Alle 5 Artikel zum Thema spam auf netzwertig.com:
Eine mögliche Lösung für Spam? Die Idee: Wie Spam aufgebaute Emails werden von Regierungsorganisationen verschickt. Wer auf die enthaltenen Links klickt, wird über die Risiken aufgeklärt. Die Spammer verlieren ihre Profitquelle.
Jeder, der länger als fünf Minuten einen Email-Account sein eigen nennen darf, kennt das Problem
Spam:
unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten [..], die dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und werbenden Inhalt haben.
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Unternehmen verpacken Werbebotschaften in lustige Videoclips – aber damit aus einem YouTube-Video ein viraler Hit wird, müssen spezialisierte Agenturen ordentlich nachhelfen.
Täglich werden Zehntausende neue Videos auf YouTube hochgeladen. Mit etwas Geld lässt sich beeinflussen, wie viele Nutzer sich einen Clips ansehen. Ein Service, den Unternehmen für ihre mehr oder weniger lustigen Werbevideos gerne in Anspruch nehmen. Der YouTube-Beauftrage von Sueddeutsche.de, Christian Kortmann, erklärt, wie ein Internet-Video zum Renner wird. Der Inhalt des Clips ist dabei nebensächlich. Kostenpunkt: 30 Cent pro Abruf des Videos, für eine Millionen Abrufe gibt es Rabatt, macht 300.000 Euro. Und das funktioniert so:
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Die automatische, bloglastige Nachrichtenseite Rivva ist super – nur hat die Weisheit der meist männlichen Nerdblogger-Massen oft Nullnachrichten auf der Agenda.
Google hat sein “Favicon” ausgetauscht, das kleine Symbol, das links in der Adresszeile des Browser angezeigt wird. Wahnsinn! Eilmeldung! Sen-sa-tion! Oder was eben passiert, wenn technikversessene Blogger diese Nicht-Nachricht in ihre Blogs kopieren. Denn der automatische Algorithmus von Aggregatoren wie der von uns sehr geliebten Seite “Rivva” schaut natürlich nicht auf den Inhalt der Geschichten, sondern auf die Links. Je mehr Blogs einen Eintrag verlinken, desto größer wird dieser auf Rivva automatisch angezeigt.
Automatische Auslese
Das Problem: Zu viele Links auf Artikel bei den immer gleichen, großen Nachrichtensites und immer dieselbe Google-Geschichte langweilen mich einfach. So wird das kleine Google-Symbol zur Topmeldung – genau wie schon diverse obskure Linkspam- und PR-Geschichten. Wenn die untereinander vernetzten Nerv-Klicker-Ticker nur wollen, können sie einen Blogeintrag schnell auf einen Top-Platz bei Rivva hieven.
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Schrecksekunde bei der morgendlichen Zeitungslektüre: Spam! Nicht nur im Posteingang auf dem Computer, jetzt auch auf dem Frühstückstisch!

Wofür hier wohl geworben wird – günstige Pharmazeutika aus dem asiatischen Raum? Muntermacher aus dem ehemaligen Ostblock? Garantiert diskreter Internet-Versand?
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Social Bookmarking Portale gewinnen zusehends an Bedeutung. Eine Platzierung auf der Startseite von Digg zum Beispiel ist dazu in der Lage, auf einen Schlag die Besucherzahlen einer Webseite enorm in die Höhe zu treiben. Auch wenn viele Server ob des Ansturmes dann recht schnell in die Knie gehen, der Andrang nur von kurzer Dauer ist und die web-affinen Benutzer eher nicht dazu tendieren, auf Anzeigen zu klicken, so erhält man doch meist eine große Anzahl von natürlichen Verlinkungen und Bekanntheit unter anderen Bloggern – der wahren Währung des Web 2.0.
Denn wer über Linkpopularität und Traffic verfügt, für den ist es dank Textlinks und AdSense ein leichtes, den Besucheransturm wieder zu Geld zu machen. Kein Wunder also, dass so mancher sich einen kommerziellen Nutzen davon verspricht, wenn er in Social Bookmarking Diensten prominent platziert ist. So startete kürzlich ein Dienst, der User dafür bezahlt, wenn diese auf digg.com ihre Stimme für eine Webseite abgeben oder kurz “diggen”, wie es in deren Jargon heißt. Dass dies in den Nutzungsbedingungen von Digg.com klar untersagt wird, braucht kaum extra erwähnt zu werden.
Was im ersten Moment wie eine Bedrohung für Social Bookmarking Portale wirkt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung aber nur als ein äußerst kurzsichtiges Konstrukt: Erstens fällt es auf, wenn es ein qualitativ minderwertiger Beitrag plötzlich auf die Digg-Startseite schafft. Und selbst wenn er dort ist, wird er nicht von anderen Blogs verlinkt werden und ist durch Voting Funktionen schnell zu entlarven. Zweitens kann es nicht gut gehen, wenn plötzlich 100 Anbieter versprechen, einen Link auf die Startseite von Digg zu hieven. Der Preis würde recht bald in so astronomische Höhen schnellen, die klassische Angebote wie Google AdWords recht schnell wieder konkurrenzfähig erscheinen lassen.
Um seiner Webseite Popularität zu verschaffen stellt diese Art des “Marketings” also, gelinde gesagt, keine besonders kluge Masche dar. So bleibt nur zu Hoffen, dass dieses ganze Geschäftsmodell genauso schnell wieder in der Versenkung verschwindet, wie es aufgetaucht ist.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.