Thema: social search

 

Alle 16 Artikel zum Thema social search auf netzwertig.com:

Aufmerksamkeitsökonomie:
Warum Google+ an seinem
eigenen Erfolg scheitert

Die Vereinigung von Google+ und Google Suche belebt erneut den Diskurs um die künftige Bedeutung dieser Plattform. Schafft Google hier eine breitere Aufmerksamkeit für soziale Technologien, oder suggeriert es lediglich eine hohe Relevanz der eigenen Plattform, ohne dass sein Netzwerk davon wirklich profitiert?

Google geht es bei der in den letzten Wochen viel diskutierten Verschmelzung seiner Suchmaschine mit dem sozialen Netzwerk Google+ nicht um eine direkte Konfrontation mit den bereits etablierten Plattformen Facebook und Twitter. Vielmehr scheint es das primäre Ziel des Unternehmens zu sein, einen Weg zu finden, mit dem sich eine neue Anwedergruppe erreichen lässt: Internetnutzer, die zwar die Suche verwenden, aber noch nicht (mit signifikanter Aktivität) in sozialen Netzwerken vertreten sind. Google betreibt durch die Verknüpfung von Suche und Netzwerk also in erster Linie Neukundengewinnung durch Zielgruppenerweiterung. Als Lockmittel dient eine erhöhte Sichtbarkeit der eigenen Person im Internet.

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Social Search:
Die Suche der Zukunft sieht nicht aus wie die der Vergangenheit

Mit der personalisierten Suche versucht Google, seine Suchmaschine für die Anforderungen der kommenden Jahre fit zu machen. Damit Social Search funktionieren kann, ist eine völlig neue Art der Darstellung der Ergebnisse erforderlich.

Die vom Aufstieg sozialer Netzwerke angetriebenen Veränderungen im Suchmaschinenmarkt sind nicht erst seit der Verschmelzung von Google und Google+ ein Thema. Schon lange wird über die Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten einer Suche diskutiert, die nicht mehr allein auf den Berechnungen von Algorithmen beruht, sondern Empfehlungen von Menschen aus dem persönlichen Netzwerk mit einbezieht. Sowohl Google als auch Bing haben in der Vergangenheit bereits Experimente in diese Richtung unternommen.

Wenn aber mit Google der Marktführer im Suchsegment aufs Ganze geht und alles auf die Social-Karte setzt, dann markiert dies eine neue Phase in dem Bestreben, die Suche im Netz mittels der Integration sozialer Signale für die neue Dekade fit zu machen. Und dann stellt sich auch verstärkt die Frage, ob sich neben der Öffnung der Suchprozesse für äußere Einflüsse nicht auch die die Art der Darstellung von Suchergebnissen radikal verändern müsste.

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Personalisierte Suche:
Wieso Google sich selbst schadet

Die Aufregung über die Vereinigung von Google Suche und Google+ hält an. In ihrer aktuellen Ausformung wird die Integration keinen dauerhaften Bestand haben.

Mit dem Entschluss, die Suchmaschine und das soziale Netzwerk zu verschmelzen, rief Google in der vergangenen Woche viele Kritiker auf den Plan. Woran diese sich stören, haben wir hier zusammengefasst. Auch in den Tagen nach der Freischaltung der neuen Funktionen, die vorerst nur für angemeldete Nutzer verfügbar ist, die Google.com auf Englisch verwenden, blieb die Aufregung über den Schritt groß.

Mittlerweile wurde bekannt, dass die US-Handelskommission FTC ihre im Sommer 2011 bekannt gewordene kartellrechtliche Untersuchung von Google auf Google+ ausweiten will. Die Behörde versucht zu klären, inwieweit der Suchgigant seine eigenen Dienste auf den Ergebnisseiten bevorzugt und ob es sich dabei um den Missbrauch einer martkbeherrschenden Stellung handelt. Auch die EU-Kommission ermittelt schon seit 2010 in dieser Frage.

Für problematisch halte ich den von Google gewählten Weg seit dem Augenblick, an dem ich die neue personalisierten Suche ausprobiert habe. Schon beim Eintippen von Namen wurden mir in der Instant-Vorschlagsliste Profile von Google+ serviert, die zu der gesuchten Person passen könnten – auch im ausgeloggten Zustand.

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Hoffnungsträger:
Google bringt den +1-Button
in jede Ecke des Internets

Seit der Veröffentlichung im März arbeitet Google eifrig daran, den +1-Button in jede Ecke des Internets zu bringen. Eine offizielle Erweiterung für den Chrome-Browser ist der jüngste Schritt auf dem Weg dahin.

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In hohem Tempo erweitert Google die Funktionalität und Verfügbarkeit seines +1-Buttons, dem Äquivalent zu Facebooks Like-Knopf. Gestartet Ende März als Schaltfläche auf Googles Ergebnisseiten, wurde das Feature Anfang Juni allen Website-Betreibern zur Integration in die eigene Präsenz bereitgestellt.

Mit dem Launch von Google+ einige Wochen später erweiterte der Internetgigant die Sichtbarkeit des +1-Buttons erneut: Innerhalb des Social Networks aus dem Hause Google fungiert dieser als Ein-Klick-Geste der Zustimmung rund um von Nutzern veröffentlichte Inhalte (auch wenn diese Klicks bisher nicht auf dem Google Profil im Feed der via +1 favorisierten externen Websites erscheinen).

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StumbleUpon:
Im Schatten der Webgiganten

StumbleUpon, die in San Francisco ansässige Entdeckungsmaschine für Websites, ist einer der am meisten unterschätzten Webdienste überhaupt. Doch die Zeichen bei dem einst zu eBay gehörenden Startup stehen auf Wachstum.

Gäbe es einen Titel für den am meisten unterschätzten Webdienst der vergangenen zehn Jahre, wäre StumbleUpon einer der Anwärter und womöglich sogar der Favorit. Speziell im europäischen Raum erhält der bereits 2002 in Kanada gegründete und 2006 nach San Francisco umgesiedelte Service zum Entdecken von zu den persönlichen Vorlieben passenden Websites wenig Aufmerksamkeit.

Dabei kommt in den USA wie berichtet mittlerweile mehr als die Hälfte des von Social-Media-Plattformen zu Websites geleiteten Traffics von StumbleUpon. Der Service löst auf der anderen Seite des Atlantiks nunmehr Facebook als wichtigsten Besucherlieferanten ab – auch wenn man derartige Statistiken aufgrund einer Vielzahl von möglichen, das Ergebnis verfälschenden Faktoren mit einer gewissen Vorsicht genießen sollte.

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Hotelsnapper:
Mit Facebook-Integration
Hotel-Nieten aussortieren

Der Münchner Preisvergleichsdienst Hotelsnapper ermöglicht es Nutzern durch eine Verknüpfung mit Facebook, die Empfehlungen und Meinungen der persönlichen Kontakte in die Suche nach einer geeigneten Unterkunft einfließen zu lassen.

Wenn in den letzten Monaten das Stichwort Social Search fiel, dann zumeist im Kontext mit dem Bestreben der gührenden Suchmaschinen und Internetkonzerne, Websuche mit Informationen sowie Feedback von Freunden und Bekannten zu ergänzen und somit die Resultate besser und relevanter zu gestalten.

Doch die soziale Suche bietet sich natürlich nicht nur für die Giganten der Netzwirtschaft an, sondern auch für alle vertikalen (Meta-)Suchmaschinen, also solche mit einem eng eingegrenzten Themenfeld. Das Münchner Startup Hotelsnapper betreibt seit dem vergangenen Jahr einen Preisvergleichsdienst für Hotels und hat vor wenigen Tagen eine sehr interessante Facebook-Integration lanciert.

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Social Search:
Google startet Phase 2
seines +1-Buttons

Ab sofort erlaubt Google es allen Betreibern von Websites, den im März lancierten +1-Button zu integrieren. So soll das Sucherlebnis relevanter und sozialer gestaltet werden.

Ende März präsentierte Google seinen +1 Button, der die Relevanz der Suchergebnisse auf Basis der Empfehlungen von persönlichen Kontakten verbessern soll. Die Schaltfläche tauchte (sofern aktiviert) seitdem für Nutzer der englischsprachigen Google-Variante auf den Ergebnisseiten neben Websites und Anzeigen auf.

Schon damals kündigte der Internetkonzern an, den +1 Button bald auch als integrierbare Lösung für Website-Betreiber bereitzustellen. In der Nacht hat Google sein Versprechen eingelöst: Jeder Administrator einer Onlinepräsenz kann nun über dieses Tool einen Javascript-Code zum Einbau in die eigene Site generieren.

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Empfehlungen im Netz:
Der Faktor Mensch

Führende Internetfirmen setzen auf den Faktor Mensch, um auf Produkte, Services und Inhalte aufmerksam zu machen. Eine aktuelle Untersuchung erläutert, wie es um die Relevanz von Like-Buttons und anderen Empfehlungstools bestellt ist.

Als Google in der vergangenen Woche seinen +1 button veröffentlichte, unterstrich dies nicht nur den an Intensität zunehmenden Konkurrenzkampf mit Facebook, sondern auch die steigende Bedeutung persönlicher Empfehlungen.

Je mehr User durch Social-Web-Dienste, aber auch durch Onlinehändler wie Amazon mit Möglichkeiten in Kontakt geraten, dem Vorgang der gezielten Suche oder des virtuellen Herumstreunens durch (aggregierte) Meinungen und Tipps anderer User eine weitere Dimension zu verleihen, desto wahrscheinlicher ist, dass Nutzer ähnliche Ansprüche bei ihrer herkömmlichen Websuche stellen – so zumindest die theoretische Annahme von Google sowie Wettbewerber Bing.

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Kampf der Giganten:
Facebook = Google + 1

Google und Facebook schielen neidisch auf die Daten des jeweils anderen. Der jüngster Vorstoß mit dem +1 button verdeutlicht, wie sich die Konstrukte der zwei Netzgiganten immer ähnlicher werden.

Bastian Karweg ist Gründer des Social-Bookmarking-Dienstes folkd.com und hat sich in seiner Diplomarbeit intensiv mit Social Search befasst.

Facebook = Google + 1. So unscheinbar diese einfache Gleichung auch aussehen mag, so gewichtig ist ihre Bedeutung für den stetig wachsenden Kampf zwischen Facebook und Google um die Vorherrschaft im Web. Während das beliebte soziale Netzwerk immer mehr Anteile der Onlinezeit aller Internet-Nutzer für sich deklarieren kann, blieben alle Versuche des Suchgiganten bislang erfolglos, dieser Entwicklung etwas entgegen zu setzen.

Mit seiner neuen Funktion “+1″ macht Google nun jedoch einen ersten entschlossenen Schritt in Richtung der “Integration des Nutzers” bzw. Social Search. Besonders interessant daran ist, dass hierbei erstmals das komplette Gewicht des Konzerns in den Ring geworfen wird:

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+1:
Googles jüngster Schritt
zu mehr Miteinander

Google spendiert sich und seinen Usern mit dem +1 button ein Gegenstück zu Facebooks Like-Button. +1 soll die Suche sozialer und relevanter gestalten und in Kürze auch auf externen Websites auftauchen.

Eine gefühlte Ewigkeit ist es nun her, dass erstmals über Googles angebliche Pläne eines Facebook-Konkurrenten gemunkelt wurde. Dass der Such- und Werbegigant dem aufstrebenden sozialen Netzwerk etwas entgegensetzen muss, um im Rennen um die Aufmerksamkeit und Zeit der Nutzer nicht den Anschluss zu verlieren, ist zwar offensichtlich. Doch Details ließ sich das Unternehmen aus Mountain View so gut wie keine entlocken.

Stattdessen beschränkte es sich in den letzten Monaten darauf, die ein oder andere Funktion umzubauen und die eigenen Webangebote für den geplanten Vorstoß in den Social-Web-Bereich fit zu machen. Hier Justierungen bei der Suche, dort ein Profil-Redesign – auf den mit einem großen Knall einhergehenden Launch eines Facebook-Angreifers mussten User und Beobachter bisher warten.

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