Thema: Spotify

 

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Top oder Flop:
Spotifys Wachstum unter der Lupe

Musikstreaming im Allgemeinen und Marktführer Spotify im Speziellen sind dieser Tage ein kontroverses Thema. Ein genauer Blick auf die Entwicklung der Nutzer- und Abonnenten-Zahlen zeigt, dass der Streamingdienst exponentiell wächst – auch bei den zahlenden Usern.

spotify110Die Aufregung um Taylor Swifts Entscheidung, ihre Musik nicht mehr bei Spotify anzubieten, hat für viel Aufregung gesorgt. Sie dürfte am Ende aber, anders als von manchen hastigen Kommentatoren gemutmaßt, für den Musikstreaming-Dienst nicht den Anfang vom Ende darstellen. In seiner langen Antwort auf das Agieren des Popstars lieferte Spotify-Gründer Daniel Ek eine Reihe überzeugender Argumente, warum Musikstreaming am Ende für die meisten Künstler doch die beste aller Alternativen darstellt, und erinnerte vergessliche Kreative daran, warum es diese Art von Service überhaupt gibt: Weil sich Musikpiraterie mit keinem anderen Ansatz stoppen ließ.

Dass nun Bands in großer Zahl dem Dienst den Rücken kehren werden, ist äußerst unwahrscheinlich. Nur weil Taylor Swift mit dem Verkauf ihres Albums Rekorde bricht, wird sich dies 2014 nicht beliebig oft von Hinz und Kunz wiederholen lassen. Zudem zeigen die von Ek in seinem Beitrag vorgelegten Zahlen, dass mit zunehmender Abonnenten-Zahl Streaming zu einem lukrativen Unterfangen für Interpreten werden kann. Die immense Aufmerksamkeit, die Spotify dieser Tage erhält, dürfte sich tendenziell ohnehin eher positiv auf Registrierungen auswirken.

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Linkwertig:
Rosetta, Taiwan, Swift, Phantom

Rosetta
Heute abend will eine europäische Raumsonde das erste Mal auf einem Kometen landen. Einen Livestream gibt es auch.

Mit der Geschwindigkeit eines Fußgängers, werde das kühlschrankgroße Gefährt diesen Weg zurücklegen

» ESA-Raumsonde Rosetta: Europa will auf einem Kometen landen
» CometLanding

 

Taiwan
Taiwan macht vor, wie Open-Source und netzpolitischer Diskurs auch reale soziale Änderungen bewirken können.

» Taiwan’s g0v

 

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Musikstreaming:
Der Preiskampf von Spotify und Apple ist eine gute Nachricht für Musik

Mit dem nun angekündigten „Familientarif“ senkt Spotify de facto seine Preise. Von Apple ist derweil zu hören, dass sie den Monatstarif für ihren angekauften Dienst „Beats Music“ halbieren wollen – dem müssen allerdings die Musiklabels zustimmen. Was wie ein harter Preiskampf aussieht, ist in Wirklichkeit eine notwendige Korrektur.

spotify-family

Seit vielen Jahrzehnten ist die Musikindustrie bestens im Geschäft als Mittler zwischen Musikern und Publikum. Technischer Wandel hat diese Position bislang nie entscheidend gefährdet. Im Gegenteil: Die CD hatte ihr im Jahr 1999 gar das bisherige Allzeithoch bei den Einnahmen beschert. Damals konnte sie eine saftige Preiserhöhung pro Album im Vergleich zu Musikkassette und Schallplatte bei den Kunden durchsetzen.

Mit dem Aufkommen von Onlinetauschbörsen à la Napster schien es dann zunächst so, als würde Musik entwertet und der Song an sich keinen Wert mehr haben – war doch der Vertrieb digitaler Dateien zu einem Preis nahe Null zu haben. Musik ließ sich mit einem Mal verlustfrei vervielfältigen sowie nahezu unbegrenzt vertreiben und wurde damit allgegenwärtig.

Und tatsächlich: Die Einnahmen sinken seitdem kontinuierlich. Trotzdem hat es die Musikindustrie einfacher mit dem Medienwandel als andere, denn immerhin hat sie bereits neue Vertriebsmodelle parat: zunächst den Download, inzwischen das Streaming. Während sich journalistische Inhalte online heutzutage fast nur über Werbung refinanzieren lassen, gibt es also erfolgreiche Bezahlmodelle für Musik im Netz. » weiterlesen

Feature Overload:
Spotify sollte seine App entbündeln

Die Ausgliederung einzelner Funktionen in separate Apps ist derzeit in Mode und kommt bei Nutzern nicht immer gut an. Im Bereich der Musik-Streaming-Apps aber wäre eine solche Strategie für alle involvierten Parteien eine Bereicherung.

SpotifyÜber den Sinn und Unsinn der momentan verbreiteten Ausgliederung einzelner Funktionen in separate Apps, die sogenannte Entbündelung, kann man sich vorzüglich streiten. Zwar profitieren User manchmal vom schnelleren Zugriff auf Kernfunktionalität. Gleichzeitig aber machen sich immer mehr App-Icons auf der begrenzten Fläche des Smartphone- und Tablets-PCs breit. Zudem stören sich viele Anwender daran, dass sie urplötzlich von einem Dienst wie Facebook zum Download des Messengers gezwungen werden, um mit Freunden chatten zu können – war dieses Feature doch zuvor Teil der Original-Facebook-App.

Doch obwohl sich der Nutzen der Entbündelungs-Welle aus User-Sicht unterm Strich in Grenzen hält, gibt es ein App-Segment, in dem sich eine Multi-App-Strategie auch für Anwender richtig lohnen würde. Musik. Ich wünsche mir von Spotify den Launch verschiedener Applikationen, die einzelne Features sowie musikalische Themenbereiche in einfach zugänglicher Form verfügbar machen. » weiterlesen

Die Telekom und die Spotify-Trafficbefreiung:
Warum einfach, wenn es auch richtig kompliziert geht

Telekom-Nutzer mit einem entsprechenden Tarif glaubten, bei der Nutzung von Spotify ihr Inklusiv-Datenvolumen nicht anzutasten. Sie kannten die verschiedenen Ausnahmen nicht, die es seitens der Telekom gibt. Der Konzern scheint nicht anders zu können, als Produkte unnötig zu verkomplizieren.

Telekom Die Deutsche Telekom macht es Kritikern und Zynikern aber auch zu leicht: ifun und heise Online dokumentierten in den letzten Wochen eine kleine Geschichte aus der Welt der Bonner, die ziemlich gut illustriert, warum einem schwergewichtigen Großkonzern wie dem deutschen Netzbetreiber in Sachen zeitgemäßer Consumer Innovation einfach nicht viel zuzutrauen ist.

Alles begann mt der Schaffung einer speziellen Spotify-Option für T-Mobile-Kunden, bei der sämtlicher über die Musik-App verursachter Datenverkehr inbegriffen sein und nicht auf das monatliche Trafficlimit angerechnet werden sollte. Das verstößt zwar gegen die Prinzipien der Netzneutralität, aber von der ist man bei der Telekom ohnehin kein großer Fan. » weiterlesen

Soundtrack Your Brand:
Spotifys neuer Hoffnungsträger heißt B2B

Das Startup Soundtrack Your Brand will mit einer Beteiligung und offiziellem Segen von Spotify einen potenziellen Milliardenmarkt erschließen: gewerbliches Musikstreaming. Es könnte das defizitäre Streaminggeschäft endlich in eine Gewinnmaschine verwandeln.

Soundtrack Your Brand

In den letzten Monaten haben wir mehrfach über das herausfordernde Segment der On-Demand-Musikdienste berichtet. Jüngste Meldungen zur Übernahme des von ProSiebenSat.1 gestarteten Streamingangebots Ampya durch den franzosischen Konkurrenten Deezer sowie sich um Marktführer Spotify rankende Verkaufsgerüchte unterstreichen, dass das Geschäftsfeld aufgrund hoher Lizenzkosten und nur zaghaften Wachstums bisher nicht gerade für wirtschaftliche Stabilität steht. Doch ein neues Projekt aus der Spotify-Heimatstadt Stockholm könnte zumindest für den schwedischen Streamingpionier die Erlösaussichten massiv verbessern: » weiterlesen

Kolportierte Übernahme von Beats Electronics:
Apples gespaltene Haltung zum On-Demand-Streaming

3,2 Milliarden Dollar soll Apple für den Kopfhörer-Hersteller Beats Electronics auf den Tisch legen wollen. Das US-Unternehmen betreibt auch einen On-Demand-Streamingdienst, der allerdings bisher in der Branche als Enttäuschung gilt. Das passt zu Apples gespaltener Persönlichkeit, was digitale Musik angeht.

BeatsApple steht laut Medienberichten vor der Übernahme des Audiospezialisten Beats Electronics. 3,2 Milliarden Dollar soll der Konzern für das 2008 von Dr. Dre und Jimmy Iovine gegründete Unternehmen zu zahlen bereit sein, sofern die Verhandlungen einen positiven Abschluss finden. Es wäre eine der größten Akquisitionen Apples, das sich traditionell eher auf kleinere, technologiegetriebene Deals konzentriert.

Grundsätzlich erschiene ein derartiger Schritt aus mehrfacher Hinsicht logisch. Apples Barreserven belaufen sich auf 150 Milliarden Dollar. Auch ein Zukauf im neunstelligen Bereich wäre finanziell also keine große Sache. Pro Quartal erwirtschaften die Kalifornier einen Gewinn in dreifacher Höhe des kolportierten Betrages. Die Premium-Kopfhörer, mit denen sich Beats bei Musikfreunden einen Namen gemacht hat, dürften für das seit jeher musikaffine Apple eine willkommene Erweiterung der Produktlinie darstellen. Der Umsatz des Audioexperten soll bei rund einer Milliarde Dollar jährlich liegen. » weiterlesen

Linkwertig:
Spotify, Grenzland, Getty, Amazon

Spotify
Spotify übernimmt The Echo Nest und damit den Empfehlungsmechanismus vieler Konkurrenten:

» Spotify could be making trouble for Rdio with purchase of music recommendation service

 

Staatstrojaner
Der Spiegel dokumentiert das Fiasko mit dem Staatstrojaner und die Trauer der Polizei, die sich wieder einen wünscht.

Bis vor zwei Jahren war die Welt der Polizisten diesbezüglich noch in Ordnung

» Staatstrojaner-Fiasko verbittert Polizisten

 

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Musikstreaming:
Spotify bereitet Börsengang vor

Ein Stellenangebot deutet darauf hin, dass Spotify, der Pionier unter den On-Demand-Musikdiensten, im nächsten Jahr an die Börse will. Es ist wahrscheinlich der einzige Weg für das Unternehmen, die für das Funktionieren seines Geschäftsmodells notwendige Größe zu erreichen.

SpotifyMit Facebook und Twitter sind die zwei wohl international medienträchtigsten Börsengänge der jüngsten Zeit über die Bühne gebracht worden. Doch die nächsten IPOs mit erheblichem Unterhaltungs- und Spannungsfaktor stehen schon in den Startlöchern. Aus Sicht der deutschen Webwirtschaft hat die baldige Listung des Onlineschuhhändlers Zalando große Bedeutung. Noch 2014 soll laut Manager Magazin der Gang aufs Parkett erfolgen. Die Startup-Metropole Berlin bekäme damit endlich, wonach sie sich schon so lange sehnt: Einen milliardenschweren Exit.

Thematisch für uns noch interessanter sind allerdings die angeblichen Börsenpläne eines Onlineunternehmens, dessen Entwicklung wir seit Jahren genau verfolgen: Die Nachrichtenagentur Reuters macht auf ein Jobangebot des Musikstreamingdienstes Spotify aufmerksam, gemäß dem das schwedische Unternehmen einen Finanzexperten für seine US-Niederlassung sucht. Reuters interpretiert dies als klares Zeichen für einen bevorstehenden Börsengang in New York, vermutlich im kommenden Jahr. Die Agentur bezieht sich dabei auf die Beurteilung eines nicht namentlich genannten Juristen des Fachgebiets Unternehmensfinanzierung. Die gesuchte Person werde laut Stellenbeschreibung dafür verantwortlich sein, das Startup für die Anforderungen der US-Börsenaufsicht fit zu machen, berichtet Reuters. Zum aktuellen Zeitpunkt kann ich das Jobangebot auf Spotifys Website nicht finden. Da nicht anzunehmen ist, dass die Nachrichtenagentur die Meldung erfunden hat, wurde das Stellengesuch offensichtlich wieder aus dem Netz entfernt. » weiterlesen

Linkwertig:
DLD, Spotify, Facebook, Amazon

Verschlüsselung
Auf dem DLD wurde über das Thema Verschlüsselung nachgedacht.

Man kann Dinge verändern

» Verschlüsselt alles, was sich verschlüsseln lässt

 

Spotify
Spotify erlaubt Künstlern fortan, auf Spotify auch Merchandising zu vertreiben.

» Get your merchandise on Spotify

 

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