Alle 48 Artikel zum Thema Suchmaschinen auf netzwertig.com:
Die Aufregung über die Vereinigung von Google Suche und Google+ hält an. In ihrer aktuellen Ausformung wird die Integration keinen dauerhaften Bestand haben.
Mit dem Entschluss, die Suchmaschine und das soziale Netzwerk zu verschmelzen, rief Google in der vergangenen Woche viele Kritiker auf den Plan. Woran diese sich stören,
haben wir hier zusammengefasst. Auch in den Tagen nach der Freischaltung der neuen Funktionen, die vorerst nur für angemeldete Nutzer verfügbar ist, die Google.com auf Englisch verwenden, blieb die Aufregung über den Schritt groß.
Mittlerweile wurde bekannt, dass die US-Handelskommission FTC ihre im Sommer 2011 bekannt gewordene kartellrechtliche Untersuchung von Google auf Google+ ausweiten will. Die Behörde versucht zu klären, inwieweit der Suchgigant seine eigenen Dienste auf den Ergebnisseiten bevorzugt und ob es sich dabei um den Missbrauch einer martkbeherrschenden Stellung handelt. Auch die EU-Kommission ermittelt schon seit 2010 in dieser Frage.
Für problematisch halte ich den von Google gewählten Weg seit dem Augenblick, an dem ich die neue personalisierten Suche ausprobiert habe. Schon beim Eintippen von Namen wurden mir in der Instant-Vorschlagsliste Profile von Google+ serviert, die zu der gesuchten Person passen könnten – auch im ausgeloggten Zustand.
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Seit 13 Jahren versucht Google, Nutzer möglichst kurz auf der eigenen Site verweilen zu lassen. Mit Google+ verändert sich die Prioritätensetzung.
Seit seinem Launch vor 13 Jahren hat Google für seine Suchmaschine nur ein Ziel: Nutzer so schnell wie möglich zu für sie relevanten Websites zu schicken. Während andere Onlinedienste alles dafür unternehmen, um die Aufenthaltszeit der Anwender zu erhöhen, hatte der Internetkonzern aus Mountain View kein Interesse daran, Suchende länger als nötig auf der Seite festzuhalten. Eine gute Suchmaschine wird daran gemessen, wie wenig Zeit Nutzer dafür aufwenden müssen, um ihre Recherche erfolgreich abzuschließen.
Googles Geschäftsmodell der Suchwortvermarktung (“AdWords”) erforderte es auch nicht, künstlich die Dauer des Aufenthalts der Nutzer in die Höhe zu treiben. Werbende zahlen per Klick oder Einblendung ihrer Anzeigen auf den Suchergebnisseiten. Ein längeres Verweilen der Nutzer auf der Resultatseite hat keine positiven Auswirkungen auf Googles Werbeeinnahmen. Im Gegenteil: Je schneller Nutzer fündig werden und die Google-Suche verlassen, desto eher kommen sie zu einem späteren Zeitpunkt mit einer anderen Recherche wieder zurück. Innovationen wie Google Instant waren die Folge.
Doch mit dem neuen Fokus auf Google+ könnte auch ein Paradigmenwechsel von statten gehen, was Googles Sicht auf die Bedeutung der Aufenthaltsdauer angeht.
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Greplin, die Suchmaschine für die persönliche Cloud, hat eine kostenfreie iPhone-Applikation veröffentlicht. Diese nutzt das gewonnene Wissen über die Nutzer, um ihnen für sie zum aktuellen Zeitpunkt relevante Suchvorschläge zu machen.
Eine mobile Applikation, die weiß, wonach man sucht, noch bevor man auch nur einen Buchstabe in ihr Suchfeld eingetragen hat: Dieses Versprechen will die brandneue iPhone-App der persönlichen Cloudsuchmaschine Greplin einlösen.
Greplin ist ein in der Basis-Version kostenfreier Service, der im Februar dieses Jahres offiziell veröffentlicht wurde und die eigenen Konten bei einschlägigen Clouddiensten indexiert sowie an einer zentralen Stelle durchsuchbar macht.
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Der Münchner Preisvergleichsdienst Hotelsnapper ermöglicht es Nutzern durch eine Verknüpfung mit Facebook, die Empfehlungen und Meinungen der persönlichen Kontakte in die Suche nach einer geeigneten Unterkunft einfließen zu lassen.
Wenn in den letzten Monaten das Stichwort Social Search fiel, dann zumeist im Kontext mit dem Bestreben der gührenden Suchmaschinen und Internetkonzerne, Websuche mit Informationen sowie Feedback von Freunden und Bekannten zu ergänzen und somit die Resultate besser und relevanter zu gestalten.
Doch die soziale Suche bietet sich natürlich nicht nur für die Giganten der Netzwirtschaft an, sondern auch für alle vertikalen (Meta-)Suchmaschinen, also solche mit einem eng eingegrenzten Themenfeld. Das Münchner Startup Hotelsnapper betreibt seit dem vergangenen Jahr einen Preisvergleichsdienst für Hotels und hat vor wenigen Tagen eine sehr interessante Facebook-Integration lanciert.
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Das Wiener Startup egoArchive zeichnet über ein Browser-Plugin die besuchten Webseiten eines Nutzers auf und macht deren Inhalt daraufhin über eine Online-Oberfläche durchsuchbar.
Internet-Intensivnutzer – mutmaßliche 99,9 Prozent derjenigen, die diesen Artikel lesen – bekommen jeden Tag derartig viele Webseiten zu Gesicht, dass es zu einem höchst komplizierten Unterfangen werden kann, eine davon zu einem späteren Zeitpunkt gezielt wiederzufinden.
Das Wiener Startup egoArchive hat einen Onlineservice entwickelt, der dieses Problem lösen soll: egoArchive speichert jede von einem User besuchte Seite automatisch und macht sie nachträglich über eine Weboberfläche auffindbar und durchsuchbar – in etwa so, wie es Last.fm mit seiner Scrobble-Funktion für Musik erlaubt.
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Das Schweizer Startup horizobu hat eine Suchmaschine lanciert, die sich vor allem für tiefergehende Recherchen eignen und bei der Erkundung von Themengebieten helfen soll.
In Deutschland werden über 90 Prozent
aller Suchen über Google abgewickelt. In der Schweiz
sieht es ähnlich aus. Und während in den USA mit der Microsoft-Suchmaschine
Bing immerhin ein ernstzunehmender Konkurrent existiert, liegt Googles Marktanteil auch dort
bei immerhin knapp 65 Prozent.
Und trotz oder gerade wegen dieser eindeutigen Dominanz eines Unternehmens gibt es immer mal wieder Versuche, alternative Suchwerkzeuge zu etablieren. Manchmal – wie im Falle von Cuil – geht dies ordentlich daneben. Und ab und an lässt sich so zumindest ein kleiner Achtungserfolg erzielen, wie Blekko es bewiesen hat.
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Ab sofort erlaubt Google es allen Betreibern von Websites, den im März lancierten +1-Button zu integrieren. So soll das Sucherlebnis relevanter und sozialer gestaltet werden.
Ende März präsentierte Google seinen +1 Button, der die Relevanz der Suchergebnisse auf Basis der Empfehlungen von persönlichen Kontakten verbessern soll. Die Schaltfläche tauchte (sofern aktiviert) seitdem für Nutzer der englischsprachigen Google-Variante auf den Ergebnisseiten neben Websites und Anzeigen auf.
Schon damals kündigte der Internetkonzern an, den +1 Button bald auch als integrierbare Lösung für Website-Betreiber bereitzustellen. In der Nacht hat Google sein Versprechen eingelöst: Jeder Administrator einer Onlinepräsenz kann nun über dieses Tool einen Javascript-Code zum Einbau in die eigene Site generieren.
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Das niederländische Startup Skylines bietet eine Echtzeit-Suchmaschine für bei Twitter veröffentlichte Fotos von Instagram, Twitpic und Yfrog. Nutzer können Suchbegriffe per Follow-Feature abonnieren oder sich von dem Dienst einen nach Relevanz zusammengestellten Feed servieren lassen.
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Eine nicht unbeträchtliche Zahl an Internetnutzern lädt jeden Tag über ihr Smartphone aufgenommene Schnappschüsse bei einschlägigen Foto-Sharing-Diensten hoch. Wer
Twitter verwendet, stößt auf diese Weise ab und an auf Links zu solchen Exemplaren, und Anwender von spezifischen Foto-Apps wie
Instagram oder
Picplz erhalten die von den dort abonnierten Usern aufgenommenen Bilder in einem persönlichen Stream serviert.
Was mir bisher fehlte, war ein Dienst, der bei verschiedenen Plattformen hochgeladene Fotos aggregiert, ordnet und auf clevere Weise durchsuchbar macht. Entsprechend hellhörig wurde ich, als gestern auf der TechCrunch Disrupt Conference in New York das niederländische Startup Skylines eine Lösung präsentierte, die genau in diese Richtung geht.
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Zum dritten Mal hat Google versucht, auf Basis des Suchverhaltens seiner Nutzer den Ausgang des Eurovision Song Contest vorherzusagen – diesmal jedoch ohne Erfolg. Wir werfen einen Blick auf die Treffsicherheit der Google-Methode.
Als am Samstag das Finale des Eurovision Song Contest in Düsseldorf stattfand, hatte ich mit einem Freund eine Wette laufen: Ich ging davon aus, dass sich Deutschlands Beitrag vor Frankreich platzieren würde, er glaubte an ein besseres Ergebnis für unsere westlichen Nachbarn.
Für meinen Tipp verließ ich mich auf Googles seit 2009 jährlich veröffentlichte Prognose, in der Deutschland mit Lena vorne lag. Mein Wettpartner basierte seine Vorhersage stattdessen auf Statistiken diverser Online-Wettportale, bei denen Frankreich als Titelfavorit gehandelt wurde.
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Greplin integriert zwei neue Dienste für seine persönliche Cloudsuchmaschine: Wer erfolgreich einen anderen Nutzer einlädt, kann fortan die eigenen RSS-Feeds im Google Reader sowie die gespeicherten Bookmarks bei Delicious indexieren.
Über
Greplin, die US-Suchmaschine für persönliche Cloud-Dienste, hatten wir schon zweimal
berichtet – zuletzt
zu ihrem offiziellen Launch im Februar. Der Service aus San Francisco erlaubt es Nutzern, Konten bei populären Webangeboten über ein einheitliches Interface (oder
ein Chrome-Erweiterung) zu durchsuchen.
Zu den unterstützten Services, die in der Gratisversion mit Greplin indexiert werden können, gehören Facebook, Twitter, Dropbox, Gmail, LinkedIn, Google Kalender, Google Docs sowie Google Contacts. Das kostenpflichtige Premiumangebot ermöglicht außerdem das Durchsuchen von Googles Apps, Evernote, Yammer, Salesforce, Highrise und Basecamp.
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