Alle 4 Artikel zum Thema Social Network auf netzwertig.com:
Noch wurde die von Xing im Dezember angekündigte Entwickler-API nicht offiziell freigegeben. Doch der Wohnungsmarktplatz loftville darf sie bereits für sein neues Mieterprofil einsetzen.
Mitte Dezember kündigte
Xing den überfälligen Schritt an,
eine Schnittstelle zu veröffentlichen, die es Entwicklern erlaubt, Funktionen des im deutschsprachigen Raum führenden Geschäftsnetzwerks in Drittanwendungen zu integrieren. Konkrete Details behielt das Unternehmen aus Hamburg aber noch für sich. Interessierte können seitdem auf
dev.xing.com ihre E-Mail-Adresse hinterlassen, um rechtzeitig zum Launch der API informiert zu werden.
Am gestrigen Mittwoch präsentierte Xing einen ersten Pilotpartner, der sich die neue Schnittstelle zunutze macht und damit einen Eindruck vermittelt, welche Einsatzmöglichkeiten diese bietet. Konkret geht es dabei um den ebenfalls aus Hamburg stammenden exklusiven Marktplatz für urbane Mietwohnungen loftville, den wir im Frühjahr 2011 vorgestellt haben.
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Facebook verfeinert seine Privatsphäre-Einstellungen stetig und will Mitgliedern glaubhaft machen, dass sie die volle Kontrolle über ihre Daten besitzen. Doch gleichzeitig verändert das soziale Netzwerk eigenmächtig die Sichtbarkeit der Nutzerinhalte.
Wenn ein soziales Netzwerk umfangreiche Privatsphäre-Einstellungen anbietet und Nutzern damit das Gefühl gibt, sie hätten Kontrolle über das Veröffentlichen persönlicher Inhalte, dann setzt dies das Vertrauen der Anwender in die bereitgestellten Mechanismen voraus. Facebook hat mein Vertrauen heute (
mal wieder) erschüttert.
Ich verwende seit langer Zeit das Listen-Werkzeug, um Kontakte zu kategorisieren und bestimmte, von mir publizierte Inhaltstypen vor entfernten Bekannten zu verbergen. Meine Facebook-”Freunde” landen dazu stets in einer von drei Kategorien: uneingeschränkter Profilzugriff, “B-Liste” mit eingeschränktem Profilzugriff und “C-Liste” mit stark eingeschränktem Profilzugriff.
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Google+ kann seit fast einer Woche getestet werden. Sofort nach dem Start des sozialen Netzes fragten alle nach der Programmierschnittstelle für den Dienst. Bis jetzt hat Google nur mit einem Entwicklerregistrierungsformular geantwortet. Dahinter steckt Kalkül, keine Unterlassung.
In Fachkreisen herrscht längst die Meinung vor, dass ein neuer Dienst im Web ohne vernünftige Programmierschnittstelle (API) zum Scheitern verurteilt sei. Die Macht der zahllosen freien Softwareentwickler rund um die Welt wird für das Durchstarten neuer Webdienste zwingend benötigt – Beispiele dafür gibt es genug. Von klein bis (inzwischen) gross, wie Twitter. Und jetzt startete ausgerechnet Branchenprimus Google ein neues Netzwerk – und bietet keine offene Programierschnittstelle dafür an, sondern nur eine Registrierung für Entwickler. Wie passt das zusammen?
Ein Programmierinterface führt im optimalen Fall zu zwei vom Dienstbetreiber gewünschten Effekten:
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Unsere digitalen Kontaktlisten sowie Cloudservices verschaffen uns überall auf der Erde das Gefühl, zu Hause zu sein. Eine Sache muss allerdings noch geschehen, bevor die Welt wirklich zum digitalen Dorf wird.
Es ist unglaublich, wie die Digitalisierung die Welt schrumpfen lässt. Dank des Internets haben wir heutzutage von überall Zugriff auf unser digitales Zuhause. Egal wo auf der Welt wir uns befinden. Durch die Tatsache, dass wir sämtliche Kontakte, Informationen und Daten jederzeit über Notebook, Netbook, Tablet oder Smartphone griffbereit haben, entsteht eine Konstante in unserem Leben, die uns die anderen Veränderungen deutlich einfacher handhaben lässt.
Nun ist das Bild einer vernetzten Welt keine Neuigkeit mehr. Dennoch wird mir derzeit wieder bewusst, welch weitreichende Folgen dieser Aspekt für unser Wohlbefinden hat und was er für unsere Anpassungsfähigkeit bedeutet.
Momentan befinde ich mich in Asien. Davor habe ich einige Jahre in Schweden gelebt (dahin kehre ich auch wieder zurück). Meine Heimat ist jedoch Berlin. Es ist mir also lange bekannt, was es heißt, primär über das Web mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben. Trotzdem bin ich erneut fasziniert davon, wie einfach es heutzutage ist, temporär oder länger an einen völlig anderen Ort dieses Planeten zu reisen, und sich trotzdem sofort heimisch zu fühlen.
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