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Als vor einigen Monaten der Musikdienst SpiralFrog aus Geldnot seine Pforten schließen musste, wurde schnell die Wirtschaftskrise als Sündenbock ausgemacht. Doch wie ein neuer Bericht zeigt, war vor allem eines für die hohen Kosten des Startups verantwortlich: exzessives Suchmaschinenmarketing.
Suchmaschinenmarketing
Im März diesen Jahres
schloss ein in Europa wenig bekannter Musikdienst namens SpiralFrog seine Tore. Der 2004 gegründete und 2007 in der Beta-Phase gestartete Dienst gehörte zu den ersten Vertretern einer neuen Generation durch Anzeigen finanzierter digitaler Musikangebote. SpiralFrog bot Nutzern aus Nordamerika kostenlose, in
DRM verpackte Song-Downloads,
unter anderem von Universal und EMI.
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Last.fm, Urgestein und Vorzeige-Social-Network für Musikfreunde, will Nutzer für Radiostreams zur Kasse bitten. Eine Entscheidung, die viele Fragen aufwirft. Auch die, ob kostenloses Musik-Streaming im Web in Krisenzeiten überlebensfähig ist.
Dunkle Wolken
Wie berichtet, wird Europas führendes Social Music Network
Last.fm seine Nutzer zukünftig für den Zugriff auf Musikstreams zur Kasse bitten. Drei Euro pro Monat soll der Spaß kosten. Ausgenommen sind User in Deutschland, den USA und Großbritannien. Dort kann weiterhin kostenlos über Last.fm Musik gehört werden – vorerst zumindest.
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