Alle 5 Artikel zum Thema Sonntagsfrage auf netzwertig.com:
E-Books stehen vor ihrem endgültigen Durchbruch. Die Tage des gedruckten Buchs sind gezählt. Wir wollen von euch wissen, wie viel Zeit ihr dem Printbuch noch gebt!
Nicholas Negroponte, Gründer der
One Laptop per Child Association (OLPC) und des MIT Media Lab, sieht das Ende des gedruckten Buchs nahen. Auf einer Konferenz gab er
diesem kürzlich noch fünf Jahre, bevor es komplett von E-Books ersetzt werden würde. Seine Argumentation hängt mit dem Ziel der OLPC zusammen, Kinder in Entwicklungsländern mit Computern auszustatten, um ihnen Zugang zu Bildung und Wissen zu ermöglichen. Auf den Geräten könne man hunderte Bücher verfügbar machen. Dagegen sei es unvorstellbar, in den betroffenen Ländern den Bedarf mit dorthin verschickten physischen Büchern zu decken, so Negroponte.
Seine Aussage ist natürlich zu einem gewissen Teil Marketing in eigener Sache. Dennoch gibt es eine Reihe von Anzeichen dafür, dass digitale Bücher in einzelnen Märkten kurz davor stehen, das gedruckte Buch zu verdrängen. Und für die Erkenntnis, dass eines Tages der Großteil der Lektüre in elektronischer Form konsumiert werden wird, muss man kein Hellseher sein. Die Frage ist eigentlich nur wann, nicht ob. Oder?
Wir möchten von euch wissen, wie viele Jahre ihr gedrucktem Papier als massentaugliches Trägermedium für Bücher noch gebt, bevor es endgültig die Rolle des Sammler- und Ausstellungsstücks einnimmt. » weiterlesen
Ist es nur das Sommerloch, oder sind die jüngsten kritischen Aussagen zur Zukunft des Internets Ausdruck eines sich anbahnenden “Offline-Trends”? Was denkt ihr?
Eine selektive Wahrnehmung vorausgesetzt, könnte man derzeit den Eindruck bekommen, das Internet sei auf einem absteigenden Ast.
Sänger Prince sieht im Netz lediglich eine Modeerscheinung und dessen baldiges Ende nahen,
Zukunftsforscher Matthias Horx rechnet mit einer Ausstiegswelle bei sozialen Netzwerken und erkennt einen “Offline-Trend”, und selbst in der Blogosphäre
werden Stimmen laut, Social Networks könnten nach dem Aufstieg einen Abstieg erleben und User in Zukunft ihre Motive zur Nutzung des Internets stärker hinterfragen.
Sicherlich gilt es zu bedenken, dass die zwei polarisierenden Zitatgeber der vergangenen Woche ein eigenes Interesse daran haben, sich mit provokativen Äußerungen ins Gespräch zu bringen: iTunes-Kritiker Prince vertreibt ein neues Album – ausschließlich als Beigabe zu Print-Titeln – und von Forscher und Autor Horx hat man schon länger nichts mehr gehört – da kommt das Sommerloch gerade recht.
Doch da selbst eine aktuelle Studie der Marktforscher von Fittkau & Maaß Consulting Grund zu der Annahme gibt, dass das Social Web seinen Sättigungspunkt erreicht haben könnte und zumindest quantitativ nicht mehr signifikant wachsen wird, möchten wir in unserer heutigen Sonntagsfrage wissen, ob auch bei euch ein Wunsch zu mehr Offline-Zeit besteht, ob ihr die derzeitige Nutzungsweise des Webs als zunehmende Belastung empfindet oder nach wie vor mit voller Begeisterung dabei seid? Bitte stimmt ab.
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Micropayment-Dienste wie Flattr oder Kachingle ermöglichen das unkomplizierte Bezahlen für gute Inhalte – und das völlig freiwillig. Welches Budget würdet ihr pro Monat in Blogs investieren?
Mit neuen Micropayment-Diensten wie
Flattr oder
Kachingle gewinnt die Debatte
um die Monetarisierung von Blogs und Long-Tail-Angeboten an Dynamik. Treue Leser erhalten durch derartige Angebote die Möglichkeit, sich
mit einem freiwilligen Obolus für die gebotenen Inhalte zu bedanken, ohne dabei irgendeinem Zahlungszwang zu unterliegen.
Ob ein solches System in der Praxis wirklich funktioniert, lässt sich im Moment noch nicht sagen. Doch Flattr-Gründer Peter Sunde traf in seinem Vortrag auf der Next Conference den Nagel auf den Kopf: Auf jeden Fall sollte man es ausprobiert haben.
In seinem Blog Massenpublikum sinnierte Sachar Kriwoj am Mittwoch über die Frage, welches monatliche Budget er auf Online-Angebote im Allgemeinen und Blogs im Speziellen mit Hilfe von auf der “Thank You Economy” basierenden Zahlungssystemen verteilen würde.
Diese Frage möchten wir in unserer heutigen Sonntagsfrage an euch weiterreichen: Wie viel sind euch Blogs monatlich Wert? Welches Budget würdet ihr pro Monat bei Flattr, Kachingle oder ähnlichen Anbietern einzahlen – eine omipräsente Verbreitung vorausgesetzt – um euch für Inhalte im Netz zu bedanken?
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Wir hatten euch aufgerufen, an einer Umfrage zur aktuellen Entwicklung bei Facebook teilzunehmen. Das Ergebnis muss Facebook beunruhigen.
Am Sonntag hatten wir gefragt, wie ihr die aktuelle Entwicklung bei
Facebook beurteilt. 320 netzwertig.com-Leser haben sich an der Umfrage beteiligt und eine der fünf Antwortmöglichkeiten gewählt.
Das Ergebnis ist in keiner Weise repräsentativ, zeigt aber deutlich, was versierte, gut informierte und aktive User – typische netzwertig.com-LeserInnen also – von Facebooks jüngsten Vorstößen halten: 65 Prozent oder 206 Befragte beurteilen die Entwicklung des Social Networks zumindest tendenziell negativ.
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Facebook erhitzt die Gemüter. Technischer und funktioneller Innovation steht ein progressiver Umgang mit der Privatsphäre und den Daten der Nutzer gegenüber. Wie beurteilen die Leserinnen und Leser von netzwertig.com die jüngste Entwicklung?
Spätestens seit der Ankündigung
weitreichender Neuerungen vor knapp zwei Wochen diskutiert die Netzgemeinde intensiv über Facebooks zunehmenden Einfluss auf das Web.
Neue Features wie Social Plugins sowie das automatische Personalisieren externer Websites machen das Netz deutlich sozialer, werfen aber gleichzeitig Fragen darüber auf, ob Facebook mit der seinen Anwendern aufgezwungenen Offenheit nicht etwas weit geht.
Wir wollen wissen, wie ihr zu Facebook steht! Wie beurteilen Internetunternehmer und -beobachter, Blogger sowie aktive und bewusste Anwender die jüngsten Vorstöße des sozialen Netzwerks? Bitte beantwortet die folgende Frage und helft uns, ein Stimmungsbild zu zeichnen:
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