Mangelnde Ethik:
Die Technologiepresse benötigt ein eigenes Watchblog
Die Technologieberichterstattung leidet unter ethisch problematischen Arbeitspraktiken und Einflussnahmen der großen Netzfirmen. Ein Watchblog für die Techpresse hätte viel zu tun.
Groß aufgeblasene Produktveranstaltungen der Technologiegiganten wie Facebook, Apple, Microsoft oder Google sind für die Unternehmen nicht nur Gelegenheit, die Programmierergemeinde enger an sich zu binden und ihnen zu zeigen, wie Dienste und Produkte sich für Entwickler nutzbarmachen lassen. Es ist auch jeweils eine riesige Chance, um massive Presseaufmerksamkeit zu erhalten und um Journalisten mit Goodies, Testgeräten und bisher sonst schwer zugänglichen Informationen zu versorgen, in der Hoffnung auf vorteilhafte Berichterstattung und langfristig “fruchtbare” Kontakte.
Die Konzerne selbst sind dabei in der Regel sehr großzügig. Es obliegt den Journalisten, Grenzen zu setzen und als Zähmungs- oder Anbiederungsversuche wahrzunehmende Angebote abzulehnen. Valleywag, ein Art Gossip- und Watch-Blog des Silicon Valley, das kürzlich nach zwei Jahren Pause sein Comeback feierte, machte gerade auf einen interessanten Fall aufmerksam: So stellte Google jedem Besucher der Keynote der diese Woche in San Francisco stattfindenden Entwicklerkonferenz I/O ein Pixel-Chromebook im Wert von 1300 Dollar zur Verfügung. Das Unternehmen überließ es den Empfängern der Geräte, ob sie diese als Leihgabe für die Zeit der Konferenz nutzen oder als Geschenk mit nach Hause nehmen wollten. » weiterlesen

Es fühlt sich an, als hätte ich den folgenden Beitrag schon einmal geschrieben. Habe ich aber nicht. 
Journalisten der deutschen Leitmedien stehen gesellschaftlichen Eliten nahe, treffen sich mit ihnen in vertraulichen Runden und sind eng mit ihnen verzahnt. So lautet das komprimierte Ergebnis einer Studie von Uwe Krüger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Bei Telepolis 



Artikel per Feed
Newsletter abonnieren
Artikel bei Facebook
Artikel bei Twitter
Artikel bei Google+
