Thema: Steve Jobs

 

Alle 5 Artikel zum Thema Steve Jobs auf netzwertig.com:

Steve Jobs’ Kontrollbedürfnis:
Warum Apple im
Social Web erfolglos war

Der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs besaß ein ausgeprägtes Kontrollbedürfnis und eine Abneigung gegen alles, was sich öffnen ließ. Selbst nicht verschlossene Fenster störten ihn. Mit den Erfolgsfaktoren eines Social Networks war diese Haltung nicht vereinbar.

Foto: Flickr/marc falardeau, CC BY 2.0
Foto: Flickr/marc falardeau, CC BY 2.0
Warum ist es Apple bisher nicht gelungen, sein überaus erfolgreiches Ökosystem aus Hardware, Mac OS X und iOS, iTunes und dem App Store mit einem ernstzunehmenden Social Network zu ergänzen?! Diese Frage beschäftigt immer wieder Beobachter der IT- und Technologiebranche. Zumal es ja Versuche gab: Ping, das weitgehend ignorierte Musiknetzwerk innerhalb von iTunes (nutzt das eigentlich jemand?) und das Spiele-Netzwerk Game Center für iOS beweisen, dass die Gelegenheit zum Austausch der Nutzer untereinander durchaus auf Apples Agenda steht.

Doch die Social-Web-Landschaft dominieren trotzdem andere, während Apple zuschaut. “Soziale Apps scheinen nicht in Apples DNA zu liegen”, beschrieb der US-Blogger Jason Kottke einmal die Schwäche des Computer- und Lifestyle-Konzerns aus Kalifornien. » weiterlesen

Tausende Artikel zum Tod von Steve Jobs:
Für mehr Arbeitsteilung im Onlinejournalismus

Der Tod von Apple-Gründer Steve Jobs ist ein Medienereignis sondergleichen und hat allein bei journalistischen Angeboten im deutschsprachigen Raum tausende Artikel nach sich gezogen. In der idealen Welt gäbe es deutlich mehr Arbeitsteilung.

“Do what you do best and link to the rest”. Dieses weise Zitat, auf das ich zum ersten Mal im Blog des US-amerikanischen Journalisten, Netzbürgers und Professors Jeff Jarvis gestoßen bin, versuchen wir als eine der Grundprämissen unserer Arbeit bei netzwertig.com zu berücksichtigen. Schreibe über das, worin deine Stärken liegen, und verweise ansonsten auf andere Quellen, die ein Thema besser und kompetenter behandeln.

Sucht man bei Google News nach dem Namen des am Mittwoch verstorbenen Apple-Gründers Steve Jobs, findet man derzeit fast 5000 Artikel zu dem Thema, die bei journalistischen Onlineangeboten im deutschsprachigen Raum in den letzten zwei Tagen veröffentlicht wurden. Diese Zahl beinhaltet zwar auch identische Agenturmeldungen, die auf mehreren Plattformen gelandet sind – was für sich genommen schon ein seltsame Praxis ist – dennoch erinnere ich mich nicht, wann zuletzt eine Nachricht ein derartiges Medienereignis ausgelöst und zahlreiche Sites zu einer sonst ungewöhnlichen Sonderberichterstattung bewogen hat.

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Apple ohne Steve Jobs:
Visionär gesucht

Apple-Chef Steve Jobs hat durch seine Entscheidungen die digitale Welt in den vergangenen zehn Jahren rasant vorangetrieben. Sein Rücktritt wirft die Frage auf, wer zukünftig die Grenzen und Konventionen im IT-Bereich in Frage stellt.

Ich bin seit Jahr und Tag Windows-PC-Nutzer. Ich besitze keine Apple-Aktien. Auch sonst betrachte ich Apple weitgehend objektiv. Die Meldung vom Rücktritt Steve Jobs als Apple-CEO könnte mir also eigentlich relativ egal sein. Ist sie aber nicht.

Nachdem ich am Morgen von der Nachricht erfuhr, beobachtete ich meine eigene Reaktion. Diese war geprägt von einem Gefühl der Furcht. Furcht davor, dass die kommenden Jahre in der IT- und Consumer-Electronics-Welt an Spannung und Dynamik verlieren könnten.

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Innovation:
Warum ich Steve Jobs dankbar bin

Jeder, der mit Begeisterung das mobile Internet verwendet oder anderweitig davon profitiert, sollte Apple-CEO Steve Jobs dankbar sein.

Heute früh erwachte ich mit folgendem Gedanken: “Wir sollten Steve Jobs wirklich dankbar sein”. Während ich mir vorstellen kann, wie bei einigen von euch ob dieser Aussage der Puls steigt und sich die Stirn in Falten legt, bitte ich euch, erst zu Ende zu lesen, bevor ihr eurer Wut mit einem Kommentar Luft macht (Apple-Fanboys sollten den Artikel natürlich auch vollständig lesen).

Meiner morgendlichen Erleuchtung ging eine Frage voraus, die ich mir in den letzten Tagen häufiger gestellt habe: Wo wären wir – die Menschen, welche die Digitalisierung und ihre vielfältigen neuen Möglichkeiten mit Freude und Enthusiasmus begleiten – ohne Steve Jobs? Damit beziehe ich mich nicht nur auf Besitzer von iPhones und iPads, sondern auf alle Konsumenten, die sich dank fortgeschrittener Smartphones oder Tablets im mobilen Web austoben, innerhalb von Sekunden Zugriff auf die Cloud erhalten und ortsunabhängig per Fingergesten multimedialen Content genießen.

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Freies Internet:
Das iPad ist keine Bedrohung

In wenigen Tagen beginnt der Verkauf des iPad – zunächst in den USA, zwei bis drei Wochen danach auch in Europa. Dieses Ereignis wird – genau wie die Produktvorstellung vor einem Monat – in der Netzwelt zu widerstreitenden Emotionen führen.

Das iPad kommt: Am Samstag liefert Apple die ersten Geräte aus. Die einen freuen sich schon heute darauf, die neue Art des Umgangs mit einem Computer (und dem Internet) dann endlich selbst austesten zu können. Die anderen würden am liebsten auf die Barrikaden gehen: Weil sie im iPad eine weitere Attacke auf das “Freie Internet” sehen.

Eins ist jedenfalls klar: Folgenlos wird diese Markteinführung nicht bleiben. Der unter den “Digirati” aktuell vermutlich am kontroversesten diskutierte Trend – und das iPad ist hier nur die Speerspitze einer Bewegung, die mit den Smartphones schon ordentlich Fahrt aufgenommen hat – ist die Ver-Appisierung des Webs.

Nach dem großen Erfolg des iPhones und Apples App Store geht die Angst vor Walled Gardens um, abgeschlossenen Gärten im Internet, in denen die Gerätehersteller und Plattformbetreiber bis ins Detail kontrollieren, welche Inhalte mit welchen Anwendungen konsumiert werden.

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