Thema: Spiegel

 

Alle 7 Artikel zum Thema Spiegel auf netzwertig.com:

Lasst sie nur reden:
Der Journalismus ist nicht tot

“Was ist schwarzweiß und total hinüber?”, fragt US-Talker Jon Stewart – und meint die Zeitung. Das Medienblog 10,000 Words hat deprimierende Zitate gesammelt.


Die Zukunft der Medien ist ja vielleicht düster, aber muss man gleich die Apokalypse herbeireden? Das US-Medienblog 10,000 Words ist sich sicher, dass sich die Medien zwar wandeln, der Journalismus aber sei gekommen, um zu bleiben. Wie das mit den neuen Medien und dem Journalismus zusammengeht, präsentiert das Blog tagtäglich. Trotzdem hat 10,000 Words eine ganze Reihe Aussagen über das vermeintliche Ende des Journalismus und die Krise der Zeitungen gesammelt. Zu lesen gibt’s wenig erbauliche Sprüchlein wie zum Beispiel:

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Das war unsere Woche:
Jeff Jarvis auf medienlese.com

Neues aus der Redaktion: Klaus Jarchow im Spiegel, Jeff Jarvis auf Deutsch, neue Autorin an Bord und Twitter überall – unser Rückblick auf die vergangene Woche medienlese.com.

Klaus Jarchow im Spiegel: Mit sogenannten “Grubenhunden”, bewusst lancierten Falschmeldungen, beschäftigt sich der aktuelle Spiegel. Anlass ist, klar, die Manipulation der Wikipedia durch einen jungen Journalisten, der dem neuen Wirtschaftsminister Guttenberg einen weiteren Vornamen verpasst hatte, der es bis auf die Titelseite der Bild-Zeitung brachte. Zu Wort kommt auch Klaus Jarchow “vom Weblog Medienlese”, der sich zum Spannungsverhältnis von klassischen Medien und Internet-Community äußert (Seite 55).

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Lesetipp:
Der Spiegel über die “Blogger-Armee”

Unzählige Blogger revolutionieren den amerikanischen Wahlkampf: Im aktuellen Spiegel beschreibt Klaus Brinkbäumer, wie The Huffington Post und Co. den Politikern die Hoheit über ihre Kampagnen nehmen. In “Der Sieg der Straße” (Seite 117–123) erklärt Brinkbäumer, wie die Huffington Post fast so mächtig wie die Washington Post werden konnte – und dass sich die Nachrichtenzyklen mit dem Internet grundlegend gewandelt haben. Früher habe es noch zwei routinierte Runden Schlagabtausch aus Meldung, Dementi und Diskussion pro Woche gegeben – jetzt gebe es schon zwölf. Pro Stunde.

Vor allem eins fällt auf: » weiterlesen

Neue Abos für den Spiegel:
Ist der Inhalt ein Argument?

Die heutigen Glasperlen und Glitzersteine sind die Digicams und Uhren, die es zu einem Aboabschluss dazu gibt. Hat es Qualitätsjournalismus wirklich nötig, seine Leser mit Tand zu ködern?

Erst kürzlich hab ich mir mal wieder den Spiegel gekauft. Und aus Neugierde einen beiliegenden Briefumschlag geöffnet, in dem sich ein Brief von Michael Plasse (Leiter Leser-Befragung Spiegel-Verlag), ein mit “Das ist ihr großes Dankeschön-Paket” angeschriebener Fragebogen und ein Rückantwortcouvert (“Das Porto zahlen wir für Sie!”) befand.

Herr Plasse schrieb:

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Blogwerkers privat:
Unsere Lieblingsmagazine (Teil 2)

Brandeins, Analog, ct, Spiegel: Wir lieben einfach Magazine. Zu welchen Zeitschriften die Blogwerk-Mitarbeiter am liebsten greifen, wollen wir gerne verraten.

Die Fortsetzung:

Brandeins

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Spiegel-Polemik:
Es ist doch zu albern!

Schweinchen Schlau, jede Menge Journalisten und ein einsamer Medienforscher: Wir zeigen die 13 Hauptcharaktere des bitterbösen Spiegel-Artikels über die deutsche Blogosphäre.

Da verfasst ein missgelauntes Spiegel-Trio ein dreiseitiges Elaborat über die Armutsästhetik in den klapprigen Fischerhütten “deutscher Online-Schreiber”, vergleicht ihr proletarisches Ambiente mit den blankpolierten Glaspalästen deutscher Offline-Schreiber, aber auch mit den inkommensurablen Wolkenkratzern amerikanischer Spitzenblogger. Das Trio der Spiegleins stellt uns dann sogar einige dieser darbenden ‘Blogger’ in persona vor, die natürlich genau das nicht können sollen, was die professionellen Mitglieder der Journalistenzunft täglich so akkurat beherrschen – und am Ende erweist es sich, dass sämtliche Beteiligte in diesem redaktionellen Kasperltheater allesamt auch wiederum nur Journalisten gewesen sind. Kurzum: Bullenkrieg in Büttenwarder. Hier die Hauptdarsteller in der Reihenfolge ihres Auftretens:

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medienlese – der Wochenrückblick

Verzögerter Jubel, falsche Flagge, Spiegel mit Korrekturen.

Die leicht unterschiedlichen Übertragungszeiten der Euro 2008-Spiele brachten einiges durcheinander: “Scheiss Zattoo: Die Nachbarn kreischen bevor ich das Tor sehe”, twitterte beispielsweise Raul. Dr. Gonzo hingegen fand heraus, dass Türken in der Schweiz statt SF das leicht verzögerte Signal von ARD oder ZDF verfolgen. Er spielte mit dem Gedanken, unter Ausnützung seines Wissensvorsprungs “beim nächsten verwandelten Penalty der Türken aus dem Fenster zu rufen und die nachbarschaftlichen Fans vorzeitig aus der schrecklichen Anspannung zu erlösen”.
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