Thema: Spiele

 

Alle 16 Artikel zum Thema Spiele auf netzwertig.com:

studiVZ-Chef Clemens Riedl:
“Wir sind Deutschlands
größte Spieleplattform”

Seit Dezember 2009 gibt es Applikationen bei den drei VZ-Netzwerken studiVZ, meinVZ und schülerVZ. Mittlerweile ist VZ Deutschlands größte Spieleplattform, so CEO Clemens Riedl.

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Am Montag äußerte sich Clemens Riedl, Chef der VZ-Gruppe, im Interview mit RP Online über die aktuellen Rahmenbedingungen für Social Networks, Geschäftsmodelle und Datenschutz. Was er offen ließ, war die Entwicklung des neuen VZ-Heilsbringers, der App-Plattform. Seit einigen Monaten stellt das Unternehmen Entwicklern eine Payment-Funktionalität zur Verfügung, so dass diese über ihre Applikationen Güter (virtuell oder physisch) an Nutzer verkaufen können. Uns beantwortete der im Februar 2010 angetretene studiVZ-CEO einige Fragen rund um die App-Plattform.

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iPhone-App Angry Birds:
Wenn selbst Spielemuffel die Begeisterung packt

Jeder braucht irgendwann eine Pause vom Weballtag. Mit dem iPhone-Spiel “Angry Birds” kann diese schnell länger werden als geplant.

Ich verbringe meine Zeit äußerst selten mit Spielen. Zum einen, weil ich schnell die Geduld und/oder Lust verliere, und zum anderen, weil durch eine eventuell ausgelöste “Sucht” (Gamer wissen, was ich meine) schnell andere, wichtige Dinge in den Hintergrund treten.

Es ist also mehr als eine Seltenheit, dass ich mich in den Bann eines Spiels ziehen lasse und dann darüber auch noch blogge. Im Falle von “Angry Birds” kann ich nicht anders.

Angry Birds ist ein hochgradig kurzweiliges, unterhaltsames und spaßiges iPhone-Spiel, das man einfach ausprobiert haben muss. In dutzenden Szenarios geht es darum, mit verschiedenen lebendigen Wurfgeschossen (genauer gesagt Vögeln) unterschiedliche Bauten und Landschaften zu zerstören und dadurch putzig aussehende, grüne Schweinchen zu eliminieren.

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Zynga:
Facebook bald ohne FarmVille?

Jede Abhängigkeit wird irgendwann zum Problem: Die auf Facebook-Apps spezialisierte Spieleschmiede Zynga merkt das gerade am eigenen Leib.

Den Erfolg eines Internetangebots von einem einzigen Drittanbieter abhängig zu machen, ist ein gefährliches Unterfangen. Dies muss gerade Zynga feststellen, der Shooting-Star der Social-Games-Szene, der mit Spielen wie Mafia Wars und vor allem FarmVille Millionen von Social Networkern in seinen Bann gezogen hat.

Zynga ist der führende Anbieter von Casual-Game-Applikationen bei Facebook, sowohl was die Anzahl aktiver Spieler betrifft (über 230 Millionen im Dezember), als auch hinsichtlich der Erlöse. Mit dem Verkauf virtueller Güter sowie durch das Generieren von Verkäufen über Partner soll das US-Unternehmen einen Jahresumsatz im Bereich zwischen 350 und 600 Millionen Dollar erzielen, je nach Quelle. Der Wert der Firma wird auf bis zu fünf Milliarden Dollar geschätzt.

Während es für das 2007 gegründete Spiele-Startup bisher stetig bergauf ging, steht Zynga seit kurzem vor einem großen Problem: Die Zahl aktiver Spieler des Zynga-Flagschiffs FarmVille sinkt. Zwischen April und Mai ging sie von 82,8 auf 78,4 Millionen zurück. Viele andere Facebook-Spiele sahen ebenfalls einen Rückgang der Nutzerzahlen.

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Im Test:
SLM – Das Second Life Magazin

Geben wir es doch zu: Auf ein Magazin zu Second Life haben wir schon ewig gewartet. Jetzt liegt eine erste Ausgabe vor.

SLM - Second Life Magazin

Im Test die Ausgabe 12/2007.

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Second Life:
Ein Besuch im Austria House

Für einen kleinen Pauschalbetrag von 9.600 Euro und für 3.600 Euro jährlich leistet sich Österreich eine Absteige im Spiel Second Life. Mein Avatar ist etwas rumgelaufen dort und hat Fotos gemacht.

Was war das ned für ein Geschrei im Blätterwald Anfangs 2007, als in den Redaktionen Second Life gespielt wurde und sich die Avatare gegenseitig ausfragten, von welcher Zeitung sie denn seien. Irgendwann ebbte der Medienhype aber wieder ab, einige Late Adopter ausgenommen. Der Idee aber, dass dort jede Agentur, jede Zeitung, jede Firma und jeder Staat sein virtuelles Häuschen aufzustellen hat, konnten sich nicht alle verwehren. Nicht nein gesagt hat zum Beispiel Österreich (siehe “Österreichs Web 2.0-Spaß in Second Life“)

Mein Avatar war da und hat Fotos gemacht. In Räumen, so gross wie Kathedralen. Die so einsam und verlassen sind, als hätte eine grausame Krankheit alle Menschen dahingerafft.

Austria House 4 011

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Österreichs Web 2.0-Spaß in Second Life

Österreichs “virtuelle Amtsstube” in Second Life ist so aktuell wie die Zeitung vor einem halben Jahr. Dennoch behauptet der Bundeskanzler, Österreich beweise dadurch “einmal mehr seine Vorreiterrolle auf dem Sektor E-Government”. Bleibt zu hoffen, dass dieses Beispiel nicht Schule macht.

Von Markus Kirchsteiger

Das österreichische Bundekanzleramt hat eine “virtuelle Amtsstube” (SLURL ) im Online-Spiel Second Life eingerichtet. Auch wenn dafür ein Pauschalbetrag von 9,600 ? sowie laufende Kosten von 300 ? pro Monat anfallen: Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) ist begeistert vom Web 2.0 und beantwortet eine parlamentarische Anfrage des Nationalrates mit Euphorie. Das Bundeskanzleramt sei ständig bemüht, “innovative neue Technologien anzuwenden und damit neue Zielgruppen zu erschließen”:

Daher wurde auch als erste Behörde weltweit eine virtuelle Amtsstube im SL eröffnet. Österreich beweist dadurch wieder einmal mehr seine Vorreiterrolle auf dem Sektor von E-Govemment.

Ein Blick auf die Inhalte dieser “virtuellen Amtsstube” lässt allerdings den Wunsch aufkommen, dass das virtuelle Österreich in Second Life nicht zum Beispiel für andere Staaten wird. Next Horizon, das dafür zuständige Unternehmen, hat nämlich ein wichtiges Prinzip des Internets nicht wirklich verinnerlicht: Aktualität.

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Nutzergenerierte Wahlprognosen

Ende Oktober sind in der Schweiz Parlamentswahlen. Die Nutzer von Börsenspielen auf den Online-Portalen machen dabei sehr gute Prognosen, schreibt die NZZ. Wenigstens ein Leser findet das Blödsinn.

NZZ MeistgelesenDie Meldung, dass die politischen Pole (SP und SVP) “am Schmelzen” seien, schaffte es heute Nachmittag zum Aufmacher auf NZZ Online und gleich zum meistgelesenen Artikel:

Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass die Wahlbörsen den realen Ergebnissen jeweils sehr nahe kommen und dabei bisweilen auch die Voraussagen von Demoskopen übertreffen. Während bei Umfragen die Befragten nach einem Zufallsprinzip stichprobenartig ausgewählt werden, nehmen an Wahlbörsen in der Regel nur gut informierte Personen teil, was die Treffsicherheit der Handelskurse erhöht.

Mutig ist diese Aussage auch, da es sich nicht um eine Teilnehmerbasis von x tausend Leuten handelt, sondern nur um ein paar hundert (gespielt wird überraschenderweise auf den Seiten der Uni Karlsruhe):

Zurzeit sind in der NZZ-Wahlbörse 683 Personen registriert, 508 von ihnen beteiligen sich aktiv am Handel.

Analyse Nationalratswahl 2007 NZZ
Screenshots nzz.ch

Seit dem Relaunch der NZZ können Leser die Artikel kommentieren. Ruedi Lais hat das gemacht, er schreibt im zweiten zum Artikel erschienenen und sehr lesenswerten Kommentar:

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Schweizer Fernsehen entdeckt Second Life

Eva WannenmacherFalls sie jemand nicht erkennt hat – das auf dem Bild links ist die Moderatorin Eva Wannenmacher . Beziehungsweise ihr Avatar in Second Life. Für einen Beitrag der Sendung Kulturplatz hat sie sich in die zweite Welt begeben und mit Gebührengeldern ein virtuelles Kleid gekauft. Was bei einem Betrag von unter einem Euro entschuldbar sein sollte.

Doch nicht nur diese zweite Welt hat das Schweizer Fernsehen entdeckt: Neben ihrem Videoangebot auf der eigenen Website hat es nun auch bei YouTube einen Channel eröffnet.

Dort zu sehen ist auch ein satirischer Beitrag der Sendung Punkt CH (nicht zu verwechseln mit .ch) über Second Life. Im am 13.06.2007 hochgeladenen Video vom 20.05.2007 wird (teilweise in Dialekt) über eine angebliche Second World diskutiert, die in Neu-Oerlikon einsame Spieler zusammenführen soll. Dass es Second World bereits gibt und dass die Fakten nicht immer stimmen, kann dem teilweise sogar lustigen Beitrag sicher verziehen werden:

Direktlink zum Video bei YouTube

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Das Second Life der Zukunft

Ich finde ja Second Life unter anderem deshalb so uninteressant, weil die Grafik so mies ist. Aber klar, wenn die sich verbessert, so in zwei, drei, vier Jahren, dann ist das was gaaanz anderes:


Direktlink zum Video bei YouTube

[via xpunktnull.de]

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

50’000 zahlen Steuern

Der Tages-Anzeiger zum Hype um Second-Life: All das Geschrei wegen 50’000 Nasen weltweit?

Christian Bütikofer vom Zürcher Tages-Anzeiger ist der nächste, der sich fragt, was der Hype um Second Life soll. Er hat ein paar Zahlen zusammengetragen.

Am eindrücklichsten ist das Faktum, dass laut LindenLab grade mal 50’000 der angeblich 5 Millionen Mitglieder von Second Life ein kostenpflichtiges Konto besitzen.

Demnach müssten all die Autokonzerne, Zeitungen und PR-Agenturen, die jetzt auf den Rechnern der Firma in San Francisco virtuelle Büros eröffnen, schleunigst umziehen in die Fantasy-Welt von world of Warcraft. Dieses Spiel verzeichnet nämlich weltweit 8 Millionen Mitglieder, die allesamt eine monatliche Gebühr berappen.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.