Thema: Telefonie

 

Alle 4 Artikel zum Thema Telefonie auf netzwertig.com:

Europa-Expansion:
Twilio liefert Telefonie- und SMS-Funktionen aus der Cloud

Twilio erlaubt es Webdiensten, Startups und mobilen Apps, über die Cloud betriebene Telefonie- und SMS-Funktionen per API in die eigenen Services zu integrieren. Ende 2012 will das junge Unternehmen aus San Francisco im ganzen deutschsprachigen Raum vertreten sein.

Was haben bekannte Webdienste wie LinkedIn, Airbnb, Hulu, Zendesk und Quora gemeinsam? Sie alle setzen für Telefonie- bzw. SMS-Dienste auf die Schnittstellen des aus San Francisco stammenden Cloud-Communications-Anbieter Twilio.

Das von dem ehemaligen Amazon-Produktmanager Jeff Lawson sowie Evan Cooke und John Wolthuis im Jahr 2008 gegründete Jungunternehmen hat es sich auf die Fahnen geschrieben, Entwicklern die Möglichkeit zu bieten, mit minimalem Aufwand Voice- und SMS-Funktionen in ihre Onlinedienste und mobilen Apps zu integrieren. Twilio stellt dafür lokale Telefonnummern sowie verschiedene APIs bereit, und Entwickler zahlen nur für die tatsächliche Nutzung (durchgeführte Gespräche oder gesendete SMS).

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Taxicaller:
Ein Grund weniger,
Telefonate zu führen

Taxicaller ist eine neue mobile Applikation für das iPhone, mit der sich in allen deutschen Großstädten ortsbasiert ein Taxi bestellen lässt. Mit Klicks statt mit einem Anruf.

Hamburger scheinen begeisterte Taxifahrer zu sein. Oder die Suche nach einem Taxi gestaltet sich in der Hansestadt besonders schwierig. Das wären zwei mögliche Erklärungen für die Tatsache, dass nach myTaxi (siehe auch) nun bereits der nächste Dienst aus Hamburg an den Start geht, der die Bestellung von Taxis durch den Einsatz einer mobilen Weblösung effizienter gestalten will. Oder es ist einfach nur Zufall.

Taxicaller heißt die gerade gestartete Anwendung der talex mobile solutions GmbH, mit der die telefonische Taxibestellung der Vergangenheit angehören soll. Der Dienst, der zu Beginn nur als kostenlose iPhone-App verfügbar ist (andere Plattformen sind angekündigt), überprüft, welche Taxiunternehmen am via GPS ermittelten Standort des Smartphone-Benutzers ihre Dienste anbieten.

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Zunahme der Textkommunikation:
Der Tod des Telefonats

Mit der Zunahme der digitalen Textkommunikation verlieren Telefonate an Bedeutung. Sie haben ohnehin nur wenige Vorteile.

Bei einem früheren Arbeitgeber gab es ein inoffizielles Credo, das gerne und oft von Führungskräften in Besprechungen und auf Konferenzen zitiert wurde: Man sollte öfter den Telefonhörer in die Hand nehmen, hieß es, statt sich auf die Kommunikation via E-Mail zu fokussieren. Jedes Mal, wenn ich dies hörte, wäre ich am liebsten sofort in eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit eines solchen Ratschlags eingestiegen.

Seit langem versuche ich, die Zahl meiner Telefonate so weit wie nur möglich zu minimieren. Während auch ich in einigen spezifischen Situationen ein Gespräch am Hörer der schriftlichen Kommunikation vorziehe, so hat sich in 90 Prozent der Fälle, in denen ich vor 15 Jahren ein Telefonat geführt hätte, eine Konversation über SMS, E-Mail, Instant Messenger, Twitter oder ein Social Network als sehr viel effizienter erwiesen.

Das traditionelle Telefonat hat für mich so stark an Bedeutung verloren, dass ich durchaus vom Tod der Telefonie sprechen könnte. Deutlich wird dies immer dann, wenn ich mir im Ausland eine SIM-Karte für mein Mobiltelefon zulegen möchte und meine komplette Aufmerksamkeit den Konditionen für mobiles Internet widme. Die Preise für Telefonate schau ich mir gar nicht mehr an.

Offenbar bin ich auch nicht der einzige, für den herkömmliche Telefonie kaum noch ein Thema ist. Dieser Wired-Artikel (via) geht in die gleiche Richtung und verweist auf eine leider nicht verlinkte Nielsen-Untersuchung, laut der die durchschnittliche Anzahl an Telefonaten über Mobiltelefone seit 2007 rückläufig ist. Dass ich selbst schon lange keinen Festnetzanschluss mehr besitze, muss ich vermutlich kaum erwähnen.

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Google Voice:
Die Revolution der Telefonie

Google Voice ist ein kostenloser, webbasierte Telefonmanager. Unter dem Motto “Eine Nummer für alle deine Telefone, für immer” hat der bisher nur in den USA verfügbare Dienst das Zeug, die Telefonie zu revolutionieren – und könnte eines Tages Skype gefährlich werden.

Google Voice
Google Voice

In der Folge der Wirtschaftkrise scheint es, als ob sich junge Webdienste immer seltener den Luxus eines ausgiebigen “Stealth mode” oder einer langen, geschlossenen Beta-Phase gönnen und stattdessen schnellstmöglich einer großen Benutzerzahl Zugang gewähren wollen. Die Konsequenz für Web-Enthusiasten wie uns ist, dass es nur noch wenige Services gibt, auf die wir sehnsüchtig warten und bei denen wir uns auf den Tag freuen, an dem wir eine Einladung zur Testphase erhalten.

Aber zum Glück gibt es Google. Nicht nur das Chrome OS und die neuartige Kommunikations- und Kollaborationsplattform Wave stehen dort in der Pipeline, sondern auch der Telefonmanager Google Voice. Wenn es einen Onlinedienst gibt, auf dessen Launch ich persönlich ungeduldig warte, dann ist es dieser. Bisher ist Google Voice lediglich auf Einladung und nur in den USA verfügbar.

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