Thema: Social Discovery

 

Alle 4 Artikel zum Thema Social Discovery auf netzwertig.com:

TunedIn:
Die bisher bestaussehendste
Social-TV-App

Mit TunedIn will ein weiteres Startup aus Deutschland das Film- und Fernseherlebnis über den Second Screen bereichern. Den Berlinern ist es gelungen, eine äußerst ansprechende App zu entwickeln.

Der Kampf um den sogenannten “Second Screen” ist endgültig entbrannt: Nach dem Launch von Couchfunk im Oktober und dem Beginn der geschlossenen Beta-Phase von Tweek vor einigen Tagen gibt heute mit TunedIn ein weiterer junger Dienst aus Deutschland den Startschuss für sein für Smartphones und Tablets geschaffenes Social-TV-Produkt.

Ähnlich wie bei den zwei Wettbewerbern dreht sich auch bei dem Startup aus Berlin alles um die Bereicherung des Fernseh- und Filmerlebnisses. Während bei Couchfunk bisher der “kollektive” TV-Genuss im Vordergrund steht und Tweek sich vorrangig als Film- und Serien-Guide auf Basis der Empfehlungen der eigenen Facebook-Freunde empfiehlt, ist mein erster Eindruck von TunedIn, dass diese Aspekte unter einem Dach vereint und mit erweiterten Social-Networking-Funktionen kombiniert werden sollen. Dazu passt auch die Aussage aus dem TunedIn-Pressematerial, die App würde “die drei Massenphänomene Fernsehen, mobiles Internet und soziale Netzwerke auf eine für die User neuartige, interaktive Ebene heben.”

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tweek:
iPad-Video-Guide auf Basis der Empfehlungen von Freunden

Der Berliner Dienst tweek liefert iPad-Nutzern über eine hübsche Oberfläche Empfehlungen für Filme und Serien auf Basis dessen, was Facebook-Freunde gut finden – und verlinkt zu den passenden VoD-Angeboten.


Als Couchfunk Mitte Oktober seine Social-TV-iPad-App veröffentlichte, war das Startup aus Radebeul aus Dresden der erste unter einer Reihe von Anbietern aus Deutschland, die das Fernseherlebnis mittels des “Second Screen” erlebnisreicher und sozialer gestalten wollen. Noch im Pre-Launch-Stadium befinden sich Zapitano und TunedIn – beide stammen aus Berlin. Ein dritter Service aus der Hauptstadt im gleichen Segment macht sich unterdessen gerade mit einer geschlossenen Beta fit für den offiziellen Start: tweek.

Während Couchfunk Zuschauerstimmen zu aktuellen TV-Sendungen aus dem Social Web sammelt, steht bei dem von Klaus Hartl, Sven Koerbitz und Marcel Duee entwickelten, als Web-App für das iPad angebotenen Dienst das Entdecken sehenswerter On-Demand-Programme auf Basis der Empfehlungen von Freunden im Vordergrund.

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Sammelstelle für Songs aus dem Web:
musicplayr bewährt sich als Musikentdeckungstool

Das deutsche Startup musicplayr hat innerhalb weniger Wochen seine Tauglichkeit als Tool zum Entdecken von Musik bewiesen. Dennoch fehlen dem Dienst einige wichtige Funktionen.

Ich bin stets auf der Suche nach neuen, noch besseren Wegen, um zu meinem Geschmack passende Musik zu entdecken. Der US-Dienst Turntable.fm erwies sich dafür als hervorragender Weggefährte, wurde allerdings Wochen nach dem Launch aus rechtlichen Gründen für Nutzer ohne US-IP-Adresse gesperrt.

Doch mittlerweile habe ich einen guten Ersatz gefunden – und das sogar in einem Service aus Deutschland: Vor gut zwei Wochen stellten wir das in Köln gegründete, aber demnächst nach Berlin umsiedelnde Startup musicplayr vor. Der kostenlose Webservice erlaubt das Erstellen von Playlisten, deren Titel aus verschiedenen Onlinequellen stammen können (YouTube, SoundCloud, Musikblogs), und das Abonnieren der Streams anderer Nutzer. Dies hat sich für mich in den letzten Tagen als hervorrangender Weg herausgestellt, um auf haufenweise gefällige, mir bis dato unbekannte Titel zu stoßen.

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StumbleUpon:
Im Schatten der Webgiganten

StumbleUpon, die in San Francisco ansässige Entdeckungsmaschine für Websites, ist einer der am meisten unterschätzten Webdienste überhaupt. Doch die Zeichen bei dem einst zu eBay gehörenden Startup stehen auf Wachstum.

Gäbe es einen Titel für den am meisten unterschätzten Webdienst der vergangenen zehn Jahre, wäre StumbleUpon einer der Anwärter und womöglich sogar der Favorit. Speziell im europäischen Raum erhält der bereits 2002 in Kanada gegründete und 2006 nach San Francisco umgesiedelte Service zum Entdecken von zu den persönlichen Vorlieben passenden Websites wenig Aufmerksamkeit.

Dabei kommt in den USA wie berichtet mittlerweile mehr als die Hälfte des von Social-Media-Plattformen zu Websites geleiteten Traffics von StumbleUpon. Der Service löst auf der anderen Seite des Atlantiks nunmehr Facebook als wichtigsten Besucherlieferanten ab – auch wenn man derartige Statistiken aufgrund einer Vielzahl von möglichen, das Ergebnis verfälschenden Faktoren mit einer gewissen Vorsicht genießen sollte.

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