Thema: Social Media

 

Alle 48 Artikel zum Thema Social Media auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Virales Empfehlungsmarketing bei Airbnb, Uber, Hotel Tonight & Co:
Die Zeiten für Nutzer sind besser denn je

Zahlreiche Buchungsplattformen für Reisen und Mobilitätsdienste folgen dem Vorbild Dropbox und implementieren Empfehlungssysteme, von denen Werbende und Geworbene profitieren. Zusätzlich bieten Rabattcoupons beträchtliche Nachlässe. Nutzer profitieren im großen Stil.

OMG

Nutzergetriebenes Empfehlungsmarketing im Netz ist ein altes Phänomen und insbesondere in Form von Affiliate-Modellen omnipräsent. Viele Onlineshops bieten Kunden die Möglichkeit, Produkte über ihre Websites, Blogs oder Social-Networking-Profile weiterzuempfehlen und im Falle vermittelter Verkäufe eine Provision einzuheimsen. Dieses System hat sich zwar bewährt, bringt aber das Problem mit sich, dass nur zwei von drei Parteien von dem Verfahren profitieren, nämlich der Shopbetreiber sowie der Empfehlende. User hingegen haben keine Vorteile – im schlimmsten Fall werden sie sogar zum Erwerb von Produkten animiert, die Empfehlende allein wegen der Umsatzprovision anpreisen, nicht aus persönlicher Überzeugung oder Erfahrung. » weiterlesen

Filmempfehlungen:
Wie Moviepilot mit der USA-Expansion ein großer Coup gelang

Vor zweieinhalb Jahren gab das Berliner Filmportal Moviepilot den Startschuss für eine US-Version. Eine Niederlassung in Los Angeles folgte kurz darauf. Die Expansion wurde zu einer Erfolgsgeschichte.

Moviepilot

Für viele Startups aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Expansion in die USA ein Unterfangen mit hohem Risiko, schnell ausufernden Kosten und nicht selten einem hinter den Erwartungen bleibenden Ergebnis. Nicht so allerdings für das 2007 gegründet Berliner Filmempfehlungsportal Moviepilot. Im Herbst 2011 schickten die Hauptstädter die US-Version ihres in Deutschland marktführenden Angebots für Filmliebhaber ins Rennen. Unter moviepilot.com präsentiert das Unternehmen Bewegtbildfans in englischer Sprache seitdem aktuelle, personalisierte Informationen zu kurz vor dem Start stehenden Filmen und Serien. Die Gründer Tobias Bauckhage, Jon Handschin und Benjamin Kubota verzichteten für die Internationalisierung auf eine 1:1-Adaption der breit aufgestellten Mutterplattform und entschlossen sich stattdessen, für den USA-Markt mit dem Fokus auf baldigen Film- und Seriendebüts eine neue Richtung einzuschlagen. Das Projekt, das von der Eröffnung einer Niederlassung in Hollywood und namhaften und damit nicht günstigen Rekrutierungen flankiert wurde, hat sich derartig gut entwickelt, dass es zum Zugpferd des Unternehmens avanciert. » weiterlesen

“Fake Likes”:
Klickfarmen bringen Facebooks Anzeigensystem aus dem Gleichgewicht

Dass es bei Facebook Klickbetrug und gefälschte Likes gibt, ist bekannt. Der Videoblogger Derek Muller beschreibt nun aber, wie vor allem legitime Seitenbetreiber, die Facebooks Anzeigenplattform nutzen, unter dieser Problematik leiden.

Über Facebook ziehen gerade dunkle Wolken auf. Grund ist dieser neunminütige Clip des renommierten YouTube-Videobloggers Derek Muller. Darin beschreibt er überzeugend und anhand von Erfahrungen mit eigenen Pages, dass Facebooks einige Monate nach dem Börsengang verkündete Maßnahmen gegen gekaufte “Likes” keinen nachhaltigen Effekt erzielen konnten.

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Vertrauensverlust:
Das Ende der allwissenden Fachleute

Ein Professor beklagt, dass Experten von Laien im Internetzeitalter nicht mehr der notwendige Respekt entgegengebracht wird. Was er nicht bedenkt: Schuld daran sind die Experten selbst.

ExperteDas Expertentum stehe vor dem Ende, stellt der US-Professor Tom Nichols in einem längeren Beitrag beim konservativen US-Onlinemagazin The Federalist mit einigem Bedauern fest. Und wer soll schuld sein? Zu einem großen Teil natürlich das Internet, das jedem die Möglichkeiten einräume, eine im schlimmsten Fall äußerst uninformierte Meinung für alle Welt sichtbar zu publizieren. Verlierer dieser Entwicklung sind nach Ansicht Nichols die Fachleute. Menschen, die sich über Jahre oder Jahrzehnt spezielles Wissen angeeignet haben, das jetzt jedoch von x-beliebigen Laien öffentlich in Frage gestellt werden könne. Personen, die noch dazu fordern, dass ihre Perspektive in der Diskussion das gleiche Gewicht erhält wie die von Experten. Fragt man Nichols, ein Unding. » weiterlesen

Service bei Onlineshops und Buchungsportalen:
Der Twitter-Kunde ist König – aber nur der

Während viele Onlineshops, Dienstleistungsportale und Buchungswebsites ihren Kundenservice auf ein Minimum herunterschrauben, beschleunigen öffentliche Beschwerden bei Twitter oder Facebook die Bearbeitung von Anliegen oft ungemein. Dieses Zwei-Klassen-Servicelevel ist bedenklich.

KundeVor einigen Tagen versuchte ich über das bekannte und als seriös geltende US-Onlinereisebüro Orbitz, eine Hotelübernachtung zu buchen. Doch obwohl bei der anvisierten Unterkunft eine Verfügbarkeit angezeigt wurde, gelang es mir nicht, den Buchungsprozess erfolgreich abzuschließen. Nachdem ich sämtliche Buchungs- und Zahlungsdaten eingetragen und das Reservierungsformular “abgeschickt” hatte, erschien eine Fehlermeldung mit dem Hinweis, dass das aktuelle Zimmer momentan nicht buchbar sei. Allerdings hinderte dies Orbitz nicht daran, den vorgesehenen Betrag auf meiner Kreditkarte zu blockieren. Da ich jedoch der Ansicht war, dass es zu keiner Reservierung kam, sah ich die Notwendigkeit, Orbitz auf den Sachverhalt hinzuweisen und sicherzustellen, dass mir das Zimmer nicht am Ende tatsächlich berechnet wird. » weiterlesen

Konformismus im Netz:
Die Meinung der Anderen

Bei Twitter und in anderen Teilen des sozialen Netzes herrscht ein Konformitätsdruck, der durch die Furcht ausgelöst wird, am virtuellen Pranger zu landen. Die Entwicklung gefährdet langfristig die Demokratie.

konformismusWas ist der Unterschied zwischen einem geschmacklosen, verletzenden oder missverstandenen Kommentar, der beim Kaffee oder Abendessen mit Bekannten fällt und die Runde nicht verlässt, und einem, der in Form eines Tweets, Facebook-Eintrags oder Blogartikels schriftlich Ausdruck findet? Im erstgenannten Fall folgt vielleicht eine peinliche Pause oder ein mahnender Einwurf eines Gesprächspartners. Lässt sich die Aussage jedoch öffentlich im Netz einsehen, drohen weitreichendere Konsequenzen: 2013 führten unbedachte Äußerungen, die per Twitter-Nachricht verbreitet wurden, mehrfach zu Entlassungen der verantwortlichen Urheber durch ihre Arbeitgeber. So erging es zwei Besuchern der Entwicklerkonferenz PyCon (eine Geschichte mit mehreren Ebenen), dem einstigen Technikchef des Onlinemagazins Business Insider Pax Dickinson sowie der PR-Beraterin Justine Sacco. Glimpflicher davon kamen der Professor Geoffrey Miller, der für einen als beleidigend empfundenen Tweet von seiner Universität “nur” mit einer Reihe von Sanktionen belegt wurde, sowie der amerikanische Startup-Guru Paul Graham, der sich in den vergangenen zwei Monaten gleich zweimal mit provokativen Aussagen in die Brennnesseln setzte und daraufhin in sozialen Medien kräftig in die Kritik geriet. » weiterlesen

Relaxed:
Schwedischer Netflix-Konkurrent wirbt mit einem Autoresponder für Facebook und Twitter

Um Menschen ungestört Filme und Serien gucken zu lassen, hat der schwedische Netflix-Konkurrent Viaplay einen Autoresponder für Facebook und Twitter entwickelt. Gar keine so dumme Idee!

Digitale Kampagnen und Viralaktionen von Unternehmen haben über ihren bestenfalls kurzen Unterhaltungseffekt hinaus selten handfesten Nutzen für Webuser. Der schwedische Onlinefernsehdienst Viaplay, eine Art lokale Alternative zu Netflix, sticht nun mit einer Aktion heraus, die bei Anwendern in aller Welt auf echtes Interesse stoßen könnte: Die Macher des Service haben unter dem Namen Relaxed einen Autoresponder für Facebook und Twitter auf die Beine gestellt.

Viaplay motiviert das Projekt, das allen Usern ungeachtet der Existenz einer Mitgliedschaft bei dem Videoservice offen steht und die englische Sprache nutzt, mit dem Abschalten vom Social-Media-Getümmel während der Feiertage. Die Nordeuropäer wollen mit Relaxed dafür sorgen, dass Nutzer in Ruhe Filme, Serien und Sportereignisse streamen können, anstatt sich in langen Konversationen bei Facebook und Twitter zu verheddern. Ob das ausgedehnte, gebannte Starren auf den Bildschirm tatsächlich die beste Art darstellt, zwischen Weihnachten und Silvester ein wenig Ruhe vom Alltagstrubel zu bekommen, darüber gibt es sicherlich unterschiedliche Ansichten. Nutzer von Relaxed können aber freilich selbst entscheiden, was sie mit ihrer durch den Service freigesetzten Zeit anfangen. » weiterlesen

BuzzFeed und Upworthy vs. Demand Media:
Virale Reichweitengiganten und der Niedergang der Contentfarmen

Virale Medienangebote wie BuzzFeed und Upworthy schaffen sich mit datengetriebener Social-Media-Optimierung eine beeindruckende Reichweite. Der Ansatz weist Parallelen zum Konzept von Contentfarmen auf, die vor einigen Jahren schnell massive Reichweite aufbauen konnten – und dann abstürzten.

Contentfarmen

Der aktuell zu beobachtende Aufstieg von auf Viralität getrimmten Medienangeboten ist, wie in der vergangenen Woche erläutert, atemberaubend. Der jüngste Beleg dafür kam unmittelbar nach der Veröffentlichung des Beitrags: Der explosiv wachsende Video-Aggregator Upworthy konnte im November satte 87 Millionen eindeutige Besucher bei sich begrüßen. Im Vormontag waren es “nur” knapp 50 Millionen. Fast lächerlich erscheinen da die 6,6 Millionen Unique Visitors, die im Mai zu der Site fanden, deren Redaktionsteam den ganzen Tag Videoplattformen nach dem nächsten Viralhit durchsucht und die dafür auserkorenen Clips dann von der Community im Social Web verbreiten lässt. Upworthy kommt mit diesen Zahlen immer näher an BuzzFeed heran, dem derzeitigen König der Klickmonster.

Der Eroberungszug der Viralmaschinen mag bislang in der Mediengeschichte einzigartig sein, bedenkt man, dass ungefähr ein Jahr genügte, um aus weitgehend unbekannten Nischen-Startups Reichweitengiganten zu machen, deren Besucherzahlen selbst die der renommiertesten Onlineausgaben von Zeitungen übertreffen. Doch bereits einmal in der noch jungen Geschichte des Internets vollbrachte es ein Unternehmen, mit digitalem Content innerhalb kürzester Zeit ein kleines Imperium aufzubauen – welches danach in sich zusammenbrach: Demand Media, der Pionier und Marktführer der sogenannten “Contentfarmen”. » weiterlesen

Linkwertig:
Cloud, GCE, Social Media, Tumblr

Datenwolken
Der Spiegel hat sich einige ‘Datenwolken’ angeschaut, die in Europa liegen.

Bei aller Bequemlichkeit sollten Cloud-Nutzer aber das Thema Sicherheit nicht vergessen.

» Online-Speicher ohne US-Recht

 

Google Compute Engine
Apropos Cloud: Die Google Compute Engine ist jetzt allgemein verfügbar.

» Google Compute Engine is now Generally Available

 

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BuzzFeed, Upworthy & Co:
Die Viralbranche hat die Online-Medienlandschaft verändert

Innerhalb von einem Jahr haben BuzzFeed, Upworthy und ähnliche, auf die Schaffung und Verbreitung viraler Inhalte getrimmte Medienangebote eine massive Reichweite aufgebaut und die Online-Landschaft verändert.

buzzfeed2013 wird als Jahr des viralen Journalismus in die Mediengeschichte eingehen. Ein Journalismus, der diese Bezeichnung freilich nur bedingt verdient und eigentlich eher in die Kategorie “emotionales Unterhaltungsmaterial” fällt.

Vor elf Monaten wussten nur wenige Nutzer etwas mit Namen BuzzFeed anzufangen. Heute kennt das für seine sich rasant im Netz verbreitenden Bildergalerien und Listen berühmt-berüchtigte Medienportal jeder, der sich wenigstens ab und an in sozialen Netzwerken aufhält. 130 Millionen Unique Visitors konnten die New Yorker im November bei sich begrüßen – fast viermal so viele wie vor einem Jahr. Zum Vergleich: Der Guardian erreichte im Rekordmonat Juni 40,5 Millionen Uniques. Die New York Times kommt durchschnittlich auf rund 30 Millionen eindeutige Besucher pro Monat. » weiterlesen