Thema: Social Networks

 

Alle 326 Artikel zum Thema Social Networks auf netzwertig.com:

Kontaktaustausch:
Die Visitenkarte lebt –
bis NFC sie verdrängt

Trotz ihrer altertümlichen Anmutung in einer zunehmend digitalen Welt behauptet sich die Visitenkarte wacker und kann sogar überzeugte Papier-Gegner kurzzeitig wieder in ihren Bann ziehen. Mit dem Durchbruch von NFC jedoch wird ihr Ende besiegelt.

In dieser Woche bin ich schwach geworden. Ich habe mich mit voller Inbrunst einem Relikt hingegeben, von dem ich glaubte, nie wieder damit zu tun haben zu müssen. Gerade ich, der schön öffentlich mit diesem altertümlichen Brauch abgerechnet hatte. Mein Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen, ist groß. Vor allem vor mir selbst.

Es geht um die Papiervisitenkarte. Am Dienstag auf dem European Pirate Summit wurde ich zu deren Sammler. Nicht nur nahm ich angebotene Karten ohne Ablehnung oder Protest an. Nein, in einzelnen Fällen ergriff ich sogar die Initiative, bot aktiv meine Karte an oder fragte meinen Gesprächspartner, ob er/sie denn eine Visitenkarte hätte. Schockierend.

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Wider den Bedeutungsverlust:
Der VZ-Relaunch steht vor der Tür

In der kommenden Woche will die VZ-Gruppe ihre überarbeitete Plattform vorstellen. Diese soll den anhaltenden Bedeutungsverlust des sozialen Netzwerks stoppen.

Anfang August beschrieb ich den von einem drastischen Besucherrückgang geprägten Niedergang der VZ-Netzwerke – einstmals Deutschlands führendes Social Network. Dass ein großer Schnitt unmittelbar bevorsteht, war offensichtlich.

Per Mail hat das Berliner Unternehmen gestern Tech-Berichterstatter darüber informiert, dass die Testversion des neuen VZ fertig ist. Ende September wird sie vor Ort am Firmensitz der Berliner Backfabrik von VZ-CEO Dr. Clemens Riedl und am Relaunch beteiligten Entwicklern vorgestellt.

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Facebooks neuer “Abonnieren”-Button:
Ein kleiner Knopf mit großer Wirkung

Facebook erlaubt es Nutzern schon länger, öffentliche Status Updates von Nicht-Kontakten zu abonnieren. Eine neue Schaltfläche rückt diese Funktion jetzt ins Zentrum und unterstreicht Facebooks Bestreben, der Konkurrenz das Wasser abzugraben.

Im Gegensatz zu den verbesserten Kontrollmöglichkeiten rund um das Teilen von Inhalten sowie den dieser Tage nach und nach alle Nutzer erreichenden “smarten Freundeslisten” beinhaltet eine weitere, am Mittwochabend von Facebook verkündete und scharf geschaltete Neuerung eigentlich nur das Hinzufügen eines zusätzlichen, scheinbar harmlosen Buttons zu Nutzerprofilen.

Und tatsächlich macht der neue zentrale “Abonnieren”-Knopf zwischen dem Button für Freundesanfragen und dem zum Versenden einer Nachricht eigentlich nichts, was nicht zuvor auch schon möglich war: nämlich alle öffentlichen Status-Updates eines Mitglieds zu abonnieren, das nicht zu den bestätigen Facebook-Freunden gehört. Doch bisher erreichte man dies allein durch eine nicht erwiderte Freundschaftsanfrage, was die Bekanntheit des Features im Promillebereich angesiedelt haben dürfte.

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diaspora:
“Google+ hat uns kopiert”

Die Art, wie Nutzer bei Google+ und diaspora Kontakte kategorisieren und Inhalte teilen, ist sehr ähnlich. In einem Blogbeitrag zeigen sich die diaspora-Macher “stolz” darüber, dass Google ihr System nachgeahmt hat.

Als Google Ende Juni den Vorhang seines lange erwarteten sozialen Netzwerks Google+ lüftete, war ein wichtiges Element des neuen Dienstes für Mitglieder des dezentralen Social Networks diaspora keine Neuheit mehr: Das von Google eingeführte Kreise-System (“Circles”) zur Kategorisierung von Kontakten und zum granularen Teilen von Inhalten findet sich in identischer Form auch bei der diaspora wieder – mit dem Unterschied, dass Kreise dort “Aspects” heißen.

Inwieweit sich Google hier von dem Social-Networking-Zwerg aus New York hat inspirieren lassen, darüber lässt sich vorzüglich spekulieren. Das theoretische Konstrukt hinter Google+ wurde erstmalig im Juli 2010 in Form einer 224 Folien umfassenden Präsentation vorgestellt. Eine konkrete Beschreibung des Circles-Prinzip konnte ich beim Überfliegen darin jedoch nicht finden.

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Deutsche Social Networks:
Das vergebliche Hoffen
auf Datenschutz als Rettung

Die VZ-Netzwerke, lokalisten und wer-kennt-wen.de loben sich für ihren gemeinsamen Verhaltenskodex rund um Daten-, Jugend- und Verbraucherschutz. Nutzern ist’s egal.

Foto: stock.xchng
Foto: stock.xchng
Verfolgt man die ermüdende deutsche Diskussion rund um Datenschutz im digitalen Zeitalter, erhält man leicht den Eindruck, es gäbe auch für Konsumenten nichts Wichtigeres. Immerhin kämpfen ja Politiker und Datenschützer im Sinne und Auftrag des Verbrauchers, möchte man meinen.

Doch wäre der krampfhafte Schutz der eigenen Daten um jeden Preis tatsächlich etwas, das Deutsche abseits von Populismus und Panikmache rund um Street View und Gesichtserkennung für erstrebenswert halten, stellt sich die Frage, was von einer aktuellen Meldung zum gemeinsamen Verhaltenskodex der drei deutschen Social Networks VZ-Netzwerke, lokalisten und wer-kennt-wen.de zu halten ist:

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Facebooks große Stärke:
Die stetige Veränderung

Facebook verabschiedet sich von der Idee, Nutzer zum öffentlichen Publizieren von Inhalten zu drängen, und wickelt seine Check-In-Funktion ab. Die stetige Veränderung erhöht Facebooks zukünftige Erfolgschancen.

Eine der großen Stärken von Facebook ist es, sich nicht vor radikalen Änderungen zu scheuen – selbst wenn diese anfänglich zu lautstarken Proteststürmen von Nutzern führen. Gleichzeitig zögert das soziale Netzwerk auch nicht damit, relativ junge Funktionen wieder abzuschaffen, sofern sich eine bessere Lösung abzeichnet oder Anwender diese nicht annehmen wie erhofft.

Dieses von Facebook-Chef Mark Zuckerberg gelebte Credo zeigt sich einmal mehr an den am Dienstagabend bekannt gegebenen Modifikationen (wie in Linkwertig berichtet): Facebook wird in den nächsten Tagen zahlreiche kleinere Änderungen lancieren, um Nutzern mehr Kontrolle über die Veröffentlichung von Status-Updates, Fotos und anderen Inhalten zu geben – eine Auflistung findet ihr hier.

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Social Network rund um E-Books:
Readmill will Bücher
und das Web verbinden

Bei Readmill, einem neuen Social Network rund um E-Books, steht das tatsächliche Leseverhalten der Nutzer im Vordergrund. Herzstück des Dienstes aus Berlin ist ein sozialer E-Book-Reader für das iPad.

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Im Jahr 2007 zogen zwei Schweden nach einem kurzen Aufenthalt in San Francisco nach Berlin, um dort ein Online-Musikstartup aufzubauen. Die Rede ist natürlich von Alexander Ljung und Eric Wahlforss. Die zwei gründeten mit SoundCloud nicht nur eines der angesagtesten jungen Webunternehmen aus Deutschland, sondern legten auch den Grundstein für das Entstehen einer völlig neuen Generation hiesiger Startups.

Mittlerweile ist das Duo jedoch nicht mehr das einzige skandinavische Gründergespann im Internetsektor der deutschen Hauptstadt: Die Schweden David Kjelkerud und Henrik Berggren sind schon lange mit den SoundCloud-Machern befreundet und fassten Anfang des Jahres inspiriert von Ljungs und Wahlforss’ Pionierarbeit den Beschluss, ebenfalls nach Berlin zu ziehen und ein Startup auf die Beine zu stellen. Das Ergebnis heißt Readmill und ist ein soziales Netzwerk für Leser von E-Books.  » weiterlesen

Google+, Heello, Subjot:
Aufbruchstimmung im Social Web

Während Google+ in rasantem Tempo neue Nutzer gewinnt, tauchen mit Heello und Subjot zwei weitere neue Social-Web-Aspiranten auf. Eine derartige Aufbruchstimmung gab es lange nicht mehr.

Im Sommer 2010 schien es im Social Web nur einen Trend zu geben: Facebook. Der Platzhirsch unter den Social Networks hatte gerade das Erreichen der Marke von 500 Millionen aktiven Nutzer verkündet. In Deutschland ließen sich rund zehn Millionen Menschen mindestens einmal im Monat bei dem Social Network blicken. Während es für internationale und nationale Konkurrenten bergab ging, stellte Facebook-Chef Mark Zuckerberg selbstbewusst eine Milliarde Anwender für seine Plattform in Aussicht. Der einzige Anbieter neben dem sozialen Netzwerk, der ebenfalls kontinuierliche Zuwächse verzeichnen konnte, war Twitter.

Nutzer und Beobachter arrangierten sich mit der Entwicklung. Dass überhaupt noch einmal ein neues Projekt ernsthaft versuchen würde, den zwei expansiven Diensten aus Kalifornien Paroli zu bieten, schien zum damaligen Zeitpunkt unwahrscheinlich. Ein Jahr später jedoch sieht die Lage anders aus.

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Abstieg:
Die Tage der VZ-Netzwerke
sind gezählt

Die drei VZ-Netzwerke verlieren stetig an Nutzern. Besonders schlecht steht es um studiVZ. Der große Schnitt ist nur noch eine Frage von Tagen oder Wochen.

Wie schlecht steht es eigentlich um die VZ-Netzwerke? Dass studiVZ, meinVZ und schülerVZ von einer Nutzerabwanderung zu Facebook betroffen sind, die man in dieser Dimension höchstens bei MySpace beobachten konnte, ist hinlänglich bekannt. Doch blickt man auf die offizielle Statistik der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.V. (AGOF), so besuchten im April noch immer 9,81 Millionen eindeutige User die Netzwerke des Holtzbrinck-Unternehmens.

Nun sind dies zwar rund fünf Millionen Unique Visitors pro Monat weniger als im dritten Quartal 2009 (AGOF-PDF, damals wurden die drei Dienste noch separat ausgewiesen, was Überschneidungen bei den Uniques zulässt), aber immerhin noch mehr, als jedes andere Social Network in Deutschland abseits von Facebook monatlich erreicht.

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Hotelsnapper:
Mit Facebook-Integration
Hotel-Nieten aussortieren

Der Münchner Preisvergleichsdienst Hotelsnapper ermöglicht es Nutzern durch eine Verknüpfung mit Facebook, die Empfehlungen und Meinungen der persönlichen Kontakte in die Suche nach einer geeigneten Unterkunft einfließen zu lassen.

Wenn in den letzten Monaten das Stichwort Social Search fiel, dann zumeist im Kontext mit dem Bestreben der gührenden Suchmaschinen und Internetkonzerne, Websuche mit Informationen sowie Feedback von Freunden und Bekannten zu ergänzen und somit die Resultate besser und relevanter zu gestalten.

Doch die soziale Suche bietet sich natürlich nicht nur für die Giganten der Netzwirtschaft an, sondern auch für alle vertikalen (Meta-)Suchmaschinen, also solche mit einem eng eingegrenzten Themenfeld. Das Münchner Startup Hotelsnapper betreibt seit dem vergangenen Jahr einen Preisvergleichsdienst für Hotels und hat vor wenigen Tagen eine sehr interessante Facebook-Integration lanciert.

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