Thema: Techcrunch50 und DEMOfall08

 

Alle 11 Artikel zum Thema Techcrunch50 und DEMOfall08 auf netzwertig.com:

TC50 und DEMOfall08:
Im Valley nichts Neues

Nach einer Woche an neuen Startups im dreistelligen Bereich, ist es nun Zeit für ein Fazit. Kurz: Im Großen und Ganzen ernüchternd.

Wir haben die interessantesten Startups der diesjährigen Techcrunch50 und DEMOfall diese Woche über vorgestellt. Man verstehe mich jetzt nicht falsch: Fitbit (unser Review) für fitnessbewusste Menschen mit seinem Hardware-Sensor ist ein interessantes und durchaus gut durchdachtes Startup (auch, wenn der Sensor selbst sich erst noch bewähren muss). Der TC50-Gewinner Yammer (unser Review), ein Twitter-Klon für den Enterprise-Gebrauch, ist ebenfalls kein schlechtes Startup. Ebenso ist Markus’ persönliches Highlight GoodGuide nicht schlecht. Und auch die anderen von uns vorgestellten Startups verfolgen interessante Ansätze.

Aber.

Wo ist der große Wurf? Wo sind die Visionen und die Innovationen? Während die in San Diego auf der DEMOfall08 vorgestellten Startups mich größtenteils kalt gelassen haben, kann ich über den Gewinner in San Francisco, Yammer, zumindest sagen, dass es ein stimmiges und für einige Unternehmen sicher nützliches Produkt ist.

Aber mal im Ernst: Die Übersetzung eines Konsumentenprodukts hinüber in den Enterprise-Bereich ist das Beste, was die Internetbranche aktuell neu anzubieten hat?

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DEMOfall08:
Ein Blick auf die Highlights
(Teil 2)

72 neue Startups und Unternehmen gaben sich bei der DEMOfall08 Technologie-Konferenz die Klinke in die Hand. Nach den in Teil 1 vorgestellten Diensten stellen wir drei weitere besonders interessante Dienste vor.

Koollage
Koollage

Bei Koollage kann jeder in wenigen Minuten handliche Pakete mit beliebigen, kommentierbaren Webinhalten schnüren. Diese so genannten “Pods” können anschließend mit anderen Koollage-Nutzern oder per E-Mail geteilt werden . Alternativ besteht die Möglichkeit, seinen Pod per iframe-Code bei einem von zahlreichen Social-Web-Diensten oder im eigenen Blog zu veröffentlichen.

Pods ähneln einer Slideshow, in der man vor und zurück navigieren kann. Jeder Slide (hier “Frame” genannt) enthält eine bestimmte Art von Inhalt oder Funktion. User können diverse Typen von Rich Media Content integrieren, so zum Beispiel Videos, Musik, Bilder, RSS-Feeds, Karten, Spiele oder Suchergebnisse. Auch der Einbau von HTML und JavaScript ist möglich. Einen Beispiel-Pod gibt es hier zu sehen.

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TechCrunch50:
GoodGuide hilft, gesunde & nachhaltige Produkte zu finden

Die Produktdatenbank GoodGuide stellt Informationen zu über 60.000 Artikeln zur Verfügung. Für Konsumenten wird es einfacher, gesunde, grüne und sozial verträgliche Produkte zu finden und alle anderen zu vermeiden.

Mein persönliches Highlight der TechCrunch50 ist die Produktdatenbank GoodGuide. Viele der 52 bei der dreitägigen Konferenz vorgestellten Startups haben eine gute Idee oder verbessern existierende Services inkrementell, aber GoodGuide ist die einzige Anwendung bei der man sich denkt: Warum gibt es das noch nicht?

GoodGuide sammelt derzeit Informationen zu den gängigsten Pflege- und Reinigungsprodukten. Eine Ausweitung auf etwa Mode oder Elektronikartikel ist geplant. Derzeit sind Daten zu über 60.000 Artikeln integriert und bezüglich der Nachhaltigkeit bewertet. Datenquellen sind dabei öffentlich zugängliche Datenbanken und Informationen, werden aber auch durch Allianzen mit in dem Bereich aktiven Organisationen und Universitäten gewonnen. Die Gründer haben ihre Wurzeln in der UC Berkeley und waren jahrelang in der Produktforschung tätig.

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TechCrunch50-Gewinner:
Yammer ist Twitter für Unternehmen

Yammer, der Gewinner der diesjährigen TechCrunch50, nimmt das Beste von Twitter und denkt es für den Kontext Unternehmenskommunikation weiter.

Wenn auf Twitter die Frage ‘Was tust Du gerade?’ beantwortet werden will, stellt Yammer die Frage ‘Woran arbeitest Du gerade?’

Wer Twitter kennt, wird von Yammer nicht überrascht. Das von den Geni-Gründern ursprünglich für den eigenen Bedarf entwickelte System bietet mehr oder weniger äquivalente Funktionalität, optimiert diese aber für die Kommunikation in Unternehmen oder Teams.

Firmen können kostenlos ein eigenes Firmennetzwerk starten, die Berechtigung zur Teilnahme ergibt sich dabei aus den Email-Adressen. Nur wer eine akive Adresse für eine jeweilige Domain hat, kann einem jeweiligen Netzwerk beitreten.

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DEMOfall08:
Ein Blick auf die Highlights
(Teil 1)

72 neue Startups und Unternehmen gaben sich bei der DEMOfall08 Technologie-Konferenz die Klinke in die Hand. Wir stellen in zwei Artikeln fünf besonders interessante Dienste vor.

Neben TechCrunch50 stieg in dieser Woche mit DEMOfall08 in den USA eine weitere Konferenz rund um Startups und neue Technologien. Innerhalb von drei Tagen wurden 72 neue Produkte und Services präsentiert.

Wir stellen euch insgesamt fünf Dienste vor, die aufgefallen sind. Den Anfang machen Xumii, eine Applikation, die Social Networks und Messaging-Dienste auf’s Mobiltelefon holt, und ffwd, eine ‘persönliche Fernbedienung’ für Webvideos. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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TechCrunch50:
Fitbit misst Aktivitäten, Schlaf und Essen für ein gesünderes Leben

Fitbit will Menschen helfen, aktiver zu leben und gesünder zu essen. Ein Sensor registriert die täglichen Aktivitäten, die auf der Webseite visualisert und interpretiert werden können.

Ein privater Fitness-Coach, Ernährungsberater und Doktor in Personalunion ist das auf der TechCrunch50 vorgestellte Fitbit.

Fitbit besteht aus einem Sensor, der die Aktivitäten des Trägers rund um die Uhr registriert, einer Docking-Station und einem komplementären Webdienst. Der Sensor ist klein genug, um ihn überall und immer zu tragen. Aufgezeichnete Daten sind etwa Anzahl der Schritte, die Zeiten an denen man sich bewegt oder Qualität des Schlafes.

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TechCrunch50:
Popego – Lifestreaming für alle
mit wenig Zeit

Popego verspricht, dem Rauschen der Lifestreams das Beste und Interessanteste zu entlocken.

Lifestreaming-Dienste wie FriendFeed oder die deutschen Cousins Lifestream.fm oder FreundeNews sind aus dem Leben der Info-Junkies kaum mehr wegzudenken. Aber auch wenn FriendFeed ein sehr nützliches Bündel an Funktionen sehr attraktiv verpackt, stehen wir eher am Anfang der Entwicklungen und die damit verbundenen Probleme beginnen sich erst abzuzeichnen.

Ein Hauptproblem ist – wie bei vielen anderen Medien auch – der plötzliche Überfluss an Informationen. Während es davor eher mühsam war, alles zusammen zu sammeln, was unsere Freunde auf den unzähligen Diensten an Outputs produzieren, stehen wir dank den Lifestreaming-Tools vor dem Problem, dass die geballte Ladung aller Outputs aller Freunde auch etwas überwältigend ist.

Popego, das in der Collaboration-Session der TechCrunch50 vorgestellt wurde, will das ändern, indem es versucht, für uns das Beste herauszufiltern.

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TechCrunch50:
OpenTrace – Die Wikipedia für Umweltinformationen

OpenTrace will die Wikipedia für Informationen bezüglich der Umweltkosten von Dingen und Leistungen werden. Konsumenten können sich damit über die externen Kosten informieren und die an der Herstellung beteiligten Faktoren analysieren.

In den letzten Monaten haben wir eine beachtliche Anzahl an neuen grünen Webdiensten gesehen. Grüne Suchmaschinen versprechen den Regenwald zu retten, wenn man mit ihnen sucht. Sites wie das Hamburger greenmiles helfen dabei, die durch eigene Reisen verursachten CO2 Emissionen zu kompensieren, und viele mehr.

Einen interessanten Ansatz in diese Richtung hat die japanische Firma Rinien in der Enterprise Session bei der TechCrunch50 vorgestellt. Mit ihrem – noch nicht öffentlich gestarteten – OpenTrace kann jeder die Umweltkosten für so ziemlich alles abfragen und auch im Detail analysieren. Alle an der Herstellung eines Produkts beteiligten Inputs werden dabei als Karte visualisiert.

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TechCrunch50:
OtherInbox entlastet Email-Eingang

OtherInbox verspricht etwas Erleichterung gegen den Email-Overload. Newsletter, Mailinglisten oder Benachrichtigungen von Webdiensten können auf einfache Weise aus dem Blickfeld genommen werden.

Eines der noch nicht ganz gelösten Probleme unserer Zeit ist die Flut an Emails, die uns jeden Morgen in unserer Inbox begrüsst. Während die meisten Spam-Filter mittlerweile recht gut darin sind, den Spam zu erkennen, zu filtern und uns vor dem schlimmsten zu bewahren, bleibt dennoch eine Fülle an Nachrichten durch die wir uns wühlen müssen, bis wir zu den für uns wichtigen Emails kommen.

Newsletter, Mailinglisten, Friendship-Requests von unzähligen Services und anderes können zwar interessant sein, sind es aber oft nur in einem bestimmten Kontext. Im allgemeinen wollen wir sie nicht sehen.

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Linkwertig:
Social Shopping auf der Techcrunch50

Jochen Krisch von Exciting Commerce befindet sich auf der Techcrunch50 und berichtet über interessante, dort vorgestellte Social-Shopping-Konzepte.

MyFavz (“Gifting Reinvented”) unterstützt die Auswahl des richtigen Geschenks. Unter anderem kann der oder die zu Beschenkende (anonym) befragt werden, was ihr oder ihm denn am meisten Freude machen würde.

Eine sehr “soziale” Anwendung, auch oder gerade, weil sehr viel über E-Mail läuft.

» TC50: Social Shopping Seiten, die Freude machen

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spaß bei der Lektüre!