Alle 102 Artikel zum Thema social web auf netzwertig.com:
Der beliebte Twitter-Client Seesmic veröffentlicht mit Seesmic Desktop 2 eine Art Schweizer Messer für Social Networks. Über 40 Plugins verschiedenster Services stehen zum Start zur Verfügung. Entwickler können weitere Addons programmieren.
Als Blog mit einem Schwerpunkt auf dem Social Web gehen wir davon aus, dass 99,9 Prozent unserer Leser mindestens einen gängigen Social-Networking-, Microblogging-, News-Reader- oder Bloggingservice einsetzen. Alles andere würde uns sehr verwundern. Entsprechend relevant dürfte für die meisten von euch die Frage sein, wie sich die verwendeten Dienste am besten unter einen Hut bringen lassen.
In der Nacht wurde Seesmic Desktop 2 gelauncht, die zweite Variante des bekannten Twitter-Clients vom aus Frankreich stammenden Wahl-Amerikaner Loic LeMeur, der sich in der US-Internetbranche mittlerweile einen derartigen Bekanntheitsstatus erworben hat, dass sich ReadWriteWeb neulich zu folgendem amüsanten Zitat hinreißen ließ: “France, a country probably best-known as the one-time home of Seesmic founder Loic LeMeur.”
Mit der zweiten Version seines Desktop-Clients liefert Seesmic eine Art “Schweizer Messer für Social Networks“. Denn statt sich wie bisher auf Twitter und einige wenige weitere Social-Web-Dienste zu konzentrieren, können in der überarbeiteten Software zum Start über 40 bekannte Services hinzugefügt und verwaltet werden.
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TwentyFeet liefert Kennzahlen zu privaten sowie professionellen Social-Web-Accounts auf einen Blick. Der Dienst aus Wiesbaden startet mit einer globalen Ausrichtung und hat bereits bei einem bekannten US-Blogger Sympathien sammeln können.
Neu gegründete Startups aus dem deutschsprachigen Raum stehen meist vor der schwierigen Frage, auf welchen Markt sie sich konzentrieren sollen. Die Zielgruppe der Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist zumeist groß genug, um über viele Jahre hinweg kräftig wachsen zu können.
Stößt ein Dienst aber doch irgendwann an die Grenzen dieses Marktes, fehlen häufig die Mittel, um den mit schweren Investitionen verbundenen internationalen Launch erfolgreich stemmen zu können. Oder ein ausländischer Wettbewerber ist einem zuvor gekommen.
Eine Alternative ist, von vorn herein eine internationale Nutzerschaft anzusprechen. Dann konkurriert man als Startup zwar direkt mit dem Silicon Valley und erhält zu Beginn mitunter weniger Zuspruch als bei einem mit einer nationalen Werbekampagne flankierten “Deutschland-Launch”, eröffnet sich aber mittel- bis langfristig deutlich bessere Wachstumschancen – sofern man nicht vorher aufgeben muss.
Der zuerst beschriebene Ansatz dominiert – und ist ein Grund für die geringe Zahl international erfolgreicher Startups aus Deutschland (Schweizer und Österreicher Gründer scheinen empfänglicher dafür zu sein, sich sofort an User zu richten, die nicht des Deutschen mächtig sind, so mein nicht statistisch belegter Eindruck). Es geschieht nicht oft, dass wir Mails von jungen deutschen Onlinediensten erhalten, die eine ernstzunehmende globale Fokussierung aufweisen.
Insofern ist TwentyFeet die Ausnahme von der Regel (genau wie Loved.by). Der neue Service aus Wiesbaden hat sich einem Prozess verschrieben, den er “Egotracking” nennt. Gewiefte Social-Web-User ahnen vielleicht schon, worum es geht: TwentyFeet liefert Statistiken rund um Kennzahlen persönlicher Social-Web-Konten im Zeitverlauf.
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Lars Hinrichs’ Startup-Inkubator HackFwd hat heute mit Loved.by seinen zweiten Spross angeschoben. Der Hamburger Dienst will Nutzern die Möglichkeit geben, mit Produktempfehlungen über Twitter und Facebook Geld zu verdienen.
— Ungewohnte Ansicht: — Gute Fotografie ist keine Frage der Ausrüstung, wie dieses Bild beweist, sondern vor allem der Perspektive und Inszenierung. — Textanzeige —
Als Xing-Gründer Lars Hinrichs
Anfang Juni den Launch seines Startup-Inkubators
HackFwd bekannt gab, gelang es ihm nicht nur, das Hamburger Unternehmen mit einem einzigen Tweet und einer Mail auf einen Schlag
in der globalen Internet- und Investorenszene bekannt zu machen, sondern auch, durch ein sehr sympathisches Versprechen unsere Aufmerksamkeit zu erlangen: HackFwd will ausschließlich Gründer mit neuartigen Ideen unterstützen, Copycats sollen keine Chance erhalten.
Nach dem intelligenten Task-Manager TheDeadline erblickt heute das zweite durch HackFwd angeschobene Startup das Licht der Welt: Loved.by. Der Dienst aus Hamburg will eine Lösung gefunden haben, um Produktempfehlungen von Usern im Social Web zu monetarisieren.
Die Funktionsweise von Loved.by ist simpel: Statt einfach nur einen Tweet oder ein Facebook-Update mit positivem Feedback über das zuletzt angeschaffte Gadget zu veröffentlichen, animiert Loved.by User dazu, Produktempfehlungen über das Formular auf www.loved.by, das Loved.by-Bookmarklet oder die dazugehörige Facebook-App zu veröffentlichen.
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Mit den Möglichkeiten des Social Web wächst unser Netzwerk. Je mehr lose Verbindungen wir besitzen, desto häufiger werden wir “Zeuge” von individuellen Schicksalsschlägen.
Über die Qualität der Kontakte im Web lässt sich vortrefflich streiten. Weitgehender Konsen besteht hingegen zu dem Aspekt, dass die Zahl der Verbindungen, die Menschen mit Hilfe von Social Networks und anderen digitalen Tools eingehen und pflegen, deutlich größer ist als in der Prä-Internet-Ära, in der es schlicht nicht möglich war, mit Hunderten von Menschen in Kontakt zu bleiben, ohne sich aus den Augen zu verlieren.
Thomas Knüwer hatte dieses Phänomen und die Folgen für Mensch und Gesellschaft Ende Juli sehr schön in dem Artikel “Der Sieg der schwachen Verbindungen” erklärt.
Doch das enorme Netzwerk, das aktive User von Facebook, Twitter, Xing, LinkedIn und anderen Services besitzen und das ihnen in verschiedensten Lebenslagen mit Rat, Tat und Unterstützung zur Seite stehen kann, bringt gleichzeitig eine neue Herausfordung mit sich: Nämlich die, sehr viel häufiger mit persönlichen Schicksalsschlägen konfrontiert zu werden und damit richtig umzugehen.
Es ist einfachste Statistik: Je mehr Kontakte unterschiedlichster Stärke man besitzt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei einer dieser Personen etwas Unvorhersehbares geschieht, von dem man anschließend per Status-Update, Tweet oder Blogeintrag erfährt.
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Ein zerstörter Blumenkübel sorgte am Donnerstag bei Twitter für eine beispiellose Welle der Aufmerksamkeit. Doch welche Dimensionen hatte das Ereignis eigentlich?
Wer sich am Donnerstag bei Twitter aufhielt, dem dürfte nicht entgangen sein, dass ein zerstörter Blumenkübel schlagartig zu “unfreiwilliger” Bekanntheit gelangte. Auslöser war dieser Artikel der Münsterschen Zeitung über besagten Kübel, der zum Altenheim Antoniusstift gehörte und von Unbekannten beschädigt wurde.
Um 23:04 am Mittwoch twitterte Ralf Heimann offenbar als erster den Link zur Meldung der Lokalzeitung und löste damit ein so genanntes “Mem” aus, das am Donnerstagvormittag ins Rollen kam, sich über das Netzwerk ausbreitete und verselbstständigte. Schlagartig enthielten zahlreiche Tweets das Hashtag #blumenkübel und wurden mit skurrilsten, zumeist erfundenen Inhalten rund um das Schicksal des Blumenkübels versehen.
Nach einigen Stunden gelangte das #blumenkübel-Hahstag dann auch auf die offizielle Liste der weltweit angesagtesten Twitter-Themen – angesichts der vergleichsweise geringen Zahl aktiver deutschsprachiger Twitter-Nutzer eine Seltenheit. In der Regel wird die Liste von Namen oder englischsprachigen Begriffen dominiert.
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Im Social Web fühlen sich Falschmeldungen und Gerüchte nicht nur pudelwohl, sie werden in kollaborativer Arbeit auch widerlegt. Einen Abstellknopf für derartigen “Prozessjournalismus” gibt es nicht.
— www.news.de/promis — Sie möchten mitreden können? Den Link zum aktuellen Klatsch über Promis, Stars und Sternchen gibt es unter Promi News. — Textanzeige —
Nachrichtenmeldungen, die sich nachträglich als völlig oder teilweise falsch erweisen, gehören mittlerweile zum Internetalltag. Aufgrund der Dynamik von
Twitter, Blogs und Social Networks, dem redaktionellen Druck, Berichte als Erste zu veröffentlichen, sowie knappen Ressourcen, um eintreffende Meldungen auf ihre Stichhaltigkeit zu überprüfen, verbreiten sich immer wieder Enten im Netz. Oft kommen sie von Blogs oder tauchen bei Twitter auf, um dann auch von etablierten Nachrichtenmedien aufgegriffen zu werden.
Ob nun Falschmeldungen zum angeblichen Tod von Prominenten, inkorrekte Wahlergebnisse oder Berichte über eine angebliche Komplettblockade von Google in China – die Bandbreite an Gerüchten, die sich rasant im Social Web herumsprachen und später korrigiert werden mussten, ist groß.
Bisher wurden derartige Vorfälle als Schwäche des Netzes und vor allem des Echtzeitwebs angesehen. In einer Analyse zur bereits erwähnten Nachricht über eine Google-Blockade in China, die am Ende doch keine war, bringt Mathew Ingram bei GigaOm aber eine für mich neue Perspektive in die Diskussion, die mir sofort sehr sympathisch erschien:
Er sieht die Art, wie sich besagte China-Story entwickelte (Meldung über Blockade verbreitet sich über Twitter, Blogs und Nachrichtenportale; Zweifel tauchen in Blogs und bei Twitter auf; Google dementiert Stunden später), als natürliche Folge der neuen digitalen Gegebenheiten und versucht, der nachträglichen Korrektur von im Social Web verbreiteten Falschmeldungen durch die kollaborative Arbeit der Nutzer des Social Webs etwas Positives abzugewinnen.
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Social Media ist DAS große Thema in Unternehmen. Bei manchen scheint es die Vernunft auszuschalten.
Als vor drei Jahren jeder über das Web 2.0 sprach und unzählige Social Networks und Online-Startups im für diese Ära typisch bunten, verspielten Design online gingen, sprach man schnell von einer
Web-2.0-Blase. Dabei bezog man ich auf eine wiedererstarkende, euphorische Internetwirtschaft, in die nach vielen Jahren der Ebbe wieder kräftig Geld investiert wurde, der es jedoch an tragfähigen Geschäftsmodellen mangelte.
Der große, mit dem New-Economy-Crash vergleichbare Knall blieb zwar aus, aber eine Konsolidierung der Startuplandschaft fand dennoch statt. Eine Reihe ambitionierter Dienste musste sich von den Nutzern verabschieden.
Drei Jahre nach dem Höhepunkt der Web-2.0-Begeisterung arbeitet ein weiterer Hype auf seine Überhitzung hin. “Social Media” ist als Buzzword in aller Munde und hat die Erwähnungen des alternden Web-2.0-Begriffs zum Jahreswechsel überholt (gefühlt jedoch schon deutlich früher).
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Wer in den Sommermonaten oder auf Dauer das Hintergrundrauschen seiner Social-Web-Nutzung verringern möchte, hat dafür diverse Ansätze. Hier sind 11 Vorschläge.
Gestern fragten wir in unserer Sonntagsumfrage,
ob ihr euch nach mehr Offline-Zeit sehnt, das Web also gerne etwas häufiger links liegen lassen würdet. Die Umfrage läuft noch, aber von den bisher über 200 teilnehmenden Lesern bejahen dies immerhin fast 40 Prozent.
Bevor man nun zu drastischen Mitteln greift und sich gezwungen fühlt, die persönliche Webnutzung auf ein Minimum zu reduzieren, um einen digitalen Burnout zu verhindern, gibt es eine ganze Reihe von Kniffen und Tricks, um das Hintergrundrauschen und störende Nebeneffekte der bunten Onlinewelt zu verringern, ohne dabei auf die relevanten, informativen und unterhaltsamen Aspekte des Webs verzichten zu müssen.
Passend zum Sommer und Urlaub sind hier 11 Maßnahmen in loser Reihenfolge, um den persönlichen Internetalltag effizienter zu gestalten und ablenkende Faktoren zu eliminieren. Wahrscheinlich haben viele von euch weitere Tipps, wie sich die Webnutzung konsolidieren lässt, ohne dass dabei all das verloren geht, was uns am Netz so viel Spaß bereitet! Über Ergänzungen in den Kommentaren freuen wir uns.
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Der US-Dienst Meetup Everywhere ermöglicht die Organisation von Events durch die eigene Community. Er verlängert so das Konzept des Social Web mit Followers, Fangruppen und User Generated Content ins reale Leben.
Es gibt sie noch, diese vollkommen simplen und genau deshalb so bestechenden Ideen, die bisher von niemandem erfolgreich verwirklicht wurden. Und es gibt sie auch noch, wirklich “soziale” Konzepte, welche sich die Stärken des Netzes zunutze machen, um Menschen im realen Leben zusammenzubringen.
Meetup Everywhere ist beides.
Bereits im Jahr 2002 wurder der US-Service Meetup gegründete, das laut eigener Aussages größte Netzwerk für lokale Gruppen der Welt. Es zählt rund 7,2 Millionen Mitglieder, die sich in 79.000 Gruppen organisieren und in deren Rahmen zu regelmäßigen Treffen, so genannten “Meetups”, verabreden.
Kürzlich hat das Unternehmen aus New York mit Meetup Everywhere einen neuen Service gestartet, der schnell zum Gesprächsthema in der Tech- und Bloggerszene wurde und den Coolness-Faktor von Meetup deutlich erhöht.
Mit Meetup Everywhere können Unternehmen, Organisationen sowie Individuen unter ihrer persönlichen Marke überall auf der Welt so genannte Meetups initieren lassen. Die Betonung liegt auf “lassen”, denn statt als Veranstalter selbst die Planung für Zusammenkünfte in London, Paris, Tokyo, Berlin, San Francisco und New York zu übernehmen, legt man diese Aufgabe in die Hand der eigenen Community.
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Profilaggregatoren und Dienste zum Erstellen von Webvisitenkarten gibt es viele. chi.mp versucht sich unter anderem durch kostenlose Domains von der Konkurrenz abzuheben.
Nachdem ich im Jahr 1999 meine ersten Schritte im Internet machte und mich dort sofort heimisch fühlte, wollte ich schnell eine private Homepage aufbauen und diese gerne unter einer vollwertigen Domain und nicht unter einem der damals üblichen Redirektoren wie come.to oder x2.nu erreichbar machen.
Glücklicherweise war die New-Economy-Blase noch nicht geplatzt. An jeder Ecke gab es Kostenloses, weshalb ich für eine .com- oder .de-Domain nicht einmal etwas bezahlen musste. Anbieter wie freecity oder Namezero boten Gratis-Domains, sofern man Werbeeinblendungen in Kauf nahm.
Zehn Jahre später ist das Internet gereift, und gängige Top-Level-Domains erhält man meines Wissens nach nirgends mehr für lau. Wer sich jedoch mit einem etwas exotischeren Länderkürzel zufrieden gibt, kann auch 2010 noch kostenlos eine persönliche Onlinepräsenz unter einer “richtigen” Domain eröffnen.
chi.mp heißt der Dienst dafür, der bereits zwei Jahre auf dem Buckel hat, mir aber bisher völlig unbekannt war. Im Kern bietet chi.mp eine Webvisitenkarte mit Lifestreaming- sowie Miniblog-Funktionalität und reiht sich damit in die Schar ähnlicher Dienste wie flavors.me, myON-ID, RealMee oder isalso.at ein.
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