Alle 17 Artikel zum Thema social search auf netzwertig.com:
Google spendiert sich und seinen Usern mit dem +1 button ein Gegenstück zu Facebooks Like-Button. +1 soll die Suche sozialer und relevanter gestalten und in Kürze auch auf externen Websites auftauchen.
Eine gefühlte Ewigkeit ist es nun her, dass erstmals über Googles angebliche Pläne eines Facebook-Konkurrenten gemunkelt wurde. Dass der Such- und Werbegigant dem aufstrebenden sozialen Netzwerk etwas entgegensetzen muss, um im Rennen um die Aufmerksamkeit und Zeit der Nutzer nicht den Anschluss zu verlieren, ist zwar offensichtlich. Doch Details ließ sich das Unternehmen aus Mountain View so gut wie keine entlocken.
Stattdessen beschränkte es sich in den letzten Monaten darauf, die ein oder andere Funktion umzubauen und die eigenen Webangebote für den geplanten Vorstoß in den Social-Web-Bereich fit zu machen. Hier Justierungen bei der Suche, dort ein Profil-Redesign – auf den mit einem großen Knall einhergehenden Launch eines Facebook-Angreifers mussten User und Beobachter bisher warten.
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Finderia heißt eine neue Branchensuchmaschine aus München, bei der die Empfehlungen und Erfahrungen der eigenen Freunde im Vordergrund stehen. Leider macht der von den lokalisten-Gründern aufgezogene Dienst Usern das Vernetzen nicht gerade leicht.
Empfehlungen von Freunden haben eine höhere Relevanz als Tipps von Fremden oder Maschinen – auf dieser Annahme fußt das in den vergangenen Monaten dank Google und Facebook immer häufiger im Rampenlicht stehende Thema der sozialen Suche. Statt allen Usern die gleichen, nicht personalisierten Suchergebnisse auszuliefern, fließt bei Social Search das Feedback des persönlichen Kontaktnetzwerkes in die Generierung der Resultate ein.
Wenn eine Freund irgendwann einmal bei Twitter ein Hotel in Köln empfohlen hat, dann existiert zumindest die Möglichkeit, dass diese Unterkunft auch einem selbst gefällt – weshalb Google entsprechende Erwähnungen neuerdings in den Suchergebnissen kenntlich macht. » weiterlesen
Yahoo schließt den Social-Bookmarking-Pionier Delicous. Das Ende des Dienstes ist bezeichnend für den Niedergang eines ganzen Sektors.
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Bastian Karweg ist Gründer des Social-Bookmarking-Dienstes folkd.com.
Quelle: TechCrunch
Gerade lese ich, dass
Yahoo den weltweit größten und erfolgreichsten Social-Bookmarking-Service
Delicious einstampfen will (
Update: 24 Stunden später dementiert Yahoo eine Schließung von Delicious. Stattdessen soll der Dienst veräußert werden.) Was in einer internen Yahoo-Besprechung bekanntgegeben wurde, ist jetzt offenbar aus Frustration der Beteiligten
an die Öffentlichkeit gelangt: Die am Mittwoch
angekündigten Entlassungen von rund 560 Yahoo-Angestellten betreffen insbesondere auch die Teams einiger noch
während des Web-2.0-Booms zugekauften Startups wie z.B.
MyBlogLog und eben auch das von
Joshua Schachter gegründete Delicious.
Diese drastische Entwicklung, von Yahoo gekonnt als “Sunset”-Periode umschrieben, ist bereits länger absehbar und bezeichnend für den Niedergang des Social-Bookmarking- und Social-News-Sektors. Einige Beispiele:
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Eine Woche, nachdem Bing und Facebook ihren Schritt zur sozialen Suche bekannt geben haben, zeigt Google, dass es bei dem Trendthema “Social Search” trotz der fehlenden Facebook-Partnerschaft experimentierfreudig ist.
In der vergangenen Woche gaben die Microsoft-Suchmaschine
Bing und
Facebook eine Kooperation bekannt, in deren Rahmen Ergebnisse von Bing mit “Likes” der persönlichen Facebook-Freunde angereichert werden – ein Schritt, der nicht nur das Thema der sozialen Suche ins Rampenlicht bringt,
sondern auch Google schlecht aussehen lässt, das über öffentliche Status-Updates hinaus keinen derartigen Zugriff auf personalisierte Facebook-Daten hat.
Dass Suchmaschinen-Krösus Google dennoch alles daran setzen würde, den Social-Search-Trend zu forcieren, daran bestand kein Zweifel. Nur wenige Tage nach dem Bekanntwerden der Bing-Facebook-Zusammenarbeit präsentiert Google ein Resultat seiner Arbeit, wie Malcolm Coles aufgefallen ist (via, via): » weiterlesen
Microsofts Suchmaschine Bing hat zukünftig etwas, das Google bisher verwehrt blieb: Zugriff auf Facebook-Likes und den Social Graph der Nutzer. Die Kooperation ist gleich aus mehreren Perspektiven von großer Bedeutung.
Facebook und Microsofts
wiedererstarkende Suchmaschine
Bing haben eine Kooperation bekannt gegeben, in deren Rahmen die Bing-Suche mit sozialem Kontext aus Facebook angereichert wird.
In einem Blogbeitrag beschreibt Facebook-Mitarbeiter Bret Taylor die Funktionsweise des neuen Features:
So werden zu Suchergebnissen passende Sites serviert, die von Personen aus dem persönlichen Facebook-Netzwerk zuvor per Klick auf den Like-Button favorisiert wurden. Bing zeigt dazu auch die jeweiligen Kontakte inklusive eines verkleinerten Profilbildes an. Zudem berücksichtigt eine Personensuche den eigenen Facebook-Social-Graph – wer nach Michaela Müller sucht, erhält zuerst Ergebnisse zu Sites über Personen mit diesem Namen, die dem eigenen Kontaktnetzwerk nahe stehen, beispielsweise Bekannte der eigenen Facebook-Freunde. » weiterlesen
Ich schreibe selten bis gar nicht über alternative Suchmaschinen, die den Kampf mit Google aufnehmen wollen. Die Zahl derer ist groß, ihre Erfolgschancen das Gegenteil. Während Googles Übermacht im Suchbereich und die Abhängigkeit vieler Webangebote von einer guten Google-Positionierung durchaus kritikwürdig sind, gibt es an der eigentlichen Suchefunktion nichts auszusetzen. Im Gegenteil, die Qualität der Ergebnislisten ist meist ausgezeichnet und (fast) immer besser als bei beliebigen Konkurrenten. Ich bemühe Google mindestens 20 Mal am Tag und benötige selten mehr als wenige Sekunden, um eine zu meiner Anfrage passende Seite zu finden. Während die unvorstellbare Menge an indizierten Quellen sich meist als Vorteil erweist und dadurch selbst bei exotischen Suchbegriffen zahlreiche relevante Resultate zu Tage gefördert werden, kommt es gelegentlich vor, dass ich nur innerhalb einer Auswahl mir bekannter Seiten recherchieren möchte. Wem es ähnlich geht und wer wie ich keine Lust hat, dafür Googles kryptische Such-Syntax zu verwenden, sollte einen Blick auf Topicle werfen. » weiterlesen
Viele Unternehmen sind nach wie vor skeptisch, was das Schalten von Werbung in Web-2.0-Angeboten betrifft. Im Gegensatz zu herkömmlichen Webseiten, bei denen das Werbeumfeld durch Redakteure bestimmt wird, ist der durch Nutzer generierte Inhalt wenig planbar. Als zu groß schätzen viele Werbungtreibende das Risiko ein, dass durch unseriösen oder unpassenden User Generated Content die Anzeige in Mitleidenschaft gezogen wird. Es ist nicht verwunderlich, wenn ein Unternehmen vermeiden möchte, dass seine Banner im Umfeld von Handyclips und Amateurvideos auf einem Videoportal platziert werden.
Die Deutsche Bank zeigt nun Mut und hat sich mit dem Social-Search-Dienst Yahoo! Clever auf ein Sponsoring der Rubrik Wirtschaft & Finanzen geeinigt. Die Benutzer von Yahoo! Clever können ähnlich wie bei Lycos iQ und fragr.de persönliche Fragen an die Yahoo! Community stellen, um individuelle Antworten von anderen Nutzern zu erhalten. Die Deutsche Bank ist mit Anzeigen verteten und stellt jeweils eine “Frage der Woche”.
Auch wenn die Kategorie Wirtschaft & Finanzen ein vergleichsweise “sicheres” Werbeumfeld ist, so ist der Schritt der Deutschen Bank nicht ohne Risiko. Gerade bei der Frage der Woche kann man nicht ausschließen, dass eine Diskussion entbrennt, bei der das Unternehmen selbst in die Schusslinie gerät – ein Problem für sämtliche Web-2.0-Aktivitäten von Firmen. Derzeit allerdings besteht keine Gefahr: Klickt man auf den Link hinter der aktuellen Frage der Woche, so erhält man den Hinweis, dass das Customer Care Team diese wegen des Verstoßes gegen die Community-Richtlinien löschen musste.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.