Alle 7 Artikel zum Thema Stefan Niggemeier auf netzwertig.com:
Dürfen und sollen sich Reporter zum Gegenstand ihrer Berichterstattung machen – und wenn ja, wann wird es pietätlos? Ein Blick auf die aktuelle Diskussion.
Neben allem, was man an der Amok-Berichterstattung kritisieren kann – Fotos
unverpixelter Kinder, Interviews mit Minderjährigen, die unter Schock stehen, vollkommen hanebüchene
Comic-Zeichnungen der Tat, die Nennung des vollen Namens des Täters, der Adresse seines Elternhauses, auf Kinderköpfe
grafisch montierte Fadenkreuze – konzentriert sich die aktuelle Diskussion vor allem um den Einsatz von Twitter. Genauer: Um das, was Focus Online mit Twitter gemacht hat, nämlich Reporter von ihrem Weg zum Unglück bloggen zu lassen. Wo sind die Journalisten gerade, wo fahren sie hin, was haben sie gehört – Medienjournalist
Stefan Niggemeier findet dafür in seinem Blog deutliche Worte:
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Schon wieder macht einer rüber: Ab Montag wird auch “Weissgarnix”-Blogger Thomas Strobl für die Frankfurter Allgemeine Zeitung bloggen.
Thomas betreibt das von uns sehr geschätzte Blog “Weissgarnix” (das gleich dreimal in unserer Blogschau empfohlen wurde). Sein neues Blog auf FAZ.net wird den Titel “Chaos as usual” tragen, thematisch soll es im neuen Blog etwas weniger wirtschaftslastig zugehen. Stattdessen will er “über aktuelle und vergangene Krisen, Denken im Off- und im Mainstream, Schicksalsepochen und ihre herausragenden Akteure sowie diverse Blaupausen für eine bessere Welt” schreiben – das ganz große Rad drehen also.
Das gewöhnliche Chaos wird Blog Nummer 29 – Anfang Dezember begann die Blog-Offensive der Frankfurter Allgemeinen, eine ganze Reihe neuer Autoren wurde verpflichtet, darunter die Medienjournalisten Stefan Niggemeier und Peer Schader für “Das Fernsehblog” oder Don Alphonso für die “Stützen der Gesellschaft”.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.
Weg vom ZDF, hin zum ZDF, mehr Blogs, weniger Festanstellungen und eine Zeitschrift ganz ohne Namen – unser Rückblick auf die 48. Kalenderwoche.

Die Videos der Woche: Sixtus und Heidenreich sind zurück
Erst biss sie die Hand, die sie doch fütterte, dann stand Elke Heidenreich mit ihrer Literatursendung “Lesen!” auf der Straße und nicht mehr im Nachtprogramm des ZDF. Dort war sie zwar schwer zu finden, hatte aber eine halbe Millionen Zuschauer. Weiter geht’s nun im Internet, obwohl angeblich sogar andere Sender zugegriffen hätten. Auf dem Literatur-Portal Litcolony heißt es nun “Weiterlesen!”, in der ersten Sendung ist Tote-Hosen-Sänger Campino zu Gast:
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Nie wieder schlecht fernsehen mit unserem Neueinsteiger: Die aktuelle Ausgabe der Medienblogcharts.
Vollkommen zu Recht hat uns Stefan Niggemeier gebeten, doch auch das
Fernsehlexikon mit in die Medienblogcharts aufzunehmen. Nichts lieber als das! Denn dem von gleich vier Schreibern betreuten Fernsehblog entnehmen wir alles nötige Wissen, um auf Cocktail-Partys nicht als arrogante Trash-TV-Verächter aufzufallen. Außerdem macht es mehr Spaß, im Fernsehlexikon den Eintrag über
“Sleeper Cell” zu lesen, als die Serie anzusehen. Was sich sonst noch getan hat?
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“Die Qualitätsdebatte”, so ist die erste Podiumsdiskussion der re:publica betitelt, von der wir livebloggen wollen. Obwohl die Teilnehmer selbst bereits geschrieben haben, dass sich das Thema mit der Absage von mehreren Journalisten (die den Gegenpart stellen sollten) wohl ändern wird, heisst es bisher unverändert “Blogs vs. Journalismus”.
Vielleicht geht es heute auch um Kommentarkultur oder was ganz anderes. Das offizielle Programm hilft da vorerst nicht weiter, für eine Beschreibung des Panels fehlte offenbar die Zeit. Ziemlich sicher aber geht es um 14:30 Uhr los.
Wer vergleichen will, wie sehr die Diskussion von der letztjährigen abweicht – oder eben auch nicht -, kann im Beitrag von 2007 nachsehen: “Die Medien(r)evolution – re-live von der re:publica“.
14.28: Auf dem Podium eingetroffen sind:
Mercedes Bunz (mb)
Stefan Niggemeier (sn)
Thomas Knüwer (tk)
Johnny Häusler (jh)
Wird wohl bald losgehen.
14:30: Geht los: tk legt Wert darauf, Printjournalist zu sein.
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Alle Kinder Portale machen mittlerweile Bilderstrecken, um Klicks zu schinden. Auch öffentlich-rechtliche Rundfunksender sind keine Ausnahme. Sueddeutsche.de übertreibt es allerdings ziemlich schamlos und hat schonmal 50 Bilder parat, RSI inklusive.

Klick’ Dir den Daumen wund: Die Süddeutsche und ihr Bild-Archiv
Dafür hat sueddeutsche.de natürlich schon öfters lästernde Kommentare einstecken müssen. Doch Redakteure sind auch nur Menschen: ab heute wird zurückgeklickt! Wer sich durch die Bilderstrecke “Alle Kinder laufen über die Straße…” 
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Der freie Journalist Stefan Niggemeier kreidet in seinem Blog einen Text von Antje Hildebrandt an, der sowohl in der Welt als auch in der Frankfurter Rundschau zu lesen war. Die freie Journalistin hat darauf eine Antwort.
Mehrfachverwertungen von freien Journalisten sind zweischneidig, die Meinungen darüber gehen sogar hier intern auseinander. Peter Sennhauser ist der Meinung, es sei völlig normal, dass freie Journalisten ihre Beiträge an verschiedene Publikationen verkaufen. Eben auch, weil diese sich in ihrem Verbreitungsgebiet nicht überschneiden. Ich dagegen frage mich, ob das heute immer noch gilt, wo alles im Internet publiziert wird und alle alles lesen.
Es gibt Fälle von Zweitverwertungen, bei denen sich alle mehr oder weniger einig sind, dass sie nicht optimal sind. Wiederum muss man sehen, dass viele freie Journalisten bei den Konditionen, die ihre Abnehmer zu zahlen bereit sind, nicht überleben können, wenn sie ihre Arbeit nicht an mehrere Abnehmer verkaufen.
Nun aber zur Replik von Antje Hildebrandt:
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