Thema: Social Networks

 

Alle 326 Artikel zum Thema Social Networks auf netzwertig.com:

Last.fm:
Europa verliert seinen größten unabhängigen Web-2.0-Star

Last.fm, das weltweit führende Social-Music-Network mit Sitz in London, verliert seine Unabhängigkeit. Der US-Medienkonzern CBS kauft die mehr als 20 Millionen Mitglieder zählende Community für 280 Millionen Dollar. Immerhin ist der Käufer nicht Google.

Mehr zu der Übernahme hier.
Mehr Meldungen zu Last.fm im Archiv.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

MySpace aufgepasst:
Jetzt kommt Facebook!

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Gerne werfen wir bei zweinull.cc ab und zu einen Blick über den großen Teich und betrachten das Internetgeschehen in den USA. Zum einen, weil die Ausmaße des Onlinebooms dort um ein Vielfaches größer sind als in Europa und zum anderen, weil sich mit der Beobachtung dortiger Internettrends häufig Voraussagen für die Entwicklung des hiesigen Marktes machen lassen.

Das dominierende Internet-Thema der vergangen Woche war der Start einer Entwicklerplattform für das Social Network Facebook. “Facebook Platform” ermöglicht es Drittanbietern, eigene Applikationen zur Integration in die Facebook-Userprofile bereit zu stellen. Für wie wegweisend dieser Schritt gehalten wird, zeigt das US-Presseecho. Sämtliche großen IT- und Internetblogs berichteten in unzähligen Beiträgen über die “Facebook Platform”, die verschiedenen verfügbaren Applikationen und Tools und darüber, welche Konsequenzen für Facebook und seine Konkurrenten zu erwarten sind. Viele Newsseiten streamten oder bloggten live von der Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag, bei der sich laut Techcrunch mehr als 750 Personen einfanden. » weiterlesen

Business-Community Xing startet Marketplace für Jobs, Dienstleistungen & Immobilien

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Deutschlands größtes und einzig relevantes Social Network im Business-Bereich, Xing, erweitert sein Tätigkeitsfeld. Seit kurzem steht ausgewählten Beta-Testern der Marketplace zur Verfügung. Dort können zahlende Premium-Mitglieder (derzeit) kostenlos inserieren und freie Jobs bei den gut zwei Millionen registrierten Xing-Anwendern bekannt machen. Verschiedene Kriterien ermöglichen es, die Suche nach dem passenden Angebot genau einzugrenzen. Die Beta-Version beschränkt sich auf die Stellensuche. Bereits angezeigt werden jedoch auch (noch inaktive) Auswahlfelder für die Suche nach Dienstleistungen und Immobilien. » weiterlesen

Last.fm ab sofort mit Musikvideos

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Last.fm, die mit mehr als 20 Millionen Mitgliedern weltweit größte Social-Music-Community, zeigt ab sofort auch Musikvideos. Genau wie bei den individuellen Audiostreams, die zum Hörverhalten und Musikgeschmack des jeweiligen Nutzers passen, soll es in Kürze personalisierte Videochannels geben. Als eines der ersten Videos steht “Silent Shout” von der australischen Band “The Knife” zum Streaming bereit. Interpreten und Labels können seit einigen Tagen Videos auf die Seite stellen. User, die nach einer bestimmten Band suchen, bekommen dann neben den zu diesem Interpreten passenden Radiostationen auch seine Videos aufgelistet. » weiterlesen

Zweifelhafte Ehre für Frazr und StudiVZ

Gestern veröffentlichte das populäre US-Portal Mashable eine Liste der sieben dreistesten Web-2.0-Kopien. Ganze drei der sieben Kandidaten kommen aus Deutschland: Die Twitter-Kopien Frazr und wamadu auf Platz 2 und 7 und das Facebook-Imitat und gleichzeitig erfolgreichstes deutsches Social Network, StudiVZ auf Platz 3. Eine sehr zweifelhafte Ehre und irgendwie auch ein bisschen peinlich, dass die hier bereits seit einiger Zeit stattfindende Diskussion um das permanente Kopieren erfolgreicher Internetkonzepte aus den USA nun auch dort geführt wird, oder?

Gleichzeitig sollte man hier zu Lande deutlicher zwischen innovationslosen Kopien und durchdachten Weiterentwicklungen unterscheiden. Zurecht landen Frazr und StudiVZ auf Mashables Liste, immerhin hat man neben der Funktionsweise auch das Design des jeweiligen Originals übernommen. Was einen auch immer zu solch einem frechen Schritt bewegt – die Kritik ist berechtigt und wird nicht verstummen, solange StudiVZ/Facebook und Frazr/Twitter sich so ähnlich sehen.

Manchmal wird in der Diskussion um “Klone” allerdings stark verallgemeinert und pauschalisiert. Eine erfolgreiche Idee zu übernehmen und als Ausgangsbasis für ein eigenes Projekt zu verwenden, welches dann eigenständig weiterentwickelt wird, ist nicht verwerflich. Im Gegenteil, Konkurrenz belebt das Geschäft und kommt am Ende dem Nutzer zugute, der sich seinen Favoriten aussuchen kann. Natürlich gilt das nur bei einem Dienst mit ordentlichem Mehrwert. Wieso Deutschland mittlerweile acht Twitter-Klone hat und was die Macher der jeweiligen Seite antreibt, ist mir schleierhaft.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Unddu.de:
In einem Jahr siebenstellige Nutzerzahlen

Mit ziemlicher Verspätung blätterte ich heute durch die Printausgabe 17 des Marketing-Magazins Werben & Verkaufen vom 26. April. Darin enthalten war eine Verlagsbeilage rund um den Internetkonzern United Internet Media. Dieser startete vor kurzem in Konkurrenz zu MySpace und Bloomstreet sein eigenes soziales Netzwerk unddu.de unter dem Markendach von WEB.DE. In einem Interview nehmen Matthias Greve, Vorstand 1&1 Portale, und Matthias Ehrlich, Vorstand 1&1 und Vorstand United Internet Media, ausführlich Stellung zu den Erwartungen in unddu.de. Im Folgenden die interessantesten und wichtigsten Punkte:

- Mit unddu.de möchte United Internet Media das Web 2.0 und Social Networks in Deutschland massenfähig machen.

- Die Community soll innerhalb von einem Jahr eine siebenstellige Nutzerzahl erreichen.

- Bei unddu.de soll auch der 60-Jährige mit seinen Enkeln kommunizieren oder für seinen Tennisverein eine Community bauen können.

- Unddu.de soll dem User vielfältige Nutzwerte bieten. Man kann es als persönliche Startseite, als Forum, als Blog oder Website verwenden.

- Es ist eine persönliche Website der neuen Art mit dem klaren Anspruch, die Nummer eins in Deutschland zu werden.

- In unddu.de wurde im zweistelligen Millionenbereich investiert. Über 30 Mitarbeiter arbeiten seit einem Jahr an der Entwicklung.

Ambitionierte Ziele also – ich bin gespannt. Man wird sehen, ob unddu.de im Frühjahr 2008 tatsächlich über mehr als eine Million registrierte Nutzer verfügt.

Siehe auch
Unddu.de geht online – erstes Fazit
Social Networks: Mit bloomstreet & unddu.de wird es richtig eng!

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Wakoopa:
Social Network für Software gestartet

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Seit gestern ist Wakoopa online: Es handelt sich hier um ein soziales Netzwerk für Software-Anwender. Man lädt sich einen kleinen Tracker herunter, der dann laufend auf das Profil überträgt, welche Software man benutzt (Sozusagen last.fm für Software). Derzeit scheint man allerdings etwas unter dem Besucheransturm zu leiden, weshalb nicht alle Funktionen verfügbar sind.

Eine gute Anwendungsmöglichkeit ist zum Beispiel, nach Software für einen bestimmten Zweck zu suchen. Ebenfalls kann sich der Dienst als nützlich erweisen, um den Nutzeranteil von Software herauszufinden, wie etwa beim Tag Browser.

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Kostenlos telefonieren mit Jubii:
Erster Einblick in den neuen Dienst

Neben Unddu ging diese Woche ein weiterer neuer Dienst online: Lycos startete wie angekündigt Jubii – in der ersten Ausbaustufe mit einem E-Mail Client, einem Messenger sowie einem Datei-Austausch-Service. Weitere Dienste wie JubiiWorld (Chat), JubiiDate (Single-Börse) und JubiiPages (Homepage-Baukasten) folgen noch.

Die Registrierung ist recht simpel gehalten und begnügt sich mit der Angabe von Vor- und Nachname sowie Wohnort und Alter und geht alles in Allem schnell von der Hand.

Hat man sich registriert und loggt sich das Erste mal ein, so findet man einen aufgeräumten E-Mail-Webclient vor sich, der sehr Web 2.0ig durchgestylt ist. Die gefällige Oberfläche wird allerdings jetzt schon durch extrem penetrante Werbebanner getrübt, die es wirklich anstrengend machen den Dienst zu nutzen. Auch das Targeting scheint noch nicht ganz ausgefeilt zu sein, anders kann ich es mir nämlich nicht erklären, dass ich andauernd Hormonpflaster zur Verhütung angeboten bekomme. Natürlich verstehe ich Jubii, dass sie irgendwie auch ihr Geld verdienen müssen, aber man könnte es sich durchaus überlegen, ob man Werbung nicht auch auf eine dezentere und gezieltere Art und Weise machen kann – besonders unter dem Aspekt, dass man User ja dazu bewegen möchte, den Dienst täglich zu nutzen.

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Neben dem E-Mail-Client gibt es in der aktuellen Version noch eine Kontaktverwaltung sowie einen Medien-Manager. Diesen kann man verwenden um Dateien wie Bilder und Videos zu verwalten und diese mit seinen Kontakten auszutauschen. Jede Datei darf maximal 10 MB groß sein (Ausnahme: Videos mit 20 MB bzw. 10 Minuten Länge). Das Hochladevolumen beträgt pro Monat 500 MB und insgesamt stehen jedem Nutzer 10 Gigabyte zur Verfügung.

Das wirkliche Killer-Feature von Jubii ist derzeit allerdings, dass man kostenlos telefonieren kann. So sind in der derzeit laufenden Beta-Phase kostenlose Gespräche nach Deutschland, Österreich, Dänemark, Frankreich, Italien, in die Niederlande, Spanien, Großbritannien, in die USA und nach Kanada möglich. Die Gesprächsdauer ist allerdings auf maximal fünf Minuten begrenzt und funktioniert vom Prinzip her wie bei Jajah: Man gibt seine eigene Nummer an, die Nummer der Person die angerufen werden soll und klickt auf “Anrufen”. Danach läutet das eigene Telefon und die Verbindung wird hergestellt. Die Verbindungsqualität ist recht passabel, jedenfalls als ich den Dienst ausprobiert habe.

Fazit
Trotz nett gestalteter Obefläche vermag Jubii ebensowenig wie Unddu Begeisterungsstürme in mir hervorzurufen. Jedoch muss man auch hier dem Dienst erst Zeit geben, bis er eine halbwegs große Nutzerbasis aufgebaut hat und alle Funktionen freigeschaltet sind. Das derzeit beste Feature ist allerdings das kostenlose Telefonieren, vermutlich weil man dann auch nicht auf all die nervigen Werbebanner schauen muss.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Unddu.de geht online – erstes Fazit

Etwas später als ursprünglich angekündigt ging heute www.unddu.de an den Start. Derzeit sind allerdings noch nicht alle Module verfügbar, diese werden erst nach und nach freigeschaltet.

Was mir dabei auf den ersten Blick sauer aufstößt: Um sich registrieren zu können, muss man sich vorher bei WEB.DE oder GMX eine E-Mail-Adresse holen. Warum jemand, der diesem sozialen Netzwerk beitreten will, erst eine neue Freemail-Adresse aufgezwungen bekommt, entschließt sich dabei völlig meiner Kenntnis. Bei beiden Anbietern jedenfalls muss man sich mit voller Anschrift registrieren – Postfachadressen sind nicht zugelassen. Ich hoffe, der Dienst wird im weiteren Verlauf auch für Nutzer außerhalb von WEB.DE oder GMX geöffnet.

Nun gut. Hat man erst mal die Hürden der Registrierung hinter sich gebracht und loggt sich ein, landet man auf seiner Benutzerseite. Es handelt sich dabei salopp gesagt in erster Linie um einen “Homepage-Baukasten”, mit dem man seine eigenen Webseiten erstellen kann, die dann im Format username.unddu.de aufrufbar sind. Die einzelnen Seiten kann man dann mit Modulen gestalten und so etwa RSS-Feeds einbinden, Videos oder Fotos anzeigen und so weiter. Die Elemente lassen sich mit Drag und Drop auf der Seite herumschieben und positionieren. Die enorm Ajax-lastige Oberfläche wirkt dabei alles in allem recht robust und sauber gelöst – das Basteln von Seiten geht so recht leicht von der Hand. Die erstellten Seiten kann man dann entweder öffentlich oder privat zugänglich machen.

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Wie so eine Nutzerseite aussieht, sieht man zum Beispiel auf chris.unddu.de. Dieser Benutzer ist übrigens der persönliche Ansprechpartner der Plattform, der den Usern zu Fragen rund um das neue Portal zur Verfügung steht.

Die Soziale Komponente wirkt derzeit jedoch noch etwas rudimentär und unübersichtlich. Wo gebe ich denn zum Beispiel Profildaten über mich ein? Wie finde ich Freunde oder Gleichgesinnte? Ich habe nur herausfinden können, wie man Freunde in seine Liste aufnimmt, aber nach Gruppenfunktionen und dergleichen habe ich vergeblich gesucht. Aber wie gesagt, das Portal scheint noch nicht zur Gänze freigeschaltet zu sein, es ist also durchaus möglich, dass das alles noch kommt.

Erstes Fazit

Die Widgets und die Gestaltungsmöglichkeiten, die ich auf meinen eigenen Seiten habe, sind ganz nett, aber besonders die soziale Komponente wirkt auf mich noch etwas vernachlässigt und unübersichtlich. Natürlich sollte man dem Portal aber erst mal etwas Zeit geben, um vollständig in Gang zu kommen, bevor man ein weiteres umfassenderes Urteil abgeben kann.

Auf mich wirkt unddu.de jedoch auf den ersten Blick wesentlich unspektakulärer als angekündigt. Aber lassen wir uns mal überraschen, was noch alles kommt ;)

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

StudiVZ-Gründer Dariani:
“Ich glaube, ich bin verrückt”

Vor zwei Wochen konnte StudiVZ den zweimillionsten Nutzer begrüßen. Ehssan Dariani, der vor eineinhalb Jahren die Idee zu der Studenten-Community hatte und sie zusammen mit Dennis Bemmann und Michael Brehm realisierte, guckt sich das Geschehen mittlerweile nur noch als Berater an. Welt Online berichtet in einem aktuellen Artikel, wie es den drei Gründern nach der Holtzbrinck-Übernahme ergeht, warum Dariani nicht mehr Geschäftsführer ist und wie gut die Aussichten für StudiVZ sind, allein mit Werbung langfristig Gewinne zu machen.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.