Alle 106 Artikel zum Thema StudiVZ auf netzwertig.com:
Lange Zeit erschien ein Kauf von studiVZ durch Facebook nicht unwahrscheinlich. Seit einigen Monaten kann sich das US-Netzwerk in Deutschland jedoch über ordentliche Wachstumsraten freuen. Eine Akquisition ist damit vom Tisch.
Nur ein Traum?
Ich spreche sicherlich nicht nur für mich, wenn ich sage, dass eine Übernahme von
studiVZ durch
Facebook die spannendste Nachricht wäre, über die ich jemals bloggen würde. studiVZ als führendes soziales Network in Deutschland war immer für einen Skandal gut, hat aber gleichzeitig Social Networking (und in gewisser Weise das Web 2.0) in Deutschland massentauglich gemacht.
Kaum ein anderes Webangebot in Deutschland bot seit seinem Durchbruch 2006 so viel Stoff für Schlagzeilen wie das Studentennetzwerk und seine Nachkömmlinge schülerVZ und meinVZ. Eine Akquisition des Holtzbrinck-Netzwerkes durch Facebook erschien nie unmöglich, Gespräche zwischen beiden Parteien soll es häufiger gegeben haben. Eine Meldung über den Kauf von studiVZ verkünden zu können, womöglich sogar als Erster, das dürfte der Traum für eine ganze Reihe von Bloggern sein.
Doch in Erfüllung gehen wird dieser Traum wahrscheinlich nicht. Mit jedem Tag, an dem Facebook in Deutschland wächst, sinken die Chancen, dass es doch noch zum großen Showdown kommen könnte.
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Mobile Versionen von studiVZ, meinVZ und schuelerVZ sind jetzt verfügbar. Sie kommen mit mehr Funktionalität als die iPhone-Applikationen der VZ-Netzwerke.
Heute hat die VZ-Gruppe mobile Versionen spendiert bekommen. Als die iPhone-Applikationen für studiVZ und seine verwandten Netzwerke angekündigt wurden,
hatten wir uns noch gewundert, warum man nicht zuerst plattformunabhängige Mobilversionen zur Verfügung stellt.
Nun sind sie verfügbar und interessanterweise bieten die plattformunabhängigen mobilen Versionen mehr Funktionen als die iPhone-Applikationen:
Unter anderem kann man die Fotoalben der Freunde aufrufen. Etwas, das unerklärlicherweise mit den iPhone-Applikationen nicht geht. Auch kann man mit den neuen mobilen Versionen Freunde “gruscheln”, was ebenfalls nicht mit den iPhone-Applikationen möglich ist.
Die mobilen Versionen findet man unter:
(via mehrblog.net)
Überwachen, Kontrollieren, Regulieren: Reputation Management verspricht Maßnahmen gegen unliebsame Inhalte im Web 2.0 – wenn das nur so einfach wäre.
“Revolvermänner” nennt sich unmissverständlich eine Essener Agentur für ‘Reputation Management’, die im Auftrag von Privatpersonen und bedrohten Firmen ein schnelles und “
permanentes Controlling im Internet” durchsetzen will. Manches klingt in meinen Ohren allerdings wie ein Werbetext von ‘Moskau Inkasso’, verfasst also von jenen unmissverständlich freundlichen, wohlgebauten Herren mit den Blumenkohlohren und der gewissen Beule unter der Achsel: “
Im Fall einer Schädigung Ihrer Online Reputation haben wir für jede erdenkliche Situationen einen praxiserprobten Maßnahmenkatalog, der schnell und effektiv greift“. So werben
Revolvermänner des Netzverkehrs heutzutage für sich.
» weiterlesen: Worum geht es?
Communities wie Facebook oder Xing sind Fundgruben für Journalisten. Wir zeigen, wie man Social Networks effektiv für die Recherche nutzen kann und was man dabei beachten muss.
Social Networks werden immer wichtiger für die journalistische Recherche – sagt auch eine aktuelle Studie der Technischen Universität Dortmund. Zwar ist das für im Internet aktive Journalisten längst keine Neuigkeit mehr, doch viele Medienschaffenden haben die Möglichkeiten der Facebooks dieser Welt noch längst nicht erkannt. Das hat auch Medienberater Ewald Wessling im Interview auf medienlese.com. Hier sind einige Ansätze, wie ihr das Social Web für eure Recherche nutzen könnt:
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Deutschlands mitgliederstärkstes Social Network studiVZ scheint erkannt zu haben, was 2009 das Wachstum treibt: die mobile Nutzung. Heute wurde der Start einer iPhone-Applikation angekündigt. Eine plattformunabhängige mobile Site lässt weiter auf sich warten.
studiVZ auf dem iPhone
Was die mobilen Zugriffsmöglichkeiten von Deutschlands führenden Social Networks angeht, sah es bisher alles andere als rosig aus.
Nur rund die Hälfte der tonangebenden Netzwerke bietet speziell für Handys angepasste Sites.
Anbieter lassen damit wertvolles Potenzial ungenutzt, bestehende Mitglieder enger an sich zu binden und ihre Plattformen mit Hilfe von Nachrichten- und Chat-Funktionen als Ersatz für E-Mail und gar SMS zu etablieren.
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In Teil 1 haben wir über den negativen Effekt gesprochen, den studiVZ auf die deutsche Webgründerszene hatte. Heute werfen wir einen Blick auf die Möglichkeiten, die studiVZ offen standen, aber nie genutzt wurden und, voraussichtlich, auch künftig nicht genutzt werden.
Wie hätte also ein positiver studiVZ-Effekt aussehen können?
Zunächst die Hausaufgaben
Nachdem studiVZ die offensichtlichen Dinge, wie das Ändern des Namens um sich so allen Bevölkerungsgruppen auch vom Namen her zu öffnen (statt dafür ein weiteres Netzwerk aufzumachen), und die Entwicklung und Umsetzung einer eigenständigen Oberfläche vollzogen hätte, wäre Folgendes die erfolgversprechendste Strategie gewesen:
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Wie
Holger Schmidt von der FAZ berichtet, verlassen die verbliebenen
studiVZ-Gründer Dennis Bemmann und Michael Brehm zum Jahresende das Berliner Social Network. Der Dritte im Gründungs-Bunde, Ehsan Dariani, hatte aufgrund diverser Skandale studiVZ bereits im März 2007 verlassen müssen.
Laut Schmidt hatten die Gründer zuletzt nur noch eine beratende Funktion bei studiVZ. Der Austritt der Gründer war bereits im Übernahme-Vertrag von Holtzbrinck im Januar 2007 festgeschrieben worden.
studiVZ stehen harte Zeiten bevor. Unter der Führung des im Oktober zurückgetretenen studiVZ-CEO Marcus Riecke und der verbliebenen Gründer hatte man sich zu sehr auf den selbstverstärkenden Netzwerkeffekten, die ab einer bestimmten Größe eines Netzwerkes eintreten, ausgeruht und den Wachstums-Selbstläufer mit eigener hervorragender Arbeitsleistung verwechselt.
Für das Nichtverstehen der Netzwerkeffekte kassiert studiVZ außerdem eine nicht geringe Schlappe: Die nicht auf die Beine kommenden, in jedem Land auf sich allein gestellten VZ-Ableger estudiLN, studentIX, studiLN und studiQG werden Ende Januar 2009 eingestellt. Die User sollen zu meinVZ wechseln, das trotz deutschen Namens eine englische Version spendiert bekommt..
Eine lukrative Einnahmequelle wurde bisher nicht gefunden, studiVZ wirkt technisch immer rückständiger und wird bei den Zugriffen von anderen deutschen Social Networks wie wer-kennt-wen.de und lokalisten eingeholt.
Ob das alles unter der Führung des neuen Chefs Clemens Riedl anders wird, bleibt abzuwarten. Ein Verlust für studiVZ scheint der Abgang der Gründer von außen betrachtet nicht zu sein.
Die jüngst erneut aufgetretenen Verkaufsgerüchte wurden uns gegenüber dementiert.
Die Berlinblase-Blogger, die
bereits zur Web 2.0 Expo in Berlin alles Wissenswerte zur Konferenz für Nicht-Teilnehmer gebloggt haben, werden auch von der diese Woche stattfindenden
Le Web ’08 in Paris ausführlich
berichten. Dieses Mal auf Deutsch.
» berlinblase.de
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Die Gerüchte über einen anstehenden Verkauf von studiVZ an Facebook halten sich hartnäckig. Doch studiVZ-CEO Riedl und die Konzernmutter Holtzbrinck dementieren angebliche Verkaufspläne.
Die deutsche Web-2.0-Szene wartet sehnlichst auf eine Übernahme von
studiVZ durch
Facebook. Neues Öl ins lodernde Gerüchtefeuer goss vor einigen Tagen
ein Artikel der WirtschaftsWoche (WiWo). Dort war zu lesen, dass man bei der studiVZ-Mutter Holtzbrinck – zu der auch die WiWo gehört – mittlerweile ein Zusammengehen der beiden sozialen Netzwerke für sinnvoll halte. Im Printartikel schlussfolgerte die WiWo, studiVZ stünde zum Verkauf, sofern der Preis stimmt.
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StudiVZ hat mit seinem Erfolg und dem anschließenden Verkauf an Holtzbrinck ein bedeutsames und zugleich verheerendes Zeichen an die deutsche Investoren- und Gründerszene gesendet.
Das Berliner Social Network
studiVZ war nicht nur das erste, welches eine so enorme Größe erreichte, dass es die Zugriffe sämtlicher Konkurrenten meilenweit hinter sich ließ. StudiVZ war auch die erste Web-2.0-Site in Deutschland, die einen für deutsche Verhältnisse
spektakulären Exit hinlegte, der durch sämtliche Medien ging und viele, die heute selbst Gründer von Web-Startups oder Investoren in diese sind, hellhörig machte.
Mit dem Verkauf von studiVZ an Holtzbrinck wachte die bis dahin im internationalen Vergleich kaum aktive deutsche Webgründerszene auf, beziehungsweise entstand dadurch erst.
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