Alle 8 Artikel zum Thema Sonntagszeitung auf netzwertig.com:
Neues aus der Redaktion: medienlese.com ist umgezogen, ein Beitrag zeigt erfreuliche Wirkung, wir suchen neue Kollegen und unsere drei beliebtesten Artikel im Februar.
Wir wirken: Bei unserem Test der Schweizer Musikplattform MX3 sind wir auf einen merkwürdigen Song gestoßen, in dem mehrfach “Sieg Heil”-Rufe ertönen. Lied und Profil des Nutzers wurden nun entfernt, weiß die aktuelle SonntagsZeitung auf Seite 95.
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Sie sind schön – und mit einer Ausnahme auch schön klein: Die Society for News Design hat fünf Zeitungen für ihr Design ausgezeichnet, darunter die Welt am Sonntag.
Vier europäische Zeitungen und eine aus Mexiko wurden von der Society of News Design (SND) als “World’s Best-Designed Newspapers” ausgezeichnet. Die russische Akzia und der portugiesische Expresso gewannen im 30. Wettbewerb wie schon im Jahr zuvor, außerdem die griechische Eleftheros Tipos. Auch eine Zeitung aus Deutschland ist wieder vertreten – nach zwei aufeinanderfolgenden Jahren wurde die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung diesmal von der Welt am Sonntag abgelöst.
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Kommunikation auf Augenhöhe oder geschlossene Anstalt? Die SonntagsZeitung über den “anonymen Mob”, über Kommentare auf Nachrichtenseiten.
Bin da, wer noch? (iStockphoto)
Nichts als Ärger, nichts als Kosten – von außen betrachtet scheint Tamedia seine Leser mehr zu fürchten, als den in den letzten drei Monaten über
55 Prozent eingebrochenen Aktienkurs:
“Der anonyme Mob” heisst darum der Artikel von David Bauer, der sich
erneut sorgt um Menschen, die Publikationsmöglichkeiten im Internet nutzen. Bitterlich beklagen sich Peter Wälty, Chefredakteur des hinter mehreren Tamedia-Titeln stehenden Newsnetz (“Anonymität verleitet oft zu einem inakzeptablen, gehässigen Ton”) und David Bauer selbst:
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Von Schweizern lernen, schlägt die Zeit vor. Sich von Deutschen nicht ausnutzen lassen, warnt der SonntagsBlick. Das Verhältnis der beiden Länder ist medialer Dauerbrenner.
Immer diese Deutschen, immer diese Schweizer: Endlos beschäftigt die Medien das Verhältnis der beiden Nachbarländer. Dieser Tage zu beobachten im
SonntagsBlick und in der
Zeit. Die Hamburger Wochenzeitung schreibt, was die Schweizer besser können und fragt, was Deutsche lernen können. Zum Auftakt der neuen Schweiz-Seiten gibt es ein ganzes
Dossier mit Texten von
Moritz Leuenberger und
Iris Radisch. Urs Willimann und Peer Teuwsen bitten in “
Die Alpenschule“.
» weiterlesen: Hefte raus, Klassenarbeit!
Zu wenig eigenständig, nicht genug Qualität: Die SonntagsZeitung ist enttäuscht von Schweizer Blogs. Das könnte daran liegen, dass es für bahnbrechende Geschichten Recherche, Zeit und damit Geld braucht.
Bla-Bla-Blogger? Die
SonntagsZeitung ist enttäuscht von der Schweizer Blogosphäre – das ruft nach einer Antwort, nicht nur in unseren
Kommentaren. Nehmen wir mal an, der Fünftligaverein FC Oberwil III spielt Fussball gegen den FC Basel. Auf der einen Seite Arbeiter und Angestellte, die nach einem harten Tag auf der Baustelle oder in der Fabrik sich abends einmal in der Woche vor dem Biertrinken zum Fussball treffen. Auf der anderen Seite Profifussballer, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben als zu trainieren, sich massieren zu lassen, Taktik zu büffeln und Autogramme zu geben. Würde es jemand wundern, wenn die Profis vom FC Basel die saubereren Pässe schlagen, konditionell besser drauf sind, das Spiel vielleicht zurecht gewinnen?
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Blogger aufgepasst: Die Schweizer
SonntagsZeitung berichtet in der morgigen Ausgabe von den Fronten des Fortschritts, von den Klowänden der Alpenrepublik, von den Selbstverliebten und Hasserfüllten, von den Nischen und ihren Nerds, von der freien Meinung und ihren Freunden, von den mikro-medialen Perlen, von Tagebüchern und Web-Magazinen, von Bundesräten auf Augenhöhe, vom Wandel der Publizität im neuen Jahrtausend.
Kurz: Von der Schweizer Blogosphäre.
Dazu laden wir ein: Zur Diskussion, gleich hier in den Kommentaren. Bis morgen!
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.
Schleichender Wandel: Tamedia hat sich in den letzten Jahren zum führenden Schweizer Boulevard-Verlag gemausert und damit das von Ringier angebotene, weil nicht verteidigte Heft aus der Hand genommen.
Was ist das am besten gemachte schweizer Boulevard-Portal im Internet? Die Antwort lautete bis vor kurzem:
20min.ch. Doch seit einigen Monaten steht Konkurrenz aus dem eigenen Haus da. Das vorher kreuzbrave, aber mehr oder weniger seriöse Portal
tagesanzeiger.ch hat sich durch den Einfluss von Newsnetz stark verändert. Wer steht hinter beiden Werken?
Newsnetz-Chefredaktor Peter Wälty, kürzlich auf dem Titelbild des
Schweizer Journalist und
Tamedia, ein Verlag, der bisher nichts mit Boulevard am Hut zu haben schien.
Dank Wälty geht es rund in der Redaktion. Die Website rotiert ständig, der geneigte Leser kriegt den Eindruck, es werde ständig an allen Storys gleichzeitig rumgeschneidert, aktualisiert vor fünf Minuten, aktualisiert vor 36 Minuten, aktualisiert vor 57 Minuten. Doch diese laufenden Änderungen sind intransparent und sorgen beim Leser für Verwirrung: Hinter welcher Version steht nun Newsnetz? Wie kann man einen Artikel zitieren, der vielleicht schon Minuten später anders lautet?
» weiterlesen: Was auf der Strecke bleibt
Drin ist, was drauf ist: Davon ist auch die Sonntagszeitung überzeugt und beglückt ihre Leser mit einem Text über Frauen mit helleren und dunkleren Haaren, der nicht nur sinnfrei, sondern auch diskriminierend ist.
21 Jahre gibt es nun die Sonntagszeitung. Sie war der Pionier in der Schweiz, denn bis zum 11.01.1987 erschienen in diesem Land keine Druckerzeugnisse am heiligen Tag [Korrektur: ausser dem SonntagsBlick, siehe Kommentare]. Inzwischen kämpft sie gegen drei Konkurrenten um Inhalte, und sieht sich als “ein Mix aus relevanten News und intelligenter Unterhaltung“.
Klar, Sonntag will man ausspannen und auch mal leichte Lektüre. Beim Werk von Bettina Weber handelt es sich jedoch um eine einzige grosse Oberflächlichkeit.
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