Thema: Suchmaschinen

 

Alle 61 Artikel zum Thema Suchmaschinen auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Endlich:
Twitter verbessert seine Suchmaschine

Jahrelang vernachlässigte Twitter seine Suchefunktion. Dabei stellt sie eine große Chance für das Unternehmen dar. Jetzt bietet die Suche in der Android- und iOS-App endlich bessere Funktionen für eine erfolgreiche Recherche.

Von 100 Websuchen, die ich beruflich oder privat durchführe, entfallen rund die Hälfte auf Google und etwa ein Viertel auf Google News. Die verbliebenen 25 Recherchen führe ich bei Twitter durch. Richtig gelesen, die Suchmaschine des Kurznachrichten-Netzwerks spielt eine maßgebliche Rolle in meinem Onlinealltag. Während bei der Suche nach Definitionen, spezifischen Websites und anderen “zeitlosen” Inhalten Google meine erste Wahl ist, schaue ich bei Informationsbedarf zu aktuellen Medienereignissen oder Nachrichten immer häufiger zuerst bei Twitter nach. Und das, obwohl dessen Suchmaschine auch nach all den Jahren noch unglaublich spartanisch daherkommt und sich weder vernünftig personalisieren lässt noch sinnvolle Filter anbietet. Speziell in den mobilen Apps fehlt jedes erweiterte Suchfeature. Bis heute zumindest. In der Nacht hat der frischgebackene Börsenneuling nämlich eine neue Android- und iOS-App veröffentlicht, und diese bringt verbesserte Suchtools mit» weiterlesen

Personalisierung über Facebook:
Xyo will maßgeschneiderte App-Empfehlungen liefern

Smartphone-Nutzer lechzen nach Apps. Xyo aus Berlin will dieses Bedürfnis mit einer personalisierten App-Empfehlungsmaschine bedienen.

Apps! Für viele Konsumenten sind die kleinen Programme der Hauptgrund, um sich überhaupt ein Smartphone zuzulegen. Allein in Deutschland laden sich laut Bitkom 83 Prozent der Besitzer eines Smartphones zumindest gelegentlich Applikationen herunter. Die große Frage lautet nun: Wie kommen Nutzer an Apps? Viel läuft über Word-of-Mouth, also Empfehlungen von Freunden, Bekannten und Kollegen. Das funktioniert gut bei persönlichen Zusammentreffen, aber weniger, wenn man nicht einander auf die Displays schauen kann. Xyo soll das ändern.

Vor einem Jahr debütierte die intelligente App-Suchmaschine des Berliner Startups. Sie liefert seitdem Empfehlungen zu Apps für die gängigen mobilen Plattformen und rankt diese mittels eines proprietären, die Qualität der Applikationen in den Vordergrund stellenden Algorithmus. Noch fehlte dort allerdings die Personalisierung und der Input von anderen Menschen. Ein Jahr lang haben die Hauptstädter nach eigenen Angaben an einem Verfahren gearbeitet, welches Usern Apps und App-Genres empfehlen kann, die zu ihren tatsächlichen Präferenzen passen. Für sie soll es so einfacher werden, attraktive Anwendungen zu finden, ohne dass sie dazu langwierige Suchen durchführen müssen (zumal App-Nutzer häufig gar nicht wissen, wonach sie suchen sollen). Das Ergebnis liefert personalisierte App-Empfehlungen auf Basis von Facebook-Likes des Users und steht ab sofort für Android, iPhone, iPad und Windows Phone zur Verfügung. » weiterlesen

Analyse von Buzzfeed:
Frischer Stoff für die These vom schrumpfenden Suchtraffic

Innerhalb von acht Monaten haben 200 Medienwebsites aus dem Buzzfeed-Werbenetzwerk 30 Prozent ihres Google-Traffics verloren. Parallel nahm die Zahl der Besucher, die über soziale Netzwerke kamen, deutlich zu.

Über die Frage, ob Google mit der Entwicklung von Google+ die richtige strategische Entscheidung für den Vorstoß in das soziale Web getroffen hat, gibt es unterschiedliche Ansichten. Immerhin verfügt der Internetgigant mit YouTube über eine bereits lebhafte Community, die sich prima zu einem sozialen Netzwerk hätte ausbauen lassen. Und auch bald zwei Jahre nach dem Launch fristet Google+ in Anbetracht der hohen internen Priorität und der in das Projekt investierten Ressourcen relativ gesehen ein Schattendasein.

Doch dass der Konzern den Aufstieg von Facebook, Twitter und anderen Social-Web-Plattformen als Bedrohung empfand und den Entschluss fasste, darauf reagieren zu müssen, daran lässt sich aus heutiger Sicht nichts mehr kritisieren. Eine Statistik von Buzzfeed zeigt, wie Social Networks immer stärker zu Trafficquellen für Websites werden und damit die Hoheit von Google als Besucherlieferant in Frage stellen. » weiterlesen

Facebooks neue Suche “Graph Search”:
Presseschau der besten Artikel

Facebook wird seinen Nutzern in den nächsten Wochen und Monaten sukzessive Zugang zu einer neuen internen Suchefunktion geben, mit der sich mit einem geteilte sowie öffentlich verfügbare Inhalte im Kontext suchen und finden lassen. Wir empfehlen euch die lesenswertesten Artikel rund um die Neuerung.

Facebook hat am Dienstagabend seine neue interne Suchmaschine vorgestellt. In den Stunden danach wurden im Netz tausende Artikel rund um die Produktinitiative veröffentlicht. Allein TechCrunch listet zur Zeit zehn Beiträge zum Thema. Viele der Autoren und Blogger von außerhalb des Silicon Valley werden die Funktion selbst noch nicht ausprobieren haben konnen. Vorerst bleibt sie nämlich einem sehr kleinen Kreis von Beta-Testern vorbehalten. Auch wir haben bisher keinen Zugriff. Eine Eintragung in die Warteliste auf facebook.com/graphsearch soll die Freischaltung beschleunigen – vorausgesetzt, man nutzt Facebook in englischer Sprache.

Anstatt aus der Ferne und ohne praktische Erfahrung mit dem “Graph Search” genannten Feature Meinung Nummer 1001 abzugeben, habe ich die vergangen Stunden (mein momentaner Japanaufenthalt gibt mir einen Zeitvorsprung) dazu genutzt, dutzende Berichte zu Facebooks Produktankündigung zu lesen,  um einige wenige besonders informative und lesenswerte an dieser Stelle aufzuführen. Wer sich also nicht schon am gestrigen Abend mit der Neuerung befasst hat, dem empfehle ich, die hier verlinkten Artikel anzuschauen. Diese geben einen guten Überblick über die Eigenheiten der Graph Search sowie einen Ausblick auf die wahrscheinlichen Konsequenzen für Facebook, seine Nutzer und die Konkurrenz. Solltet ihr nur Zeit für einen einzigen Beitrag haben, dann lest die Analyse von John Battelle. » weiterlesen

Xyo:
Xyologic lanciert intelligente Suchmaschine für mobile Apps

Bisher hat das Berliner Startup Xyologic App-Downloads rund um die führenden mobile Appläden ausgewertet und Statistiken angefertigt. Mit Xyo betritt es nun den umkämpften Markt der Suchmaschinen für mobile Apps.


Wer am laufenden Band neue Onlinedienste und Startups unter die Lupe nimmt und sich im Netz zu Hause fühlt, hat manchmal etwas andere Präferenzen und Lieblingsanwendungen als die breite Masse. Während ich mich beispielsweise Tag für Tag aufs Neue über den Automatisierungsdienst ifttt freuen kann, bin ich mir darüber im Klaren, dass die Idee, verschiedene Onlineservices miteinander zu verbinden, für den Gelegenheitsnutzer erst einmal wenig prickelnd klingt. Umgedreht existieren auch Fälle, in denen mir jede Begeisterungsfähigkeit für einen Service fehlt, der aber beim Mainstream beste Erfolgschancen hat.

Zu der letztgenannten Kategorie an Diensten gehören Suchmaschinen für mobile Apps. Mir würde es niemals in den Sinn kommen, bei einem entsprechenden Anbieter basierend auf Stichwörtern nach Smartphone-Anwendungen zu suchen – da ich von Berufs wegen in auszuprobierenden und mir empfohlenen Applikationen ohnehin ertrinke. Doch glaubt man dem Berliner Startup Xyologic, sieht die Situation für das Gros der Anwender anders aus. “Weniger als fünf Prozent der mobilen App-Suchen beinhalten App- beziehungsweise Markennamen wie Zynga oder Angry Birds”, so Xyologic-Mitbegründer Matthaus Krzykowski. “Über 80 Prozent aller Nutzer recherchieren stattdessen auf Basis von Genres wie “Musik” oder “Puzzle”.

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Die schnelllebige Welt der Technologiekonzerne:
Wenn aus Freunden Kontrahenten werden

In der schnelllebigen Technologiewelt werden aus befreundeten Firmen innerhalb weniger Jahre verbissene Konkurrenten. Das Verhältnis von Google und Twitter könnte einen ähnlichen Verlauf nehmen wie das von Google und Apple.

An einem ruhigen, verregnete Sommertag überkam mich kürzlich die Lust, mir Steve Jobs’ Keynote zur Vorstellung des ersten iPhone aus dem Jahre 2007 anzuschauen. Sie ist in voller Länge auf YouTube zu finden (Teil 1 und Teil 2). Davon abgesehen, dass die Präsentation des Geräts selbst fünf Jahre später noch einen hohen Unterhaltungswert besitzt, überraschte mich vor allem eines: Der Gastauftritt des damaligen Google-CEO Eric Schmidt (ab Minute 9:35 im zweiten Teil der Keynote). Nun war Schmidt zwischen 2006 und 2009 Mitglied des Board of Directors bei Apple. Insofern ist die Tatsache, dass er 2007 neben Jobs auf der Bühne stand und das Apple-Smartphone huldigte, für sich genommen nicht ungewöhnlich. Aus heutiger Sicht jedoch wirkt eine derartige Konstellation äußerst surreal – denn seit Google mit Android ein eigenes mobiles Betriebssystem auf den Markt brachte, haben sich die beiden Konzerne immer mehr zu Kontrahenten entwickelt. Das Ausscheiden Schmidts aus dem Apple-Board vor drei Jahren war die logische Folge. Dass sich die heutigen Konzernlenker Tim Cook (Apple) und Larry Page (Google) Seite an Seite auf einer wichtigen Marketingveranstaltung zu einem neuen Apple- oder Google-Produkt zeigen würde – unvorstellbar. Insofern war Schmidts damaliger Auftritt nicht weniger als ein historisches Ereignis, das unterstreicht, wie schnell sich die Beziehungen zwischen zwei Firmen in der digitalen Wirtschaft grundlegend verändern können.

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Cash-Cow mit Zukunft:
Warum Facebook eine
Suchmaschine starten sollte

Facebook wird alles dafür tun müssen, um neue Erlösquellen zu erschließen. Der Start einer eigenen Suchmaschine erscheint deshalb sehr wahrscheinlich.

In der Woche nach dem größten Börsengang der Internetgeschichte — der sich auch immer mehr zu einem der problematischsten entwickelt – fällt es schwer, sich nicht in überdurchschnittlich vielen Artikeln mit Facebook zu befassen. Wir hoffen, ihr seht es uns nach! Als Gastautor Hubertus Porschen in seinem gestrigen Beitrag die künftigen Herausforderungen und Chancen des nun unter ganz neuem Druck stehenden sozialen Netzwerks beleuchtete, kam er auf einen Punkt zu sprechen, den ich an dieser Stelle noch einmal separat aufgreifen möchte: Facebooks Potenzial als Suchmaschine.

Facebooks Suche in seiner bisherigen Form ist nicht der Rede wert. Über das zentrale Suchformular lassen sich zwar sowohl interne Inhalte, Apps und Kontakte als auch Webcontent (durch die Integration von Bing) suchen. Dies ist aber weder besonders nutzerfreundlich gelöst, noch macht es Spaß oder sorgt für den Eindruck, hiermit könnte Facebook Google oder andere Suchmaschinen in Bedrängnis bringen. Nein, bisher ist die Suche maximal zweckmäßig, im schlimmsten Fall aber unbrauchbar.

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Knowledge Graph:
Google als semantische Entdeckungsmaschine

Unter dem Namen “Knowledge Graph” hat Google ein Feature vorgestellt, das die Suche auf ein neues Niveau hebt: Begriffe sind nicht mehr nur Zeichenfolgen, sondern haben eine Bedeutung und einen Zusammenhang. Waren die Suchergebnisse für die Nutzer früher vor allem eine Zwischenstation, werden sie immer mehr zum eigentlichen Ziel.

Für klassische Suchmaschinen ist die Suchanfrage eines Nutzers im Wesentlichen eine Abfolge von Zeichen. Für sie wird nach verschiedenen Kriterien die beste Entsprechung in Form einer Website im Netz gesucht. Mit dem jetzt vorgestellten Knowledge Graph will Google einen Schritt weiter gehen: Künftig werden Orte, Personen, Gegenstände und mehr in diesen Suchanfragen erkannt und in einen Zusammenhang gestellt. „Things, not strings“, sagt Google dazu im offiziellen Blogpost: Dinge, nicht Zeichenfolgen. Das Feature steht zunächst englischsprachigen Nutzern in den USA zur Verfügung. » weiterlesen

Eine Million Nutzer pro Monat:
VerkehrsmittelVergleich beschleunigt das Wachstumstempo

Das nun in München beheimatete Startup VerkehrsmittelVergleich hat sich für 2012 einiges vorgenommen: Verdreifachung von Nutzerzahlen und Buchungsvolumen, Internationalisierung und eine Venturekapital-Runde. Kürzlich erreichte das Unternehmen die Gewinnschwelle.

Es ist schon rund drei Jahre her, dass VerkehrsmittelVergleich in der deutschen Internetlandschaft für Aufsehen sorgte. Das Spin-off der RWTH Aachen erlaubt den Preisvergleich von Bahn, Flugzeug, Fernbus, Pkw und Mitfahrgelegenheit sowie eine Kombinationssuche und die Buchung beim günstigsten Anbieter. Wir berichteten erstmals im März 2009 über den Dienst und bezeichneten ihn angesichts seines klaren Mehrwerts, der netten Umsetzung und des allgemein positiven öffentlichen Feedbacks als eines der zehn besten Startups aus dem deutschsprachigen Raum. Im Herbst 2009 erhielt die junge Firma eine sechsstellige Seed-Kapitalspritze.

Doch dann wurde es recht still um das von Veit Blumschein, Johannes Grassmann – beides Studierende der BWL – und dem Informatiker Daniel Nolte gegründete Unternehmen. Grassmann hat uns nun mit einem kleinen Statusbericht versorgt, der zeigt, dass das Trio in der letzten Zeit nicht auf der faulen Haut gelegen hat: Im November 2011, also rund zweieinhalb Jahre nach der Gründung, konnte das Startup die Gewinnschwelle erreichen. Umsätze erwirtschaftet der Service mit dem beschreibenden Namen über Werbeeinblendungen sowie Provisionen, die Transportunternehmen für Buchungen an VerkehrsmittelVergleich zahlen.

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In eigener Sache:
Business Advertising übernimmt Vermarktung von netzwertig.com.

Der Online-Fachmagzin-Vermarkter Business Advertising übernimmt die Vermarktung von netzwertig.com. Für uns heisst das: wir können unsere Ressourcen auf unser Kerngeschäft konzentrieren: Bloggen.


Ab Mitte April übernimmt Business Advertising die Vermarktung von netzwertig.com. Business Advertising ist spezialisiert auf die Vermarktung von Online-Fachmagazinen, darunter t3n, Förderland, Finance oder Legal Tribune. Dank dieser Zusammenarbeit können wir bei Blogwerk uns voll darauf konzentrieren, gute Inhalte zu produzieren und die redaktionelle Entwicklung von netzwertig.com voranzutreiben; denn wir wissen, mit Business Advertising kümmert sich ein erfahrener Partner um die Vermarktung.

Für unsere Leser ändert sich vordergründig fast nichts. Um Standardwerbemittel auf netzwertig.com einbinden zu können, haben wir das Layout leicht modifizieren müssen, es ist nun links angeschlagen. Natürlich wird es auch mehr Werbung zu sehen geben. Vielleicht nicht auf den ersten Blick, aber sicher längerfristig erkennbar wird sein, dass wir die Mehreinnahmen aus dieser Kooperation in unser Kerngeschäft investieren: Recherchieren und Schreiben.

Die neuen Mediadaten von netzwertig.com (als PDF) gibt es ab sofort bei Business Advertising.