Thema: social search

 

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Facebooks neue Suche “Graph Search”:
Presseschau der besten Artikel

Facebook wird seinen Nutzern in den nächsten Wochen und Monaten sukzessive Zugang zu einer neuen internen Suchefunktion geben, mit der sich mit einem geteilte sowie öffentlich verfügbare Inhalte im Kontext suchen und finden lassen. Wir empfehlen euch die lesenswertesten Artikel rund um die Neuerung.

Facebook hat am Dienstagabend seine neue interne Suchmaschine vorgestellt. In den Stunden danach wurden im Netz tausende Artikel rund um die Produktinitiative veröffentlicht. Allein TechCrunch listet zur Zeit zehn Beiträge zum Thema. Viele der Autoren und Blogger von außerhalb des Silicon Valley werden die Funktion selbst noch nicht ausprobieren haben konnen. Vorerst bleibt sie nämlich einem sehr kleinen Kreis von Beta-Testern vorbehalten. Auch wir haben bisher keinen Zugriff. Eine Eintragung in die Warteliste auf facebook.com/graphsearch soll die Freischaltung beschleunigen – vorausgesetzt, man nutzt Facebook in englischer Sprache.

Anstatt aus der Ferne und ohne praktische Erfahrung mit dem “Graph Search” genannten Feature Meinung Nummer 1001 abzugeben, habe ich die vergangen Stunden (mein momentaner Japanaufenthalt gibt mir einen Zeitvorsprung) dazu genutzt, dutzende Berichte zu Facebooks Produktankündigung zu lesen,  um einige wenige besonders informative und lesenswerte an dieser Stelle aufzuführen. Wer sich also nicht schon am gestrigen Abend mit der Neuerung befasst hat, dem empfehle ich, die hier verlinkten Artikel anzuschauen. Diese geben einen guten Überblick über die Eigenheiten der Graph Search sowie einen Ausblick auf die wahrscheinlichen Konsequenzen für Facebook, seine Nutzer und die Konkurrenz. Solltet ihr nur Zeit für einen einzigen Beitrag haben, dann lest die Analyse von John Battelle. » weiterlesen

Nutzeraktivität und Facebook-Konkurrenz:
Zwei gängige Irrtümer über Google+

In der Debatte über Google+ werden immer wieder zwei gängige Irrtümer sichtbar. Zeit, mit ihnen aufzuräumen.

Als Verfasser eines recht intensiv diskutierten Beitrags, indem ich das Scheitern von Google+ prognostizierte, musste ich mich in Gesprächen in den letzten Wochen mehrmals Fragen rund um die soziale Google-Plattform sowie meine Haltung zu dem Dienst stellen. Während ich die Diskussion über die Zukunft des ambitionierten Projekts an diesem Punkt nicht nochmals aufrollen möchte – auch weil es nicht wirklich neue Erkenntnisse gibt – halte ich es für wichtig, zwei gängige Irrtümer rund um Google+ zu thematisieren, die auch mir im Austausch über das Google-Netzwerk häufiger begegnen. Beide beeinflussen die Sichtweise auf das Angebot. » weiterlesen

In eigener Sache:
Business Advertising übernimmt Vermarktung von netzwertig.com.

Der Online-Fachmagzin-Vermarkter Business Advertising übernimmt die Vermarktung von netzwertig.com. Für uns heisst das: wir können unsere Ressourcen auf unser Kerngeschäft konzentrieren: Bloggen.


Ab Mitte April übernimmt Business Advertising die Vermarktung von netzwertig.com. Business Advertising ist spezialisiert auf die Vermarktung von Online-Fachmagazinen, darunter t3n, Förderland, Finance oder Legal Tribune. Dank dieser Zusammenarbeit können wir bei Blogwerk uns voll darauf konzentrieren, gute Inhalte zu produzieren und die redaktionelle Entwicklung von netzwertig.com voranzutreiben; denn wir wissen, mit Business Advertising kümmert sich ein erfahrener Partner um die Vermarktung.

Für unsere Leser ändert sich vordergründig fast nichts. Um Standardwerbemittel auf netzwertig.com einbinden zu können, haben wir das Layout leicht modifizieren müssen, es ist nun links angeschlagen. Natürlich wird es auch mehr Werbung zu sehen geben. Vielleicht nicht auf den ersten Blick, aber sicher längerfristig erkennbar wird sein, dass wir die Mehreinnahmen aus dieser Kooperation in unser Kerngeschäft investieren: Recherchieren und Schreiben.

Die neuen Mediadaten von netzwertig.com (als PDF) gibt es ab sofort bei Business Advertising.

Aufmerksamkeitsökonomie:
Warum Google+ an seinem
eigenen Erfolg scheitert

Die Vereinigung von Google+ und Google Suche belebt erneut den Diskurs um die künftige Bedeutung dieser Plattform. Schafft Google hier eine breitere Aufmerksamkeit für soziale Technologien, oder suggeriert es lediglich eine hohe Relevanz der eigenen Plattform, ohne dass sein Netzwerk davon wirklich profitiert?

Google geht es bei der in den letzten Wochen viel diskutierten Verschmelzung seiner Suchmaschine mit dem sozialen Netzwerk Google+ nicht um eine direkte Konfrontation mit den bereits etablierten Plattformen Facebook und Twitter. Vielmehr scheint es das primäre Ziel des Unternehmens zu sein, einen Weg zu finden, mit dem sich eine neue Anwedergruppe erreichen lässt: Internetnutzer, die zwar die Suche verwenden, aber noch nicht (mit signifikanter Aktivität) in sozialen Netzwerken vertreten sind. Google betreibt durch die Verknüpfung von Suche und Netzwerk also in erster Linie Neukundengewinnung durch Zielgruppenerweiterung. Als Lockmittel dient eine erhöhte Sichtbarkeit der eigenen Person im Internet.

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Social Search:
Die Suche der Zukunft sieht nicht aus wie die der Vergangenheit

Mit der personalisierten Suche versucht Google, seine Suchmaschine für die Anforderungen der kommenden Jahre fit zu machen. Damit Social Search funktionieren kann, ist eine völlig neue Art der Darstellung der Ergebnisse erforderlich.

Die vom Aufstieg sozialer Netzwerke angetriebenen Veränderungen im Suchmaschinenmarkt sind nicht erst seit der Verschmelzung von Google und Google+ ein Thema. Schon lange wird über die Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten einer Suche diskutiert, die nicht mehr allein auf den Berechnungen von Algorithmen beruht, sondern Empfehlungen von Menschen aus dem persönlichen Netzwerk mit einbezieht. Sowohl Google als auch Bing haben in der Vergangenheit bereits Experimente in diese Richtung unternommen.

Wenn aber mit Google der Marktführer im Suchsegment aufs Ganze geht und alles auf die Social-Karte setzt, dann markiert dies eine neue Phase in dem Bestreben, die Suche im Netz mittels der Integration sozialer Signale für die neue Dekade fit zu machen. Und dann stellt sich auch verstärkt die Frage, ob sich neben der Öffnung der Suchprozesse für äußere Einflüsse nicht auch die die Art der Darstellung von Suchergebnissen radikal verändern müsste.

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Personalisierte Suche:
Wieso Google sich selbst schadet

Die Aufregung über die Vereinigung von Google Suche und Google+ hält an. In ihrer aktuellen Ausformung wird die Integration keinen dauerhaften Bestand haben.

Mit dem Entschluss, die Suchmaschine und das soziale Netzwerk zu verschmelzen, rief Google in der vergangenen Woche viele Kritiker auf den Plan. Woran diese sich stören, haben wir hier zusammengefasst. Auch in den Tagen nach der Freischaltung der neuen Funktionen, die vorerst nur für angemeldete Nutzer verfügbar ist, die Google.com auf Englisch verwenden, blieb die Aufregung über den Schritt groß.

Mittlerweile wurde bekannt, dass die US-Handelskommission FTC ihre im Sommer 2011 bekannt gewordene kartellrechtliche Untersuchung von Google auf Google+ ausweiten will. Die Behörde versucht zu klären, inwieweit der Suchgigant seine eigenen Dienste auf den Ergebnisseiten bevorzugt und ob es sich dabei um den Missbrauch einer martkbeherrschenden Stellung handelt. Auch die EU-Kommission ermittelt schon seit 2010 in dieser Frage.

Für problematisch halte ich den von Google gewählten Weg seit dem Augenblick, an dem ich die neue personalisierten Suche ausprobiert habe. Schon beim Eintippen von Namen wurden mir in der Instant-Vorschlagsliste Profile von Google+ serviert, die zu der gesuchten Person passen könnten – auch im ausgeloggten Zustand.

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Hoffnungsträger:
Google bringt den +1-Button
in jede Ecke des Internets

Seit der Veröffentlichung im März arbeitet Google eifrig daran, den +1-Button in jede Ecke des Internets zu bringen. Eine offizielle Erweiterung für den Chrome-Browser ist der jüngste Schritt auf dem Weg dahin.

In hohem Tempo erweitert Google die Funktionalität und Verfügbarkeit seines +1-Buttons, dem Äquivalent zu Facebooks Like-Knopf. Gestartet Ende März als Schaltfläche auf Googles Ergebnisseiten, wurde das Feature Anfang Juni allen Website-Betreibern zur Integration in die eigene Präsenz bereitgestellt.

Mit dem Launch von Google+ einige Wochen später erweiterte der Internetgigant die Sichtbarkeit des +1-Buttons erneut: Innerhalb des Social Networks aus dem Hause Google fungiert dieser als Ein-Klick-Geste der Zustimmung rund um von Nutzern veröffentlichte Inhalte (auch wenn diese Klicks bisher nicht auf dem Google Profil im Feed der via +1 favorisierten externen Websites erscheinen).

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StumbleUpon:
Im Schatten der Webgiganten

StumbleUpon, die in San Francisco ansässige Entdeckungsmaschine für Websites, ist einer der am meisten unterschätzten Webdienste überhaupt. Doch die Zeichen bei dem einst zu eBay gehörenden Startup stehen auf Wachstum.

Gäbe es einen Titel für den am meisten unterschätzten Webdienst der vergangenen zehn Jahre, wäre StumbleUpon einer der Anwärter und womöglich sogar der Favorit. Speziell im europäischen Raum erhält der bereits 2002 in Kanada gegründete und 2006 nach San Francisco umgesiedelte Service zum Entdecken von zu den persönlichen Vorlieben passenden Websites wenig Aufmerksamkeit.

Dabei kommt in den USA wie berichtet mittlerweile mehr als die Hälfte des von Social-Media-Plattformen zu Websites geleiteten Traffics von StumbleUpon. Der Service löst auf der anderen Seite des Atlantiks nunmehr Facebook als wichtigsten Besucherlieferanten ab – auch wenn man derartige Statistiken aufgrund einer Vielzahl von möglichen, das Ergebnis verfälschenden Faktoren mit einer gewissen Vorsicht genießen sollte.

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Hotelsnapper:
Mit Facebook-Integration
Hotel-Nieten aussortieren

Der Münchner Preisvergleichsdienst Hotelsnapper ermöglicht es Nutzern durch eine Verknüpfung mit Facebook, die Empfehlungen und Meinungen der persönlichen Kontakte in die Suche nach einer geeigneten Unterkunft einfließen zu lassen.

Wenn in den letzten Monaten das Stichwort Social Search fiel, dann zumeist im Kontext mit dem Bestreben der gührenden Suchmaschinen und Internetkonzerne, Websuche mit Informationen sowie Feedback von Freunden und Bekannten zu ergänzen und somit die Resultate besser und relevanter zu gestalten.

Doch die soziale Suche bietet sich natürlich nicht nur für die Giganten der Netzwirtschaft an, sondern auch für alle vertikalen (Meta-)Suchmaschinen, also solche mit einem eng eingegrenzten Themenfeld. Das Münchner Startup Hotelsnapper betreibt seit dem vergangenen Jahr einen Preisvergleichsdienst für Hotels und hat vor wenigen Tagen eine sehr interessante Facebook-Integration lanciert.

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Social Search:
Google startet Phase 2
seines +1-Buttons

Ab sofort erlaubt Google es allen Betreibern von Websites, den im März lancierten +1-Button zu integrieren. So soll das Sucherlebnis relevanter und sozialer gestaltet werden.

Ende März präsentierte Google seinen +1 Button, der die Relevanz der Suchergebnisse auf Basis der Empfehlungen von persönlichen Kontakten verbessern soll. Die Schaltfläche tauchte (sofern aktiviert) seitdem für Nutzer der englischsprachigen Google-Variante auf den Ergebnisseiten neben Websites und Anzeigen auf.

Schon damals kündigte der Internetkonzern an, den +1 Button bald auch als integrierbare Lösung für Website-Betreiber bereitzustellen. In der Nacht hat Google sein Versprechen eingelöst: Jeder Administrator einer Onlinepräsenz kann nun über dieses Tool einen Javascript-Code zum Einbau in die eigene Site generieren.

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