Alle 17 Artikel zum Thema Spiegel Online auf netzwertig.com:
Am 5. März werden in Hamburg die LeadAwards verliehen – wir nennen unsere Favoriten für die begehrten Auszeichnungen LeadMagazin, Newcomer und WebLeader des Jahres.

AD, 032c und Stern sind nominiert als LeadMagazin des Jahres
Stern und AD waren schon 2007 nominiert, der erste Platz ging damals an das SZ Magazin. Da die visuelle Erfrischungskur des Sterns alles andere als begeistert und das Heft nach wie vor wie ein Relikt aus längst vergagenen Zeiten wirkt, dürften sich hier eher AD und die 032C streiten. Letztere hat ein neues Layout von Mike Meiré erhalten, das für Aufsehen gesorgt hat. Die 032c sei sicherlich das stilprägendste deutsche Magazin im Ausland, sagte jüngst LeadAcademy-Vorstand Markus Peichl im Interview mit der FAS. Deswegen gewinnt Avantgarde vor langweiligem Luxus: Die 032c hat gute Chancen, LeadMagazin des Jahres zu werden.
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Wer als pubertierender Junge Bücher gelesen hat, erinnert sich: Am besten waren die Sexszenen – egal worum es in dem Buch eigentlich ging und egal wie subtil sie waren. Im Prä-Web-Zeitalter war noch wenig Anregung und viel Phantasie. Wenn das Buch langweilig wurde, konnte man immer vorblättern, ob es irgendwo in Richtung Bett gehen würde. Lästig, diese ganze Handlung zwischendurch, am besten wäre es, die entscheidenden Szenen wären schon irgendwie herausgestrichen.
Hilfe naht, wenn auch etwas spät. Spiegel Online hat die Autobiografie von Rainer Langhans gelesen. Und unter dem den Liebesgrüssen aus der Lederhose kongenialen Titel «Höschen-Träume in der Haftanstalt» acht Teile gefunden, wo es um Poppen geht (stimmt am Ende gar nicht, manchmal geht es um Liebestöter wie Geld), und die natürlich als Klickstrecke auf acht Seiten verteilt.
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Höher, schneller, weiter: Wir haben Nachrichtenseiten zum Größenvergleich antreten lassen. Zeit Online, Welt Online und derWesten führen das Feld an, die taz-Seite wird locker um 1,5 Längen geschlagen.
Man könnte Worte verlieren über das neue Layout der Netzeitung, die einen auf Süddeutsche macht – so wie derWesten, der sich visuell recht deutlich an Spiegel Online orientiert. Stattdessen haben wir uns angesehen, welche Online-Redaktion den Lesern besonders viel mitteilen möchte.
“Immer feste druff” scheint das Credo einiger Redaktionen zu sein, wenn man den Lesern nur ordentlich Links anbietet, wird er schon etwas Interessantes finden. Wer hat also die längste Seite? Hier das Ergebnis:
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Der Spiegel stellt ab sofort sein komplettes Archiv kostenlos im Internet zur Verfügung. Dies gilt für sämtliche Spiegel-Online- und Spiegel-Artikel ab der ersten Ausgabe.

Seit heute online: Spiegel Wissen
Der Clou: Beinahe sämtliche Spiegelartikel können als PDF der Originalseite heruntergeladen werden. Nur die jeweils aktuelle Ausgabe des Spiegel soll weiterhin als kostenpflichtiges E-Paper angeboten werden. Außerdem werden alle Artikel aus Kultur Spiegel, Uni Spiegel, Manager Magazin, managermagazin.de und der deutschen Wikipedia-Datenbank durchsucht. Ergänzt wird das Angebot noch durch ein Wörterbuch und ein Lexikon. Macht ganze 1.590.550 Artikel.
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Donnerstag wurde es bekannt: Das Nachrichtenmagazin Spiegel bekommt eine Doppelspitze. Grund genug für medienlese.com eine Zeitreise durch den Verlag anzutreten, der Deutschland mitprägte und selbst Geschichte schrieb.

Spiegel-Gebäude in Hamburg (Bild cc:bstrasser)
Laut Berichten des Hamburger Abendblatt und der Süddeutschen Zeitung hat die Suche nach einem Nachfolger von Stefan Aust ein Ende gefunden. Georg Mascolo, derzeit Leiter des Berliner Spiegel-Büros, und Onlinechef Mathias Müller von Blumencron übernehmen die Chefredaktion beim Spiegel.
Der Medienrummel um Austs Nachfolge zeigt, dass die Geschichte des Verlags untrennbar mit dem Magazin selbst verbunden ist. Der Spiegel ist mit einer Auflage von knapp über einer Million die größte Wochenzeitung Deutschlands. Wenn man sich die Vita des 60 Jahre alten Printriesen anschaut, wird man den Eindruck nicht los, dass jeder dieser Leser hart erkämpft wurde.
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Die Geschichte, die Spiegel Online gestern im Auslandsressort brachte, ist eigentlich ganz amüsant und geht so: Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy paddelt mit Sohn und nacktem Oberkörper in Amerika, die Zeitschrift Paris Match veröffentlicht ein Foto davon, retuschiert aber ergeben ein Speckröllchen an der präsidentialen Hüfte weg, was die Konkurrenz vom L’Express genüsslich per Bildvergleich aufdeckt.
Die Story leidet dann etwas darunter, dass man offenbar meinte, zwingend noch irgendetwas über die nackten Oberkörper anderer Politiker an den Brusthaaren herbeiziehen zu müssen, aber da Page Impressions nun mal eine Währung sind, kann man das schon durchgehen lassen.
Dann aber einfach noch einen anderen Nackten unter die Politiker zu mischen, das ist dann doch etwas sehr billig. Oder sollte ich tatsächlich verpasst haben, dass James-Bond-Darsteller Daniel Craig politisch aktiv geworden ist?

Die Polit-Nackedeis Nicolas Sarkozy, Wladimir Putin und … Daniel Craig? (Screenshot von Spiegel.de)
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.