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Alle 321 Artikel zum Thema startups auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

“Heartbleed”:
OpenSSL-Lücke ist Stresstest für Internetdienste und Startups

Während Anwender im Bezug auf die hochkritische Sicherheitslücke bei der von vielen Webservices genutzten Verschlüsselungssoftware OpenSSL relativ wenig tun können, gehen viele Dienstebetreiber und Startups sowie ihre Teams bis an Äußerste ihrer Kräfte.

Stresstest

Wer bei Onlinediensten tätige IT-Chefs, Systemadministratoren, Sicherheitsexperten oder andere mit den technischen Abläufen befasste Personen im Bekanntenkreis hat, sollte sich in dieser Woche nicht über deren Augenringe wundern. Aufgrund der hochkritischen, “Heartbleed” getauften Sicherheitslücke in der verbreiteten Verschlüsselungssoftware OpenSSL werden viele von ihnen übermäßig viel gearbeitet und wenig geschlafen haben. Denn der “größte anzunehmende Unfall für die Verschlüsselungssoftware” (heise) erfordert das Update der Software, den Austauch von Zertifikaten, die Durchführung vertrauensfördernder Kontroll- und Sicherheitsroutinen sowie die Suche nach eventuellen Spuren, die über den OpenSSL-Bug informierte Eindringlinge hinterlassen haben könnten (wobei deren Nicht-Existenz laut Medienberichten keinesfalls eine Garantie darstellt, dass es nicht zu einem Angriff kam).

Anwender von Webdiensten dürfen in den nächsten Tagen mit der ein oder anderen Mail rechnen, in der Services sie über durchgeführte Maßnahmen zur Absicherung der verschlüsselten SSL-Verbindungen informieren und ihnen die Änderung des Passworts nahelegen. User müssen sich außerdem darauf einstellen, dass das automatische Einloggen bei häufig verwendeten Angeboten plötzlich nicht mehr funktioniert und sie nach Wochen oder gar Monaten erstmalig zur Eingabe ihrer Benutzerdaten aufgefordert werden.

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250 Millionen Dollar für Uber-Wettbewerber Lyft:
Individual-Beförderung steht vor massivem Wandel

Nach Uber erhält auch der Rivale Lyft eine enorme Summe von Investoren, um mit seiner On-Demand-Transport-App die Welt zu erobern. Für Personen mit hohen Mobilitätsbedürfnissen sind das gute Nachrichten. Das im Vergleich zu den Startups altmodisch wirkende Taxigewerbe dagegen muss sich fürchten.

LyftDie Individualpersonen-Beförderungsbranche steht vor einem massiven Wandel, der vor allem das Taxigewerbe herausfordert. Nein, die Rede ist nicht von smarten Taxivermittlern à la myTaxi, obwohl diese natürlich auch ihren Teil zu den Umwälzungen beitragen. Ganz besonders viel Druck kommt aber von On-Demand-Transportdiensten, die in der Regel gar nicht erst die Services von Taxifahrern in Anspruch nehmen. Tonangebend ist im Augenblick Uber aus San Francisco. Eine großzügige Ausstattung mit insgesamt 300 Millionen Dollar Wagniskapital erlaubt es den Kaliforniern, im Eiltempo in alle Welt zu expandieren. Derzeit können die gewerblichen Chauffeure in Metropolen in 35 Ländern per App spontan bestellt und auch bezahlt werden.

Doch selbst wenn Ubers Service aus Sicht von bisherigen Taxi-Vielfahrern sehr innovativ und komfortabel sein mag, benötigt der gerade neu entstehende Markt Wettbewerb – und zwar nicht nur durch primär national agierende Anbieter im Hochpreis-Limousinensegment wie etwa die deutschen Services Blacklane und myDriver. Wichtiger ist das Vorhandensein eines Konkurrenten, der ebenbürtig und ähnlich expansiv ist. » weiterlesen

Linkwertig:
Twitter, Amazon, Startups, Trends

Twitter
In diesen Zeiten nicht nachvollziehbar, aber vielleicht haben sie ja gut Gründe: Twitter gibt interne Pläne auf, Direktnachrichten zu verschlüsseln.

» Twitter gives up on encrypting direct messages, at least for now

 

Cloud
Nach dem Motto ‘Was Google kann, können wir auch’ senkt auch Amazon die Preise für die eigenen Cloud-Dienste.

» AWS Price Reduction #42 – EC2, S3, RDS, ElastiCache, and Elastic MapReduce

 

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Frauen erobern Berlins Startup-Szene:
Gründerinnen machen mobil – und in der Schweiz?

In Europas Startup-Hauptstadt Berlin machen zurzeit vor allem die Gründerinnen von sich reden – mit erfolgreichen Startups, neuen Ideen und charmanten Initiativen wie etwa Geekettes. Frauen erobern die Startup-Szene in Berlin und wollen nicht länger den Männer die Gestaltung der Zukunft überlassen. Doch wie steht es um Frauen in Schweizer Startups?

GeekettesFrauen sind in der Startup-Szene noch immer eine Ausnahme. Die Gestaltung des Internets und die Gründung von Tech-Unternehmen sind von Männern dominiert. Bei Konferenzen, Startup-Treffen und Workshops fallen die wenigen Frauen auf, einige Startups stellen absichtlich keine Frauen ein, weil sie die Programmierer von der Arbeit ablenken würden. Dazu kommt das Klischee, Frauen hätten keine Ahnung, wenn es um Technologie geht. All diese Klischees werden in der Berliner Startup-Szene nun gerade gewaltig über den Haufen geworfen: In den Medien werden zurzeit vor allem erfolgreiche Gründerinnen porträtiert, zahlreiche Startups heuern Frauen an und neue Initiativen wollen mehr Frauen zur Gründung ihres eigenen Unternehmens ermutigen.

Gründerinnen machen bei Geekettes mobil

Eine dieser Gruppe junger Startup-Gründerinnen nennt sich Geekettes. Founderin Jessica Erickson hat mittlerweile über 500 Frauen aus Startups für diese Gemeinschaft gewonnen. Der Name kommt von Geeks, Computerfreaks, also Geekettes. Ihre Mission: Sie will angehende und etablierte Tech-Innovatoren begeistern und sie für die Entwicklung, das Design und die Führung von Web-Startups oder auch allgemein Jungunternehmen gewinnen. Dazu führen sie Mentorship-Programme durch, organisieren Workshops und Netzwerk-Events in Berlin, aber auch in New York, London oder Maastricht.

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Onlinepetition zur Ökonomie des Teilens:
Elf Startups fordern nutzerfreundliche Gesetze

Elf in Deutschland aktive Startups wollen mit einer Onlinepetition die Politik dazu bewegen, den Weg für eine florierende Ökonomie des Teilens frei zu machen.

Die Ökonomie des Teilens fasziniert Zukunftstheoretiker, Sozialromantiker, Tech-Visionäre und eine ganze Fülle von Startups. Doch oft kollidieren die Konzepte von Plattformen, die zum kollaborativen Konsum animieren, mit einer nicht an die neuen Rahmenbedingungen angepassten Gesetzeslage. In Eile zusammengeschusterte Regulierungen existierender Schlupflöcher bringen oft ausufernde Bürokratie und einen Kollateralschaden mit sich, der nicht nur den kommerziellen Missbrauch der Sharing Economy verhindert, sondern auch die zahlreichen positiven Aspekte im Keim erstickt. In Berlin etwa müssen Vermieter von Ferienwohnungen gemäß eines neuen Gesetzes eine Genehmigung beim Bezirksamt einholen – zumindest sofern sie gewerblich tätig sind. Doch der Übergang zwischen privater und gewerblicher Vermietung ist fließend. Denn zwischen Wohnungsinhabern, die ihre Unterkunft während des Urlaubs zwei Wochen pro Jahr durch Dritte bewohnen lassen, und der 365-tägigen eindeutigen “Zweckentfremdung” existiert ein enormer Graubereich. Eine erhebliche Rechtsunsicherheit entsteht.

Eine Vereinigung von in Deutschland tätigen Startups möchte verhindern, dass der undurchsichtige, für Behörden, Verbraucher und Anbieter nicht wünschenswerte Flickenteppich an juristischen Regelungen rund um die Ökonomie des Teilens nicht noch größere Ausmaße annimmt. Unter dem Motto “Wer teilt hat mehr” haben die Firmen eine um eine Onlinepetition positionierte Kampagne gestartet, die die Schaffung von echter Rechtssicherheit bei Sharing-Aktivitäten zum Ziel hat. » weiterlesen

Boom der Hardware-Startups:
Gründer haben keine Lust mehr, US-Weberfolge zu klonen

Die Zahl der Startups aus Deutschland und Europa, die sich der Entwicklung von smarten Geräten verschreiben, wächst stetig. Die aktuellen Crowdfunding-Erfolge zweier deutscher Projekte unterstreichen das Potenzial dieses Sektors.

Bragi

Hardware-Startups sind in Deutschland auf dem Vormarsch. Und wie: Ende vergangenen Jahres berichteten wir über 13 Tech-Jungfirmen aus Deutschland, die an smarten Geräten tüfteln. Gemeinhin fallen in diese Kategorie alle Apparate, die über WLAN oder Bluetooth mit PCs, Tablets oder Smartphones kommunizieren können. In der Vergangenheit scheuten sich viele Gründer vor mit diesen Unterfangen zusammenhängenden Investments. Doch veränderte Rahmenbedingungen und der technische Fortschritt haben die Ausgangslage für Garagen-Gründer und Ihresgleichen deutlich verbessert. Mit der jüngst angekündigten Milliardenübernahme des US-Gadget-Startups Nest durch Google erhielt der Sektor gerade abermals eine Validierung, die sich hoffentlich positiv auf die Investitionsbereitschaft von Geldgebern auswirkt.

Auch in anderen Ländern Europas zeigen Entrepreneure verstärkten Glauben daran, mit innovativen, vernetzen Gadgets neue Märkte erschließen zu können. Der gerade viel Beachtung findende Trend der “Wearables” sowie das Dauerthema “Internet der Dinge” dienen als Inspiration und Motivation. Robin Wauters hat beim paneuropäischen Techblog.eu in einem Beitrag ganze 50 Hardware Startups aus Europa zusammengetragen. Allerdings beschränkt sich Wauters nicht nur auf Anbieter aus dem Bereich der Smart Devices sondern berücksichtigt auch einige “klassische” Gadgets ohne Netz-DNA. Dennoch zeigt die Liste, dass sich eine regelrechte europäische Hardware-Revolution abzeichnet, und dass in früher Entstehungsphase befindliche Firmen aus Deutschland bei dieser eine wichtige Rolle einnehmen.

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Linkwertig:
Höhle, Gezwitscher, Ivanpah, Internet

Höhle der Löwen
deutsche-startups über die Höhle der Löwen, der kommenden deutschen Reinterpretation von Dragons’ Den bzw. Shark Tank.

In dem neuen Vox-Format treffen erfahrene Manager, erfolgreiche Unternehmer, finanzkräftige Geldgeber auf Menschen mit spannenden Geschäftsideen.

» Die Höhle der Löwen verteilt Geld an Jungunternehmer

 

Gezwitscher
Dazu passend dokumentiert die Gründerszene den Stand des Gezwitschers zwischen Journalisten und Gründern.

Die Wirtschaftswoche schreibt, Berlins Startup-Party sei vorbei. Die Szene antwortet: Der Text enthalte „eklatante Fehler“.

» 6Wunderkinder-Investor nimmt Startup-Artikel der Wirtschaftswoche auseinander

 

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Vom “Plugin” zum Motor des Alltags:
Startups stellen mit dem Internet die “Offline”-Wirtschaft auf den Kopf

20 Jahre lang war das kommerzielle Internet vor allem eine praktische Hilfestellung. Jetzt verwandeln Startups es in den Motor für alles. Mit weitreichenden Folgen für viele Wirtschaftszweige.

Startup“Das Thema Kommunikation ist durch. In nächster Zeit wird es vor allem darum gehen, Logistik der realen Welt mit einem digitalen ‘Layer’ zu überziehen”. So beschrieb jüngst ein Webunternehmer im Gespräch sehr treffend die aktuell in der Internet- und Startupbranche zu beobachtende Schwerpunktverlagerung. Nach einer gefühlten Ewigkeit, in der soziale Netzwerke, Kommunikationsdienste und Chat-Apps im Fokus hunderter Gründer standen, ist dieses Terrain zumindest einigermaßen abgegrast.

Stattdessen konzentrieren sich Entrepreneure darauf, die bislang von der Digitalisierung nur am Rande tangierten Wirtschaftszweige der “Offline”-Welt auf den Kopf zu stellen. War digitale Technologie bislang für Menschen eine zusätzliche Hilfe, um den etablierten Strukturen und Prozessen folgenden Alltag zu handhaben, stellen immer mehr Startups eben diesen Grundstrukturen über technologiegestütze Ansätze in Frage und versuchen sich an einer kompletten Neudefinition. » weiterlesen

Hits, Hits, Hits:
Die Internetwirtschaft auf den Spuren der Mainstream-Musikindustrie

Die Internetwirtschaft entwickelt mit ihrer Fokussierung auf Hits immer größere Ähnlichkeiten zur Mainstream-Musikindustrie. Die Parallelen sind bemerkenswert – und könnten auf einen baldigen Wandel hindeuten.

Justin BieberSeit vielen Jahrzehnten ist die Musikindustrie ein “Hit”-Business. Einige wenige Titel erhalten den Löwenanteil der Aufmerksamkeit und generieren die Mehrzahl der Umsätze. Oft handelt es sich dabei nicht um aus künstlerischer Sicht besonders anspruchsvolle, einfallsreiche oder qualitative Produktionen. Nicht mit spezieller Leidenschaft geschriebene und produzierte Songs haben die besten Hit-Aussichten, sondern solche, die den bewährten Formeln des Popmusikgeschäfts folgen, durch massive Marketingpower unterstützt werden oder zum aktuellen Sentiment pop- oder medienkultureller Phänome passen. Barbie Girl, Schnappi oder Gangnam Style sind sicher Extrembeispiele, aber auch sonst finden sich in den oberen Bereichen der Charts traditionell eher wenige wirkliche Klangperlen. Die Musikindustrie heißt nicht umsonst “Industrie”. Ihren größten Akteuren geht es vor allem darum, die Fließbandproduktion von Hits zu perfektionieren, nicht darum, Menschen konsequent mit guter Musik zu verwöhnen. Ich finde, dass die Internetwirtschaft verstärkt auf den Pfaden des Musikgeschäfts wandelt. » weiterlesen

Startup-Crowdinvesting:
So wuchs der deutsche Markt im Jahr 2013

2013 war ein gutes Jahr für die großen deutschen Crowdinvesting-Plattformen Seedmatch, Companisto, Innovestment und Bergfürst. Sogar der Koalitionsvertrag sieht die Schaffung eines Rechtsrahmens für Crowdinvesting vor. Die alternative Investitionsform vor allem für junge Unternehmen ist somit auch ins Bewusstsein der Politik gerückt.

CrowdinvestingIm gleichen Atemzug wie Crowdinvesting wird auch oftmals Crowdfunding genannt. Aber was genau ist der Unterschied zwischen beiden Anlageformen? Beim Crowdfunding wird ein Projekt von einer Vielzahl an Unterstützern finanziert, die dann im Gegenzug einen so genannten Perk, das heißt eine Gegenleistung meist in Form eines Produkts des Unternehmens erhalten. Bekannte Crowdfunding-Plattformen sind beispielsweise KickstarterIndiegogo und das deutsche Startnext. Crowdinvesting ermöglicht hingegen Privatinvestoren, Beteiligungen an einem Unternehmen im Rahmen einer Funding-Kampagne zu erwerben. Diese sind meist stille Beteiligungen, durch die die Investoren jedoch die Chance auf eine hohe Rendite im Falle des Erfolgs beziehungsweise Verkaufs des Unternehmens haben. Vor allem Startups nutzen diese Art der Finanzierung durch Privatinvestoren.

Nach Aussage des Crowdinvesting-Monitors von Für-Gründer.de wurden im vergangenen Jahr circa 15 Millionen Euro in insgesamt 66 Crowdinvesting-Finanzierungsrunden in Deutschland investiert. Dies entspricht einer Steigerung von 250 Prozent gegenüber 2012. Seedmatch nahm mit 49 Prozent Marktanteil die eindeutige Vorreiterrolle ein, Bergfürst erreichte 20 Prozent Marktanteil, Companisto 17 Prozent und Innovestment sieben Prozent. Letztere Plattform verlor im Gegensatz zu 2012 an Marktanteil, Companisto hingegen konnte seinen ausbauen. » weiterlesen