Thema: SoundCloud

 

Alle 38 Artikel zum Thema SoundCloud auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Irreführende Presseberichte:
Was die Nutzerzahlen von SoundCloud wirklich bedeuten

Die Presse berichtet über die Einigung zwischen SoundCloud und Warner Music. Bei der Angabe der aktuellen Nutzerzahlen des Berliner Musikdienstes verzichten selbst namhafte Angebote wie das Wall Street Journal auf die gebotene Sorgfalt.

SoundCloud

Nachdem jüngste Meldungen rund um die Berliner Audioplattform SoundCloud wenig optimistisch klangen – neben weiteren Verlusten war gar die Rede von einem Abbruch der Verhandlungen zwischen dem Startup und den Musiklabels – scheint man in den Büros des Unternehmens aufatmen zu können: Laut einem Bericht des Wall Street Journal hat sich die sieben Jahre alte Firma aus der deutschen Hauptstadt mit Warner Music und damit mit einem der drei Major Labels einigen können. Entsprechende Verträge wurden notwendig, da der Dienst sich endlich ans Geldverdienen machen möchte, was ihn zum Verlassen des bisherigen rechtlichen Graubereichs zwingt.

Auffällig ist, dass im Zuge der Berichterstattung des Wall Street Journal sowie diverser anderer namhafter Tech-Publikationen, die die Nachricht aufgreifen, sehr ungenau mit Angaben zu SoundCloud-Nutzerzahlen umgegangen wird, was sachlich falsche Vergleiche mit Konkurrenzangeboten nach sich zieht.

» weiterlesen

Massiv finanzierte Internetfirmen:
Der Fluch, um jeden Preis wachsen zu müssen

Viele einstige Hoffnungsträger der Internetbranche treffen Produktentscheidungen, die nicht im Sinne der Nutzer sind. Oft bleibt ihnen keine andere Wahl: Hohe Bewertungen und Wagniskapital im dreistelligen Millionenbereich verpflichten sie dazu, um jeden Preis zu wachsen.

Was haben regelmäßige, engagierte Nutzer von Twitter, SoundCloud, Foursquare und Quora gemeinsam? Sie alle mögen zwar Dutzende Verbesserungsvorschläge für einzelne Funktionen und Abläufe aufzahlen können. Dennoch würden die meisten ein insgesamt positives Fazit ziehen und sich im gleichen Atemzug gegen tiefgreifende konzeptionelle Modifikationen aussprechen. Ob Journalisten, Blogger und Multiplikatoren bei Twitter; (Indie-)Musiker, DJs und ihre Fans bei SoundCloud; Weltentdecker, Stadtkenner und Netzwerker bei Foursquare sowie Experten und Wissbegierige bei Quora – jeder der genannten Services hat sich seine ganz spezielle, unnachahmliche Subkultur mit einem jeweils leidenschaftlichen und loyalen Anhang geschaffen. Dummerweise ist das für die Unternehmen hinter diesen Diensten nicht ausreichend. » weiterlesen

Neue iPhone-App ohne Aufnahme-Funktion:
SoundCloud deutet an, wohin die Reise geht

Mit einer überarbeiteten iPhone-Applikation gibt SoundCloud eine erste Antwort auf die Frage, wohin die Reise für das Musik-Startup geht: weg vom nutzergenerierten und schöpferischen Fokus, hin zum bequemen Anhören von Musik.

SoundCloudVor einer Woche erläuterten wir die offenen Fragen und Gerüchte, die es derzeit über die Zukunft der Berliner Audioplattform SoundCloud zu diskutieren gibt. Tenor: Wie genau es mit dem Dienst weitergehen wird, bleibt im Dunkeln. Klar ist jedoch, dass demnächst etwas geschieht. Mit der am gestrigen Donnerstag veröffentlichten neuen iPhone-App deuten die Hauptstädter an, wie die weitere Strategie aussieht: SoundCloud verabschiedet sich langsam vom nutzergenerierten Audiocontent und damit von der Richtung, die es insbesondere seit Ende 2010 mit der Einführung eines zentralen Aufnahme-Buttons einschlug. Diese Funktion gibt es nämlich in der überarbeiteten iPhone-Applikation nicht mehr. Damit verliert SoundCloud von heute auf morgen die Eignung als Dienst für spontane Audioaufnahmen von unterwegs, wie sie etwa für Blogger und Journalisten sehr praktisch sein können. » weiterlesen

Zukunft von SoundCloud:
Exit oder Label-Partnerschaften – alles ist möglich

Die Berliner Audioplattform SoundCloud könnte die Geschichte der Musikindustrie neu schreiben – oder am Ende mangels Profitabilität doch von einem Netzgiganten geschluckt werden. Gerüchte gibt es viele. Eine Bestandsaufnahme.

SoundCloudWie geht es weiter mit SoundCloud?

Diese Frage soll keinesfalls suggerieren, es müsse etwas Negatives geschehen. Es fühlt sich einfach an, als liegt bei der Audioplattform etwas in der Luft. Nur was, und ob dies aus Sicht von Nutzern positiv oder negativ zu bewerten ist, ist aktuell unklar.

Einführend kurz ein Überblick darüber, wo das Unternehmen steht: Gegründet wurde SoundCloud 2007 von den Schweden Eric Wahlforss und Alexander Ljung in Berlin. Nach einem anfänglichen Fokus auf Musik stellten die zwei Skandinavier die Firma sukzessive breiter auf. SoundCloud wurde zu einer Audioplattform, gewisserweise ein Äquivalent zu YouTube. Rund 250 Millionen Nutzer konsumieren pro Monat bei SoundCloud gespeicherte Audioinhalte (Stand Oktober 2013). Registrierte Anwender gab es im Sommer vergangenen Jahres laut einem Medienbericht 40 Millionen. Demnach dürften es heute zwischen 50 und 80 Millionen sein. » weiterlesen

Übernahmegerüchte:
Warum SoundCloud bei Twitter nicht gut aufgehoben wäre

Recode berichtet, Twitter sei an einem Kauf von SoundCloud interessiert. Spiegel Online schreibt, ein solcher Deal sei bereits wieder vom Tisch. Das wäre besser – für User und für beide Unternehmen.

SoundCloudWenn zwei angeschlagene Internetunternehmen zu einer Firma fusionieren, ergibt sich daraus dann eine Stärkung beider Angebote? Genau derartige Überlegungen scheint es bei Twitter und SoundCloud zu geben: Gemäß Recode denkt erstgenanntes Unternehmen über eine Akquisition der Berliner Audioplattform nach. Es ist das dritte konkrete Übernahmegerücht mit Beteiligung großer Akteure innerhalb von zwei Wochen (neben Apple/Beats und YouTube/Twitch). Spiegel Online will allerdings erfahren haben, dass Twitter sich doch gegen eine Übernahme der Hauptstädter entschlossen hat. Es wäre besser so, denn beide Firmen haben Baustellen vor der Tür. » weiterlesen

SoundCloud-Mitbegründer:
Eric Wahlforss über die Krise, den Unterschied zu Spotify und die Zukunft von Musik

In einem Interview spricht SoundCloud-Mitgründer Eric Wahlforss über die brenzlige Lage in den Monaten nach dem Ausbruch der Finanzkrise, den Unterschied zu Spotify und das Potenzial des Berliner Startups, die internationale Musikwelt zu verändern.

Schon seit Jahren ist SoundCloud das auf globaler Bühne renommierteste und bekannteste Internet-Startup aus Deutschland. Die schwedische Wirtschaftszeitung Dagens Industri hat in der jüngsten Folgen ihres schwedischsprachigen Technologiepodcasts Digitalpodden ein 25-minütiges Interview mit Soundcloud-Mitbegründer Eric Wahlforss geführt. Das Gespräch beleuchtet die Entstehungsgeschichte sowie aktuelle Herausforderungen des Unternehmens. Wir fassen die prägnantesten Aussagen von Wahlforss in kompakter Form zusammen. » weiterlesen

Linkwertig:
Apple, Snowden, Freiheit, Soundcloud

Apple
Einige Links zum 30. Geburtstag vom Mac.

» 30 Years of Mac
» The Macintosh Is 30, and I Was There for Its Birth
» Macintosh 128K Teardown
» Watch Steve Jobs’ First Demonstration of the Mac for the Public

 

Edward Snowden
Die ARD hat gestern kurz vor Mitternacht das erste Fernsehinterview mit Edward Snowden ausgestrahlt.

In seinem weltweit ersten Fernsehinterview hat der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden von deutlichen Drohungen ihm gegenüber berichtet.

» Interview mit Edward Snowden in der ARD
» Chat mit Edward Snowden

 

» weiterlesen

Verhinderung von Urheberrechtsverstößen:
Künstler ärgern sich über SoundCloud

SoundCloud geht verstärkt gegen Urheberrechtsverstöße vor. Dabei werden auch eigene, von Künstlern hochgeladene Produktionen gesperrt. In der Musikszene regt sich Widerstand.

Die Audioplattform SoundCloud ist nicht nur der Stolz der Berliner Startupszene, sondern auch ein Anbieter, der sich aufgrund seiner engen Verbindung zu DJs, Künstlern und kleinen Plattenfirmen in einer idealen Ausgangssituation dafür befindet, die Struktur der über Jahrzehnte festgefahrenen Musikindustrie nachhaltig zu verändern. Doch die Nähe zu den Kreativen, die in großer Zahl eigene Demos, Songs, Remixe und Mixe bei SoundCloud hochladen, kommt mit Verantwortung: Nur solange sie mit den gebotenen Leistungen der Berliner zufrieden sind, werden sie bereitwillig ihr Material auf die Plattform laden – und dafür im Gegensatz zu herkömmlichen Streamingservices à la Spotify, bei denen Interpreten entlohnt werden, sogar eine Gebühr bezahlen.

Wie sehr SoundCloud mittlerweile bei Musikern etabliert ist, beschreibt der Musikjournalist und Branchenkenner Peter Kirn in einem aktuellen Beitrag. Die Frage “Hast du SoundCloud?” sei mittlerweile in der Szene ähnlich verbreitet wie einstmals “Hast du MySpace”. “Soundcloud definiert praktisch eine eigene Kategorie”, so Kirn, der in dem Artikel die jüngsten Preissenkungen der an Künstler und Labels gerichteten Premium-Accounts unter die Lupe nimmt und gleichzeitig den schwierigen Balancegang des reifenden Startups beschreibt, User zu Audiouploads zu animieren, ohne dabei aber Urheberrechte mit Füßen zu treten. Doch die Maßnahmen, die ergriffen werden, um ausufernde juristische Streiteren zu vermeiden, sorgen vermehrt für Verstimmung bei den Musikern selbst. Sie werden immer häufiger mit unrechtmäßigen Sperrungen ihrer Produktionen konfrontiert. » weiterlesen

Relaunch mit “Repost”-Funktion:
Ein Feature, das SoundCloud verändert

Nach einigen Monaten im limitierten Beta-Stadium hat SoundCloud eine komplett überarbeitete Version lanciert. Die neue Repost-Funktion verändert die Plattform grundlegend.

Vor wenigen Wochen sang ich ein kleines Loblied auf die Berliner Audioplattform SoundCloud und unterstrich ihr mögliches Potenzial als besseres Spotify. Inwieweit das von mir in dem Beitrag vorgeschlagene freiwillige Vergütungsmodell eines Tages Realität werden könnte, darauf ist das Unternehmen zwar bisher nicht eingegangen. Mit einer komplett überarbeiten Version, die seit heute nach einer mehrmonatigen Beta-Phase für alle SoundCloud-Nutzer offen steht, unterstreichen die Hauptstädter aber ihre Ambitionen, sich mit YouTube messen zu wollen – und eines Tages sogar mehr Content zu hosten als Googles Videplattform.

Den Startschuss für “Next”, wie das Unternehmen seine neueste Fassung nennt, gab Gründer Alexander Ljung auf der momentan in Paris stattfindenden LeWeb-Konferenz – deren Live-Stream aus ungeklärten rechtlichen Gründen in Deutschland dieses Mal nicht verfügbar ist. Ljung, der mittlerweile auf der Bühne in seiner Gestik und Mimik nicht mehr wie der junge exilschwedische Berlin-Hipster sondern eher wie ein erfahrener Silicon-Valley-Entrepreneuer wirkt, präsentierte die Kernfunktionen des neuen SoundCloud und ging auf einige Meilensteine ein, darunter, dass 180 Millionen Menschen monatlich SoundCloud-Inhalte verbreiten oder anhören, und dass jede Minute zehn Stunden an Audiomaterial auf die Plattform geladen werden.

» weiterlesen

Digitale Musik:
Wie SoundCloud das bessere Spotify wird

Viele Musiker publizieren neue Songs und Remixe bei SoundCloud. Anders als On-Demand-Dienste wie Spotify dient die Berliner Plattform für Künstler in erster Linie der Promotion. Dabei sind die Voraussetzungen ideal, den Dienst auch zur Erlösquelle zu machen.

Der Löwenanteil meines digitalen Musikkonsums wird seit langer Zeit von Spotify bestritten. Und das bis vor kurzem auch einigermaßen unangefochten. Doch in den letzten Wochen beobachte ich, wie meine Spotify-Nutzung in kleinen aber durchaus vernehmbaren Schritten abnimmt. Weiterhin schaue ich nach wie vor recht regelmäßig bei musicplayr vorbei und höre mir die Songempfehlungen der von mir abonnierten User an. Der große Gewinner in meinem persönlichen digitalen Musikmix ist jedoch SoundCloud.

Erst vor einigen Monaten begann ich damit, bei SoundCloud aktiv von mir geschätzten Musikern/Produzenten sowie kleinen unabhängigen Labels zu folgen – die zumindest im Segment der elektronischen Musik fast ausnahmslos bei der Berliner Audioplattform präsent sind und dort auch fleißig neue Release und Remixes zum Streaming präsentieren. Auch was andere Genres wie etwa HipHop & Rap betrifft, bietet SoundCloud mittlerweile ein reichhaltiges Musikangebot.

» weiterlesen