Thema: Snapchat

 

Alle 7 Artikel zum Thema Snapchat auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Wettbewerb der Kommunikations-Apps:
Instagram und der vermeintliche Snapchat-Neid

Instagrams Einführung einer Funktion für Direktnachrichten führte zu regen Vergleichen mit Snapchat. Doch diese Sichtweise greift zu kurz.

Instagram DirectWas war das für eine Aufregung in der vergangenen Woche: Instagram führte den Direktversand von Fotos und Miniclips an ausgewählte Personen ein und Journalisten, Blogger und Branchenkenner überschlugen sich mit Vergleichen zur angesagten Foto-/Videosharing-App Snapchat. Bei Twitter gab es fast 100.000 Tweets, die Instagram und Snapchat nebeneinander erwähnten. Die Skizzierung der Parallele hat nur einen Makel: Die Kernfunktion von Snapchat, nämlich die sich selbst zerstörenden Schnappschüsse, übernimmt Instagram nicht. » weiterlesen

Snapchat und die “Press and hold”-Geste:
Kleine Funktion mit großer Bedeutung

Snapchat lässt Investoren vom nächsten großen Ding träumen und beunruhigt den Wettbewerb. Mitverantwortlich für die aktuelle Euphorie ist eine scheinbar triviale Navigationsgeste, die künftigen Werbekunden die Aufmerksamkeit der Zielgruppe regelrecht garantieren könnte.

Wer in dieser Woche die internationale Technologiepresse verfolgt hat, der wird wissen, dass der Gründer der US-amerikanischen Foto- und Video-Sharing-App Snapchat ein Übernahmeangebot von Facebook in Höhe von sagenhaften drei Milliarden Dollar ausgeschlagen haben soll. Beachtlich ist einerseits die anscheinend feste Überzeugung des Snapchat-Machers Evan Spiegel, aus der App ein ganz großes Ding machen zu können, und andererseits die Tatsache, dass sowohl Firmen als auch Investoren die App mit mehreren Milliarden Dollar bewerten. Zuletzt schwirrte sogar eine Summe von vier Milliarden Dollar durch die Medien. Zu Erinnerung: Snapchat hat keine konkreten Monetarisierungspläne und in den USA geschätzte 26 Millionen Nutzer, darunter ein Großteil junger Anwender. Noch zur letzten Finanzierungsrunde im Sommer bewerteten Geldgeber das im September 2011 lancierte Startup mit “nur” 860 Millionen Dollar. Snapchats Alleinstellungsmerkmal sind sich (nicht garantiert) selbstzerstörende Fotos und Videos. Erstmals größere Aufmerksamkeit erhielt der Dienst Ende vergangen Jahres.

In diesem Artikel soll es aber nicht darum gehen, ob der in Los Angeles ansässige Newcomer jemals in der Lage sein wird, die mit den hohen Einsätzen von Investoren und interessierten Käufern verbundenen Erwartungen zu erfüllen, und auch nicht darum, ob die Ereignisse um Snapchat als Zeichen für eine Spekulationsblase zu werten sind. Stattdessen möchte ich den Aspekt ins Rampenlicht rücken, der abseits von der allgemeinen Symbolisierung Snapchats als jugendlicher Facebook-Killer die Fantasien der Geldgeber beflügelt. Verantwortlich dafür ist laut diesem Bericht von All Things D ein ganz kleines, auf den ersten Blick trivial wirkendes Detail: » weiterlesen

Linkwertig:
Snapchat, Workspaces, Dropbox, Venedig

Snapchat
Snapchat – der letzte Startup-Hype des vergangenen Jahres – hat laut dem WSJ zu einem Übernahmeangebot von Facebook in Höhe von drei Milliarden Dollar dankend nein gesagt.

» Snapchat Spurned $3 Billion Acquisition Offer from Facebook

 

Amazon Workspaces
Mit Workspaces versucht Amazon nun auch eine Art Desktop in der Cloud zu emulieren.

Dabei können fertige Pakete auch mit Microsoft Office auf Monatsbasis gemietet werden.

» Desktop Computing in the Cloud
» Desktop aus der Cloud

 

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Snapchat, Ask.fm, TBH:
Startups entdecken die Zielgruppe der Teenager

Die Wachablösung im Netz schreitet voran: Jugendlichen reichen die von der Dotcom-Generation erfolgreich gemachten sozialen Netzwerke nicht mehr aus. Sie wollen Abwechslung. Startups wie Snapchat, Ask.fm und TBH bieten diese.

TeenagerUnser erster Beitrag dieses Jahres trug die Überschrift “Die Dotcom-Generation wird alt” und beschrieb die Wachablösung, die sich gerade innerhalb der Onlineökonomie abspielt. Die “Digital Natives” werden älter und übernehmen verstärkt die Rolle von Early Adoptern und Multiplikatoren. Sie waren es, die Snapchat zu einem Achtungserfolg machten, während die bisherigen Rädelsführer der Netzwelt die Foto-Sharing-Anwendung noch gar nicht bemerkt hatten.

Weiterhin besteht der Großteil von Snapchats Anwenderschaft aus Teenagern und jungen Erwachsenen, die anders als ältere Semester einen besonderen Reiz im Konzept nur wenige Sekunden lang sichtbarer Fotos und Videos sehen. Die App des US-Startups wächst nach wie vor ungebrochen. 150 Millionen “Snaps” werden pro Tag im Durchschnitt über Snapchat verschickt (Instagram: 40 Millionen). Das junge Unternehmen ist gerade dabei, eine Finanzierungsrunde in Höhe von 100 Millionen Dollar abzuschließen. Ginge es nach den Vertretern der Dotcom-Generation – also Personen, die zur Jahrtausendwende ihre ersten Gehversuche im Internet gemacht und in den vergangen Jahren maßgeblich die Evolution der Webwirtschaft geprägt und beeinflusst haben – dann wäre Snapchat wahrscheinlich gefloppt. » weiterlesen

Wachablösung:
Die Dotcom-Generation wird alt

15 Jahre beeinflussten Personen, die im Zuge des Dotcom-Booms online gingen, die Evolution des Internets. Während die Pioniere immer nostalgischer werden, machen ihnen die Jüngeren ihre tonangebende Rolle streitig.

Ende der 90er Jahre erlebte das Internet mit dem Dotcom-Boom seinen kommerziellen Durchbruch. In den seitdem vergangenen rund 15 Jahren stellten maßgeblich die Personen die Speerspitze der Netzwirtschaft und -kultur dar, die entweder kurz vor, während oder in den Jahren unmittelbar nach der ersten Dotcom-Welle die Faszination der Onlinewelt für sich erkannten. Aus ihnen wurden Gründer und Startup-Geschäftsführer, Website-Betreiber, Investoren, Entwickler und Designer, Blogger, Journalisten, Netzaktivsten oder ganz einfach leidenschaftliche Geeks, die jeden potenziell wegweisenden Service und jede App mindestens einmal kurz ausprobieren mussten, um inneren Frieden zu finden. Anderthalb Jahrzehnte kontrollierte diese “Dotcom-Generation” weitgehend das Netz.

Der Begriff “Dotcom-Generation” ist dabei natürlich nicht mehr als ein abstrahierendes Hilfsmittel. In Wahrheit handelt es sich um mindestens zwei Generationen, die eint, ungefähr zeitgleich ihre ersten Gehversuche im Internet gemacht zu haben, und die zu diesem Zeitpunkt das Kindesalter und die Pubertät bereits hinter sich gelassen hatten. Anders als heute stellte das “World Wide Web” damals noch kein Spielzeug für die ganz Jungen dar. Laut ARD/ZDF-Onlinestudie waren im Jahr 1997 13 Prozent der 20- bis 29-Jährigen und 12,4 Prozent der 30-bis 39-Jährigen in Deutschland gelegentlich im Netz, aber nur 6,3 Prozent der 14- bis 19-Jährigen – und entsprechend noch weniger der unter 14-Jährigen. Dreiviertel der deutschen Webnutzer waren zwischen 14 und 39 Jahre alt. Sie sind das, was ich als Dotcom-Generation bezeichne, wobei man sie freilich auch “Desktop-Generation”, “Tastatur-Generation” oder “ISDN-Generation” nennen könnte. » weiterlesen

Daten aufbewahren oder vernichten:
Was die Popularität von Snapchat bedeutet

Eigentlich herrscht Konsens: In Zukunft speichern Anwender einfach alle von ihnen produzierten Daten, anstatt sie vorab auszumisten. Doch der Erfolg von Snapchat signalisiert, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

Speicherpreise sinken seit langem. Je günstiger das Gigabyte wird, desto weniger müssen wir darüber nachdenken, welche Daten wir wirklich für die Zukunft benötigen. Stattdessen wird einfach alles prophylaktisch aufbewahrt, entweder lokal oder zunehmend in der Cloud. Intelligente Suchalgorithmen sollen dafür sorgen, dass wir die in einem bestimmten Moment benötigten Informationen finden. “Big Data” heißt der Oberbegriff für diese Entwicklung. Wie Facebook, Instagram, Dropbox und Google+ Nutzer dazu bewegen, einfach jedes Foto erst einmal auf Onlineservern abzulegen, fällt ebenfalls in diese Kategorie. Nach dem Motto “Wenn unbegrenzt Platz vorhanden ist, wieso sollte man dann Dinge wegschmeißen?”.

In diesem Lichte kommt dem Anfang der Woche beschriebenen Aufstieg der Foto-App Snapchat eine ganz besondere Bedeutung zu: Denn die Smartphone-Anwendung bewegt sich mit ihrem ungewöhnlichen Konzept der nach einigen Sekunden sich selbst zerstörenden Fotos und Videos in eine entgegengesetzte Richtung. Die Zahl von 50 Millionen täglich versendeten “Snaps” durch die vornehmlich junge Anwenderschaft verdeutlicht dabei, dass eine echte Nachfrage nach visuellen Botschaften mit Haltbarkeitsdatum besteht.

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Snapchat:
Der letzte Startup-Hype des Jahres

Mit dem Smartphone aufgenommene Fotos und Videos, die sich innerhalb von einigen Sekunden selbst zerstören? Was seltsam und sinnlos klingt, trifft den Nerv vieler vor allem junger Nutzer, wie das US-Startup Snapchat gerade beweist.

Wie es aussieht, darf sich die schnelllebige Webszene kurz vor dem Jahreswechsel nochmal einem kleinen oder womöglich auch größeren Startup-Hype hingeben. Die Art, wie die iOS- und Android-App Snapchat wie aus dem Nichts in den Fokus aller reichweitenstarken US-Techmedien gerückt ist, erinnert an die plötzliche Aufmerksamkeit für Pinterest vor einem Jahr. Denn wie der Bilder-Bookmarking-Service damals hat auch die Foto-App aus Los Angeles bereits eine rege Anwenderschaft, bevor sie nun höchste redaktionelle Priorität bei den US-Blogs erhält. Wobei es in den vergangenen Monaten schon den ein oder anderen Bericht gab, unter anderem bei TechCrunch und im Bits-Blog der New York Times.

Snapchat erlaubt es Nutzern, Fotos mit eingebautem Selbstzerstörungsmodus an ihre Kontakte zu schicken – und seit Freitag auch kurze Videoclips. Die Sichtbarkeit jedes Schnappschusses muss begrenzt werden, mindestens eine Sekunde und maximal zehn Sekunden kann das Bild dem oder den Empfängern sichtbar gemacht werden. Um ein empfangenes Foto zu öffnen, muss der Finger auf die dazu eingehende Nachricht gehalten werden, wodurch die Anfertigung eines Screenshots erschwert wird. Gelingt dies doch, bekommt der Absender eine Benachrichtigung, kann aber nichts dagegen tun. » weiterlesen