Alle 104 Artikel zum Thema StudiVZ auf netzwertig.com:
Erst im Oktober wurden die VZ-Netzwerke von grundauf überarbeitet. Jetzt kündigt das Unternehmen unter Führung der neuen Chefin Stefanie Waehlert bereits eine Neuausrichtung an. So sollen neue Zielgruppen angesprochen werden.
Rund zweieinhalb Monate
ist der Relaunch der VZ-Netzwerke nun her. Seitdem können Mitglieder zwischen der bisherigen und der aufgefrischten Oberfläche wählen. Der Rückgang bei den Besucherzahlen konnte aber trotzdem nicht gestoppt werden. 77,3 Millionen Visits verzeichneten
studiVZ,
meinVZ/freundeVZ und
schülerVZ laut
IVW im Dezember – 7,93 Prozent weniger als im Vormonat. Der
vor Jahren eingesetzte Schrumpfkurs des Berliner Unternehmens hat sich damit zwar etwas verlangsamt,
der Abstand zur Marke null wird aber weiterhin kleiner. Die Domain
wannstirbtstudivz.com visualisiert die äußerst missliche Lage, in der sich die VZ-Gruppe derzeit befindet. Demnäch hätte der Dienst in wenigen Monaten keine Nutzer mehr.
Uns interessierte, wie man bei den VZ-Netzwerken diese Endzeitszenarien kommentiert. Wir sprachen dazu mit der neuen Pressesprecherin des Unternehmens, Sweelin Heuss. “Weder die VZ Netzwerke, noch die Plattform studiVZ, werden im März 2012 eingestellt”, unterstrich Heuss als Reaktion auf die düsteren Prognosen, die im Netz die Runde machen. Allerdings ließ sie wissen, dass derzeit unter Führung des neuen CEO Stefanie Waehlert fieberhaft an einer neuen Ausrichtung gearbeitet werde.
Waehlert, die zuvor die Geschicke von lokalisten, einem anderen, mit dem Abstieg kämpfenden sozialen Netzwerk leitete, trat im Oktober die Nachfolge von Clemens Riedl an, der nur Tage nach dem Relaunch überraschend seinen Abschied bekannt gab.
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Gowalla
Da schau her: Facebook hat Gowalla übernommen. Das Team wird sich laut CNN der Timeline von Facebook widmen.
» Facebook buys Gowalla
Cory Doctorow
Boing Boing Gründer Cory Doctorow ist am 6.12. in Zürich zu Gast.
Der Kanadische Science Fiction Autor und politische Aktivist Cory Doctorow wird am 6. Dezember im Walcheturm über die Politik des Urheberrechts und seine Erfahrungen mit der freien Kultur sprechen.
» Ein Abend mit Cory Doctorow – The Politics of Copyright and the New Cultural Economy
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StudiVZ
Nur zwei Wochen nach dem Relaunch wirft VZ-Chef Clemens Riedl das Handtuch und die VZ-Netzwerke bekommen eine neue Chefin:
Ab sofort übernimmt Stefanie Waehlert die Geschäftsführung des größten deutsch-stämmigen Sozialen Netzwerks. Sie kommt von Medienkonzern ProSiebenSat.1, wo sie zuletzt als Geschäftsführerin der Lokalisten Media fungierte
» Wechsel an der Führungsspitze der VZ-Netzwerke
» VZ-Netzwerke: Wechsel an der Spitze
Mozilla
Mozilla hat den Jahresreport für 2010 veröffentlicht und neben der allgemeinen Philosophie und kommenden Projekten auch einige geschäftliche Kennzahlen – etwa Einnahmen in der Höhe von 123 Millionen Dollar – publiziert.
» The State of Mozilla
» Mozilla Releases Annual Report, Surveys The New Era Of Competition
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Am Mittwoch schickt die VZ-Gruppe ihre überarbeiteten Social Networks in einer Testversion ins Rennen. Die Unterteilung in drei separate Plattformen sowie das VZ-Branding bleiben bestehen.
In der vergangenen Woche hatten wir es angekündigt: Der Relaunch der VZ-Netzwerke, der den anhaltenden Niedergang von studiVZ, meinVZ und schülerVZ stoppen soll, stand unmittelbar bevor. Heute Morgen ist es soweit: Im Laufe des morgigen Tages wird das Berliner Unternehmen die Testversion seiner überarbeiteten Plattform freischalten. Gestern gaben mir VZ-Chef Clemens Riedl und zwei Mitglieder des Produktteams via Skype einen Einblick in die neue VZ-Version.
Das vielleicht Wichtigste vorweg: Wider Erwarten haben sich die Hauptstädter entschieden, weiterhin auf drei separate Netzwerke zu setzen. Auch Branding und Corporate Design bleiben größtenteils erhalten. studiVZ und schülerVZ behalten ihre Namen, aus meinVZ wird freundeVZ (ein Namensvorschlag, über den bereits vor dem Launch von meinVZ Anfang 2008 spekuliert wurde).
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In der kommenden Woche will die VZ-Gruppe ihre überarbeitete Plattform vorstellen. Diese soll den anhaltenden Bedeutungsverlust des sozialen Netzwerks stoppen.
Anfang August beschrieb ich den von einem drastischen Besucherrückgang geprägten
Niedergang der VZ-Netzwerke – einstmals Deutschlands führendes Social Network. Dass ein großer Schnitt unmittelbar bevorsteht, war offensichtlich.
Per Mail hat das Berliner Unternehmen gestern Tech-Berichterstatter darüber informiert, dass die Testversion des neuen VZ fertig ist. Ende September wird sie vor Ort am Firmensitz der Berliner Backfabrik von VZ-CEO Dr. Clemens Riedl und am Relaunch beteiligten Entwicklern vorgestellt.
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Die drei VZ-Netzwerke verlieren stetig an Nutzern. Besonders schlecht steht es um studiVZ. Der große Schnitt ist nur noch eine Frage von Tagen oder Wochen.
Wie schlecht steht es eigentlich um die VZ-Netzwerke? Dass studiVZ, meinVZ und schülerVZ von einer Nutzerabwanderung zu Facebook betroffen sind, die man in dieser Dimension höchstens bei MySpace beobachten konnte, ist hinlänglich bekannt. Doch blickt man auf die offizielle Statistik der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.V. (AGOF), so besuchten im April noch immer 9,81 Millionen eindeutige User die Netzwerke des Holtzbrinck-Unternehmens.
Nun sind dies zwar rund fünf Millionen Unique Visitors pro Monat weniger als im dritten Quartal 2009 (AGOF-PDF, damals wurden die drei Dienste noch separat ausgewiesen, was Überschneidungen bei den Uniques zulässt), aber immerhin noch mehr, als jedes andere Social Network in Deutschland abseits von Facebook monatlich erreicht.
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StudiVZ
Holtzbrinck gibt die Hoffnung auf, die VZ-Netzwerke kurzfristig verkaufen zu können.
Weder unter Medienunternehmen noch privaten Investoren im In- und Ausland hatte es akzeptable Gebote gegeben.
» StudiVZ-Verkauf gescheitert
Flattr
Da schau her: Kommentare bei Golem können fortan geflattert werden.
Registrierte Nutzer können ihren Flattr-Account hinterlegen […]. Klickt ein Flattr-Nutzer auf diesen Button, fließt das Geld direkt an den Autoren des Kommentars.
» Flattr bei Golem.de
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Mit der iPhone-App der VZ-Netzwerke kann ab sofort bei Orten eingecheckt werden. Für die Bereitstellung der Funktion kooperiert das angeschlagene Social Network mit dem Berliner Location-Dienst friendticker.
Angesichts der harten Konkurrenz haben jüngere Location Based Services mit Check-In-Funktion eigentlich nur eine einzige Chance, um sich gegen den Wettbewerb (von
foursquare bis
Facebook Places) durchzusetzen, Werbekunden zu akquirieren und sich gegebenenfalls als attraktives Übernahmeobjekt zu präsentieren: Sie müssen ihre Reichweite rasant und mit allen Mitteln erhöhen.
friendticker verfolgt genau diese Strategie: Die Berliner haben heute eine Kooperation mit den VZ-Netzwerken bekannt gegeben. Ab sofort ist friendtickers Check-In-Funktionalität in die aktuellste iPhone-Applikation der VZ-Netzwerke integriert.
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Über den Niedergang einstiger Hoffnungsträger aus der deutschen Social-Networking-Landschaft kann man traurig und verärgert sein. Oder man erkennt, dass die Entwicklung unausweichlich war und nutzt diese Erkenntnis für die Zukunft.
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Kein Grund zur Melancholie
Robert Basic, bekannter und meinungsstarker Blogger sowie Gründer von
Basic Thinking (das er später verkaufte), hat sich
in einem aktuellen Beitrag enttäuscht über die Entwicklung einstiger Hoffnungsträger aus der deutschen Startup-Branche gezeigt. In seinem Artikel fokussiert er sich auf den Social-Networking-Sektor, den auch wir stets gerne beobachten.
Basic ist traurig über den derzeitigen Trend, dass Nutzer bekannten Diensten wie studiVZ, meinVZ oder wer-kennt-wen.de den Rücken kehren und sich bei Facebook einnisten. Facebook, das Anwender wie ein Magnet an sich zieht und von den technisch und funktionell unterlegenen (ehemaligen) Konkurrenten abwirbt, wächst in Deutschland mit rund einer Million aktiven Usern pro Monat.
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wooga, Europas führender Anbieter von Social Games, verabschiedet sich mit seinen Spielen von den VZ-Netzwerken und fokussiert sich fortan vollkommen auf Facebook.
Vor wenigen Tagen offenbarte
eine aktuelle Statistik von Fittkau & Maaß Consulting zum Anteil aktiver Nutzer bei Deutschlands führenden Social Networks, welch enorme Aktivität
Facebook-Mitglieder im Vergleich zu den Usern des einstigen Konkurrenten
studiVZ an den Tag legen. Nur noch 12,5 Prozent der Anwender mit einem Konto bei studiVZ lassen sich dort mindestens einmal wöchentlich blicken. Bei Facebook ist dieser Wert mehr als fünfmal so hoch.
Wirklich verwundert muss man angesichts dieser Differenz nicht über den jüngsten Schritt des wie studiVZ aus Berlin stammenden Social-Gaming-Anbieters wooga sein, zum 31. März seine drei bei studiVZ, meinVZ und schülerVZ angebotenen Spiele Monster World, Bubble Island und Brain Buddies einzustellen.
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