Thema: Snapchat

 

Alle 11 Artikel zum Thema Snapchat auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Linkwertig:
Twitter, Amazon, Snapchat, Meta

Twitter
Laut der Faz ging die Twitter-Aktie nach Veröffentlichung der Unternehmenszahlen durch die sogenannte Decke.

nachbörslich steigt die Aktie um 35 Prozent auf mehr als 52 Dollar.

» Twitter-Aktie geht durch die Decke

 

Amazon
Amazon versucht die eigene Position im Streit mit den Verlagen um den Preis von E-Books mit einer Einführung in Preiselastizität zu stärken.

Verkaufe ein Verlag 100 000 Bücher für 14,99 Dollar, nehme er knapp 1,5 Millionen Dollar ein. Beim Preis von 9,99 Dollar hätten es aber durch den höheren Absatz rund 1,74 Millionen Dollar sein können, rechnete Amazon vor.

» eBooks müssen weniger kosten als Bücher

 

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Kommunizieren über Fotos und Videos:
Ashton Kutcher erwärmt sich für Berliner Geek-App Taptalk

Hollywood-Schauspieler Ashton Kutcher empfiehlt in einem Tweet die Berliner Foto- und Video-App Taptalk. Ob ehrlich und spontan oder mit Hintergedanken – dem Dienst mit seiner bislang eher homogen wirkenden Nutzerschaft kann das nur gut tun.

Kinder haben Lego. Erwachsene Protagonisten der Internet- und Startup-Szene haben mobile Apps. Sie sind ihr Spielzeug, dem sie sich neugierig wimen und von dem sie hoffen, dass viele andere Ihresgleichen ebenso an ihm Gefallen finden. So fing Twitter an, so fing Foursquare an. In Kreisen hiesiger Netzmenschen besitzt derzeit Taptalk den Status des neuesten Spielzeugs. Eine private, “selbstzerstörerische” Foto- und Video-App nicht unähnlich dem US-Teenie-Hit Snapchat. Parallelen zwischen Taptalk und Facebooks Snapchat-Klon Slingshot existieren ebenso, allerdings nicht in dem Maße, wie es ursprünglich berichtet wurde.

Wozu man Taptalk in Anbetracht der Vielzahl von Sharing- und Kommunikations-Apps mittelfristig einsetzen sollte, darauf gibt es noch keine überzeugende Antwort. Momentan scheint es primär darum zu gehen, anderen Szene-Köpfen zu signalisieren, dass man ebenfalls Taptalk ausprobiert. In meiner Taptalk-Kontaktliste befinden sich ausschließlich Personen, die ich aus der Webbranche kenne. Von meinen “privaten” Bekannten hat noch niemand die App des Berliner Startups für sich entdeckt. » weiterlesen

Facebooks neuer Snapchat-Konkurrent:
Slingshot hat geringe Chancen, und das ist nicht schlimm

Facebook hat mit Slingshot eine neue mobile App veröffentlicht, die sich an Snapchat anlehnt. Dass sie ein Hit wird, ist unwahrscheinlich. Doch niedrige Erwartungen können dem sozialen Netzwerk nur recht sein.

Erwartungsgemäß, weil einige frühere Berichte bestätigend, hat Facebook am Dienstagabend mit Slingshot eine neue iPhone- und Android-App veröffentlicht, vorerst nur für Nutzer mit US-Konten. Anders als von der Financial Times vor einigen Wochen prophezeit, handelt es sich aber nicht um eine Kopie des Berliner Dienstes Taptalk (was natürlich auch an einer Änderung in letzter Minute liegen kann). Parallelen in Optik, Aufbau und Funktionalität gibt es eher zu Snapchat. Wie dort – und bei Taptalk, das sich seinerseits von Snapchat inspirieren ließ -, sind mit Slingshot an Freunde versendete Fotos und Videos “selbstzerstörend”. Facebooks neueste App hebt sich in einem Punkt von den Rivalen ab: Um an einen geschickte Schnappschüsse betrachten zu können, muss man dem Absender ebenfalls ein spontan angefertiges Bild oder Video schicken. Das ist Slingshot. Nicht mehr und nicht weniger. Die Chancen, dass die App ein Erfolg wird, sind gering.

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Bericht der Financial Times:
Facebook kopiert Berliner Messaging-App Taptalk

Die aus Berlin stammende visuelle Messaging-App Taptalk fällt durch einen besonders simplen Mechanismus zum Versenden von Fotos und Videos auf. Laut Financial Times arbeitet Facebook an einer Anwendung namens Slingshot, die das Prinzip nachahmt.

TaptalkEs ist eine ungewöhnliche Meldung für die Berliner Startup-Szene: Facebook soll nach dem Flop mit Poke laut Financial Times an einer weiteren Messaging-App arbeiten. Ihr Fokus läge auf kurzen Videos und sie soll in Anlehnung an die Anwendung des gerade gestarteten Berliner Dienstes Taptalk entstehen.

Bei Taptalk, das derzeit nur für iOS angeboten wird, handelt es sich um das zweite Projekt des in den Niederlanden gegründeten, später nach Berlin umgesiedelten Startups Wit Dot Media. Die erste App des von der Berliner Venturekapital-Gesellschaft Earlybird finanzierten Unternehmens, Ding Dong, konnte zwar innerhalb der Gründerszene der Hauptstadt einige Aufmerksamkeit erhaschen, war aber ansonsten schlicht eine unter vielen existierenden Variationen des Konzepts eines visuellen Kommunikationwerkzeugs für mobile Nutzer. » weiterlesen

Wettbewerb der Kommunikations-Apps:
Instagram und der vermeintliche Snapchat-Neid

Instagrams Einführung einer Funktion für Direktnachrichten führte zu regen Vergleichen mit Snapchat. Doch diese Sichtweise greift zu kurz.

Instagram DirectWas war das für eine Aufregung in der vergangenen Woche: Instagram führte den Direktversand von Fotos und Miniclips an ausgewählte Personen ein und Journalisten, Blogger und Branchenkenner überschlugen sich mit Vergleichen zur angesagten Foto-/Videosharing-App Snapchat. Bei Twitter gab es fast 100.000 Tweets, die Instagram und Snapchat nebeneinander erwähnten. Die Skizzierung der Parallele hat nur einen Makel: Die Kernfunktion von Snapchat, nämlich die sich selbst zerstörenden Schnappschüsse, übernimmt Instagram nicht. » weiterlesen

Snapchat und die “Press and hold”-Geste:
Kleine Funktion mit großer Bedeutung

Snapchat lässt Investoren vom nächsten großen Ding träumen und beunruhigt den Wettbewerb. Mitverantwortlich für die aktuelle Euphorie ist eine scheinbar triviale Navigationsgeste, die künftigen Werbekunden die Aufmerksamkeit der Zielgruppe regelrecht garantieren könnte.

Wer in dieser Woche die internationale Technologiepresse verfolgt hat, der wird wissen, dass der Gründer der US-amerikanischen Foto- und Video-Sharing-App Snapchat ein Übernahmeangebot von Facebook in Höhe von sagenhaften drei Milliarden Dollar ausgeschlagen haben soll. Beachtlich ist einerseits die anscheinend feste Überzeugung des Snapchat-Machers Evan Spiegel, aus der App ein ganz großes Ding machen zu können, und andererseits die Tatsache, dass sowohl Firmen als auch Investoren die App mit mehreren Milliarden Dollar bewerten. Zuletzt schwirrte sogar eine Summe von vier Milliarden Dollar durch die Medien. Zu Erinnerung: Snapchat hat keine konkreten Monetarisierungspläne und in den USA geschätzte 26 Millionen Nutzer, darunter ein Großteil junger Anwender. Noch zur letzten Finanzierungsrunde im Sommer bewerteten Geldgeber das im September 2011 lancierte Startup mit “nur” 860 Millionen Dollar. Snapchats Alleinstellungsmerkmal sind sich (nicht garantiert) selbstzerstörende Fotos und Videos. Erstmals größere Aufmerksamkeit erhielt der Dienst Ende vergangen Jahres.

In diesem Artikel soll es aber nicht darum gehen, ob der in Los Angeles ansässige Newcomer jemals in der Lage sein wird, die mit den hohen Einsätzen von Investoren und interessierten Käufern verbundenen Erwartungen zu erfüllen, und auch nicht darum, ob die Ereignisse um Snapchat als Zeichen für eine Spekulationsblase zu werten sind. Stattdessen möchte ich den Aspekt ins Rampenlicht rücken, der abseits von der allgemeinen Symbolisierung Snapchats als jugendlicher Facebook-Killer die Fantasien der Geldgeber beflügelt. Verantwortlich dafür ist laut diesem Bericht von All Things D ein ganz kleines, auf den ersten Blick trivial wirkendes Detail: » weiterlesen

Linkwertig:
Snapchat, Workspaces, Dropbox, Venedig

Snapchat
Snapchat – der letzte Startup-Hype des vergangenen Jahres – hat laut dem WSJ zu einem Übernahmeangebot von Facebook in Höhe von drei Milliarden Dollar dankend nein gesagt.

» Snapchat Spurned $3 Billion Acquisition Offer from Facebook

 

Amazon Workspaces
Mit Workspaces versucht Amazon nun auch eine Art Desktop in der Cloud zu emulieren.

Dabei können fertige Pakete auch mit Microsoft Office auf Monatsbasis gemietet werden.

» Desktop Computing in the Cloud
» Desktop aus der Cloud

 

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Snapchat, Ask.fm, TBH:
Startups entdecken die Zielgruppe der Teenager

Die Wachablösung im Netz schreitet voran: Jugendlichen reichen die von der Dotcom-Generation erfolgreich gemachten sozialen Netzwerke nicht mehr aus. Sie wollen Abwechslung. Startups wie Snapchat, Ask.fm und TBH bieten diese.

TeenagerUnser erster Beitrag dieses Jahres trug die Überschrift “Die Dotcom-Generation wird alt” und beschrieb die Wachablösung, die sich gerade innerhalb der Onlineökonomie abspielt. Die “Digital Natives” werden älter und übernehmen verstärkt die Rolle von Early Adoptern und Multiplikatoren. Sie waren es, die Snapchat zu einem Achtungserfolg machten, während die bisherigen Rädelsführer der Netzwelt die Foto-Sharing-Anwendung noch gar nicht bemerkt hatten.

Weiterhin besteht der Großteil von Snapchats Anwenderschaft aus Teenagern und jungen Erwachsenen, die anders als ältere Semester einen besonderen Reiz im Konzept nur wenige Sekunden lang sichtbarer Fotos und Videos sehen. Die App des US-Startups wächst nach wie vor ungebrochen. 150 Millionen “Snaps” werden pro Tag im Durchschnitt über Snapchat verschickt (Instagram: 40 Millionen). Das junge Unternehmen ist gerade dabei, eine Finanzierungsrunde in Höhe von 100 Millionen Dollar abzuschließen. Ginge es nach den Vertretern der Dotcom-Generation – also Personen, die zur Jahrtausendwende ihre ersten Gehversuche im Internet gemacht und in den vergangen Jahren maßgeblich die Evolution der Webwirtschaft geprägt und beeinflusst haben – dann wäre Snapchat wahrscheinlich gefloppt. » weiterlesen

Wachablösung:
Die Dotcom-Generation wird alt

15 Jahre beeinflussten Personen, die im Zuge des Dotcom-Booms online gingen, die Evolution des Internets. Während die Pioniere immer nostalgischer werden, machen ihnen die Jüngeren ihre tonangebende Rolle streitig.

Ende der 90er Jahre erlebte das Internet mit dem Dotcom-Boom seinen kommerziellen Durchbruch. In den seitdem vergangenen rund 15 Jahren stellten maßgeblich die Personen die Speerspitze der Netzwirtschaft und -kultur dar, die entweder kurz vor, während oder in den Jahren unmittelbar nach der ersten Dotcom-Welle die Faszination der Onlinewelt für sich erkannten. Aus ihnen wurden Gründer und Startup-Geschäftsführer, Website-Betreiber, Investoren, Entwickler und Designer, Blogger, Journalisten, Netzaktivsten oder ganz einfach leidenschaftliche Geeks, die jeden potenziell wegweisenden Service und jede App mindestens einmal kurz ausprobieren mussten, um inneren Frieden zu finden. Anderthalb Jahrzehnte kontrollierte diese “Dotcom-Generation” weitgehend das Netz.

Der Begriff “Dotcom-Generation” ist dabei natürlich nicht mehr als ein abstrahierendes Hilfsmittel. In Wahrheit handelt es sich um mindestens zwei Generationen, die eint, ungefähr zeitgleich ihre ersten Gehversuche im Internet gemacht zu haben, und die zu diesem Zeitpunkt das Kindesalter und die Pubertät bereits hinter sich gelassen hatten. Anders als heute stellte das “World Wide Web” damals noch kein Spielzeug für die ganz Jungen dar. Laut ARD/ZDF-Onlinestudie waren im Jahr 1997 13 Prozent der 20- bis 29-Jährigen und 12,4 Prozent der 30-bis 39-Jährigen in Deutschland gelegentlich im Netz, aber nur 6,3 Prozent der 14- bis 19-Jährigen – und entsprechend noch weniger der unter 14-Jährigen. Dreiviertel der deutschen Webnutzer waren zwischen 14 und 39 Jahre alt. Sie sind das, was ich als Dotcom-Generation bezeichne, wobei man sie freilich auch “Desktop-Generation”, “Tastatur-Generation” oder “ISDN-Generation” nennen könnte. » weiterlesen

Daten aufbewahren oder vernichten:
Was die Popularität von Snapchat bedeutet

Eigentlich herrscht Konsens: In Zukunft speichern Anwender einfach alle von ihnen produzierten Daten, anstatt sie vorab auszumisten. Doch der Erfolg von Snapchat signalisiert, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

Speicherpreise sinken seit langem. Je günstiger das Gigabyte wird, desto weniger müssen wir darüber nachdenken, welche Daten wir wirklich für die Zukunft benötigen. Stattdessen wird einfach alles prophylaktisch aufbewahrt, entweder lokal oder zunehmend in der Cloud. Intelligente Suchalgorithmen sollen dafür sorgen, dass wir die in einem bestimmten Moment benötigten Informationen finden. “Big Data” heißt der Oberbegriff für diese Entwicklung. Wie Facebook, Instagram, Dropbox und Google+ Nutzer dazu bewegen, einfach jedes Foto erst einmal auf Onlineservern abzulegen, fällt ebenfalls in diese Kategorie. Nach dem Motto “Wenn unbegrenzt Platz vorhanden ist, wieso sollte man dann Dinge wegschmeißen?”.

In diesem Lichte kommt dem Anfang der Woche beschriebenen Aufstieg der Foto-App Snapchat eine ganz besondere Bedeutung zu: Denn die Smartphone-Anwendung bewegt sich mit ihrem ungewöhnlichen Konzept der nach einigen Sekunden sich selbst zerstörenden Fotos und Videos in eine entgegengesetzte Richtung. Die Zahl von 50 Millionen täglich versendeten “Snaps” durch die vornehmlich junge Anwenderschaft verdeutlicht dabei, dass eine echte Nachfrage nach visuellen Botschaften mit Haltbarkeitsdatum besteht.

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