Thema: social news

 

Alle 15 Artikel zum Thema social news auf netzwertig.com:

Untersuchung zu personalisierten Nachrichten-Apps:
Flipboard & Co bedrängen Printmedien

Drei Studierende aus München haben 34 Branchenkenner in qualitativen Interviews zu ihrer Sichtweise auf personalisierte Nachrichten-Apps befragt. Knapp die Hälfte der Teilnehmer geht davon aus, dass Anwendungen wie Flipboard Printmedien ersetzen können.

Eine der neuesten Formen des digitalen Nachrichtenkonsums sind personalisierte Aggregatoren, die aktuelle Inhalte von verschiedenen Websites anhand der von Anwendern gemachten Präferenzen sowie Empfehlungen aus deren sozialen Netzwerken in übersichtlicher, intelligenter Form neu zusammenstellen. Flipboard ist der bekannteste Aspirant aus diesem Segment, aber auch Pulse, Zite, feedly oder News.me buhlen um die Aufmerksamkeit der “Newsjunkies”.

Christina Finsterwalder, Marvin Fleischmann und Ge Zou, drei Studierende am Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien der Ludwig-Maximilians-Universität München, wollten im Rahmen eines Forschungsprojekts erfahren, wie Blogger, Journalisten und Mitarbeiter von Entwicklerfirmen personalisierte Nachrichtenaggregatoren einsetzen und welches Potenzial sie den zumeist als mobile Apps angebotenen Diensten für die Zukunft einräumen.

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LinkedIn Today:
LinkedIn startet Nachrichtenaggregator

LinkedIn startet mit LinkedIn Today einen Nachrichtenaggregator, der die populärsten, von seinen Mitgliedern empfohlenen Meldungen zusammenstellt. Die Besonderheit: Der Service berücksichtigt die Branchenzugehörigkeit.

Über 80 Millionen Menschen besitzen ein Konto beim weltweit führenden Geschäftsnetzwerk LinkedIn. Irgendwie müsste man ihre Aktivitäten auf der Plattform doch noch anderweitig nutzen können, als sie lediglich miteinander kommunizieren zu lassen – so ungefähr sah wohl die Überlegung am LinkedIn-Firmensitz in der Google-Stadt Mountain View aus, als man den Startschuss für LinkedIn Today gab.

Mit dem nur für bei LinkedIn angemeldete User zugänglichen Service launcht das soziale Netzwerk für Businesskontakte einen personalisierten Nachrichtenaggregator. LinkedIn Today zeigt Nutzern die von Mitgliedern am häufigsten weiterempfohlenen Artikel aus derzeit 22 unterschiedlichen Themenbereichen. Abhängig von den im Profil eingetragenen beruflichen Angaben macht LinkedIn zu Beginn Vorschläge für relevante Ressorts, wer will, kann jedoch auch weitere abonnieren.

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News 2.0:
Die Neudefinition
der Nachrichtenlandschaft

Der technische Fortschritt revolutioniert die digitale Medienlandschaft. Nachrichten und Informationen erreichen Nutzer über viele neue Kanäle. Die Kontrolle darüber, was sie lesen, obliegt ihnen selbst – und intelligenten Algorithmen.

Der nächste durch das Social Web hervorgerufene Wandel betrifft die Distribution und den Konsum von Nachrichten und Medieninhalten. So lautete die Einschätzung von Facebook-CTO Bret Taylor, als er im Gespräch mit BBC News gefragt wurde, was das nächste groß Ding im Netz sei.

Ähnlich wie Zynga die Spielebranche umgekrempelt hat, werden junge Startups auch die Art und Weise verändern, wie tagesaktuelle Meldungen und andere journalistische Inhalte im Netz zu den Lesern finden, ist Taylor überzeugt.

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InstapaperFeed:
Twitter-Links später lesen

Mit InstapaperFeed lassen sich bei Twitter populäre Artikel automatisch an die Zu-Lesen-Liste beim beliebten Dienst Instapaper schicken.

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Wer gerne Texte im Web liest, aber nicht immer sofort Zeit dafür hat, wird um Tools wie Instapaper oder Read It Later kaum herumkommen. Diese Services erlauben es Usern, Texte für später online abzuspeichern, für angenehmeres Lesen umzuformatieren und geräteunabhängig zugänglich zu machen.

Ich verwende beispielsweise Instapaper, um mit Hilfe des Browser-Bookmarklets lange Texte zwischenzuspeichern, die ich mir dann in einer ruhigen Minute (bevorzugt am Wochenende) über die Instapaper-iPad-App zu Gemüte führe.

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MyTweetMag:
Kollaboratives Magazin
aus Twitter-Links

Der Hamburger Dienst MyTweetMag importiert Links aus Tweets in eine Art Magazinformat und berücksichtigt dabei sowohl den eigenen Stream als auch die Artikelempfehlungen von bis zu fünf anderen Twitter-Nutzern.

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Im Juli hatten wir MyTweetMag vorgestellt, einen Service des Hamburger Bloggers Sebastian Schuermanns, mit dem sich über einen Twitter-Stream verschickte Links extrahieren und einzeln auflisten lassen. Damals befand sich der Dienst noch in der geschlossenen Beta-Phase. Seit kurzem ist er für jeden zugänglich und verdient meines Erachtens nach noch einmal eine gesonderte Erwähnung, da er einige wirklich nützliche Features mit sich bringt.

Die Funktionsweise von MyTweetMag ist schnell erklärt: Man meldet sich mit Hilfe seiner Twitter-Benutzerdaten via OAuth bei dem Service an. Anschließend beginnt dieser damit, den persönlichen Twitter-Stream zu überwachen und sämtliche von einem selbst getwitterten Links in das persönliche MyTweetMag-Konto zu übernehmen. Anstelle des im Tweet enthaltenen Texts präsentiert der Dienst jeden Verweis mit seiner Originalüberschrift sowie einer Quellenangabe.

So weit, so gut. Richtig interessant wird das Tool durch einige zusätzliche Optionen, um das “Twitter-Magazin” (das aufgrund seiner schlichten Darstellung in Listenform allerdings eher “MyTweetLinks” heißen müsste) inhaltlich zu justieren. Zum einen erlaubt der Dienst das Bestimmen eines spezifischen Hashtags, um lediglich Verweise anzuzeigen, die mit dem jeweiligen Tag oder Schlüsselwort getwittert wurden. Somit lässt sich von Fall zu Fall entscheiden, ob eine bei Twitter empfohlene Website im MyTweetMag-Stream auftauchen soll oder nicht.

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NewsTweetr:
Neuer Aggregator will beweisen, dass Social News doch funktionieren

Mit NewsTweetr tritt ein neuer Aggregator an, um zu zeigen, dass sich anhand von Tweets durchaus ein Bild der aktuellen Nachrichtenlage erstellen lässt.

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Egal, welchen Herausforderungen Social-News-Aggregatoren gegenüberstehen und wie sehr die Popularität von Artikeln bei Twitter nun ein Indikator für deren Qualität ist oder nicht, so lohnen sich weitere Experimente auf diesem Feld. Ein neues Tool trägt den Erinnerungen an gute alte Web-2.0-Zeiten wachrufenden Namen NewsTweetr (Spiegeleffekte im Logo gibt’s noch dazu).

Das Projekt von Blogger Peter Schink verfolgt den Ansatz einer nicht-personalisierten Twitter-News-Website. In den Augen von Schink ist eine Nachricht dann relevant, wenn sie viel getwittert wird. Entsprechend simpel ist die Funktionsweise: Wird eine Meldung einer Nachrichten-Website viel getwittert, erscheint sie oben. Ebbt die Diskussion ab, rutscht die Nachricht langsam nach unten.

Wie will Schink garantieren, dass tatsächlich relevante Meldungen bei NewsTweetr auftauchen und nicht nur die meinungslastigen oder thematisch einseitigen Artikel, die häufig besonders gut bei Twitter laufen? Indem er die Zahl der gescannten Quellen auf jeweils zirka 20 Nachrichten-Websites aus dem deutsch- und englischsprachigen Raum begrenzt.

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Social News:
Wie ein Hoffnungsträger
überschätzt wird

Große Hoffnungen stecken in Aggregatoren, die Nachrichten auf Basis der Nutzerreaktionen im Social Web zusammenstellen. Doch nicht immer ist der “digitale Schwarm” ein verlässlicher Qualitätsindikator für Onlineinhalte.

Twitter sieht sich mittlerweile selbst als Nachrichtenmedium. Facebook bezeichnet sich zwar als Social Network, aber angesichts von über 500 Millionen Nutzern werden auch dort fleißig Links zu aktuellen Artikeln verbreitet – der Dienst zählt mittlerweile zu den wichtigsten Trafficlieferanten für viele etablierte Nachrichtensites.

Angesichts dieser Entwicklung wird allgemein davon ausgegangen, dass die Nachrichten- und Inhaltedistribution in Zukunft deutlich stärker von den Anwendern selbst betrieben wird, die sich gegenseitig über Twitter, Facebook und andere Social-Web-Kanäle lesenswerte Texte empfehlen. Je größer die Zahl von Anwendern ist, die sich tatsächlich in die Rolle der Mittler begeben, desto attraktiver und nützlicher erscheinen Lösungen, die aus den unzähligen Tweets und Status Updates die populärsten, wichtigsten und relevantesten Inhalte filtern und auf durchdachte Art und Weise aggregieren.

Die Hoffnungen, die auf Social-News-Diensten ruhen, sind groß. Erst gestern wurde bekannt, dass drei US-Zeitungen zwölf Millionen Dollar in einen neuen Nachrichtenaggregator mit Namen Ongo investieren wollen, der mit Google News konkurrieren und einen Schwerpunkt auf über Twitter und Facebook verbreitete Links haben soll. Auch Flipboard, die vor zwei Monaten gelaunchte iPad-Applikation, die aus Social-Web-Streams ein interaktives Magazin macht, steht für den neuen Hype der nutzergenerierten Nachrichtendistribution. » weiterlesen

bendecho:
Relaunch im Schatten von Facebook

bendecho, ein Münchner Aggregator von beliebten Videos, positioniert sich als zentrales, auf Nutzerbewertungen basierendes Portal für “Social Entertainment”. Das Timing hätte besser sein können.

bendecho
bendecho
Um YiGG, Deutschlands bekanntestes Social News-Portal, steht es ja nicht unbedingt gut. Die Seitenaufrufe kennen derzeit nur eine Richtung – nämlich nach unten – und allgemein stellt sich angesichts der zunehmenden Verknüpfung sozialer Netzwerke mit externen Websites die Frage, ob es überhaupt noch sinnvoll ist, Hitlisten beliebter Webinhalte auf einem eigenen Portal abzuschotten.

Das hat bendecho, ein aus München stammender Aggregator von populären Videos, jedoch nicht daran gehindert, unter dem Slogan “Social Entertainment” einen Relaunch durchzuführen und sich ab sofort stärker als Plattform für von Nutzern bewertete Inhalte zu positionieren. Neben Videos lassen sich nun auch Bilder, Spiele oder Links bei bendecho einstellen und bewerten.

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Nette Idee:
Gründerszene wird Quasi-Presseportal für das Web 2.0

GründerszeneGründerszene, das 2006 von Spreadshirt-Gründer Lukasz Gadowski gestartete Portal und Blog rund um die deutsche Startup-Szene, hat sich einem Relaunch unterzogen und dabei aus einem inflationär eingesetzten Konzept eine recht innovative Idee entwickelt: Das neue Gründerszene wird nicht mehr nur News und Berichte rund um deutsche Webstartups veröffentlichen, sondern fungiert ab sofort auch als Nachrichtenportal für von Lesern und Unternehmen eingetragene Meldungen, natürlich inklusive Votingfunktion. Was im ersten Moment vielleicht zum Gähnen anregt, ist in Wirklichkeit eine gute Idee: Bereits jetzt finden sich eine Reihe interessanter Pressemitteilungen aus dem Web-2.0-Sektor im frisch gestarteten Newsbereich der Gründerszene. » weiterlesen

Warum Digg in Deutschland derzeit keine Chance hätte

Die führende Social-News-Plattform Digg möchte innerhalb der nächsten 12 bis 24 Monate mit einer deutschen Version starten. Das berichtete das Handelsblatt gestern unter Berufung auf Äußerungen des Digg-Gründers und -CEO Kevin Rose. Bei Digg tragen User Links und kurze Beschreibungen zu Nachrichtenartikeln von Onlinezeitungen und Blogs sowie Videos, Bilder und Podcasts ein, die von anderen bewertet werden. Populäre Meldungen landen auf der Digg-Startseite und liefern den jeweiligen Quellen eine ordentliche Besuchermenge. Digg gilt als Pionier im Bereich der Social News, hat rund drei Millionen registrierte Mitglieder und fand international und in Deutschland unzählige Nachahmer. » weiterlesen