Thema: Social Networks

 

Alle 326 Artikel zum Thema Social Networks auf netzwertig.com:

Der Journalist als Marke:
Wie Facebooks Abonnieren-Button
die Autoren stärkt

Facebook stellt seinen im September eingeführten Abonnieren-Button ab sofort zum Einbau in externe Websites zur Verfügung. Medienangebote, die von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, geben Autoren die Gelegenheit, Leser dauerhaft an sich zu binden.

Die Bindung der Nutzer an einzelne Medienmarken nimmt ab, während parallel immer mehr Journalisten selbst zur Marke werden. Dieser sich lange abzeichnende Trend, der durch den Bedeutungsverlust des Printmediums, durch auf algorithmischen und Freundes-Empfehlungen basierenden, von spezifischen Verlagsangeboten losgelösten Informationsbeschaffungsinstrumenten der digitalen Welt sowie dem Vorhandensein von Onlinetools zur Vernetzung vorangetrieben wird, erhält mit Facebooks in der Nacht vorgestelltem Abonnieren-Button für Websites neuen Nahrung.

Mitte September präsentierte Facebook Nutzern die neue Funktion des Abonnierens von öffentlichen Status-Updates. Seitdem ist nicht mehr unbedingt eine beidseitig akzeptierte Freundschaft notwendig, um sich über das Befinden von Facebook-Kontakten per Newsfeed auf dem Laufenden zu halten – vorausgesetzt, eine Person hat das Abonnieren-Feature aktiviert und publiziert öffentliche Status-Updates.

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YouTube gibt zu:
“Ja, Facebook existiert wirklich”

Im Rahmen eines umfassenden Redesigns hat sich Googles Videoportal YouTube erstmalig dazu durchgerungen, dem Kontrahenten Facebook Sichtbarkeit auf der Plattform einzuräumen. YouTube kann damit nur gewinnen.

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Vor einem Jahr gab es noch kein Google+, allerdings eine Vielzahl von Gerüchten über Googles bevorstehenden, nächsten Vorstoß in den Social-Web-Bereich. Was Google damals zu übersehen schien, war die Tatsache, dass es mit YouTube bereits ein sehr populäres Social Network besaß. Mein damaliger Gedanke: Statt mit einem neuen Dienst (der später Google+ heißen sollte) bei null anzufangen, hätte Google YouTube ausbauen und zum Zentrum der Interaktion zwischen seinen Nutzer machen können.

Bekanntlich kam es anders. Doch mit einem umfassenden Redesign (angeblich das größte jemals) beschreitet das mit Abstand marktführende Videoportal, das täglich 3,5 Milliarden Videos zeigt, ab sofort einen Weg, den ich mir von dem Dienst schon lange gewünscht habe: Es erlaubt eine engere Verknüpfung mit anderen Social-Web-Services sowie ein deutlich “sozialeres” Videoerlebnis.

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WhatsApp:
Das andere soziale Netzwerk

Dem mobilen Chatdienst WhatsApp ist es trotz zahlreicher Konkurrenten, schwacher Differenzierungsmerkmale und der Übermacht Facebook gelungen, zwischen Smartphone-Nutzern ein alternatives Social Network aufzubauen.

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In letzter Zeit habe ich häufiger darüber nachgedacht, wie die Zukunft der rasant wachsenden mobilen Chat-Applikation WhatsApp aussehen könnte und ob sich hier nahezu unbemerkt ein neues Social Network mit globaler Reichweite und Bedeutung etabliert.

Bestätigt fühlte ich mich in diesen Überlegungen, als ich am Donnerstagabend in Zürich einen Vortrag über Trends im Social Web hielt und auf meine Frage, welche der rund 30 Anwesenden WhatsApp verwenden, geschätzte 80 Prozent den Armen hoben – ungefähr das gleiche Bild ergab sich, als ich nach Facebook-Mitgliedern fragte.

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Facebook, Twitter und jetzt Google+:
Drei sind einer zu viel

Mit dem Start von Google+ kämpfen nun drei führende, auf die Masse der Nutzer ausgerichtete und sich im Funktionsumfang überschneide Social-Web-Plattformen um die Aufmerksamkeit der Nutzer. Googles Nachzügler wird dabei zunehmend zur Last.

Kurz nach dem Launch von Google+ lobte ich sie noch, die ausführlichen, sachlichen Diskussionen, die sich bei Googles neuem Social Network regelmäßig rund um von Nutzer verlinkte Texte und publizierte Thesen und Beobachtungen entwickeln.

An deren Existenz hat sich bis heute nichts geändert. Debattiert wird bei Google+ noch immer fleißig. Da ein Großteil der aktiven Anwender des Dienstes zu den “üblichen Verdächtigen” aus der Blog- und Social-Media-Welt gehört, gibt es auch keinen Mangel an Themen, über die man sich austauschen könnte.

Allerdings hat sich meine Einstellung dazu sukzessive gewandelt. Immer mehr entwickelt sich Google+ für mich zu einer Last; zu einer Plattform, die ich zwar von Berufs wegen und auch interessehalber nicht ignorieren kann, deren hypothetisches Verschwinden von einem Tag auf den anderen aber für mich eher ein Grund zur Freude denn zur Trauer wäre (im Gegensatz zum Google Reader).

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Brisanter Entschluss:
US-Behörde zwingt Facebook
zum Opt-In-Verfahren

Die US-Handelskommission FTC hat Facebook die Auflage erteilt, für Änderungen an den Privatsphäre-Einstellungen grundsätzlich vorab das Einverständnis der Nutzer einzuholen. Im schlimmsten Fall wird dies Facebooks Entwicklungstempo drastisch verlangsamen.

Foto: stock.xchng
Foto: stock.xchng

Aktualisiert

Nutzer von Internetdiensten wünschen sich zwar (bewusst oder unbewusst) eine Weiterentwicklung des Angebots, haben aber eine Tendenz, signifikante Änderungen zumindest anfänglich abzulehnen – erst recht wenn sie mit abgewandelten Privatsphäre-Einstellungen einhergehen. Facebook, das weltgrößte soziale Netzwerk, hat deshalb über die Jahre signifikante Neuerungen stets im Opt-Out statt im Opt-In-Verfahren eingeführt.

Opt-Out bedeutet, dass eine neue Funktionalität oder Einstellung für Anwender automatisch aktiviert wird. Sofern sie diese nicht wünschen, erhalten sie nachträglich die Gelegenheit, sie wieder abzuschalten. Beim Opt-In hingegen werden Nutzer vor die Wahl gestellt, ob sie die Neuerung freischalten wollen.

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Direct Connect:
Googles smarte Abkürzung
zu Firmenprofilen bei Google+

Über die Eingabe von “+Firmenname” in die Google-Suche können Nutzer künftig direkt Unternehmensseiten bei Google+ aufsuchen und abonnieren.

Wie von Google+ Fans seit langem sehnlichst erwartet und eben bereits in Linkwertig erwähnt, hat Google am Montagabend Google+ Pages aktiviert – Profilseiten für Firmen und Marken. Mittlerweile kann jedes Google+-Mitglied auf dieser Seite ein oder mehrere Profile für nicht physische Personen anlegen. Die wichtigsten Details auf Deutsch findet ihr hier und hier. Unserer netzwertig.com-Page folgen könnt ihr hier.

Während die Einführung von Unternehmensseiten bei Google+ maximal eine Pflichtübung darstellt, deren tatsächliche Auswirkungen auf den Erfolg des Dienstes unklar sind, bringt Googles Pages-Produktlaunch zumindest eine wirklich spannende Funktion mit sich: Direct Connect.

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WhatsApp, Kik und Viber:
Datenschutz als
Bremsklotz der Vernetzung

Die Welt sozialer Netzwerke ist ungerecht: Anbieter, die sich an die Konventionen halten, werden zu Geisterstädten, während Regelbrecher sich vor Nutzern kaum retten können. Die mobilen Apps Kik, WhatsApp und Viber verdeutlichen dies exemplarisch.

Wenn ich mit Freunden oder Bekannten per mobiler Kurznachricht kommuniziere, versuche ich, die in ihrer Zeichenlänge begrenzte und je nach Tarif auch kostenpflichtige SMS zu vermeiden und stattdessen per Smartphone-Chatdienst zu kommunizieren. Wie ich bereits in einem älteren Beitrag dargelegt habe, nutze ich hierfür den kanadischen Dienst Kik.

Doch leider hat dieser in Europa eine äußerst geringe Verbreitung. Abgesehen von einigen Kontakten, die ich selbst zum Einsatz von Kik bewegen konnte, begegnen mir selten Personen, welche die Kik-App installiert haben und somit über den kostenfreien Service für mich erreichbar sind. Einer vergleichbaren Applikation dagegen ist es gelungen, in Deutschland und anderen europäischen Ländern eine kritische Masse zu erreichen, nämlich WhatsApp.

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Google+:
Der Schlüssel heisst Android

Google+ macht knapp vier Monate nach seinem Start den Eindruck, vorrangig ein Nischennetzwerk für die Social-Media-Szene und Intensivnutzer zu sein. Doch dank der engen Integration in Android 4.0 kann sich dies schnell ändern.

Moritz Adler ist Product Manager Mobile bei local.ch und ein ehemaliger Mitarbeiter von Blogwerk, der Betreiberin von netzwertig.com.

Martin Weigert beschrieb vor einigen Tagen, wie Google+ bisher vor allem die üblichen Verdächtigen anzieht: Geeks, Social Media Experten, SEO-Berater und mehr und mehr Spammer. Das neue Social Network aus dem Hause Google drohe daher, zu einem Nischenangebot zu werden. Einen wichtigen Aspekt hat er in seiner Analyse jedoch außer Acht gelassen: Die Zukunft von Google+ liegt in erster Linie im mobilen Bereich.

Sicher: Die Anfangseuphorie rund um Google+ scheint vorbei zu sein. In letzter Zeit stieß ich häufiger auf Artikel, die Google+ verlangsamtes Wachstum, eine geringere Nutzung und die Präsenz der ewig gleichen Gesichter attestierten. Gleichzeitig erinnern mich diese Abgesänge aber sehr an Gartners Hype Cycle. Fakt ist: Über 40 Millionen Nutzer sind nach knapp vier Monaten kein schlechtes Resultat und die Qualität der Diskussionen auf Google+ ist signifikant besser als auf Facebook und Twitter.

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Das Beste, was diaspora passieren konnte:
PayPal sperrt das Spendenkonto

PayPal hat das Spendenkonto des dezentralen sozialen Netzwerks diaspora mit eingezahlten 45.000 Dollar ohne Begründung eingefroren. Etwas Besseres hätte dem unter Aufmerksamkeitsmangel leidenden Projekt kaum passieren können.

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Aktualisiert

diaspora, das dezentrale soziale Netzwerk, das zumindest vom Grundgedanken her die bessere Alternative zu Facebook und Google+ darstellt, hat ein entscheidendes Problem: mangelnde Aufmerksamkeit (neben der Tatsache, dass der hauseigene “Pod” noch immer nur mit einer Einladung zugänglich ist). Ohne einen anhaltenden Mediendruck fühlen sich zu wenige Nutzer dazu “genötigt”, sich den Dienst wenigstens einmal anzuschauen. Das für jedes Social Network existenzbedrohende Fehlen einer kritischen Masse ist die Folge.

Doch PayPal hat den New Yorker diaspora-Machern mit einer undurchsichtigen Aktion gerade einen großen Gefallen getan: Der zu eBay gehörende Zahlungsdienstleister sah sich nämlich ohne Angabe von Gründen dazu gezwungen, diasporas Konto einzufrieren, auf das Unterstützer im Rahmen einer vor wenigen Tagen gestarteten Spendenaktion Geld einzahlen sollten, um die weitere Entwicklung des Dienstes zu ermöglichen.

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Google+:
Die Gefahr der Nische

Mehr als 40 Millionen Mitglieder hat Google+ mittlerweile. Doch wirklich aktiv sind bei Googles ambitioniertem Social Network vor allem diejenigen, die ohnehin jede Plattform sofort bevölkern. Der Durchbruch in den Mainstream ist nicht in Sicht.

Vor genau drei Monaten veröffentlichte ich einen persönlichen Zwischenbericht zu Google+. Mein damaliges Fazit: Das neue soziale Netzwerk aus dem Hause Google ist eine ideale Diskurs-Plattform, die hinsichtlich der Möglichkeiten zum konstruktiven und ausgiebigen Debattieren Twitter haushoch überlegen ist (was ich kurz danach noch einmal detaillierter beschrieb).

Grundsätzlich schloss ich weitere Wachstumsraten für das neue Google-Produkt kurzfristig nicht aus, unterstrich aber, dass letztlich der dauerhafte Erfolg von der Frage abhängt, ob Google+ die breite Masse begeistern können wird. Heute, ein Vierteljahr später, erscheint mir das Erreichen dieses Zieles unwahrscheinlicher als damals.

Mein heutiges Fazit zu dem Hoffnungsträger von Google fällt folgendermaßen aus: Google+ eignet sich sehr gut für den Schlagabtausch und Austausch mit den einschlägigen Bekannten aus der (deutschsprachigen) Social-Media-Welt (immerhin zeigen auch einige US-Internet-Promis wie Robert Scoble und Jeff Jarvis rege Aktivität bei dem Dienst) – Power-User eben. Vom Durchbruch in den Internet-Mainstream und von der Eignung als Alternative zu Facebook ist es heute aber genauso weit entfernt wie Mitte Juli. Da war Google allerdings nur wenige Wochen alt.

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