Thema: startups

 

Alle 180 Artikel zum Thema startups auf netzwertig.com:

TwentyFeet:
“Egotracking” für
die Social-Web-Gemeinde

TwentyFeet liefert Kennzahlen zu privaten sowie professionellen Social-Web-Accounts auf einen Blick. Der Dienst aus Wiesbaden startet mit einer globalen Ausrichtung und hat bereits bei einem bekannten US-Blogger Sympathien sammeln können.

Neu gegründete Startups aus dem deutschsprachigen Raum stehen meist vor der schwierigen Frage, auf welchen Markt sie sich konzentrieren sollen. Die Zielgruppe der Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist zumeist groß genug, um über viele Jahre hinweg kräftig wachsen zu können.

Stößt ein Dienst aber doch irgendwann an die Grenzen dieses Marktes, fehlen häufig die Mittel, um den mit schweren Investitionen verbundenen internationalen Launch erfolgreich stemmen zu können. Oder ein ausländischer Wettbewerber ist einem zuvor gekommen.

Eine Alternative ist, von vorn herein eine internationale Nutzerschaft anzusprechen. Dann konkurriert man als Startup zwar direkt mit dem Silicon Valley und erhält zu Beginn mitunter weniger Zuspruch als bei einem mit einer nationalen Werbekampagne flankierten “Deutschland-Launch”, eröffnet sich aber mittel- bis langfristig deutlich bessere Wachstumschancen – sofern man nicht vorher aufgeben muss.

Der zuerst beschriebene Ansatz dominiert – und ist ein Grund für die geringe Zahl international erfolgreicher Startups aus Deutschland (Schweizer und Österreicher Gründer scheinen empfänglicher dafür zu sein, sich sofort an User zu richten, die nicht des Deutschen mächtig sind, so mein nicht statistisch belegter Eindruck). Es geschieht nicht oft, dass wir Mails von jungen deutschen Onlinediensten erhalten, die eine ernstzunehmende globale Fokussierung aufweisen.

Insofern ist TwentyFeet die Ausnahme von der Regel (genau wie Loved.by). Der neue Service aus Wiesbaden hat sich einem Prozess verschrieben, den er “Egotracking” nennt. Gewiefte Social-Web-User ahnen vielleicht schon, worum es geht: TwentyFeet liefert Statistiken rund um Kennzahlen persönlicher Social-Web-Konten im Zeitverlauf.

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Plötzlicher Abgang:
Die Gründer von
wer-kennt-wen.de hören auf

Nach vier Jahren an der Spitze von wer-kennt-wen.de geben die zwei Gründer Patrick Ohler und Fabian Jager die Geschäftsführung ab. Das Social Network zählt mittlerweile 8,5 Millionen Mitglieder und ist profitabel.

Aktualisierung am Ende

Irgendwann haben alle Gründer eines Startups Lust, etwas Neues zu machen. Oder sie werden zum Aufhören gedrängt. Häufig geschieht dies nach einem “Exit”, also dem Verkauf an ein anderes Unternehmen oder nach einem Börsengang. Ab diesem Augenblick sind die zukünftigen Aufstiegs- und Wachstumschancen für die einstigen Gründer begrenzt, sofern man nicht gerade wie Facebook die Weltherrschaft als nächstes Ziel ausrufen kann.

Egal ob studiVZ, Xing oder Qype – bei vielen bekannten deutschen Webservices, die innerhalb des vergangenen Jahrzehnts als Startups begonnen haben, sind die Gründer nicht mehr in der Rolle der Geschäftsführer an Bord. Jetzt kommt ein weiteres Beispiel zu dieser Aufzählung hinzu: wer-kennt-wen.de (WKW).

In einer Pressemitteilung gab das seit Anfang 2009 komplett zu RTL interactive gehörende Social Network bekannt, dass die zwei Gründer Patrick Ohler und Fabian Jager ihre Tätigkeit als Geschäftsführer zum 1. September aufgeben werden. » weiterlesen

Geschäftsmodelle von Startups:
Wie Ning ohne Freemium
Millionen verdienen will

Seit dem Wochenende gibt es Ning, ein Dienst zum Erstellen eigener sozialer Netzwerke, nur noch gegen Bezahlung. Aus wirtschaftlicher Sicht scheint diese Entscheidung goldrichtig gewesen zu sein.

Freemium ist das noch immer am meisten verbreitete Geschäftsmodell im Social Web. Aufgrund niedriger Betriebskosten kann es sich lohnen, eine quasi als Marketinginstrument fungierende Gratis-Version eines Dienstes anzubieten, um möglichst viele Nutzer an das Angebot heranzuführen und anschließend einen kleinen Teil davon in zahlende Kunden zu konvertieren.

Einer der Services, der diese Strategie zur Perfektion gebracht hat, ist der Sync- und Webspeicheranbieter Dropbox, der seine Nutzer dazu animiert, andere User für einen kostenlosen Account zu werben und sie für jede erfolgreiche Vermittlung mit 250 Megabyte zusätzlichem Speicher belohnt. Statt aktiv Marketing für den Dienst zu betreiben, lässt das Unternehmen seine Nutzer diese Arbeit erledigen.

Doch nicht für alle Startups scheint das Freemium-Modell die optimale Lösung zu sein. Ning, der einst führende Anbieter von Social-Network-Baukästen, kündigte Mitte April an, seinen kostenlosen Dienst einzustellen, nachdem dem US-Startup fast das Geld ausgegangen war. Vier Monate hatten User des Gratis-Pakets Zeit, eine Entscheidung zu treffen: Zahlen, oder eine andere Lösung finden, um kostenlos ein eigenes soziales Netzwerk betreiben zu können?! Der deutsche Konkurrent mixxt brachte sich im Zuge der Veränderungen bei Ning ins Gespräch.

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Linkwertig:
Gründerszene, Social Media, Android, LBS

Gründerszene
Die Financial Times zeichnet ein ausführliches Portrait der deutschen Gründerszene. Die Stimmung ist ausgelassen, nur den Investoren mangelt es noch an der richtigen Einstellung.

“Noch ist unser Ökosystem nicht so stark, dass wir es schaffen, wirklich geniale Unternehmen zu bauen, die ganz vorne auf Weltniveau mitspielen […] Aber in fünf Jahren sind wir so weit”

» Die Rückkehr der Internetpioniere
» Thinking Bigger: Die Gründermetropole Berlin unter der Lupe

 

Startups
Dazu passend hat sich auch Fred Wilson Gedanken über das sich verändernde Ökosystem für Startups und die damit verbundenen Herausforderungen für Investoren gemacht.

» The Expanding Birthrate Of Web Startups

 

Social Media
All Facebook hat eine nette Typologie der Medienformen erstellt, mit denen Unternehmen auf Facebook konfrontiert werden. Neben selbst erstellten, ‘verdienten’ und gekauften Inhalten, ist für die soziale Relevanz vor allem der Bereich Shared Media wichtig.

» How To Define Shared Media On Facebook

 

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Location Based Services:
friendticker will sich
Facebook Places anschließen

Obwohl Facebook Places den Eindruck erweckt, bestehende mobile Dienste integrieren statt vernichten zu wollen, stellt sich die Frage nach deren Zukunftspotenzial. Das deutsche foursquare-Pendant friendticker scheint eine Antwort gefunden zu haben.

Obwohl der heutige Launch von Facebooks Location-Dienst Places nur den US-amerikanischen Markt betrifft, wird das neue Feature demnächst auch in allen anderen Teilen dieser Erde verfügbar sein und die 500 Millionen Nutzer des Social Networks an beliebigen Orten “einchecken” lassen.

Damit stellt sich für existierende Location Based Services (LBS) die Frage, wie sie auf den Vorstoß von Facebook reagieren. Abhängig von der eigenen Perspektive lässt sich Places entweder als Wegbereiter, Konkurrent oder Dolchstoß für Startups ansehen, die sich in den letzten Monaten im bisher recht nutzerarmen LBS-Bereich zu etablieren versucht haben.

Natürlich werden die spannenden Möglichkeiten des ortsbasierten mobilen Social Networkings durch das neue Facebook-Feature schlagartig einer breiten Nutzerschaft präsentiert. Während es der “Check-In” als Bezeichnung für die virtuelle Standortmarkierung bisher lediglich in das Bewusstsein einer kleinen Zahl an Early Adopters und Nerds geschafft hat, wird sich dies mit der Integration bei Facebook radikal ändern.

Millionen von Menschen werden daher in Kürze ganz selbstverständlich vom Einchecken sprechen und sich damit nicht auf die Gepäckabgabe am Flughafen beziehen. Dies führt in der Folge dazu, dass auch bei anderen Check-In-Services ein großer Teil des Erklärungsbedarfs entfällt.

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Netzneutralität:
Warum das Google-Verizon-Abkommen Innovation behindert

Google und Verizon behaupten, ihre gestern vorgestellte Richtlinie zum offenen Internet würde Innovation fördern. Doch das Gegenteil ist der Fall.

Nach den Gerüchten um eine angebliche Bevorzugung von Google-Diensten im Netz des US-Providers Verizon – einem der größten Partner für den Vertrieb von Android-Geräten – haben die zwei Unternehmen am Montagabend ein Regelwerk für ein offenes Internet vorgelegt. Zwar sprechen sie sich eindeutig für eine Neutralität drahtgebundener Internetverbindungen aus, halten sich aber zwei andere Türen weit offen:

Einerseits soll die Richtlinie das mobile Internet ausnehmen, da dort andere Dynamiken herrschen und mehr Wettbewerb stattfände, außerdem soll die Möglichkeit für spezielle IP-gebundene Onlineangebote bestehen, die als Produkt vom herkömmlichen Internetzugang abgegrenzt werden und für die keine Rücksicht auf Aspekte der Netzneutralität genommen werden muss. Googles Blogpost zu der Richtlinie findet ihr hier.

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Vorbildliches Krisenmanagement:
Wie Evernote auf
ein Serverproblem reagierte

Anfang Juli waren rund 7000 Evernote-Nutzer von einem kleineren Serverproblem betroffen. Das kalifornische Startup entschuldigt sich mit einem Jahr kostenloser Premium-Mitgliedschaft.

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Evernote ist ein Onlinedienst mit vielen loyalen Fans, die, wie unser Schwesterblog imgriff.com vor einigen Tagen einmal mehr bewies, gerne ausführlich darlegen, wie und wozu sie das in seiner Basisversion kostenlose Tool zum Speichern und Verwalten von allen möglichen Arten digitaler Inhalte einsetzen.

Auch wirtschaftlich zeigen für das 2005 2002 gegründete Startup aus der Google-Stadt Mountain View alle Indikatoren in die richtige Richtung. Während neue Nutzer mit der Gratisversion zum Testen animiert werden, konvertieren sie vor lauter Begeisterung zum kostenpflichtigen Premium-Paket oder vergessen den Dienst wieder – ein Konzept, das zumindest für Evernote zu funktionieren scheint.

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Innovationen:
Google Wave und die Early Adopter

Mit dem Ende von Google Wave gerät der Early-Adopter-Fokus vieler Onlinedienste in die Diskussion. Doch an diesem ist Wave nicht gescheitert.

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Gut ein Jahr nach seinem aufsehenerregenden und mit viel Lob aus der Tech-Community flankierten Start wird Google Wave also durchaus überraschend nicht mehr weiterentwickelt. Der dazugehörige Blogpost spricht zwar nicht offiziell von einer Einstellung, aber garantiert ein Fortbestehen des Dienstes lediglich bis Ende des Jahres.

Bei ReadWriteWeb gibt es angesichts der Neuigkeit einen Gedankenanstoss, was die Bedeutung von Early Adopter für die Webwelt und neue Onlinedienste betrifft. Der Tenor des Artikels: Early Adopter, also der Teil der Konsumenten, der (zusammen mit den Innovatoren) als erster und mit Begeisterung neue Produkte und Dienste ausprobiert, hat darin versagt, “herkömmliche” User von Google Wave zu überzeugen.

Damit einhergehend wirft der Beitrag die Frage auf, inwieweit es für Startups überhaupt sinnvoll ist, sich auf Early Adopter zu fokussieren, statt den Schwerpunkt auf die größeren Konsumentengruppen wie die “frühe Mehrheit” (“Early Majority”), die “späte Mehrheit” (“Late Majority”) oder die Nachzügler (“Laggards”) zu legen (siehe).

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Startups:
CoboCards gewährt tiefe Einblicke

Der Aufruf zu mehr Transparenz bei Startups zeigt Wirkung: Das Aachener Startup CoboCards gibt tiefe Einblicke in die Entwicklung seines digitalen Karteikarten-Dienstes.

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Ja, ich gebe es zu: Natürlich hegte ich die Hoffnung, dass sich nach meinem Appell an Startups, offener mit Kennzahlen umzugehen, junge Webunternehmen bei uns melden und einen transparenten Einblick in ihre Entwicklung geben würden. Schön, dass das geklappt hat!

Am schnellsten war CoboCards, ein Startup aus Aachen, dessen Dienst zum (gemeinsamen) Lernen mit digitalen Karteikarten wir im Januar 2009 hier vorstellten. Im September vergangenen Jahres hatte sich auch imgriff.com, unser Schwesterblog rund um Produktivitätsthemen, die Tools des Aachener Unternehmens näher angeschaut.

CoboCards-Geschäftsführer Ali Yildirim entschied sich nach dem Lesen meines Transparenz-Aufrufs dazu, den Lesern von netzwertig.com einen detaillierten Einblick in die quantitative und wirtschaftliche Entwicklung des Startups zu geben und wichtige Kennzahlen zu veröffentlichen. Er geht dabei sogar weiter, als es mir in meinem Artikel vorschwebte, und nennt konkrete Zahlen zum Gewinn.

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cloudControl:
On-Demand-Rechenleistung
für Webdienste

cloudControl ist ein junges Unternehmen aus Potsdam, das On-Demand-Rechenleistung für Webdienste zur Verfügung stellt und den Branchengrößen Konkurrenz machen möchte.

Nachrichten des Tages — Lesen Sie die aktuellen Nachrichten des Tages aus den Ressorts Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Medien, Sport, Gesundheit, Auto sowie Reisen & Leben auf News.de! — Textanzeige

Wer Webdienste entwickelt, möchte sich in der Regel auf das Produkt fokussieren und so wenig Zeit und Geld wie möglich mit dem Hosting und Betrieb der Applikation verschwenden. Auch soll der angebotene Service selbst dann problemlos für alle User erreichbar sein, wenn er schlagartig stärker frequentiert wird, zum Beispiel als Folge von Medienberichten.

Cloud-Hosting-Plattformen wie Amazon (EC2, S3), Google App Engine oder Windows Azure ermöglichen genau dies. Gründer und Programmierer müssen sich nicht länger um das Hardware-Setup kümmern oder sich Sorgen um die Skalierbarkeit machen, sondern können ihren Fokus komplett auf die Entwicklung einzigartiger Onlineservices legen.

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