Thema: social web

 

Alle 136 Artikel zum Thema social web auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Das neue digitale Medienökosystem:
Reichweite kann jeder

Überall sprießen Medienangebote aus dem Internetboden, die innerhalb von kürzester Zeit Millionen Menschen erreichen. Dies zu bewerkstelligen, war noch nie einfacher.

SharingBislang war mir die Onlinepublikation Deutsche Wirtschafts Nachrichten (DWN) nur durch gelegentlich auftauchende Verlinkungen beim Aggregator Rivva ein Begriff – und fällt mir dort immer besonders wegen des sperrigen und mit einem Bindestrich geizenden Namens auf. Dass es sich bei dem Angebot um ein mittlerweile 15 feste Mitarbeiter beschäftigendes Medienstartup mit einer monatlichen Reichweite von zwei Millionen Lesern handelt, darüber wurde ich erst durch diese Kurzvorstellung des Elektrischen Reporters aufmerksam. DWN sehe Wirtschaft “als ein buntes Thema” und versuche, “Wirtschaft für jeden verständlich zu machen”, sagt Verlagsleiter Christoph Hermann in dem Porträt. Was er damit meint: Hysterie, Empörung und Pessimismus. So lassen sich die Inhalte der DWN am treffendsten beschreiben. Gute Neuigkeiten oder Optimismus findet man bei dem Portal grundsätzlich nicht. Trotz oder gerade deshalb sind die DWN ein absoluter und den Zahlen nach zu urteilen ernstzunehmender Newcomer. Hermann und seine Kollegen profitieren von den perfekten Voraussetzungen, die das soziale Netz für das schnelle Hochziehen von Klickraketen bietet. » weiterlesen

“Freunde finden”-Funktion in Apps:
Die Wahl ist schwieriger als gedacht

Ein Kontaktabgleich mit sozialen Netzwerken ist für junge Apps mit kommunikativer Komponente ein idealer Weg, um Nutzer schnell mit “Freunden” zusammenzubringen. Doch die Wahl der “Provider” – ob Facebook, Twitter, Xing oder LinkedIn – will gut überlegt sein.

Freunde findenWenn Mobile Startups mit begrenzten Ressourcen ihr Produkt entwickeln, stellt sich ihnen meist die schwierige Frage nach der Plattform, auf die sie sich zuerst fokussieren sollen: iOS oder Android? Doch die Macher von Anwendungen, bei denen es um die Interaktion zwischen Nutzern geht, stehen oft noch vor einer weiteren grundlegenden Problematik: welche externen sozialen Netzwerke für den Freundeabgleich sie integrieren sollten. Virtuelle Geisterstädte begeistern niemand, weshalb die Verknüpfung mit Facebook, Twitter und Co ein äußerst sinnvoller Weg ist, um User einer neuen App umgehend zeigen zu können, welche ihrer Web-Kontakte ebenfalls schon dabei sind.

Wie groß die Wirkung dessen auf die User Experience sein kann, zeigte der gestrige Vergleich zwischen den zwei Vielflieger-Anwendungen Flying und Mileways. Flying erlaubt den Kontaktabgleich mit Twitter, Facebook und sogar Xing. Die Chance, dass User auf diese Weise einige ihrer Online-Freunde oder Bekannten finden, welche die jeweilige App ebenfalls schon verwenden, ist da relativ groß. Bei mir war Twitter mit Abstand der ergiebigste “Kontaktvermittler”. Mehr als ein Dutzend der von mir abonnierten Twitter-User fand ich bei Flying durch den Sync mit der Microbloggingplattform. Facebook-Freunde bei Flying, auf die ich nicht zuvor schon per Twitter gestoßen war, gab es so gut wie keine. » weiterlesen

Flying und Mileways:
Alles, was Flugreisende brauchen, in zwei Apps

Die zwei deutschen Startups Flying und Mileways wollen alle für Flugreisende nützlichen Informationen in einer App vereinen. Es deutet sich ein interessanter Zweikampf an.

Flying & Milesway

Für die meisten Menschen sind Flüge nur ein Mittel, um schnell von A nach B zu kommen und dabei große Distanzen zurückzulegen. Doch manche Reisende entwickeln eine Art Leidenschaft für das Fliegen. Sie sind sozusagen “aerophil”. Im Mai vergangenen Jahres berichteten wir über das Hamburger Startup Flying, das genau diese Personen im Visier hat. Der bislang nur für das iPhone angebotene Dienst möchte zum unersetzlichen Begleiter für alle werden, die gerne und oft im Flugzeug sitzen, und kombiniert persönliche Fluginformationen mit einem sozialen Netzwerk.

Wer nun anzweifelt, dass es für eine solche Nische einen hinreichend großen Markt gibt, der wird überrascht sein, dass sogar noch ein zweites, ebenfalls aus Deutschland stammendes Jungunternehmen im gleichen Segment eine Etablierung anstrebt: Mileways aus München erblickte nur wenige Tage nach Flying offiziell das Licht der Welt. Der ebenfalls nur für das iPhone angebotene Service gleicht dem norddeutschen Wettbewerber konzeptionell, Unterschiede liegen im Detail. » weiterlesen

EyeEm und Readmill:
Tapferer Kampfeswille, während bei den Nachbarn die Lichter ausgehen

Bei vielen auf die Vernetzung von Menschen ausgerichteten Berliner Startups gingen 2013 die Lichter aus. EyeEm und Readmill dagegen kämpfen tapfer. Speziell bei EyeEm trägt dies Früchte.

EyeEm und ReadmillBerlin und Social-Web-Startups – diese Kombination verträgt sie bislang nicht sonderlich gut. Zwei Firmen, die zum Höhepunkt der Gründungswelle in dem Segment das Licht der Welt erblickten, könnten diesem Trend jedoch etwas entgegensetzen oder ihn gar brechen: Die Foto-App EyeEm und der Social-Reading-Service Readmill.

Beide Jungunternehmen fielen zwar bisher im globalen Markt – dem im Social-Bereich auf Dauer entscheidenden Maßstab – nicht als Nutzermagneten auf, die es dauerhaft mit den großen US-Anbietern aufnehmen können. Doch passend zum Sprichwort “Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen” schaffen es beide Hauptstadtfirmen, sich in einem Umfeld zu behaupten, in dem einst gefeierten Mitstreitern wie Amen, Moped oder Gidsy die Puste ausgeht, und gemächlich, aber bestimmt eine aktive, internationale Community um sich zu scharren. » weiterlesen

Das Ende von Moped:
Berlin ist das Anti-Sprungbrett für Social Apps

Mit der Übernahme der technischen Plattform von Moped durch 6Wunderkinder verschwindet abermals ein auf Interaktion zwischen Nutzern ausgerichtetes Startup aus Berlin von der Bildfläche. Dem Ökosystem der Hauptstadt fehlt noch immer, was erforderlich ist, um Social Apps den essentiellen Anschub zu geben.

Sprungbrett

Gelegentlich berichten wir über frisch entstandene Anbieter, deren Ansatz uns zwar zusagt, bei denen wir jedoch von Anfang an die Befürchtung haben, dass ihr Unterfangen zum Scheitern verurteilt ist. Der aktuell von der Wunderlist-Macherin 6Wunderkinder übernommene Berliner Kommunikationsdienst Moped war so ein Fall. Denn die Hauptstadt hat sich in der Vergangenheit nicht gerade als Sprungbrett für soziale Apps erwiesen. » weiterlesen

US-Startup heuert Jabber-Gründer an:
Layer träumt von Chat-Nachrichten zwischen Facebook und WhatsApp

Chat-Anwendungen boomen, kochen jedoch alle ihr eigenes Süppchen. Das US-Startup Layer möchte mit Hilfe des Jabber-Gründers Jeremie Miller eine offene Messaging-Infrastruktur errichten, von der jeder Entwickler Gebrauch machen kann.

Die Achtungserfolge zahlreicher mobiler Messenger-Applikationen, von WhatsApp über Line bis zu WeChat, zeigen, wovon Smartphone-Nutzer schier nicht genug kriegen können: Untereinander und in Gruppen mobile, textbasierte und interaktive Nachrichten auszutauschen. Und so versucht jetzt jeder App-Anbieter, der etwas auf sich hält und irgendwas mit Kommunikation macht, entsprechende Features nachzurüsten beziehungsweise zu verbessern. Sowohl Twitter als auch Instagram werden entsprechende Ambitionen nachgesagt. Ein frischgebackenes Startup namens Layer wittert nun seine Chance, indem es Chat-Infrastruktur und -Funktionalität als Service für iOS- und Android-Entwickler bereitstellt. Die Idee: So wie Twilio jeden Onlinedienst ohne großen Programmieraufwand um Telefonie- und SMS-Features erweitert und C2Call gleiches für VoIP und Videogespräche erlaubt, bietet Layer App-Entwicklern alle Werkzeuge, um in wenigen Schritte typische, von WhatsApp & Co bekannte Chat-Merkmale in beliebige Anwendungen zu integrieren. » weiterlesen

Affiliate für Social Networks:
Sobu zahlt Geld für erfolgreich vermittelte Facebook-Empfehlungen

Die Schweizer Post hat das System Affiliate auf Social Networks übertragen. Wer einen Einkauf auf Facebook oder Twitter empfiehlt, erhält eine Gutschrift, wenn ein Freund ebenfalls etwas kauft. Eine Gratwanderung.

Das Finanzierungsmodell Affiliate ist vor allem bei Techblogs beliebt und – solange es im Rahmen bleibt – auch bei den meisten Lesern akzeptiert. Schreibt ein Blogger über ein Produkt, kann er dies mit der Produktseite eines Online-Shops wie Amazon verlinken und erhält eine Provision, wenn der Leser drauf klickt und im gleichen Shop ebenfalls etwas kauft.

Die Schweizer Post will dieses Prinzip mit ihrem Startup Sobu auf Social Networks ausweiten. Wer eine Empfehlung von Sobu auf Facebook, Twitter oder LinkedIn teilt und damit einen Freund dazu animiert, ebenfalls etwas zu kaufen, erhält dafür eine Gutschrift. » weiterlesen

Viraler App-Erfolg:
Bitstrips erobert das soziale Netz – und den Bildungsmarkt

Die mobile App Bitstrips ist eine Art Instagram in Comic-Format. Schon seit Jahren nutzt das kanadische Startup hinter dem App-Erfolg Comics als Bildungswerkzeug. Viele Schulen im Heimatmarkt sind zahlende Kunden.

BitstripsEin paar Mal pro Jahr erscheinen wie aus dem Nichts neue Apps auf der Bildfläche, die sich in atemberaubendem Tempo bei Usern rund um den Globus verbreiten, ohne dass die Macher nennenswerte Energie in Marketing und Pressearbeit investiert haben. Oft handelt es sich dabei um relativ simpel konzipierte Spielchen. Titel wie FarmVille, Angry Birds, Draw Something oder Candy Crush Saga waren alle scheinbar urplötzlich in aller Munde. Manchmal erleben auch soziale Netzwerke einen solchen Traumstart. Beobachten konnte man dies etwa bei Pinterest oder Snapchat. Aktuell zeichnet sich abermals bei einem bis dato unbekannten Anbieter ein unvorhergesehener kometenhafter Aufstieg ab. Sein Name: Bitstrips. » weiterlesen

Digitales Doppelleben:
Ein Second Life für alle

Viele Menschen führen im Netz eine Art digitales Doppelleben. Sie treibt augenscheinlich die Sehnsucht, sich der mitunter lästigen Realität entledigen zu können.

LolDen Hals dem Bildschirm krampfhaft entgegengestreckt sitzen wir vor unseren Computern, als wollten wir der physischen Wirklichkeit entschwinden und im digitalen Raum neu geboren werden; ein wenig wie Lewis Carrolls Alice durch den Spiegel steigt, um auf der anderen Seite auf eine Parallelwelt zu stoßen. Während unser Geist die virtuellen Weiten des Internets durchstreift, wartet der Körper wie ein (schlecht) geparktes Auto auf den ausgestiegenen Besitzer. Online gibt es keine Schwerkraft, weswegen man den zurückgelassenen Körper bis auf die hin und her huschenden oder klickenden Fingerspitzen nicht spürt, allein die rasende Geschwindigkeit der Reizflut im Kopf nimmt man wahr. Darüberhinaus kein Schmerz, keine unmittelbaren Konsequenzen des eigenen Handelns und endlose Unterhaltung, in der man sich immer wieder verlieren kann; alles ist in wenigen Augenblicken herbei geklickt und ständig verfügbar – wer würde sich in diesem Raum nicht wohlfühlen und daran teilhaben wollen? » weiterlesen

Pinterest:
Monetarisierung? Später!

Auch wenn Pinterest nicht mehr in aller Munde ist: Die Bookmarking-Plattform für Bilder wächst, gedeiht und erweist sich als Umsatzgenerator für Onlineshops. Doch mit der Monetarisierung zögert das mit 2,5 Milliarden Dollar bewertete Startup aus San Francisco.

Die Zeiten, in der die gesamte Netzwirtschaft gebannt auf das explosionsartige Wachstum der Foto-Bookmarking-Plattform Pinterest blickte, sind zwar vorbei, doch das Unternehmen aus San Francisco muss sich deshalb keine Sorgen um die eigene Existenz machen. Schon im Herbst 2012 zeichnete sich ab, dass auf den Pinterest-Hype zum Jahreswechsel 2011/2012 nicht etwa ein Einbruch der Nutzerzahlen und -aktivität folgen würde, sondern ein weiterer Anstieg. Der Dienst offenbare damals eine besondere Eignung als Trafficlieferant für E-Commerce-Angebote und Sites mit einem hohen Anteil visueller Inhalte.

Neueste Statistiken untermauern diese Qualitäten der Kalifornier. Laut einem aktuellen Bericht (PDF) lieferte Pinterest im ersten Quartal 2013 Onlinehändlern mehr Besucher als in den letzten drei Monaten 2012. Das ist beachtlich, gelten doch die Wochen vor Weihnachten als das die Hoch-Zeit des Shoppings. Nicht minder bemerkenswert: Pinterest konnte Händlern in den ersten drei Monaten dieses Jahres doppelt so viel Traffic bescheren wie Twitter, zudem lag die durchschnittliche Höhe von Einkaufen bei Nutzern, die über Pinterest zu einem Shop fanden, über der von Facebook, Twitter, LinkedIn und StumbleUpon. » weiterlesen