Holger Schmidt von der FAZ zu einer Umfrage des europäischen Online-Werbeverbandes EIAA:
unter 1000 Deutschen nutzt diese Altersgruppe das Internet im Durchschnitt 14,4 Stunden in der Woche, ein Viertel länger als im vergangenen Jahr. Das Fernsehen kommt in Deutschland auf eine durchschnittliche Nutzungszeit von 14,7 Stunden in der Woche, stagniert aber und wird immer stärker zum Begleitmedium, das im Hintergrund läuft, hat die Repräsentativumfrage ergeben.
Der Trend und die Erkenntnisse sind nicht neu. Aber es ist immer gut, wenn man Zahlen hat, mit denen man diese untermauern kann.
» Das Internet wird zum Leitmedium – Netzökonom
Nico Lumma dazu:
Die Auswirkungen für die Werbebranche werden massiv sein, auch wenn das sicherheitshalber Ende 2008 noch niemand wahrhaben will und die Finanzkrise nun ersteinmal zur Begründung du jour avanciert ist. Aber die Werbe-Budgets für TV werden wegbrechen, genauso wie sie bei Print weggebrochen sind. Und natürlich werden diese Budgets künftig online zu finden sein, wenn auch eher nicht in der von TV bekannten Größenordnung.
» Das Internet löst Fernsehen als Leitmedium ab
Martin Oetting auf ConnectedMarketing.de:
Die Folge ist, meiner Ansicht nach, dass gerade die Agenturen extrem darauf achten müssen, nicht einfach weiter Dienst nach Vorschrift machen und auf die alten Kamellen setzen dürfen, sondern sich damit auseinander setzen müssen, was im Netz gefragt ist.
» ConnectedMarketing.de: Das Fernsehen macht’s einem schwer. Das Internet aber auch.
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