Thema: Suchmaschinen

 

Alle 53 Artikel zum Thema Suchmaschinen auf netzwertig.com:

Cash-Cow mit Zukunft:
Warum Facebook eine
Suchmaschine starten sollte

Facebook wird alles dafür tun müssen, um neue Erlösquellen zu erschließen. Der Start einer eigenen Suchmaschine erscheint deshalb sehr wahrscheinlich.

In der Woche nach dem größten Börsengang der Internetgeschichte — der sich auch immer mehr zu einem der problematischsten entwickelt – fällt es schwer, sich nicht in überdurchschnittlich vielen Artikeln mit Facebook zu befassen. Wir hoffen, ihr seht es uns nach! Als Gastautor Hubertus Porschen in seinem gestrigen Beitrag die künftigen Herausforderungen und Chancen des nun unter ganz neuem Druck stehenden sozialen Netzwerks beleuchtete, kam er auf einen Punkt zu sprechen, den ich an dieser Stelle noch einmal separat aufgreifen möchte: Facebooks Potenzial als Suchmaschine.

Facebooks Suche in seiner bisherigen Form ist nicht der Rede wert. Über das zentrale Suchformular lassen sich zwar sowohl interne Inhalte, Apps und Kontakte als auch Webcontent (durch die Integration von Bing) suchen. Dies ist aber weder besonders nutzerfreundlich gelöst, noch macht es Spaß oder sorgt für den Eindruck, hiermit könnte Facebook Google oder andere Suchmaschinen in Bedrängnis bringen. Nein, bisher ist die Suche maximal zweckmäßig, im schlimmsten Fall aber unbrauchbar.

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Knowledge Graph:
Google als semantische Entdeckungsmaschine

Unter dem Namen “Knowledge Graph” hat Google ein Feature vorgestellt, das die Suche auf ein neues Niveau hebt: Begriffe sind nicht mehr nur Zeichenfolgen, sondern haben eine Bedeutung und einen Zusammenhang. Waren die Suchergebnisse für die Nutzer früher vor allem eine Zwischenstation, werden sie immer mehr zum eigentlichen Ziel.

Für klassische Suchmaschinen ist die Suchanfrage eines Nutzers im Wesentlichen eine Abfolge von Zeichen. Für sie wird nach verschiedenen Kriterien die beste Entsprechung in Form einer Website im Netz gesucht. Mit dem jetzt vorgestellten Knowledge Graph will Google einen Schritt weiter gehen: Künftig werden Orte, Personen, Gegenstände und mehr in diesen Suchanfragen erkannt und in einen Zusammenhang gestellt. „Things, not strings“, sagt Google dazu im offiziellen Blogpost: Dinge, nicht Zeichenfolgen. Das Feature steht zunächst englischsprachigen Nutzern in den USA zur Verfügung. » weiterlesen

Eine Million Nutzer pro Monat:
VerkehrsmittelVergleich beschleunigt das Wachstumstempo

Das nun in München beheimatete Startup VerkehrsmittelVergleich hat sich für 2012 einiges vorgenommen: Verdreifachung von Nutzerzahlen und Buchungsvolumen, Internationalisierung und eine Venturekapital-Runde. Kürzlich erreichte das Unternehmen die Gewinnschwelle.

Es ist schon rund drei Jahre her, dass VerkehrsmittelVergleich in der deutschen Internetlandschaft für Aufsehen sorgte. Das Spin-off der RWTH Aachen erlaubt den Preisvergleich von Bahn, Flugzeug, Fernbus, Pkw und Mitfahrgelegenheit sowie eine Kombinationssuche und die Buchung beim günstigsten Anbieter. Wir berichteten erstmals im März 2009 über den Dienst und bezeichneten ihn angesichts seines klaren Mehrwerts, der netten Umsetzung und des allgemein positiven öffentlichen Feedbacks als eines der zehn besten Startups aus dem deutschsprachigen Raum. Im Herbst 2009 erhielt die junge Firma eine sechsstellige Seed-Kapitalspritze.

Doch dann wurde es recht still um das von Veit Blumschein, Johannes Grassmann – beides Studierende der BWL – und dem Informatiker Daniel Nolte gegründete Unternehmen. Grassmann hat uns nun mit einem kleinen Statusbericht versorgt, der zeigt, dass das Trio in der letzten Zeit nicht auf der faulen Haut gelegen hat: Im November 2011, also rund zweieinhalb Jahre nach der Gründung, konnte das Startup die Gewinnschwelle erreichen. Umsätze erwirtschaftet der Service mit dem beschreibenden Namen über Werbeeinblendungen sowie Provisionen, die Transportunternehmen für Buchungen an VerkehrsmittelVergleich zahlen.

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Jobsuche:
Silp erschließt das Karrierepotenzial des persönlichen Kontaktnetzwerks

Silp, ein junges Startup aus Zürich, hat eine Karrieresuchmaschine für das persönliche Facebook-Netzwerk entwickelt. Der Dienst will insbesondere das Potenzial von Freundes-Freunden erschließen.

Kontakte, das so genannte “Vitamin B”, sind für viele Menschen der Türöffner zu neuen beruflichen Möglichkeiten. Wer ein breites Kontaktnetzwerk hat, dürfte fast immer auch Personen kennen, die eine neue Karriereoption vermitteln können. Und auch für die Personalverantwortlichen in Firmen sind persönliche Empfehlungen durch Mitarbeiter oder Freunde eine beliebte Gelegenheit, um neue Talente zu rekrutieren. Nicht ohne Grund loben manche Unternehmen gar Belohnungen für den Fall aus, dass die Empfehlung eines bestehenden Angestellten zu einer Neueinstellung führt.

Dominik Grolimund ist der Gründer des Zürcher Speicherdienstes Wuala. In seiner Zeit bei dem Startup erlebten er und sein Team es am eigenen Leib, wie schwer gerade an einem IT-Cluster wie der Schweizer Metropole das Finden neuer qualifizierter Mitarbeiter sein kann. Auch für Wuala funktionierten Empfehlungen von Bekannten am besten.

Kürzlich verließ Grolimund das von ihm gegründete, mittlerweile zum Speicherhersteller LaCie gehörende Unternehmen, und bastelt nun zusammen mit Jonas Kamber, Daniel Schlegel und Christian Felder an einem Onlinedienst, der genau den eingangs beschriebenen Szenarien Rechnung trägt: Silp, so der Name des neuen Angebots, hat sich auf die Fahne geschrieben, die Themen Jobs und Freunde zusammenzubringen. Und wie so viele andere neue Projekte in diesen Tagen, setzt auch Silp vollständig auf Facebook auf.

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Suchmaschine für die persönliche Cloud:
Greplin verdient mehr Beachtung

Von Greplin, der Suchmaschine für persönliche Clouddienste, hört man vergleichsweise wenig. Dabei handelt es sich um einen äußerst nützlichen Service, der mehr Beachtung verdient.

Die schnelllebige Startup- und Internetlandschaft ist von vielen kurzen und einigen länger anhaltenden Begeisterungswellen geprägt. Dabei geschieht es schnell, dass einzelne Anbieter durch smarte Pressearbeit, eine durchdachte Verknappungsstrategie oder besonders prominente Gründer und Investoren überproportional im Rampenlicht stehen, während andere, mitunter sogar bessere Services deutlich weniger Beachtung finden.

Ein Dienst, der meines Erachtens nach ein zu geringes Maß an Aufmerksamkeit erfährt und eigentlich genug Substanz für einen länger anhaltenden Hype hat, ist die persönliche Cloudsuchmaschine Greplin. Wir haben schon häufiger über das Startup aus San Francisco berichtet, das die persönlichen Konten einschlägiger Webdienste wie Dropbox, Google Docs, Google Reader oder Twitter durchsucht.

Wie genau es um Greplin steht, ist schwer zu sagen – in den internationalen Tech-Blogs liest man vergleichsweise selten über den Dienst – dessen Gründer heute gerade mal 20 Jahre alt ist. Aktualisierungen der Funktionalität allerdings erfolgen in regelmäßigen Abständen, und gerade heute fiel mir wieder einmal auf, wie unglaublich nützlich Greplins iPhone-Applikation eigentlich ist.

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Personalisierte Suche:
Wieso Google sich selbst schadet

Die Aufregung über die Vereinigung von Google Suche und Google+ hält an. In ihrer aktuellen Ausformung wird die Integration keinen dauerhaften Bestand haben.

Mit dem Entschluss, die Suchmaschine und das soziale Netzwerk zu verschmelzen, rief Google in der vergangenen Woche viele Kritiker auf den Plan. Woran diese sich stören, haben wir hier zusammengefasst. Auch in den Tagen nach der Freischaltung der neuen Funktionen, die vorerst nur für angemeldete Nutzer verfügbar ist, die Google.com auf Englisch verwenden, blieb die Aufregung über den Schritt groß.

Mittlerweile wurde bekannt, dass die US-Handelskommission FTC ihre im Sommer 2011 bekannt gewordene kartellrechtliche Untersuchung von Google auf Google+ ausweiten will. Die Behörde versucht zu klären, inwieweit der Suchgigant seine eigenen Dienste auf den Ergebnisseiten bevorzugt und ob es sich dabei um den Missbrauch einer martkbeherrschenden Stellung handelt. Auch die EU-Kommission ermittelt schon seit 2010 in dieser Frage.

Für problematisch halte ich den von Google gewählten Weg seit dem Augenblick, an dem ich die neue personalisierten Suche ausprobiert habe. Schon beim Eintippen von Namen wurden mir in der Instant-Vorschlagsliste Profile von Google+ serviert, die zu der gesuchten Person passen könnten – auch im ausgeloggten Zustand.

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Strategiewechsel:
Google will Weg und
Ziel gleichzeitig sein

Seit 13 Jahren versucht Google, Nutzer möglichst kurz auf der eigenen Site verweilen zu lassen. Mit Google+ verändert sich die Prioritätensetzung.

Seit seinem Launch vor 13 Jahren hat Google für seine Suchmaschine nur ein Ziel: Nutzer so schnell wie möglich zu für sie relevanten Websites zu schicken. Während andere Onlinedienste alles dafür unternehmen, um die Aufenthaltszeit der Anwender zu erhöhen, hatte der Internetkonzern aus Mountain View kein Interesse daran, Suchende länger als nötig auf der Seite festzuhalten. Eine gute Suchmaschine wird daran gemessen, wie wenig Zeit Nutzer dafür aufwenden müssen, um ihre Recherche erfolgreich abzuschließen.

Googles Geschäftsmodell der Suchwortvermarktung (“AdWords”) erforderte es auch nicht, künstlich die Dauer des Aufenthalts der Nutzer in die Höhe zu treiben. Werbende zahlen per Klick oder Einblendung ihrer Anzeigen auf den Suchergebnisseiten. Ein längeres Verweilen der Nutzer auf der Resultatseite hat keine positiven Auswirkungen auf Googles Werbeeinnahmen. Im Gegenteil: Je schneller Nutzer fündig werden und die Google-Suche verlassen, desto eher kommen sie zu einem späteren Zeitpunkt mit einer anderen Recherche wieder zurück. Innovationen wie Google Instant waren die Folge.

Doch mit dem neuen Fokus auf Google+ könnte auch ein Paradigmenwechsel von statten gehen, was Googles Sicht auf die Bedeutung der Aufenthaltsdauer angeht.

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Greplin:
Neue iPhone-App weiß vor der Suche, wonach Nutzer suchen

Greplin, die Suchmaschine für die persönliche Cloud, hat eine kostenfreie iPhone-Applikation veröffentlicht. Diese nutzt das gewonnene Wissen über die Nutzer, um ihnen für sie zum aktuellen Zeitpunkt relevante Suchvorschläge zu machen.

Eine mobile Applikation, die weiß, wonach man sucht, noch bevor man auch nur einen Buchstabe in ihr Suchfeld eingetragen hat: Dieses Versprechen will die brandneue iPhone-App der persönlichen Cloudsuchmaschine Greplin einlösen.

Greplin ist ein in der Basis-Version kostenfreier Service, der im Februar dieses Jahres offiziell veröffentlicht wurde und die eigenen Konten bei einschlägigen Clouddiensten indexiert sowie an einer zentralen Stelle durchsuchbar macht.

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Hotelsnapper:
Mit Facebook-Integration
Hotel-Nieten aussortieren

Der Münchner Preisvergleichsdienst Hotelsnapper ermöglicht es Nutzern durch eine Verknüpfung mit Facebook, die Empfehlungen und Meinungen der persönlichen Kontakte in die Suche nach einer geeigneten Unterkunft einfließen zu lassen.

Wenn in den letzten Monaten das Stichwort Social Search fiel, dann zumeist im Kontext mit dem Bestreben der gührenden Suchmaschinen und Internetkonzerne, Websuche mit Informationen sowie Feedback von Freunden und Bekannten zu ergänzen und somit die Resultate besser und relevanter zu gestalten.

Doch die soziale Suche bietet sich natürlich nicht nur für die Giganten der Netzwirtschaft an, sondern auch für alle vertikalen (Meta-)Suchmaschinen, also solche mit einem eng eingegrenzten Themenfeld. Das Münchner Startup Hotelsnapper betreibt seit dem vergangenen Jahr einen Preisvergleichsdienst für Hotels und hat vor wenigen Tagen eine sehr interessante Facebook-Integration lanciert.

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egoArchive:
Persönliche Browserchronik
in der Cloud

Das Wiener Startup egoArchive zeichnet über ein Browser-Plugin die besuchten Webseiten eines Nutzers auf und macht deren Inhalt daraufhin über eine Online-Oberfläche durchsuchbar.

Internet-Intensivnutzer – mutmaßliche 99,9 Prozent derjenigen, die diesen Artikel lesen – bekommen jeden Tag derartig viele Webseiten zu Gesicht, dass es zu einem höchst komplizierten Unterfangen werden kann, eine davon zu einem späteren Zeitpunkt gezielt wiederzufinden.

Das Wiener Startup egoArchive hat einen Onlineservice entwickelt, der dieses Problem lösen soll: egoArchive speichert jede von einem User besuchte Seite automatisch und macht sie nachträglich über eine Weboberfläche auffindbar und durchsuchbar – in etwa so, wie es Last.fm mit seiner Scrobble-Funktion für Musik erlaubt.

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