennt man, dass sie von innen hohl ist. Doch weil genau solche eigentlich hohlen Behauptungen im ersten Moment besonders knackig klingen und bei Politikern auf offene Ohren stoßen, gehören sie zum Standardrepertoire von Unternehmenslenkern mit politischer Agenda. Was Telekom-Chef René Obermann gerade auf dem Mobile Word Congress von sich gab, erinnert stark an die Rhetorik der Presseverlage – mangelnde Substanz inklusive. Obermann, der sich gerne nahbar und bodenständig gibt, warf der Internetbranche eine “Freifahrtmentalität” vor. Sie würde der Devise folgen “Ihr investiert, wir schöpfen die Gewinne ab”, was auf Dauer nicht tragbar sei. » weiterlesen

Telekom erwägt Einstieg bei Fon:
Die längst überfällige Einheit aus Festnetz und Mobilfunk

Die Telekom erwägt einen Einstieg bei der WLAN-Community Fon. Ziel wäre eine Entlastung der eigenen Mobilfunknetze. Die Herausforderung liegt vor allem in der eigenen Produktbürokratie: Bislang haben die Bonner es nicht geschafft, Festnetz und Mobilfunk in einem Tarif zu vereinen.

Die Idee wird seit einiger Zeit lebhaft diskutiert: Steigende Nutzerzahlen und immer höherer Datentraffic jedes einzelnen überlasten die Mobilfunknetze und erfordern höhere Kapazitäten, als man mittelfristig nachschießen kann. Warum also nicht die Brücke zwischen Festnetz und Mobilfunk schlagen und das oft brach liegende WLAN in die Netzversorgung mit aufnehmen? Damit könnten Mobilfunkkunden unterwegs Daten über die WLANs ihrer Mitmenschen herunterladen, als Ergänzung zum teuren und ausgelasteten Mobilfunknetz. Das plant die Telekom jetzt über einen Einstieg bei der WLAN-Community Fon. Sie könnte damit ein lange aufgeschobenes Problem bearbeiten, was in Deutschland bislang kaum ein Provider zufriedenstellend gelöst hat: Mobilfunk und Festnetz vereinen. » weiterlesen