Thema: Tablets

 

Alle 38 Artikel zum Thema Tablets auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Repräsentative Studie:
Besitzer von iPad- und Android-Tablets ticken unterschiedlich

27 Prozent der Internet-Nutzer in Deutschland nennen mittlerweile einen Tablet-PC ihr Eigen, die Hälfte davon ein iPad. Eine Untersuchung von Fittkau & Maaß zeigt, in welchen Punkten sich die Besitzer von Apples Tablet von denen von Android- und Windows-Geräten unterscheiden.

Die rege Kommentardiskussion mit knapp 100 Beiträgen zu meinem Artikel “Warum ich ein dummes iOS einem smarten Android vorziehe” hat gezeigt, dass es bei der Gegenüberstellung der zwei Betriebssysteme schnell zu emotionalen Reaktionen kommt. Hartgesottenen Android-Fans, die iOS bereits kurz vor dem Ende sehen, und Eric Schmidt, werden die Ergebnisse einer internet-repräsentativen Untersuchung der Marktforscher von Fittkau & Maaß vermutlich nicht schmecken. Nach dieser sind Besitzer von iPads nämlich im Vergleich zu Inhabern von Geräten mit Android und Windows gebildeter, mehr auf ihr äußeres Erscheinungsbild bedacht, wohlhabender und aktiver im Netz.

Für seinen aktuellen Mobile-Commerce-Bericht hat das Unternehmen 62.781 Internet-Nutzer aus Deutschland zu ihrem mobilen Einkaufsverhalten befragt. In einem aktuellen Blogbeitrag veröffentlicht es einige der Ergebnisse und fokussiert sich dabei auf die Unterschiede zwischen Besitzern von iPads und anderen Tablets. Folgende Erkenntnisse treten dabei unter anderem zu Tage: » weiterlesen

Grünes Licht für Gadget-Nutzung während Start und Landung:
Ein Grund weniger, auf Printleser neidisch zu sein

Bald wird man auch in Europa bei Flügen während Start und Landung elektronische Geräte nicht mehr abschalten müssen. Damit verschwindet einer der wenigen verbliebenen Gründe, auf Printleser neidisch zu sein.

FlügeVor zwei Wochen lockerte die US-Luftfahrtbehörde FAA ihre Richtlinien für die Verwendung elektronischer Geräte während Start und Landung. Erwartungsgemäß zieht ihr europäisches Gegenstück, die Europäische Agentur für Flugsicherheit, jetzt nach. Noch in diesem Monat sollen neue Sicherheitsempfehlungen für Fluggesellschaften und nationale Aufsichtsbehörden veröffentlicht werden.

Künftig soll die Verwendung elektronischer Geräte im Flugmodus auch während Start und Landung gestattet werden. Das bedeutet, das Tablets, Smartphones, E-Reader und Notebooks während des gesamten Trips eingeschaltet bleiben dürfen.

Meine Liste von Momenten, in denen ich neidisch auf die Nutzer von Printprodukten schiele, wird damit kürzer. Jetzt enthält sie nur noch den Strand, die Badewanne und Orte mit unausweichlicher direkter Sonneneinstrahlung. /mw

(Foto: Girl reading a magazine in the airplane, Shutterstock)

Million-Finanzierung, iPhone-App, Meilensteine:
ShopLove setzt auf Boom des mobilen Einkaufens

Knapp ein Dreivierteljahr nach dem Launch stehen die Zeichen bei dem Münchner Startup ShopLove dank einer siebenstelligen Finanzierungsrunde, der Veröffentlichung einer iPhone-App und 100.000 Downloads der iPad-Anwendung auf Wachstum.

ShopLove aus München ist für meinen Geschmack eines der interessantesten deutschen Startups des vergangenen Jahres. Die Bayern bringen hunderttausende Produkte aus Dutzenden Onlineshops in ein elegantes, für das iPad optimiertes Magazinformat. Anstatt das Couch- oder Hängematteshopper gezwungen sind, sich mit den meist textlastigen, für Desktops geschaffenen Browseroberflächen einzelner E-Commerce-Anbieter herumzuplagen, erlaubt ihnen die kostenfreie ShopLove-App das entspannte, stark visuell betonte Stöbern in einem umfangreichen, durchsuchbaren Produktkatalog. Erst wer bestellen möchte, wird auf die jeweilige Shopseite weitergeleitet.

Million-Finanzierung

Rund ein Dreivierteljahr nach dem Launch können das ShopLove-Gründertrio Maximilian Beller, Hendrik Braun und Timo Trumpp und ihr elfköpfiges Team diverse Neuigkeiten bekannt geben: So investieren das Medienunternehmen Bauer Digital und eine Reihe von Business Angels rund eine Million Euro in das Jungunternehmen. Das bisherige Kapital in nicht genannter Höhe kam ebenfalls von Angels. Mit der Verlagsgruppe Bauer, die in Deutschland und in internationalen Märkten zahlreiche Publikumszeitschriften produziert und vertreibt, darunter auch die Bravo, holt sich ShopLove neben frischem Geld nützliche Reichweite ins Boot – auch wenn es sich in erster Linie um ein finanzielles und nicht strategisches Investment handelt, wie Mitgründer Braun betont.  » weiterlesen

Die Schlacht ums Wohnzimmer:
Tablets machen Smart-TVs und Mediacenter überflüssig

So mancher rätselt noch, wer wohl die Schlacht ums Wohnzimmer gewinnt und ob es das Internet denn jemals auf den Fernseher schafft – dabei ist diese Frage schon längst geklärt. Nur fiel die Antwort anders aus, als jahrelang gedacht wurde: Tablets und Smartphones haben diese Rolle übernommen, gemeinsam mit Streamingboxen.

Mediacenter-PCs und das Internet auf dem Fernseher stehen schon ungefähr so lange “kurz vor dem Durchbruch” wie der sagenumwobene Internet-Kühlschrank, der abgelaufene Lebensmittel selbst nachbestellt. Und wahrscheinlich wird beide Ansätze dasselbe Schicksal ereilen: Sie werden nie mehr ihren Durchbruch erleben. Die Zeiten, in denen das hätte klappen können, sind inzwischen vorbei. Die massenhafte Verbreitung von Smartphones und Tablets macht beide auf einen Streich überflüssig. Und das sind schlechte Nachrichten für so manchen hoffnungsvollen Hersteller.

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Post-PC-Ära:
Wieso Tablets für Konsumenten so attraktiv sind

Am Stellenwert von Tablets zweifelt niemand mehr. Mittlerweile dreht sich alles um die Frage, wie schnell sie bei Privatanwendern das Notebook verdrängen.

Ich bin ein bekennender Anhänger der Theorie, dass Tablets (oder Phablets) im Freizeitsegment sukzessive Notebooks ablösen und ganz verdrängen. Nur im Job und für Tätigkeiten, die übermäßiges Schreiben oder ressourcenintensive Prozesse notwendig machen, sehe ich bis auf Weiteres noch herkömmliche Rechner dominieren. In diesen Fällen reichen Tablets im aktuellen Stadium einfach noch nicht aus, wie auch ein Selbstversuch zeigte. Doch für den Großteil der Heimanwender wird sich der Kauf von Notebooks künftig erübrigen, glaube ich. Die Verkaufszahlen für Tablets könnten besser kaum sein: Bereits ein Viertel aller US-Amerikaner und Schweizer nennen ein Tablet ihr Eigen. In Deutschland sind 12 Prozent Tablet-Besitzer. Mittlerweile macht der Tablet-Markt einen Drittel des PC-Markts aus. Auch wenn in vielen Haushalten während einer Übergangsphase Tablets und Notebooks parallel zum Einsatz kommen, werden klassische Rechner mit zunehmender Leistungsfähigkeit der Tabet-PCs zu potenziellen Staubfängern.

Doch nicht jeder teilt diese Meinung. Mein Kollege Jürgen Vielmeier publizerte gestern bei unserem Schwesterblog neuerdings.com eine Art Plädoyer für Notebooks. Kernbotschaft: “Notebooks sind beliebter als ihr Ruf und wir können noch lange nicht auf sie verzichten”. Während er keineswegs die künftige Bedeutung von Tablets für den PC-Markt anzweifelt, fragt er, was so schlimm an Laptops sei, dass man sie unbedingt loswerden müsse. Jürgen sympathisiert mit dem Konzept, verschiedene Geräte für verschiedene Lebenslagen zu verwenden, und er sieht das erstarkende Interesse der Hersteller an Chromebooks als Beleg für seine These, dass Laptops uns noch lange begleiten werden. » weiterlesen

Medienkonsum im Wandel:
Das Bedürfnis nach der gedruckten Zeitung ist nicht angeboren

Nichts fällt Anhängern der gedruckten Zeitung so schwer wie sich vorzustellen, eines Tages Nachrichten nicht mehr auf Papier sondern auf anderen Wegen zu beziehen. Sie vergessen, wie anpassungsfähig der Mensch ist.

Die gedruckte Tageszeitung gehört zu dem Segment der Printprodukte, das am deutlichsten von den Folgen der Digitalisierung betroffen ist. Schon jetzt gehen Werbeeinnahmen und Auflagen deutlich zurück, besonders in den USA, aber auch in Deutschland. Spätestens seit der Insolvenz der Frankfurter Rundschau sowie dem Ende der Financial Times Deutschland erkennen selbst die größten Print-Verteidiger in Deutschland, dass gedruckte Nachrichten vor einer unsicheren Zukunft stehen. Zumal das letzte tagesaktuelle Zeitungsprodukt auf Papier nicht erst verschwinden wird, wenn der allerletzte Leser sich von dem Medium verabschiedet, sondern deutlich früher. Spätestens dann, wenn der Auflagen- und Umsatzrückgang ein Niveau erreicht hat, bei dem die traditionell mit der Produktion von Zeitungen verbundenen hohen Fixkosten die Herstellung wirtschaftlich unattraktiv machen.

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Anstelle von Mappe und Fernbedienung:
SuitePad bringt Tablets in Hotelzimmer

Das Berliner Startup SuitePad hat sich zum Ziel gesetzt, alle modernen Hotelzimmer mit iPads oder Android-Tablets auszustatten. Sowohl Gäste als auch Hoteliers sollen davon profitieren.

Rund eine Million Menschen übernachten täglich allein in Deutschland im Hotel. Beim Beziehen ihrer Unterkunft finden sie nicht selten einen Ordner mit Informationen rund um besondere Angebote, Freizeitaktivitäten und kulinarische Erlebnisse vor – sowie ein Telefon, um entsprechende Leistungen in Anspruch zu nehmen. Dass moderne Technologie sowohl für Gäste als auch Hoteliers deutlich mehr Komfort und Effektivität bieten kann, liegt auf der Hand. Tilmann Volk und Moritz von Petersdorff-Campen sind davon ebenfalls überzeugt und haben mit SuitePad ein Startup gegründet, das sich diesem Sachverhalt annimmt.

Das junge, in Berlin ansässige Unternehmen ist zwar insofern anders als die sonst bei uns vorgestellten Startups, da es einen reinen B2B-Ansatz besitzt und anstatt vorgefertigter Preiskategorien ausschließlich auf maßgeschneiderte Angebote für Hotels setzt, die über die SuitePad-Website mit den Hauptstädtern Kontakt aufnehmen. Andererseits werden Tausende oder gar Zehntausende Reisende künftig auf das Produkt von SuitePad stoßen – nämlich dann, wenn sie ihr Hotelzimmer betreten und sie dort ein im Dock stehendes iPad oder Android-Tablet anstrahlt.

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Medienwandel:
“Weniger ist mehr” am Beispiel von The Magazine

Die Nachrichten-App The Daily von Rupert Murdochs News Corporation hatte 100.000 zahlende Abonnenten und ist trotzdem gescheitert – vor allem an deutlich überzogenen Plänen. Einen ganz anderen Ansatz verfolgt The Magazine und ist mit der kleinsten und schlichtesten denkbaren Version an den Start gegangen.

“Wer mehr bieten will, muss weniger bieten”, so formulierte es Martin Weigert gestern mit Blick auf Online-Journalismus und die Qualitätsdebatte. Tatsächlich liegt der Blick vieler Online-Redaktionen heute auf Masse statt Klasse. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen geht es um Seitenabrufe, die sich schließlich derzeit am sichersten in Einnahmen verwandeln lassen. Zum anderen sind es alte Gewohnheiten der Medienmacher, die mit gedruckten Zeitungen und Zeitschriften aufgewachsen sind. » weiterlesen

dotdotdot:
Alle digitalen Texte an einer Stelle

In der Post-PC-Ära steigt der Anspruch der Nutzer an die Präsentation von und den Umgang mit digitalen Texten. Das Berliner Startup dotdotdot will sich mit seiner iPad-App und dazugehörigen Browserversion als Dreh- und Angelpunkt rund um “Long Form Reading” und generell alle Arten lesenswerter Inhalte etablieren.

Lange Zeit war das Erscheinungsbild von digitalen Onlinetexten, die von Nutzern auf den Bildschirmen von Desktop-PCs und Notebooks abgerufen wurden, eine allgemein vernachlässigte Komponente. Die wenigsten Menschen hatten Lust, länger als notwendig am Schreibtisch zu verharren und angestrengt auf das mitunter nicht gerade augenfreundliche Display zu starren. Im Vordergrund stand nicht der Lesespaß, sondern der effektive Konsum von Informationen. Mit dem Aufkommen von Tablet-PCs verändern sich die Vorzeichen. Plötzlich empfinden Nutzer Freude daran, Stunden in bequemer Haltung im Sessel, auf dem Sofa oder in der Hängematte das Web nach lesenswertem Content zu durchforsten. Sowohl die Zeit, die sie in den Konsum von digitalen Texten investieren, als auch ihre Ansprüche an die Präsentation der Inhalte steigen.

“Long Form Reading” und “Distraction Free Reading” heißen die zwei wichtigsten Trends, die sich aus diesem Paradigmenwechsel ergeben. Texte, sofern sie qualitativ überzeugen, inspirieren und neues Wissen vermitteln, dürfen ruhig mal länger sein, müssen von der Formatierung her aber an die Bedienungsmuster von berührungsempfindlichen Tablets angepasst sein, ohne durch allerlei blinkende Banner und Grafiken abzulenken. Nicht mehr allein die Informationen stehen im Vordergrund, sondern auch emotionale Faktoren. Mit dotdotdot ist derzeit ein Berliner Startup dabei, einen zentralen Ort zu schaffen, an dem iPad-Nutzer sämtliche ihrer digitalen Lesebedürfnisse stillen können. Momentan läuft die geschlossene Beta-Phase, wer an einer Einladung interessiert ist, findet dazu am Ende des Artikels Details. » weiterlesen

Ära des Post-PC:
Wie sich eine Notebook-Zwangspause auf die Produktivität auswirkt

Tablets sind eindeutig die besseren Geräte für den digitalen Medienkonsum. Doch ein erzwungener Selbstversuch zeigt: Wer häufig Texte im Netz veröffentlicht und viel recherchiert, für den ist der Verzicht auf einen vollwertigen Rechner noch nicht zu empfehlen.

Einen Monat ist es her, da beschrieb ich, wie Tablets sukzessive und schneller als man denkt, heimische Desktop-PCs und Notebooks ablösen werden. Derartige Geräte bezeichnete ich als neue Druckmaschine in Anlehnung an die Tatsache, dass unter den Heimanwendern nur noch leidenschaftliche und professionelle Contentproduzenten auf “vollwertige” Rechner angewiesen sind. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass ich einige Wochen später dazu gezwungen sein würde, genau für diese Art der Tätigkeit für einige Tage auf mein Ultrabook und damit mein primäres Arbeitsgerät für die Recherche- und Schreibarbeit verzichten zu müssen.

Denn nachdem ich in der vergangenen Woche das Blogwerk-Team in Zürich besuchte, schaffte ich es doch tatsächlich, ohne mein Netzteil wieder nach Hause zu fliegen. Ok, dachte ich mir, dann würde ich noch auf dem Heimweg einen Ersatz im Elektronikfachhandel erwerben. Denkste. Wie sich herausstellte, benötigt mein Asus Zenbook ein sehr spezielles Netzteil, das in meiner Wahlheimat Schweden nur einige ausgewählten Onlineshops führen – und dort wurde es bis gestern als “nicht im Lager” gekennzeichnet. Also blieb mir nichts anderes übrig, als meine Kollegen im Hauptquartier darum zu bitten, mir mein Netzteil hinterherzuschicken. Wie ich der Sendungsnummer entnehme, liegt es momentan beim Zoll und wird nicht vor dem morgigen Mittwoch bei mir eintreffen.

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